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ABCDEF s.VGHIJKL
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d – dalmut
dam – dancsagen
dancwillen – dannen von
dannen vür – dæren
dâ(r)/ da(r) enbinnen – dâ(r)/ da(r) obe
darre – dast
dâte – deckeschûr
deckevël – dëhsen
dëhsîsen – denclîche
dencliute – derpkuoche
derpteic – diadrogant
dîâken – diehter
diehterîde – dienestbære
dienestbærecheit – dienestman|erbe
dienestmanguot – 2diep
diep- – diernkint
diernlach – dilde
dille – dincphliht
dincphlihte – dingelîn, dingel
1dingen – dirhalp
dirre – distelîn
distelsâme – diupe (?)
diupguot, diubsguot (?) – dôfheit
dôgen, dougen – donerec
donergebirge – dorferlêhen
dorfgebûwære – dorfschaft
dorfsmit – dorneht
dorneht – dörperdiet
dörperecheit – dôʒen
drabeknëht – drangen
drangest – drî
drîancasîne – drîgesæʒe
drîgevar – dringen
drî|nisse – drittelhof
drittestunt – drîzëhen
drîzëhenære – druc
drûch – drüʒʒelstôʒ
du, dû – dumme
dumpfe – duns
dünsel – durchbittern
durchbitzen – durchdœnen
durchdrengen – durchgerne
durchgesiht – durchgründen
durchgrunthaftec – durchkifen
durchkiusche – durchlësen
durchlestern – durchlûʒen
durchmâlen – 1durchrecken
2durchrecken – durchsaffen
durchsagen – durchschrecken
durchschrenzen – durchslac
durchslahen – durchsprëchen
durchspreiten – durchswingen
durchtân – durchverwen
durchvieren, durchwieren – durchvrô
durchvrœnen – durchweichen
durchweidec – durchziln
durchzimbern – dûrliche
durlinc – durstebërnde
durstec – düʒʒec

   diutschen - donder-    


diutschen swV. 1 ‘etw. verständlich machen, auslegen’
2 ‘etw. ins Deutsche übertragen, verdeutschen’
   1 ‘etw. verständlich machen, auslegen’ diz wort wil ich diutschen, daz sant Paulus sprach Eckh 1:196,4    2 ‘etw. ins Deutsche übertragen, verdeutschen’ diz buͦch heizet Lucidarius. / daz wirt getútzet alsus: / daz ist ein lúthere Lucid 1,2; franzeis ich niht vernemen kan, / daz tiutschet mir sîn künstic munt KvWPart 213; WhvÖst 19568

MWB 1 1332,1; Bearbeiter: Schnell

diutschlîchen Adv. ‘auf deutsche Weise, nach Art der Deutschen’ ich wil durch kurze wîle, / [...] / ein âbentmærlîn welzen, / unt tiutschlîchen velzen / dise rîmes ende Häslein 8

MWB 1 1332,9; Bearbeiter: Schnell

diutschman stM. ‘Deutscher’ wer niht betwungen welle sîn, / der var abe und ziehe hin, / er sî walh oder burgundois, / dûtschman oder franzois Kreuzf 4724

MWB 1 1332,13; Bearbeiter: Schnell

diutunge stF. 1 ‘Auslegung’
2 ‘Bedeutung’
   1 ‘Auslegung’ di bvch [Altes und Neues Testament] werden geleisen [...] ovh ir divtvnge BrHoh 9; des troumes dutunge / sagete ir alsus ein wiser man Pass III 395,56. 38,83; vernemet ein dutunge / mit glosen uzlegunge! / nu sul wir abir verstan / disse rede Daniel 3909; vil richú kleinoͤde gemeit / gehiezins ir bi grozer dro / das si in irfuͤre do / der reteschen tútunge [die Auflösung des Rätsels] RvEWchr 20638. 33220; PassI/II 296,68; JvFrst 8750. do was ein dutunge [Offenbarung] / an sime brote irzeiget Vät 4726    2 ‘Bedeutung’ wan ‘parce’ sprichet durch, / ‘val’ ein tal oder ein furch. / also hat in vnser zvnge / sein nam [Parzival] diu deutvnge Krone 6393; do sprach er [der Apostel] [...] / in ebreischer zunge / daz siner dutunge / die anderen kunden nicht verstan Pass I/II 259,34.

MWB 1 1332,17; Bearbeiter: Schnell

diuwe stF. diu stF.

MWB 1 1332,34;

