d – dalmut dam – dancsagen dancwillen – dannen von dannen vür – dæren dâ(r)/ da(r) enbinnen – dâ(r)/ da(r) obe darre – dast dâte – deckeschûr deckevël – dëhsen dëhsîsen – denclîche dencliute – derpkuoche derpteic – diadrogant dîâken – diehter dîâken stM. dialectike F. diamant stM. diametrum Subst. diapason Subst. diapente Subst. diaphan Adj. diasper M. diatesseron Subst. dicke Adj., Adv. dicke F. dickeleht Adj. dicken swV. dictam M. dieb- dieben swV. diebesgruoz stM. diech stN. diechbein stN. diechbrâte swM. diechbruoch stF. diechschënkel stM. diechvëdere F. diehel stN. diehter stswN. diehterîde – dienestbære dienestbærecheit – dienestman|erbe dienestmanguot – 2diep diep- – diernkint diernlach – dilde dille – dincphliht dincphlihte – dingelîn, dingel 1dingen – dirhalp dirre – distelîn distelsâme – diupe (?) diupguot, diubsguot (?) – dôfheit dôgen, dougen – donerec donergebirge – dorferlêhen dorfgebûwære – dorfschaft dorfsmit – dorneht dorneht – dörperdiet dörperecheit – dôʒen drabeknëht – drangen drangest – drî drîancasîne – drîgesæʒe drîgevar – dringen drî|nisse – drittelhof drittestunt – drîzëhen drîzëhenære – druc drûch – drüʒʒelstôʒ du, dû – dumme dumpfe – duns dünsel – durchbittern durchbitzen – durchdœnen durchdrengen – durchgerne durchgesiht – durchgründen durchgrunthaftec – durchkifen durchkiusche – durchlësen durchlestern – durchlûʒen durchmâlen – 1durchrecken 2durchrecken – durchsaffen durchsagen – durchschrecken durchschrenzen – durchslac durchslahen – durchsprëchen durchspreiten – durchswingen durchtân – durchverwen durchvieren, durchwieren – durchvrô durchvrœnen – durchweichen durchweidec – durchziln durchzimbern – dûrliche durlinc – durstebërnde durstec – düʒʒec
|
dîâken
stM.
‘Diakon’ (vgl. LexMA 3,940ff.)
1 meist Geistlicher mit dem letzten Weihegrad unterhalb der Priesterwürde 2 historisierend, auf frühchristliche Gemeindeverhältnisse oder den alttest. Leviten bezogen
1
meist Geistlicher mit dem letzten Weihegrad unterhalb der Priesterwürde:
der dyacon bezeichent iemer den prediger Lucid
93,5;
alle die priesterlîche wîhe enpfangen hânt unde diakene unde subdiakene: mit
den mac niemer deheine frouwe dekeine ê gehaben PrBerth
1:315,35;
alle phaffen die man in lithusern vindet, ez sin briester,
dyaken, subdyaken oder acoliti StRAugsb
119,5.
– lat. flektiert:
darnach liset der dyaconus daz ewangelium
Lucid
96,13
u.ö.
2
historisierend, auf frühchristliche Gemeindeverhältnisse oder den alttest. Leviten
bezogen:
do sante mit den meren / sinen dyaken bischof Nonnus Vät
29991;
der levita, den wir heizin ein diaconum PrLpz
124,31
MWB 1 1266,3; Bearbeiter: Diehl
dialectike
F.
‘Dialektik’ (als Kunst des Disputierens und der logischen
Schlüsse Bestandteil des Triviums im System der artes liberales, vgl. LexMA
3,944ff.):
alle sprâche si wol sprach, / latîn, heidensch, franzoys. / si was der witze
kurtoys, / dîaletike und jêometrî Parz
312,23;
alle die och hant vernunst / von dyaletica der werden kvnst Martina
245,106;
Dyaletica / (sie heißet auch Loyca) HvNstGZ
811;
Krone
10811.
