Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| künneschaft under in zwein:/ er sprach ‘neve Kâlogrenant,/ ez richet von rehte mîn hant/ swaz dir lasters ist geschehen./ ich wil | |
| lâzen mohte,/ geschach ie man dehein vrümekheit,/ ezn wær im doch von herzen leit./ ‘ez schînet wol, wizze Krist,/ daz disiu rede | |
| velde kam./ die guoten herberge er dô nam,/ daz im von wirte selch gemach/ eines nahtes nie geschach./ des morgens schiet | |
| selch gemach/ eines nahtes nie geschach./ des morgens schiet er von dan/ und vant den griulîchen man/ ûf einem gevilde/ stân | |
| ze hundert stücken./ dô muosen si beide zücken/ diu swert von den sîten./ hie huop sich ein strîten/ daz got mit | |
| ein sô hövesch man,/ er hete ungerne geseit/ sô vil von sîner manheit/ dâ von ich wol gemâzen mege/ die mâze | |
| haft/ der dâ alle dise kraft/ und daz swære slegetor/ von nidere ûf habte enbor:/ sô nam ez einen val/ alsô | |
| er im vor dan/ alsô lebendec entran./ //Ich wil iu von dem hûse sagen/ dâ er inne was beslagen./ ez was, | |
| weder vor des noch sît,/ hôch vest unde wît,/ gemâlet gar von golde./ swer darinne wesen solde/ âne vorhtlîche swære,/ den dûhtez | |
| ze Britanje in daz lant./ dâ gesprach ich den künec von ir:/ herre, daz geloubet mir,/ ich schiet alsô von dan/ | |
| künec von ir:/ herre, daz geloubet mir,/ ich schiet alsô von dan/ daz mir dâ nie dehein man/ ein wort zuo | |
| wort zuo gesprach./ ich weiz doch wol daz ez geschach/ von mîner unhövescheit./ alsô het ich ûf geleit,/ ichn wære ir | |
| envunden doch dâ nieman/ wanz halbe ors innerhalp der tür/ von mitteme satele hin vür./ do begunden sî von zorne toben/ | |
| der tür/ von mitteme satele hin vür./ do begunden sî von zorne toben/ und got noch den tiuvel loben./ sî sprâchen | |
| ein wîp,/ daz er nie wîbes lîp/ alsô schœnen gesach./ von jâmer sî vürder brach/ ir hâr und diu cleider./ ezn | |
| ezn möhte nimmer dehein wîp/ gelegen an ir selber lîp/ von clage selhe swære,/ der niht ernest wære./ ez erzeicten ir | |
| ir herzen beswærde/ an dem lîbe und an der stimme./ von ir jâmers grimme/ sô viel sî dicke in unmaht:/ der | |
| sîn heil begunder gote clagen,/ daz ir ie dehein ungemach/ von sînen schulden geschach./ sô nâhen gienc im ir nôt,/ in | |
| sî sîns tôdes gerten/ alsam der wolf der schâfe tuot./ von zorne tobet in der muot./ //Ze gote huop diu vrouwe | |
| an in geleit/ die kraft und die manheit/ daz im von gehiuren dingen/ nie mohte misselingen./ ez ist niuwan alsô komen:/ | |
| lâze sich ouch ein wîp sehen?/ wand waz möht im von der geschehen?’/ //Dô sî gesuochten genuoc/ und in sîn stein | |
| und mit gebete./ dar nâch truogen si in ze grabe./ von ir grôzen ungehabe/ wart dâ ein jæmerlîcher schal./ diu juncvrouwe | |
| wart dâ ein jæmerlîcher schal./ diu juncvrouwe sich dô stal/ von dem gesinde dan/ und gruozte den verborgen man/ und trôst | |
| liez si in wol beschouwen./ nû sach er die vrouwen/ von jâmer lîden michel nôt./ sî sprach ‘geselle, an dir ist | |
| tôt/ der aller tiureste man,/ der rîters namen ie gewan,/ von manheit und von milte./ ezn gereit nie mit schilte/ dehein | |
