Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| maget,/ von der broute/ unde von allem dem liute/ unde von dem wirte,/ der si alle dar brahte in verte./ diu | |
| genimit,/ da mit wirt ez gelebente in got;/ swenne er von im scheidet, so lit ez tot./ die michelen ere/ die | |
| wie moht er erlichir sin?/ dar inne sizzet der magen,/ von dem wir ie horen sagen,/ osteret becheret,/ der uns alle | |
| ie horen sagen,/ osteret becheret,/ der uns alle hat geleret./ von im schinet daz lieht,/ ja newart nie so erliches niht./ | |
| diu wunne, die er an im hat,/ diu chraft, diu von im gat/ mit valtundir hende,/ der genimet nimmir ende./ an | |
| nase joch den munt./ also schulen wir uns alle/ winten von der helle./ diu stinchet wirs danne der hunt,/ da vor | |
| der hunt,/ da vor verwinten wir den munt./ diu stenche von der helle,/ diu cholet uns alle./ der si beslozzen hat,/ | |
| alt,/ so ist er chalt,/ er vellet in einen walt./ von dem paradiso er gat,/ da sin trost gar an stat./ | |
| heilige maget,/ als uns daz buoch hat gesaget,/ daz si von einem edelen chunne wart geborn/ unde uz allen wiben wart | |
| daz ez schonir wirt/ danne ez wære,/ do erz e von erste gebære,/ unde lat ez danne hin widere/ undir sin | |
| man,/ den er erste bilden began,/ an den herren Adamen,/ von dem wir alle chomen./ //Do chom des viandes rat/ unde | |
| richen herren rat./ e sich do got verdahte/ unde uns von erste fure brahte/ zuo der nuzzen armuote,/ do erbarmot ez | |
| vil heren bluote/ lost uns got der riche/ alle geliche./ von diu sol der arme/ den richen noch erbarmen./ //Ich sage | |
| sin menege benomen./ sin rehtir meister was chomen,/ der in von erste verswief/ in daz apgrunde tief,/ nidir in die helle,/ | |
| apgrunde tief,/ nidir in die helle,/ und die sine alle/ von dem chore,/ die tolen engele,/ die da rieten an got | |
| ruoche wolde han./ er loste si eben alle/ mit gewalte von der helle,/ die rehten unde die guoten,/ die sinen willen | |
| daz ouch wir in sin rich muozzen chomen,/ wan wir von im haben den atem./ daz werde war! amen./ | |
| nath. Obe dich dunke daz ſich daz hoͮbet ſpaltin welle. fon deme ſvere. ſo nuwe daz ebehoͮe. vnde miſche ole dar | |
| dem tille wirt gemachot. dar gevz ein triteil eineſ ſtoͮfiſ von ezzike. danne givz ez in ein glaſevaz. v3nde ſwenne dich | |
| v3nde gip ſie dem ſichin zi trinchen. Chvmet ez oͮch von dem herzeſvern. ſo bezzerot er ſich. Ad poſtema curandum Nim | |
| unde ze dem hvoſtin. ioch die der uil vz werfent. fon der fvlvn lebere. oldir lvngvn. #;vOch iſt ez uil goͮt | |
| nidir. v3nde ſaig im in daz oͮge. So daz fel von der ſehvn come. ſo toͮ daz puluer mit einer ſpenelun | |
| hof und den lîp/ manec maget unde wîp,/ die schœnsten von den rîchen./ mich jâmert wærlîchen,/ und hulfez iht, ich woldez | |
| dise hôrten seitspil,/ dise schuzzen zuo dem zil,/ dise redten von seneder arbeit,/ dise von grôzer manheit./ Gâwein ahte umb wâfen:/ | |
| schuzzen zuo dem zil,/ dise redten von seneder arbeit,/ dise von grôzer manheit./ Gâwein ahte umb wâfen:/ Keiî leite sich slâfen/ | |