– allgem. ‘philosophisches Verfahren’
swaz Plato gescriben hat, / sine kvnst vnde sine list, / die
zv Paris genge ist / me denne anderswa: / daz ist dialetica Herb
10674
MWB 1 1266,18; Bearbeiter: Diehl
diamant
stM.
sw.
Minneb
179;
auch diemant (
Walth
80,35 ).
‘Diamant’, wertvoller, v.a. für seine Härte bekannter Stein
(vgl. LexMA 3,967 und Engelen, Edelsteine, S. 297-310; s.a.
adamas):
ein stein heizet dîamant, / der ist niht vil liuten bekant. /
er ist lûter unde klâr / [...] / und sage iu daz wærlîch /
daz der stein ist alsô hart / daz nie sô hartes niht enwart Volmar
289;
harter dann eine want / und harter dan ein dyamant Pilgerf
5585;
Minneb
266;
guͦt gesteine, / smaragden, jachande, / robine unde diamande
Elis
518.
– übertr. in Vergleichen zum Ausdruck der Beständigkeit:
auch muͦz er ane schant / gelich dem dyamant / sin an rehter
kuͤschekait WhvÖst
4090;
Sisenes, der triuwe ein diamant, / an dem man nie untriuwe vant
UvEtzAlex
6719
MWB 1 1266,31; Bearbeiter: Diehl
diametrum
Subst.
‘Durchmesser’
in der krum / di man nennet djametrum JvFrst
9852
MWB 1 1266,47; Bearbeiter: Diehl
diapason
Subst.
‘Oktave’ (vgl. LmL 1,826ff.):
uß der octaven wie zutal / die wise louft diapason, / das
leret gar uns musica die frie Mügeln
286,8;
MügelnKranz
442
MWB 1 1266,49; Bearbeiter: Diehl
diapente
Subst.
‘Quinte’ (vgl. LmL 1,856ff. und 866ff.):
wie diapente sal / han uß der quinten iren fal, /
[...], / das leret gar uns musica die frie
Mügeln
286,5;
MügelnKranz
443
MWB 1 1266,53; Bearbeiter: Diehl
diaphan
Adj.
‘durchscheinend’
wa sich duͤ sunn der welt ker / durchluͤchtiklich ist si dyaphan
/ luter clar ir corper gran / ganzes liechtez ist si vol MinneR 276
259
MWB 1 1266,57; Bearbeiter: Diehl
diasper
M.
‘Diasper’, Bezeichnung für eine Art Seidenstoff (vgl. LexMA
3,971):
sine cleider waren wijsz ─ / dar an lag michel flijsz ─, / von einem dyasper
gesnitten Krone
29217.
14764.
514;
cyclât unde cornît / dîasper und samît Eilh(L)
2080
MWB 1 1266,61; Bearbeiter: Diehl
diatesseron
Subst.
‘Quarte’ (vgl. LmL 1,861ff. und 916ff.):
wie uß der quart sich lösen wil / die wise diatesseron, /
[...], / das leret gar uns musica die frie
Mügeln
286,4;
MügelnKranz
446
MWB 1 1267,1; Bearbeiter: Diehl
dicke
Adj., Adv.
1
‘dicht, massig’
2
‘dick’ (im Hinblick auf Breite, Umfang, Durchmesser) 3 Adv., meist steigernd im Hinblick auf Häufigkeit und Intensität ‘sehr,
besonders, oft’
1
‘dicht, massig’
so den himil habent bezogen / dei tunchelen jouch dei dichen
regen wolchen Himmelr
4,29;
daz der luft da neblik ist und dikke oder gar tunkel
KvMSph
51,3;
daz der dunst dicker ist und zæher an im selber
BdN
89,2.
81,22.
–
anabula ist ein krut. vnde hat einen langen stengel. vnde
einen dicken wipfel uon bletern SalArz
87,25;
umb dem waßer was ein hag gewahsen sere dick von
starcken baumen Lanc
374,33
u.ö.;
er brach nit anders durch die shar / wan als ein hirz durch dickes holtz
Rennew
23485.
–
der tzvn dovcht in ze
dicke [undurchlässig] vnd ze hoch
ReinFu
K,47.
