Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mohten kêren/ im ze sînen hulden:/ sî dûhte ez wære von schulden./ sî prîsten sêre sînen muot:/ er dûhtes biderbe unde | |
| gesinde,/ diu vrouwe mit ir kinde./ ez wart vil dicke von in zwein/ sîn bester vriunt her Gâwein/ an der bete | |
| geheizen hân/ und diu ir angest und ir leit/ niuwan von mînen schulden treit:/ wan liez ich die danne,/ wie zæme | |
| edel vater rîten sach,/ daz im sîn herze niene brach/ von jâmer, des wundert mich:/ wandez was wol jæmerlich./ //Sus vuorters | |
| stach im einen selhen stich/ daz daz îsensper sich/ lôste von dem schafte/ und im in dem lîbe hafte./ ouch sluoc | |
| im cleit unde brât/ als lanc sô der rücke gât/ von den ahseln her abe,/ unz daz der michel knabe/ als | |
| daz herze lît./ dô was verendet der strît,/ und viel von der swære/ als ez ein boum wære./ //Von des risen | |
| und viel von der swære/ als ez ein boum wære./ //Von des risen valle/ vreuten sî sich alle,/ den wol dar | |
| gewalt./ daz gnâden wart vil manecvalt,/ daz er dâ hôrte von in zwein./ dô sprach mîn her Îwein/ ‘welt ir mich | |
| mac entriuwen./ herre, zuo dem rîtent ir/ unde grüezent in von mir,/ und vüerent mit iu iuweriu kint/ diu dâ hie | |
| wâren ir in den stunden/ die hende gebunden,/ ir cleider von ir getân/ und niuwan ir hemde an verlân,/ und diu | |
| im vil swære/ ir laster unde ir arbeit,/ die sî von sînen schulden leit./ ouch hete mîn her Îwein/ grôzen trôst | |
| ze vrouwen jach./ schiere sach er sî sitzen,/ und was von sînen witzen/ vil nâch komen als ê:/ wand sî sagent, | |
| hie:/ und heizet iuch drâte ledec lân,/ ode sî müezen von mir hân/ den strît den ich geleisten mac.’/ und sîn | |
| gestuont hin nâher baz./ //Nû was diu reine guote maget/ von vorhten alsô gar verzaget/ daz sî vil kûme ûf gesach:/ | |
| untriuwe wol erkant,/ wie sî ir vrouwen verriet/ daz sî von ir êren schiet./ deiswâr, herre, ich râte iu daz/ daz | |
| vrî/ und daz si ir nie getæte/ deheine misseræte./ waz von diu, sint iuwer drî?/ wænet ir daz ich eine sî?/ | |
| ichn vüere in durch deheinen strît,/ ich entrîb in ouch von mir niht:/ werent iuch, tuot er iu iht.’/ dô riefens | |
| sî wâren alle viere/ ze orse komen schiere/ und liezen von ein ander gân,/ dazs ir puneiz möhten hân,/ und triben | |
| sper:/ daz sîn behielt aber er/ unde warf daz ors von in/ unde leisierte hin/ von in eines ackers lanc,/ und | |
| er/ unde warf daz ors von in/ unde leisierte hin/ von in eines ackers lanc,/ und tete schiere den widerwanc/ unde | |
| dô muot im mittem swerte/ der truhsæze, als er gerte/ von sînen bruodern zwein./ dô nam ern underz kinnebein,/ rehte vliegent | |
| daz îsen./ man sach die ringe rîsen/ sam sî wæren von strô./ sus entworhter in dô,/ wand er in gar zevuorte,/ | |
| swaz er sîn beruorte./ vor im gewan vrou Lûnete/ vride von des lewen bete./ diu bete was niuwan der tôt:/ des | |
| wunden sach./ daz bescheinder wol: wander brach/ sîne senfte gebærde,/ von des lewen beswærde/ gewan er zornes alsô vil/ daz er | |
