Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| vol wisheit ind wiͤ suͤʒe/ machd min herze dine gruͤʒe!/ hiͤʒs du mich eins wilkumen sin,/ din gruͤʒ würd mir ein | |
| snar!/ sprich: #.,Drümb van diser zide h#;iude/ suln mich selich heiʒen alle l#;iude.#.’/ //O gebenedide můder ind maget,/ wiͤ war hat | |
| din heilich munt gesaget!/ himel ind erde lovent dich,/ si heiʒent dich selich ind lovelich./ //Üvervol gracien heilich vaʒ,/ dů dich | |
| baʒ,/ sag uns, warümb diͤ werelt al/ dich iͤmer selich heiʒen sal!/ //Sprich recht, als dir zů herzen is,/ sprich, als | |
| dů he loft sent Peters sin,/ Petrum der duven sun hiͤʒ he in./ diͤ duf bezeichent einveldcheit,/ diͤ gewinnet godes heimlicheit./ | |
| sicher was min gemuͤde,/ dat ich volgd, swat man mich hiͤʒ,/ wand ich wist, dat mich got niͤt enliͤʒ,/ dem ich | |
| bezeichent diͤ düget,/ der de d#;iusche name niͤt envuͤget;/ si heiʒt contemplatio in latin,/ dat mach end#;iuschen wal starung sin:/ dat | |
| diͤ bodschaf, diͤ dir got wold senden./ ////De viͤrd stein heiʒt Chrisolithus,/ diͤ bůche heiʒent in alsus;/ du macht sine kund | |
| got wold senden./ ////De viͤrd stein heiʒt Chrisolithus,/ diͤ bůche heiʒent in alsus;/ du macht sine kund gewinnen:/ he schinet vunken | |
| ir vleischlich leven./ ////Den dridden orden haldent diͤ reinen,/ si heiʒent megde, diͤ ich meinen,/ diͤ van aneginne al ir leven/ | |
| volgen sin vůʒsporen;/ darümb is he darzů erkoren,/ dat he heiʒ de erste martelere./ he hat der erster martiljen ere,/ wand | |
| drut kindelin./ //Oug saget uns alsus/ du buoch, du der heizet Exodus,/ daz Moyses, ein heilig man,/ sag einen busch, de | |
| lif du sine reinicheit./ //Dines mageduomes bluome grunet ie nog,/ du heizes inde bis muoder ie dog./ daz is daz wunder, daz niene | |
| muoder ires heren,/ de der himel und erden/ van eres hiez werden,/ de bit eineme worte/ gescuof du werlt alle,/ dem | |
| ding <N>XLI</N>. Got vragot mit einem lobe, wie das cleinoͤter heisset <N>XIII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust <N>XLIII</N>. Dinen lust | |
| mit einem lobe, wie das cleinoͤter heisset <N>XIII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust <N>XLIII</N>. Dinen lust leg in die drivaltekeit | |
| vernemen, die soͤllent es ze nún malen lesen. <UB>Dis bůch heisset ein vliessendes lieht der gotheit</UB> «Eya herre got, wer hat | |
| gabe nút enthalten mag.» «Eya herre, wie sol dis bůch heissen alleine ze dinen eren?» «Es sol heissen ein vliessende lieht | |
| sol dis bůch heissen alleine ze dinen eren?» «Es sol heissen ein vliessende lieht miner gotheit in allú dú herzen, dú | |
| ertrich.» <KAP><N>XLI</N>. Got vraget mit einem lobe, wie das cleinoͤter heisse</KAP> «O ein bilde miner gotheit, gehert mit miner menscheit, gezieret | |
| miner menscheit, gezieret mit minem heligen geiste, sage mir, wie heisset din kleinoͤter?» <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust</KAP> «Herre, | |
| geiste, sage mir, wie heisset din kleinoͤter?» <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust</KAP> «Herre, es heisset mins herzen lust, den | |
| kleinoͤter?» <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust</KAP> «Herre, es heisset mins herzen lust, den han ich der welte entzogen, mir | |
| ungetroͤstet von dir beliben, so hastu mich verleitet, wan du hies mich es selber schriben.» Do offenbarte sich got zehant miner | |