–
in ist daz hare zu rehte, / genuck dicke, velwelehte
Physiogn
48;
ir berte wâren wol gestalt, / lanc, dic, ze mâze breit
Wig
7094;
Herb
17927;
VAlex
129.
–
si [die sündigen Engel] vielen
eben alle / dri tage volle / so diche, so der regen tuot Hochz
1012;
phîle vil dickir dan ein hagil / schuzzin schutzin im
ingegin Athis
E 146;
Herb
4231;
Lanc
66,14.
–
‘zähflüssig’
das das waßer alles dick wart vor blut
Lanc
460,5;
hechede oder bersige geworfen in eine dicken mandelmilch,
wol gemenget mit rys mele BvgSp
56;
daz schol man dann sô lang sieden mit enander, unz ez
sich verb und dick werd BdN
344,30;
SalArz
37,9.
– subst.:
daz dicke von der mandel milich BvgSp
13;
SalArz
1,41.
–
‘gedrängt’
Turpin unt di sine / di huben sich mit nide / an di uil
dicken scâr Rol
4423.
4527;
Roth
2737;
breit lanc und dicke / kom diu schar Wh
393,26;
dâ mite liezens strîchen dar / ûf die dickesten schar, /
dâ man die meisten herte vant UvZLanz
3286;
gein dem strit da sie yn allerdickst sahen und da der
sahsen allermeist zu hufen waren Lanc
473,34
u.ö.
–
‘eng, dicht’
von diu sol der man unde daz wip / sin als ein
lip [Mt 19,5f.] . / wande die diche samet stant /
unde sizzent unde gant, / zwei samet enbette gant VRechte
359;
hierher oder zu 3 (?):
er îlte zuo dem hailigen man, / er viel im diche an die
vuoze Kchr
10353
2
‘dick’ (im Hinblick auf Breite, Umfang, Durchmesser):
er stach Marcellen, / [...], / durch
ainen schilt dicken / den spiz unz an daz mittel Rol
4325;
von der trüchen wirt ein igelich dinch smal oder dunne, von der
fiuhte wirt ein igelich dinch dicke Barth
128,2;
die wange niht zu dicke, / wolgetan hat gut geschicke
Physiogn
213;
man saget, daz Eneas / ein kvrtzer dicke man was
Herb
3210.
– mit Gen.:
der schilt was under buckeln,
[...], / wol drîer spannen dicke
NibB
437,2;
eyne iunge buche, di do si eynis beynis dicke
Pelzb
121,30;
der was wol vier fúß breit und zweyer dick
Lanc
615,17
3
Adv., meist steigernd im Hinblick auf Häufigkeit und Intensität ‘sehr,
besonders, oft’
er chuste in vil dicche und sûfte ob ime ofte
Gen
2536;
ir sult dicher ze chirken gen Spec
45,24;
in dînero prędicatione gehúge áller díkkost mîn
Will
43,9;
swer unrehte mizzet, der sol geben 30
[Pfennig] , als dicke er daz tuͤt
WüP
19,3;
UrkCorp (WMU)
N332,18.
383,19;
wil er ez vlîziclîchen üeben und dicke Eckh
5: 208,3;
ofte und dicke Iw
3796;
dicke und ze manegem mâle Tr
11517;
das dich got minne sere, dik und lange Mechth
1: Reg. 26;
sî müet, ist er ir ze dicke bî Iw
2872;
Eracl
2314;
dick schöner sun Dorin, vil liebes kint, ußermaßen schoner
ritter Lanc
61,28.
– phras.:
daz dikk genant holtz UrkCorp (WMU)
3070,4;
dem dikke unde dikke gesprochenen goteshuse ze Bregenz ebd.
2279,38.
–
man sagt dick me ubels von einem menschen dann an im sy
Lanc
98,17
MWB 1 1267,5; Bearbeiter: Diehl
dicke
F.
stN. WhvÖst
4760.
