Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| tugent in uns din leben./ der krebes krücht zurücke/ und heißet doch sin kindel für sich kriechen./ welch priester hat die | |
| die schult des heren sin./ blech glüend uf in legen/ hieß der senat zuhant./ die not in nie erwegen/ mocht, das | |
| ungüte bild./ Des meres und der erden / keiser Pompeius hieß./ da den gelück unwerden/ began, es in verstieß./ der künig | |
| es in leide dann/ mit swacher tücke hant./ Ein insel heißet Samnis, / da Policrates saß,/ den nie betrubte damnis/ und | |
| ließ / und houbet der genöten/ für sich gar tragen hieß,/ und in des jamers brunne/ lust, wunne $s sin mordisch | |
| das kindel gan/ $s für sich die ban/ der krebes heißet sunder wan/ und selber krücht zurücke dann./ vor solcher tat, | |
| siten und mit leben/ Crist geben $s dem volke lere hieß./ ‘wer strafet mich durch erge?’/ des himels phaffe sprach,/ ‘ich | |
| an./ Set, Rom vor allen richen/ ein houbt der werlde hieß;/ doch must ir wirde blichen:/ da sie die tugent ließ,/ | |
| ſelbis huis edir in ſienis naciburis^. wandi wie alli naciburi heizin, die hie in dirri ſtat ſin zu Mulihuſin^. ſo in=ſal | |
| hoif edir in dicheinis ſinis naciburis, wan wi alli naciburi heizin, die in dirri ſtad hie zu Mulihuſin ſien^. da in=ſal | |
| man, daz iz ſieni naciburi hoirin, wan wi alli naciburi heizin, di in dirri ſtad ſin, ſo ſal he dan nach | |
| ſieni hendi zu rechti inpindi, undi ſal umi ein yſin heizi^. undi ſal umi daz yſen vori=legi uf zueni ſteini, undi | |
| is^. ſo ſal he dan den man bugruzi undi ſal heizi edir bieti, daz he mit umi ge zu mi richteri, | |
| abir varindi habi unbiſceidin, suar=ani iz ſie, daz varindi habi heizit, nach ur beidir toidi^. die ſulin teili undir ſich dis | |
| di uz dis tagis niemit^. wan daz al eini^. daz giniz heizit ein dubi undi dit ein roib^. Ubirſnitit och ein man | |
| dir giboti dru, ſo ſal he wetti ſex phennigi. Daz heizit ein miſſitat^. iz in=weri dan alſo vieli, daz he nicheinin | |
| ſcadin, den un=ſal zu rechti nimin uf=richti, undi daz vie heizit curvinoz^. Is abir daz imin wil habi der noziri dichein | |
| daz in allen landen $s niht schœners mohte sîn,/ Kriemhilt geheizen: $s si wart ein scœne wîp./ dar umbe muosen degene | |
| frouwen nît./ Ein rîchiu küneginne, $s frou Uote ir muoter hiez./ ir vater hiez Dancrât, $s der in diu erbe liez/ | |
| rîchiu küneginne, $s frou Uote ir muoter hiez./ ir vater hiez Dancrât, $s der in diu erbe liez/ sît nâch sîme | |
| in Niderlanden $s eins edelen küneges kint,/ des vater der hiez Sigemunt, $s sîn muoter Sigelint,/ in einer rîchen bürge, $s | |
| dem Rîne: $s diu was ze Santen genant./ Sîvrit was geheizen $s der snelle degen guot./ er versuochte vil der rîche | |
| selten âne huote $s man rîten lie daz kint./ in hiez mit kleidern zieren $s Sigmunt und Siglint./ sîn pflâgen ouch | |
| trûten wol mit êren $s des küenen Sîvrides lîp./ Dô hiez sîn vater Sigmunt $s künden sînen man,/ er wolde hôhgezîte | |
| stolzen recken: $s des newas niht rât./ der wirt der hiez dô sideln $s vil manegen küenen man,/ ze einen sunewenden, | |