| er mit sinen henden hat gemaht. Dú schoͤpfnisse des huses heisset der himmel, die koͤre da inne heissent das riche, darumbe | |
| schoͤpfnisse des huses heisset der himmel, die koͤre da inne heissent das riche, darumbe sprichet man zesamne himmelrich. $t Das himmelrich | |
| me din arcedinne wesen.» «Ja, ich wil, iedoch min trúwe heisset dich beiten, min minne heisset dich arbeiten, min gedult heisset | |
| ich wil, iedoch min trúwe heisset dich beiten, min minne heisset dich arbeiten, min gedult heisset dich swigen, min kumber heisset | |
| heisset dich beiten, min minne heisset dich arbeiten, min gedult heisset dich swigen, min kumber heisset dich armůt liden, min smahheit | |
| heisset dich arbeiten, min gedult heisset dich swigen, min kumber heisset dich armůt liden, min smahheit heisset dich vertragen, min genuͤgen | |
| dich swigen, min kumber heisset dich armůt liden, min smahheit heisset dich vertragen, min genuͤgen heisset dich note clagen, min sig | |
| dich armůt liden, min smahheit heisset dich vertragen, min genuͤgen heisset dich note clagen, min sig heisset dich an allen tugenden | |
| dich vertragen, min genuͤgen heisset dich note clagen, min sig heisset dich an allen tugenden vollevarn, min ende heisset dich vile | |
| min sig heisset dich an allen tugenden vollevarn, min ende heisset dich vile tragen; des hast du ere, swenne ich dinen | |
| der luteren minne, denne ich got in der vinsteren wisheit heisse von mir gan. Wenne ich mit minem lieben můs notlichen | |
| das ander sol der mensch sin], wand, lieber vatter, das heisset vroͤde alleine, das man si in grosser meine und in | |
| wand si hatte der súchete dar nit braht, die da heisset der ewige tot. Doch were das múglich, das ein reinú | |
| dar inne qweln. Dis spriche ich nit von sinne, es heisset mich die minne. Do ich zů geistlichem leben kam und | |
| der mich hette gezogen, der soͤlte mich wol bewarn. Do hies er mich das, des ich mich dikke weinende schemme, wan | |
| oͮgen offen stat, das was, das er eim snoͤden wibe hies us gottes herzen und munt dis bůch schriben. Alsust ist | |
| si ir gespile. Ire fuͤsse sint gezieret mit einem steine heisset jaspis; der stein hat so grosse kraft, das er vertribet | |
| kan geloben, so sende ich alle creaturen ze hofe und heisse si, das si got fúr mich loben mit aller ir | |
| Do sprach dú sele: «Wa sint ir nu, vro stetekeit? Heissent den waren gloͮben zů mir gan!» Do sprach der vatter | |
| beider geist nanten si die rehte kunst der warheit. Die heissen engel von dem hoͤhsten rate, die do hangen gegen der | |
| girheit, und ich wise von ir alle barmherzekeit, und ich heisse zornige grellekeit, die geistliche herzen stoͤret.» <KAP><N>XVIII</N>. Der geistlich mensche | |
| lichamen; und do er alle sin pfliht hatte vollebraht, do hies er sich oleien und vůr gegen naht. Do er was | |
| gottes wille; da mitte leitet er si erlichen in. Darumbe heisset si des riches krone. Dem verworchten súnder untz an sin | |
| und hohe userwelte lerer wesen. Den ersten meister sont si heissen ir vúrsten und sol gan selbevierde bruͤdern, wan der cristan | |
| soͤnt einen meister <FOLIO>(73#’r)</FOLIO> under in han, den soͤnt si heissen iren hůter und der sol gan selbdritte brůderen. Ir gewalt | |
| Endecrist ist denne in ertriche der groͤssost gewalt gegeben. Er heisset samnen alle die man, die er an cristam geloͮben gepruͤven | |
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