Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
durch adv_prp (3473 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| vnd alle gecʒirde vnd wunne vnd alle girde diſer werlte durch diu lieb vnd durch diu minne ir gemaheln, ir brutigaumes | |
| wunne vnd alle girde diſer werlte durch diu lieb vnd durch diu minne ir gemaheln, ir brutigaumes des heiligen Criſtes, mit | |
| mit dem almehtigen got. Das tunt alle, die diſe werlte durch den almehtigen got verchieſent; die heiligen martrer, die iren leip | |
| den almehtigen got verchieſent; die heiligen martrer, die iren leip durch den almehtigen got gebent, die ſicʒent auch an dem gerihte | |
| dem brůtgaum ʒv der brutloften chomen, das ſint die, die durch diu libe des almehtigen gotes, ir gemaheln des heiligen Chriſtes, | |
| vnd rainichlich lebent in diſer werlte vnd alle wertlich wunne durch diu ewigen wunne verchieſent. Der ſint vmb di funf an | |
| diſer werlt liep was, das iſt ir lon. Swas w%:ir d%:urch wertlichen rům vnd durch vnſer hochvart getůn, dar vmb w%:irt | |
| das iſt ir lon. Swas w%:ir d%:urch wertlichen rům vnd durch vnſer hochvart getůn, dar vmb w%:irt vns div himeliſch tuͤr | |
| ſenten hincʒ irem gemahelen, dem heiligen Christo, das er vns d%:vrch iren willen genedic ſi vnd das w%:ir genedichlichen ʒ%:v ʒim | |
| warn in allen den eren, vnde in der riche got durch ſin ſelbes milte daz verlihen het, leider, der eren der | |
| dem paradiſe], do erchom ich, wan ich vorhte dine ſtimme durch daz ich nakent was vnde han mich hie [vor dir] | |
| dv dim wibe baz gloͮbeſt denne mir vnde [daz dv] durch ir rede min gebot %,vbergangen $t haſt, des ſi dv | |
| dem heren paradiſe. Des helf %>i der ware gots ſvn durch ſiner gnaden willen. Amen. | |
| und dem pernkraizze, $t den kuͤmt deu sunne ewikleich nimmer durch iren haubtpunct, und der leut schat wirft sich alle zeit | |
| daz vil wilde mer/ wil ich zwâre mit ir varn,/ dur daz ich künne si bewarn/ vor im unz daz er | |
| her an mînen munt/ einen süezen friundes kus/ und tuo dur mînen willen sus/ als ich hân gesaget dir’./ ‘gerne, frouwe’, | |
| mîn;/ ich bevinde leider wol/ daz ich benamen sterben sol/ dur liebe mîner frouwen,/ wan si mich hât verhouwen/ unz ûf | |
| tôdes strît/ werdent si gescheiden wol/ die nu kumberlîche dol/ durch einander wellent tragen./ frou Minne gît bî disen tagen/ in | |
| schulde wart sô michel nie/ dan hœre zuo genâden teil:/ dur daz sô lâzent mich daz heil/ hie vinden unde erwerben/ | |
| vaste ûf sînem rücke./ er hât daz ungelücke/ daz er dur sîne schulde/ vermîdet iuwer hulde./ würd im diu sælde nû | |
| ein ende geben/ und dirre kurzen rede werc,/ daz ich dur den von Tiersberc/ in rîme hân gerihtet/ unde in tiutsch | |
| sunder twâle:/ ‘Vil ûzerweltiu künigîn,/ ich suoche an dir gerihte./ dur die vil hôhen êre dîn/ mîn crumbez dinc verslihte;/ lâ | |
| âne fuoge stât,/ dem wil si balde nâhen./ si kan dur valsche missetât/ die gengen gâbe emphâhen,/ diu mich vil armen | |
| bist Gerehtekeit/ genennet, frouwe hêre,/ sô rihte dû diz herzeleit/ dur aller frouwen êre’./ Gerehtekeit diu sprach: ‘daz sî!/ antwürte, valschiu | |
| Gerehtekeit,/ ‘und spulget si des meiles,/ daz man ir heim dur miete treit/ swaz man dâ vindet veiles,/ sô frâge ich | |
