Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| man schuof im guoten gemach/ von cleidern von spîse und von bade,/ unz daz im aller sîn schade/ harte lützel an | |
| Âliers mit her:/ ouch sazten sich ze wer/ die rîter vonme lande/ unde ir sarjande,/ unde mîn her Îwein/ zaller vorderest | |
| joch die wer verlân,/ und alsô gar überriten/ daz sî von vrävellîchen siten/ vil nâhen wâren komen:/ nû wart der muot | |
| vrävellîchen siten/ vil nâhen wâren komen:/ nû wart der muot von in genomen,/ dô sî den gast sâhen/ zuo den vîenden | |
| die sîne alle,/ daz jene mit maneges valle/ muosen unstätelîchen/ von dem vurte entwîchen/ und in den sige lâzen./ die der | |
| sîn muot:/ ern wolde dehein ander lôn./ dô diu vrouwe von Nârisôn/ ir nôt überwant/ von sîner gehülfigen hant,/ do begunder | |
| ander lôn./ dô diu vrouwe von Nârisôn/ ir nôt überwant/ von sîner gehülfigen hant,/ do begunder urloubes gern./ desn wolde sî | |
| dâ hœret grœzer wîsheit zuo/ daz sî umb den wurbe/ von dem sî niht verdurbe,/ dan sî sich den lieze erwerben/ | |
| dem sî niht verdurbe,/ dan sî sich den lieze erwerben/ von dem sî müese verderben./ si bat in mit gebærden gnuoc;/ | |
| stimme/ clägelich und doch grimme./ nune weste mîn her Îwein/ von wederm si wære under den zwein,/ von wurme ode von | |
| mîn her Îwein/ von wederm si wære under den zwein,/ von wurme ode von tiere:/ er bevandez aber schiere./ wan diu | |
| von wederm si wære under den zwein,/ von wurme ode von tiere:/ er bevandez aber schiere./ wan diu selbe stimme wîst | |
| er sîne grimme/ und erzeict im sîne minne/ als er von sînem sinne/ aller beste mohte/ und einem tiere tohte./ er | |
| im kunt./ dô gruoztern als einn suochhunt/ und volgt im von der strâze/ wol eines wurfes mâze,/ dâ er ein rêch | |
| an sîner vrouwen lant,/ dâ er den selben brunnen vant,/ von dem im was geschehen,/ als ich iu ê hân verjehen,/ | |
| verlorn und sîn wîp./ des wart sô riuwec sîn lîp,/ von jâmer wart im alsô wê,/ daz er vil nâch als | |
| wart im alsô wê,/ daz er vil nâch als ê/ von sînem sinne was komen,/ unde im wart dâ benomen/ des | |
| des herzen kraft alsô gar/ daz er zer erde tôtvar/ von dem orse nider seic./ und als er vol sich geneic,/ | |
| gît mir doch des bilde/ dirre lewe wilde,/ daz er von herzeleide sich/ wolde erstechen umbe mich,/ daz rehtiu triuwe nâhen | |
| clage geschach,/ daz gehôrte unde sach/ ein juncvrouwe, diu leit/ von vorhten grœzer arbeit/ danne ie dehein wîp,/ wand sî gevangen | |
| daz hie claget,/ daz ist ein alsô armiu maget/ daz von deheiner sache,/ von manegem ungemache,/ deheiniu armer möhte leben.’/ er | |
| daz ist ein alsô armiu maget/ daz von deheiner sache,/ von manegem ungemache,/ deheiniu armer möhte leben.’/ er sprach ‘wer möhte | |
| benamen der beste/ den ich lebende weste./ ouch enistz niht von den schulden sîn:/ ez ist von den unsælden mîn./ alsus | |
| weste./ ouch enistz niht von den schulden sîn:/ ez ist von den unsælden mîn./ alsus ring ich mit sorgen./ sî beitent | |
| sprach durch mînen zorn,/ swelhe drî die tiursten man/ sich von dem hove næmen an/ daz sîz beredten wider mich,/ einen | |