| tiureste man,/ der rîters namen ie gewan,/ von manheit und von milte./ ezn gereit nie mit schilte/ dehein rîter alsô volkomen./ | |
| gie sî und liez in dâ./ //Swie im sîne sinne/ von der kraft der minne/ vil sêre wæren überladen,/ doch gedâht | |
| alsô gewant,/ sî wellent daz sî langer swer/ dan diu von swerte ode von sper:/ wan swer von wâfen wirt wunt,/ | |
| wellent daz sî langer swer/ dan diu von swerte ode von sper:/ wan swer von wâfen wirt wunt,/ der wirt schiere | |
| swer/ dan diu von swerte ode von sper:/ wan swer von wâfen wirt wunt,/ der wirt schiere gesunt,/ ist er sînem | |
| gewinne/ geteilet an manege arme stat,/ dar ir nieman enbat:/ von danne nam sî sich nû gar/ unde kêrte sich dar/ | |
| iht bœses ruochet/ und so swache stat suochet,/ diu ir von rehte wære/ smæhe unde unmære./ sî ist mit ir süeze/ | |
| süezez honec giuzet/ und der balsem vliuzet/ in die aschen von des mannes hant:/ wan daz wurde allez baz bewant./ doch | |
| sî genesen lân./ si erwelte hie nû einen wirt/ deiswâr von dem sî niemer wirt/ geswachet noch gunêret./ si ist rehte | |
| ir râte her ze mir/ od mir den muot beneme von ir:/ wan ich bin anders verlorn./ daz ich ze vriunde | |
| ich ze vriunde hân erkorn/ mîne tôtvîendinne,/ dazn ist niht von mînem sinne:/ ez hât ir gebot getân:/ dâ von sol | |
| diu im anders möhte geschehen,/ ern müese sîne vrouwen sehen,/ von der er was gevangen./ schiere kam gegangen/ diu guote maget | |
| ode vruo verholne.’/ er sprach ‘vüer ich verstolne/ ze vüezen von hinnen,/ des müese ich wol gewinnen/ laster unde unêre:/ swenn | |
| des müese ich wol gewinnen/ laster unde unêre:/ swenn ich von hinnen kêre,/ daz bevindet allez diz lant.’/ sî sprach, und | |
| wol genas./ //Dô er guot gemach gewan,/ dô gienc sî von im dan/ und tete daz durch allez guot:/ vil starke | |
| ist iuwer êre verlorn./ habt ab ir ze wer erkorn/ von iuwerm gesinde deheinen man,/ dâ sît ir gar betrogen an./ | |
| swelher sich daz nimet an/ daz er der beste sî von in,/ dern getar niemer dâ hin/ dem brunnen komen ze | |
| daz seit,/ ez mache ir unstætekheit:/ ich weiz baz wâ vonz geschiht/ daz man sî alsô dicke siht/ in wankelm gemüete:/ | |
| man sî alsô dicke siht/ in wankelm gemüete:/ ez kumt von ir güete./ man mac sus übel gemüete/ wol bekêren ze | |
| mac sus übel gemüete/ wol bekêren ze güete/ unde niht von guote/ bringen ze übelem muote./ diu wandelunge diu ist guot:/ | |
| nämelîchen/ niemer mêre gesehen./ sî sprach ‘mir mac wol geschehen/ von mînen triuwen arbeit/ und doch nimmer dehein herzeleit,/ wan ich | |
| triuwe vertriben/ dan mit untriuwen beliben./ vrouwe, nû gân ich von iu hin:/ und sô ich hin vertriben bin,/ sô nemet | |
| den man/ der mînen herren hât erslagen,/ kanstû mir daz von im gesagen/ daz mir mîn laster ist verleit/ mit ander | |
| dâ sî ir vrouwen eine vant,/ unde machte sî zehant/ von vreuden bleich unde rôt./ sî sprach ‘gebet mir daz botenbrôt:/ | |
| hân des ir sicherheit,/ daz iu deheiner slahte leit/ nû von ir mac geschehen./ sî wil iuch niuwan eine sehen./ ir | |
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