| im sêre/ und buten im alle die êre/ der er von in geruochte/ und vürbaz danne er suochte./ //Vrou Lûnete was | |
| rîter mittem leun:/ und swer iu vür dise tage/ iht von einem rîter sage/ des geverte ein lewe sî,/ dâ erkennet | |
| bî.’/ //Diu vrouwe sprach ‘wie mac daz komen/ daz ich von iu niht hân vernomen/ und daz ich iuch nie mê | |
| nie mê gesach?’/ der rîter mittem lewen sprach/ ‘daz iu von mir niht ist geseit,/ daz machet mîn unwerdekheit./ ich möhte | |
| swærez ungemüete/ vil schiere verkêren/ ze vreuden unde ze êren.’/ //Von danne schiet er trûrec dô/ und sprach wider sich selben | |
| mîn/ inne beslozzen lît.’/ nû heter rîtennes zît:/ im envolgete von dan/ weder wîp noch man,/ niuwan eine vrou Lûnete,/ diu | |
| im leit./ dô er niht mêre mohte gân,/ dô muoser von dem orse stân,/ und las zesamne mit der hant/ mies | |
| sînes lîbes maht/ wol widere gewan,/ ê daz er schiede von dan./ //Do begunde der tôt in den tagen/ einen grâven | |
| grâven beclagen/ und mit gewalte twingen/ ze nôtigen dingen,/ den von dem Swarzen dorne./ des was er der verlorne:/ wand er | |
| juncvrouwen lie./ //Nû wolde diu alte/ die jungen mit gewalte/ von dem erbe scheiden,/ daz dienen solt in beiden;/ dâ zuo | |
| hete genomen/ mit micheler manheit./ ouch was in niuwelîchen geseit/ von dem risen mære,/ wie er erslagen wære,/ den der rîter | |
| iu ze staten niht gestân,/ wand ich grôz unmuoze hân/ von anderen dingen:/ diu muoz ich volbringen./ wæret ir mir ê | |
| ze hûs/ niht kempfen mac gewinnen,/ dochn wold ich niht von hinnen/ ichn næme ê urloup von iu./ ouch ensol ich | |
| dochn wold ich niht von hinnen/ ichn næme ê urloup von iu./ ouch ensol ich von diu/ mîn rehtez erbe niemen | |
| hinnen/ ichn næme ê urloup von iu./ ouch ensol ich von diu/ mîn rehtez erbe niemen lân/ daz ich hie niemen | |
| ich hie niemen vunden hân./ mir ist sô grôziu manheit/ von dem rîter geseit/ der den lewen mit im hât:/ vind | |
| daz ist billich:/ sô mac sî mit minnen/ vil wol von mir gewinnen/ swaz sî des mînen ruochet,/ swâ sîz ze | |
| niht.’/ //Wan diu alter weste/ daz sî der aller beste/ von dem hove wolte wern,/ do begunde sî vil tiure swern,/ | |
| nie kumber gewan:/ ez wære ein wol gemuot man/ erværet von der arbeit./ selhes kumbers den sî leit,/ des was ir | |
| sî wânde sîn verlorn,/ dô gehôrte sî ein horn/ blâsen von verre:/ des gestiurtes unser herre,/ daz sî des endes kêrte/ | |
| daz sî des endes kêrte/ dar nâch als sî lêrte/ von dem horne der schal./ hin wîste sî ein tal/ des | |
| lewen hât./ nune hab ich sîn deheinen rât:/ man saget von im die manheit,/ und sol ich mîn arbeit/ iemer überwinden,/ | |
| //Der wirt sprach ‘ir sît unbetrogen:/ ern hât iu niht von im gelogen/ der iu tugent von im seit,/ wande mich | |
| ern hât iu niht von im gelogen/ der iu tugent von im seit,/ wande mich sîn manheit/ von grôzem kumber lôste./ | |
| der iu tugent von im seit,/ wande mich sîn manheit/ von grôzem kumber lôste./ got sant in mir ze trôste./ wie | |
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