| vil ungereit./ mir hulfe ûz dirre arbeit/ sweder ez weste von in zwein,/ her Gâwein ode her Îwein.’/ //‘Welhen Îwein meinet | |
| künec Urjên./ der kumber dâ ich inne stên,/ der ist von sînen schulden./ mir was ze sînen hulden/ alze liep und | |
| bevindet, wer ich bin,/ daz ich lîp und den sin/ von leide verloren hân./ diu râche sol vor ir ergân./ //Ez | |
| reht daz ich iu lône/ der êrbæren krône/ die ich von iuwern schulden truoc./ ich hete êren genuoc:/ waz half mich | |
| wan dô ich tôt wære gelegen,/ dô hulfet ir mir von sorgen:/ alsô tuon ich iu morgen.’/ //Nu entwâfent er sîn | |
| geloubet/ daz erz her Îwein wære./ geringet wart ir swære:/ von vreuden sî weinde/ und sprach als sîz ouch meinde/ ‘mirn | |
| daz ir wæret erslagen./ ichn hôrte dâ ze hove sagen/ von iu dehein daz mære/ daz iuwer iht wære.’/ //Er sprach | |
| er sprach ‘nû müez in got bewarn./ vrouwe, ich muoz von hinnen varn/ und mich bereiten dar zuo./ und wartet mîn | |
| sî./ deiswâr ich slahe sî alle drî,/ ich hilfe iu von dirre nôt,/ od ich gelige durch iuch tôt.’/ //Sî sprach | |
| im gân/ sehs knappen wætlîche:/ sî zæmen wol dem rîche/ von aller ir getât/ an ir lîbe und an ir wât./ | |
| aller ir getât/ an ir lîbe und an ir wât./ von den wart er wol enpfangen./ vil schiere kam gegangen/ der | |
| unz daz er entwâfent wart./ der wille was dâ ungespart/ von manne und von wîbe,/ er wart sînem lîbe/ ze dienste | |
| entwâfent wart./ der wille was dâ ungespart/ von manne und von wîbe,/ er wart sînem lîbe/ ze dienste gekêret/ und über | |
| listen geschiht,/ sô der munt lachet/ und daz herze krachet/ von leide und von sorgen./ ouch ist ez unverborgen,/ ezn kiese | |
| der munt lachet/ und daz herze krachet/ von leide und von sorgen./ ouch ist ez unverborgen,/ ezn kiese listvreude ein man/ | |
| mir wære bezzer der tôt./ ich lîde laster unde nôt/ von einem sô gewanten man/ daz ich mich gerechen niene kan./ | |
| des vil rehte war/ daz er zen selben stunden/ die von der tavelrunden/ umbe den künec sitzen sach./ er erbeizte vür | |
| sprach/ ‘ich bin ûf gnâde her komen./ herre, ich hân von iu vernomen/ die milte und die vrümekheit,/ ich gedinge mir | |
| vrümekheit,/ ich gedinge mir sî unverseit/ ein gâbe der ich von iu ger:/ nâch der bin ich komen her.’/ dô sprach | |
| //Er sprach ‘daz sult ir an mich lân./ als ich von iu vernomen hân,/ sô müese iu daz missezemen,/ woldet ir | |
| manec man/ an disem künige betrogen:/ diu werlt hât vil von im gelogen./ man saget von sîner miltekheit,/ ezn wurde rîter | |
| betrogen:/ diu werlt hât vil von im gelogen./ man saget von sîner miltekheit,/ ezn wurde rîter nie verseit/ swes er in | |
| unstæte,/ dem er wol gevalle.’/ diz bâgen hôrten alle/ die von der tavelrunde./ sî sprâchen mit einem munde/ ‘herre, ir habet | |
| sich wol einem man/ der betelîchen biten kan./ scheidet er von hinnen/ mit selhen unminnen,/ ern gesprichet nimmer mêre/ dehein iuwer | |
| in:/ er vuorte die küneginne hin./ unde dô sî schiet von dan,/ dô sach sî jæmerlîchen an/ alle die dâ wâren,/ | |
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