1
‘Dichte’
2
‘Dicke, Breite’
1
‘Dichte’
der wolken dicke Vät
15352;
die von der dicke [der Finsternis] irstichten
RvEWchr
10385;
Wh
40,14;
des harnes substantia ist sin dicke vnde sin dunne
SalArz
110,37.
–
‘Dickicht’
doch wil ich bî dem holze gên: / ob er mich lîhte wil bestên, / sô vliuhe
ich snelle an die dicke: / ich vürht vil harte sîne blicke WälGa
13317;
swâ ein birsær mûzet / bî wilde in einer dicke Hadam
543,2;
Wh
88,28;
die uͤbeln vraidigære / heten die magt wunnenclich
/ von den strazen in ein tich / gefuͤrt WhvÖst
4560.
–
‘dichte Schar, Gedränge’, meist
‘Schlachtgetümmel’
Jacob unde sine sun [...] / die chomen in einer
diche GenM
102,29;
Salustîn der vuorte / den uanin vnd ruorte / manlichin in
die dickin / daz ime moht ir stickin / sin ors uon gedrange Athis
E 83;
si cherten an die dicke, / si ualten in ainem blicke /
mer denne sechs tusent mán Rol
4283;
Roth
2743
u.ö.;
Loheng
3187
u.ö.;
Ottok
7185;
er brach si von ein ander, die dicke macht er dunne JTit
4256,1;
WhvÖst
4760
2
‘Dicke, Breite’
sie heitten de hein vnderscheit, /
[...], / weder an dicke noch an lenge
Herb
2921;
deu diken dez ertreichs hat sehs tausent und vier hundert und
neunzig meil KvMSph
19,6;
daz wir [...] ain mawr machen wellen
[...] in der hoehe vnd in der dike als vns die
beschaiden liͤvte [...] beweisent
UrkCorp (WMU)
3056,45;
Lanc
80,30
MWB 1 1268,12; Bearbeiter: Diehl
dickeleht
Adj.
‘dicklich, voll’
sin lefczen warent dikelecht, / nút dúnne, gar zemaͮsse recht
WernhMl
5883
MWB 1 1268,40; Bearbeiter: Diehl
dicken
swV.
1 intr. ‘dick werden, sich verdichten’
2 tr. ‘dick machen, verdichten’
1
intr. ‘dick werden, sich verdichten’
daz wazzer begunde / dicken von des nebels kraft
Wig
6871.
–
sin hals, houbt wol gedicket [zu rechtem
Umfang ausgebildet?] / und ist ouch scharfes sinnes fri
Mügeln
303,11.
– refl.:
daz sich der dunst dicket und in wolken verkêrt
BdN
96,30
2
tr. ‘dick machen, verdichten’
dâ wirt der dunst dann aber gedicket an im selber von der
sänften kelten BdN
87,29
MWB 1 1268,43; Bearbeiter: Diehl
dictam
M.
→
diptam
MWB 1 1268,52;
dieb-
→
diub─
MWB 1 1268,53;
dieben
swV.
auch diuben.
1
‘etw. rauben, stehlen’
2
‘jmdn. als Dieb bezeichnen, anklagen, verurteilen’ (vgl.
bediepsen ) 3
‘etw. heimlich hinbringen’
1
‘etw. rauben, stehlen’
ein geraubtes oder gedieptes guet StRWien
76
2
‘jmdn. als Dieb bezeichnen, anklagen, verurteilen’ (vgl.
bediepsen):
swie man mengen biderben müller siht, / man vint ouch mengen boͤsen
wiht, / der den biderben schaden tuot / an ir lop [an ihrem
Ruf] ; doch ist niht guot, / swer si gemeinlich alle /
[...] / wil dieben Ammenh
19039;
der vater wart gedubet und och sin sune HlReg
36,1
3
‘etw. heimlich hinbringen’
duͥ minne duͥ kan dieben / in zwai herzen ainen sin
JvKonstanz
1810.