| daz sehste was Kâlogrenant./ der begunde in sagen ein mære,/ von grôzer sîner swære/ und von deheiner sîner vrümekheit./ dô er | |
| begunde in sagen ein mære,/ von grôzer sîner swære/ und von deheiner sîner vrümekheit./ dô er noch lützel hete geseit,/ dô | |
| sî lie ligen den künec ir man/ unde stal sich von im dan,/ und sleich zuo in sô lîse dar/ daz | |
| dich trœste:/ daz man dirz immer wol vertreit,/ daz kumt von dîner gewonheit,/ daz dûs die bœsen alle erlâst/ und niuwan | |
| wâr wol sprechen mac/ daz ich sô grôze arbeit/ nie von ungeverte erleit./ und dô ez an den âbent gienc,/ einen | |
| hant:/ diz was des hûses herre./ und als er mich von verre/ zuo ime sach rîten,/ nune mohter niht erbîten/ und | |
| werlt ie gewan,/ dâ vuorte sî mich an,/ ein wênec von den liuten baz./ daz liez ich weizgot âne haz./ hie | |
| unde ouwê,/ waz mir dô vreuden benam/ ein bote der von dem wirte kam!/ der hiez uns beidiu ezzen gân./ dô | |
| jach daz im nie mêre/ dehein der gast wære komen/ von dem er hæte vernomen/ daz er âventiure suochte,/ und bat | |
| niene wolde/ noch belîben solde,/ dô wart der rîterlîchen maget/ von mir gnâde gesaget/ ir guoten handelunge./ diu süeze und diu | |
| junge/ diu lachet unde neic mir./ seht, dô muose ich von ir./ daz gesinde daz bevalch ich gote:/ ze mînes wirtes | |
| zuo./ dan schiet ich unde reit vil vruo/ ze walde von gevilde./ dâ râmet ich der wilde/ und vant nâch mitten | |
| wan ich bat mich got genern./ vil gerne wold ich von dan./ do gesach ich sitzen einen man/ in almitten under | |
| betrâgen,/ dune sagest mir waz dû suochest./ ob du iht von mir geruochest,/ daz ist allez getân.’/ ich sprach ‘ich wil | |
| mit vieren/ marmelînen tieren:/ der ist gelöchert vaste./ ez hanget von einem aste/ von golde ein becke her abe:/ jane wæn | |
| tieren:/ der ist gelöchert vaste./ ez hanget von einem aste/ von golde ein becke her abe:/ jane wæn ich niht daz | |
| swærez weter twanc./ diu wolken begunden/ in den selben stunden/ von vier enden ûf gân:/ der liehte tac wart getân/ daz | |
| unde ein regen,/ wan daz mich der gotes segen/ vriste von des weters nôt,/ ich wære der wîle dicke tôt:/ daz | |
| entrünne danne balde,/ daz was dâ zehant tôt./ ich hete von des weters nôt/ mich des lîbes begeben/ und enahte niht | |
| hetez baz gelâzen ê./ die vogele kâmen widere:/ ez wart von ir gevidere/ diu linde anderstunt bedaht:/ sî huoben aber ir | |
| mich aller verrest kôs/ ‘rîter, ir sît triuwelôs./ mirn wart von iu niht widerseit,/ und habent mir lasterlîchez leit/ in iuwer | |
| und mîn wilt ersterbet/ und mîn gevügele verjaget./ iu sî von mir widersaget:/ ir sult es mir ze buoze stân/ od | |
| geslagen,/ daz muoz wol weinen unde clagen:/ alsus clag ich von schulden./ ichn hân wider iuwern hulden/ mit mînem wizzen niht | |
| ichn moht niht immer dâ geligen:/ dô geruocht ich gân von dan/ als ein êrlôser man/ und saz aber zuo dem | |
| mich mîn herze lêrte,/ daz mir an mînen wirt geriet,/ von dem ich des morgens schiet./ swie ich dar kam gegangen,/ | |
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