| mit lobe gezieret $s allez Sigmundes lant./ Der herre der hiez lîhen $s Sîvrit den jungen man/ lant unde bürge, $s | |
| wolde sîner reise $s haben deheiner slahte rât./ Sîn vater hiez im zieren $s sîn riterlîch gewant,/ dâ mit er wolde | |
| solden $s heim wider in daz lant./ die helde in hiezen soumen $s beide wâfen und gewant./ Ir ross diu wâren | |
| sîn):/ »sît wir ir niht erkennen, $s nu sult ir heizen gân/ nâch mînem œheim Hagenen; $s den sult ir si | |
| er von Nibelunge lant/ Mit dem guoten swerte, $s daz hiez Balmunc./ durch die starken vorhte $s vil manec recke junc,/ | |
| torsten vehten, $s die lâgen alle erslagen./ den scaz den hiez er balde $s füeren unde tragen/ dâ in dâ vor | |
| iu gerne dienen, $s ich und die mâge mîn.«/ dô hiez man den gesten $s scenken den Guntheres wîn./ Dô sprach | |
| wart der herre Sîvrit $s ein lützel sanfter gemuot./ Dô hiez man in gehalten $s allez ir gewant./ man suochte herberge, | |
| dô vrâgte man der mære $s die unkunden man./ man hiez die boten balde $s ze hove für den künec gân./ | |
| die rede er tougenlîchen $s in sîme herzen truoc./ er hiez gewinnen Hagenen $s und ander sîne man,/ und bat ouch | |
| $s »wan muget irz Sîvride sagen?«/ Die boten herbergen $s hiez man in die stat./ swie vîent man in wære, $s | |
| künec Gunther: $s »daz dien ich immer um dich.«/ »Sô heizet mir gewinnen $s tûsent iuwer man,/ sît daz ich der | |
| bekant,/ sô daz unser bürge $s müezen vride hân.«/ dô hiez der künec besenden $s beide mâge unde man./ Die boten | |
| sâhen si dar under $s einen recken stân,/ der was geheizen Sîvrit, $s ein helt ûz Niderlant./ ez leidete Liudegaste, $s | |
| der künec wære, $s dô was in mæzlîche leit./ Man hiez den Burgonden $s ir vanen binden an./ »wol ûf«, sprach | |
| der übele tiuvel $s her zen Sahsen gesant.«/ Die vanen hiez er lâzen $s in dem sturme nider./ vrides er dô | |
| Gêrnôt unde Hagene, $s die recken vil balt,/ die wunden hiezen bâren. $s si fuorten mit in dan/ gevangen zuo dem | |
| wurden ouch die veigen $s von vriwenden sêre gekleit./ Si hiezen daz gewæfen $s wider soumen an den Rîn./ ez hete | |
| vernomen,/ Wie gelungen wære $s des rîchen küneges man./ man hiez der boten einen $s für Kriemhilde gân./ daz gescach vil | |
| miete rîchiu kleit/ und zehen marc von golde, $s die heiz$’ ich dir tragen.«/ des mac man sölhiu mære $s rîchen | |
| sal;/ ze liebem antpfange $s man hôrte vrœlîchen scal./ Dô hiez man herbergen $s die recken in die stat./ der künec | |
| der künec sîner geste $s vil scône pflegen bat./ er hiez der wunden hüeten $s und scaffen guot gemach./ wol man | |
| truoc./ vil bluotiger sätele $s (der was dâ genuoc)/ die hiez man verbergen, $s daz weinten niht diu wîp./ dâ kom | |
| reit er vrœlîche $s in daz Sigmundes lant./ Der wirt hiez z%..e allen zîten $s riterscefte pflegen./ daz tet dô willeclîchen | |
| tet dô willeclîchen $s vil manec junger degen./ die wîle hiez er sidelen $s vor Wormez ûf den sant/ den, die | |
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