–
‘sich zu jmdm. hinstehlen, einschleichen’
ir süezen, reinen, zarten, / zuo iuwern lieben lieben / sult ir bî zîten
warten, / wan rûhez alter kan sich zuo in dieben Hadam
232,4
MWB 1 1268,54; Bearbeiter: Diehl
diebesgruoz
stM.
formelhafte Diebstahlsklage im Freiberger Recht:
‘her richter, wold ir nu hern Iohannus wort vernemen? he klaget
[...] uber denselben Heinrich,
[...], daz der quam an di stat, da Iohan unde sin gut
vride unde gnade solde haben. da brach he den vride an Iohan unde an sime gute unde
stal im daz dupliche. [...]’ daz ist der rechte
dibesgruz unde ansprache. waz sin minner ist, des ist zu wenic StRFreiberg
124,11
MWB 1 1269,5; Bearbeiter: Diehl
diech
stN.
auch die, Pl. auch dieher.
‘Oberschenkel’ (von Mensch und Tier):
niemmin nemach ainen parm gemachen uon sînen diehen, er
nesitze ê TrudHL
108,24;
im werden di diech swer vnde di bein SalArz
52,39;
vnde sette er horner [zum
Aderlass] bynnen an daz dye ouer dy knyschyben
OvBaierl
130,20;
Lanc
183,31.
–
snit abe die fluͤgele vnd die diech, stecke sie in
einen irdinen hafen BvgSp
42;
ingwant bletze, terme und die, / daz uns der hie nit abegê!
SM:Had
44: 2,1;
ReinFu
K,1948.
– als pars pro toto ‘Körper’
sy woren selbe siech / beid an selen und an diech TvKulm
2200
MWB 1 1269,14; Bearbeiter: Diehl
diechbein
stN.
‘Oberschenkelknochen’
der leo hât niht markes in seinen painen ân in dem diechpain
BdN
144,35
MWB 1 1269,27; Bearbeiter: Diehl
diechbrâte
swM.
‘Keulenbraten’
tributa: diehbrato SummHeinr
2:518,02.5
MWB 1 1269,30; Bearbeiter: Diehl
diechbruoch
stF.
‘kurze Beinbekleidung, Kniehose, Lendenschurz’
lumbare vel renale, [...], modica braca id est
diechbruͦch SummHeinr
2:350,96.
2:32,44;
tribrucna: diechbruch ebd.
2:517,01.16
MWB 1 1269,32; Bearbeiter: Diehl
diechschënkel
stM.
‘Oberschenkel’
diu îserhose sanc ûf den sporn: /
[...] deiz bein stuont blôz. / den blanken
diechschenkel grôz / der marcrâve hin ab im swanc Wh
79,6;
den diechschenkel her im abe slûch En
12530
MWB 1 1269,36; Bearbeiter: Diehl
diechvëdere
F.
‘Feder vom Oberschenkel’
ein diehe veder krump, / macht man die reizzel [Lockspeise beim
Vogelfang] drump KgvOdenw
3,81
MWB 1 1269,41; Bearbeiter: Diehl
diehel
stN.
Dimin. zu diech:
wiz sint ir beinel, / lint diu diehel, reitbrun ist ir meinel,
/ ir sitzel gedrollen. / swes man an frouwen wünschen sol, des hat si gar die vollen
Tannh
11,34.
3,48;
zwischen vier armen lagen / zwen libe in ain gestricket, /
[...] / verworren si [die
Liebe] do schickt / lindiu diehel, ærmel blanc WhvÖst
18319
MWB 1 1269,44; Bearbeiter: Diehl
diehter
stswN.
‘Enkelkind’
ich wil lêren mîniu kint / und mîn tiehter ein bezzer dinc Renner
4527.
7456;
diu dritten kint, der geswistrîde dîhter, habent die dritten sippe
PrBerth
1:312,23;
ein muͤnthbar unde vormunder [...] myner
dichtere, kynder [...] mynes suͤnes UrkWetzl
1,667
(a. 1349);
die diechtern sullen irs erbes nit beraubet sin von irm aldervater
KlKsr
2,14.
2,34.
– Lit.: Müller, Großvater, S. 86ff.
MWB 1 1269,51; Bearbeiter: Diehl |