| frouwe dô:/ ‘swer künstelôser diete/ guot umb êre gebe alsô/ dur keiner slahte miete,/ daz im darumbe ir smæhe drô/ diu | |
| sunne verwet sich./ swâ si ganz $s ân allen schranz/ dur ez geschînet, dâ gelîchet sich ir glanz:/ sich alsô mâlte | |
| tou,/ dô dich unser tôt gerou,/ den uns dîn zorn dur sünde brou./ du tæte alsam der pellicân,/ der sich wil | |
| und ir vil minneclichen lîp,/ und aller fröude sich enziuhet/ dur der vil argen herren kîp,/ /Die lange sint/ an minnen | |
| leide strîtes got;/ der fröuden tor $s ist zuo getân/ dur sîn gewalteclich gebot./ der frouwen swanz $s ist hin geleit,/ | |
| valwent liehte rôsen rôt:/ daz ist mangem herzen leit,/ daz dur minne lîdet nôt./ mannes sinne $s nâch der minne $s | |
| wünneclîche $s dâ betouwen/ unde in rîche $s varwe gît dur schouwen,/ diu doch schiere ein ende hât:/ reht als der | |
| kôsen./ ûz der velse clôsen/ brunnen clingent dâ;/ man siht dur grüenez gras ûf gân/ gelwe zîtelôsen;/ bî den rôten rôsen/ | |
| bluot $s des meien ê der werlte bar./ gerner ich dur liehte bluomen linde/ hiure in touwes flüete $s wuot,/ danne | |
| welden/ kan ir schal: $s dâ warne ich friunde bî,/ dur daz in gâch von minnen sî,/ ê den palas erliuhte/ | |
| mac:/ wande ir fröude ist mir ein slac,/ sît ich dur dîne $s glanzen schîne,/ leider tac, $s vermîden sol mîn | |
| nôtec herre waltet; $s ganzen schîn/ mæzlich gelt behaltet,/ daz dur êre valtet $s sich in stückelîn./ /Hûsêr ist ein gnâde | |
| clanc/ erhillet dâ;/ bluomen rôt gel unde blâ/ siht man dur grüenez gras ûf gân./ /Fröuwe sich ein sælec man,/ der | |
| dir beslozzen în;/ des dorr unde swîn!/ künec Salatîn/ gab dur êre wîlent mange marc:/ nû wil schande $s in manger | |
| drîn aber fliezent:/ alsô gat des milten zer/ wider heim aldurch daz jâr./ diu rede ist wâr:/ got gab ie gebender | |
| schalle./ der siht man sô vil ûf allen strâzen/ daz dur si muoz lâzen/ manger sîne tugent,/ der nu fürhtet sêre,/ | |
| vaterlichez wort umb uns ist worden:/ diu beide niezen wir dur wâren cristenlichen orden,/ sît die jüden morden/ begonden an dem | |
| sich./ /Got wil zejungest sînen tôt verwîzen uns vil armen,/ dur daz wir in der helle müezen êweclîche erwarmen:/ daz lâ | |
| gotheit ie darunder./ sîn wort bî dir ze fleische wart dur sînes geistes zunder:/ frouwe, durch diz wunder/ nie rîches lobes | |
| er sîn selbes nest, der üppeclîche trûret,/ er machet daz dur fremde süezekeit ein herze sûret,/ darinn er vermûret/ lît als | |
| wande ez sîn gemüete gar/ ze tôde an fröuden snîdet,/ dur daz die werden ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der | |
| die werden ungelücke schiuhet unde mîdet./ wol im der haz dur sîne sælde von dem argen lîdet!/ swen der bœse nîdet,/ | |
| vil reinen winkeldiupen vâhet unde erslîchet,/ diu der strâze entwîchet/ dur lâge in gar ein engez hol!/ ûf den si den | |
| schalc/ triutet, dem er sînen balc/ mit stecken solte weichen;/ dur sîn gebrehte kan er im rîlîche miete sleichen,/ und wil | |
| sich lîden/ swâ man die werden schouwen sol./ er wirt dur sînen stæten sin und durch sîn ellen gêret./ dâ man | |
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