Adv., Konj. auch duo. Seit dem 13. Jh. Vermischung mit lokalem dâ/ dâr ( → dâr ; vgl. 2 5Mhd. Gr. § S 173.1 mit Lit.). 1 Adv.
1.1 temporal
1.1.1 einen meist in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt bezeichnend ‘da, damals, zu diesem Zeitpunkt’
1.1.2 semantisch abgeschwächt, den bloßen Fortgang eines Berichts andeutend ‘da, dann, darauf’
1.2 mit schwach adversativer Bedeutung ‘dennoch, aber’
1.3 korrelatives Adv., in der Wendung wand(e) ... dô (vgl. 2 5 Mhd. Gr. § 176.3)
1.4 in der Frage wie dô? ‘wie nun?’
1.5 lokal ‘da, dort’ (siehe unter dâr )
1.6 zur Partikel abgeschwächt nach Rel.-Pron. (vgl. 2 5 Mhd. Gr. § S 121, weitere Belege siehe unter dâr )
2 unterordnende Konj.
2.1 temporal, gleichzeitig ‘als’
2.2 temporal, vorzeitig ‘nachdem’
2.3 temporal, häufig in korrelativer Konstr. dô ... dô ‘als ... da’
2.4 relativisch/ lokal ‘wo’ (vgl. dâr )
   1 Adv.    1.1 temporal    1.1.1 einen meist in der Vergangenheit liegenden Zeitpunkt bezeichnend ‘da, damals, zu diesem Zeitpunkt’ – am Satzanfang: an deme anderen tage / do gi dev chuneginne ze bade VMos 32,16; do sprach die maget here Martina 186,13; do stunden mir min cleider uz der mazen wol Frl 1:14,5; als sie lang großen jamer gemacht hett, da gedacht ir wie ir kint was bliben ligen vor der pferd fuß Lanc 14,7; Iw 11. – in der Satzmitte: beide do vnde sint Herb 10102; die do an in gelaubten und die nu an in gelaubent PrOberalt 92,11; der kuninc do nicht ne sprach Roth 2731. – am Satzende: Achilles ermannete du; / vil menliche er sprach, / daz im zv sprechene geschach Herb 11486; ôwê daz er niht vrâgte dô! Parz 240,3; Parzivâl si werte dô ebd. 309,2; Rother swigete do Roth 5146; waz tet er do? Spec 62,19; lip, wa was ich do? Frl 14:28,5; Rol 3709    1.1.2 semantisch abgeschwächt, den bloßen Fortgang eines Berichts andeutend ‘da, dann, darauf’ unde alsô daz was gendet, / dô wart ein bote gesendet VAlex 442. 136; dvͦ hiez her sinen capelan / sente Petirs bielede vnde sente Paulses dar uor tragen TrSilv 229; duo sprach Joseph zuo sînem vater Jacob Gen 2540; dâ geschieth sich daz volcwîc VAlex 1528; als der wissage da sprach PrBerthKl 7,57; da wart michil woͮffin, / weinin unde ruͦfin Rol 1542; dâ vlôch man unde wîp [vor dem Löwen] / durch behalten den lîp Iw 7735; VEzzo 186; RvEAlex 11267    1.2 mit schwach adversativer Bedeutung ‘dennoch, aber’ zdem herzogen wold er gên, / ob er ez möht understên; / dô wold er in niht sehen Ottok 31632; Dancwart der was marscalch, dô was der neve sîn / truhsæze des küneges NibB 11,1. 2124,3; als er dô sluoc, / es wær ze dem tôde genuoc: / dô truoc in daz ors dan / unz daz er daz swert gewan. / sâ kêrter wider ûf in Iw 5039; ich soltz iu ê hân gesagt. / dô was mîn bezzer sin verzagt Parz 343,12; Wig 1989    1.3 korrelatives Adv., in der Wendung wand(e) ... dô (vgl. 2 5Mhd. Gr. § 176.3): wand sî mir dô tâten / michel unreht [...], / dô wart mîn leit vil manecvalt Iw 4136; wandez an in was verlân, / sô wart [La. do was ] ez wol verendet ebd. 7719    1.4 in der Frage wie dô? ‘wie nun?’ wie dô? wie ist mir sus geschehen? Tr 5227; wie dô? sprach Môrolt wiltû jehen? ebd. 6931; wie dô, wie dô? sprach Tristan ebd. 7065    1.5 lokal ‘da, dort’ (siehe unter dâr): stant v̈f, Ioseph, [...] vnd fliuch in Egyptum vnd wiz [sei] do vnz der vnselig Herodes sterbe Konr 4,15; Parz 237,13    1.6 zur Partikel abgeschwächt nach Rel.-Pron. (vgl. 2 5Mhd. Gr. § S 121, weitere Belege siehe unter dâr): dar nach ein hunt erbal, / daz alle liute, die do lebten, horten sinen schal Tannh 16,10; Wig 155    2 unterordnende Konj.    2.1 temporal, gleichzeitig ‘als’ dô in der rise komen sach, / daz was sîn spot Iw 4991; dô diu marcgrâvinne die botschaft vernam, / ein teil was ir leide NibB 1161,1; dô si der meister ane sach, / in sînem herzen er des jach AHeinr 1197; RvEAlex 1105; Er 5956; RheinauGeb 34; UrkEnns 6,252 (a. 1337). – rechtsspr. häufig in der Datierungsformel: jn dem jare, do von vnsers herren gebúrte zewelf hundert jare vnd triv vnd ahtzich warent UrkCorp (WMU) 584,21; an sant Vrbans tag, do jndictio wc dv̂ vierde ebd. 1422,43; MfrkReimb 485    2.2 temporal, vorzeitig ‘nachdem’ dô Alexander gelas, / daz an den brieb gescriben was, / [...] / den mâhen er frôlîche entfienc SAlex 2063; owe, bitterliche tot, / daz du an mich nicht ne queme, / do du Bonifaiten neme, / den tuweren unde den guten, / den senften GrRud Kb 63; friunt, wie pistu da her in chomen, do du des gewandes niene hetest, daz miner prutlouft gezame? Konr(Sch) 163,24    2.3 temporal, häufig in korrelativer Konstr. dô ... dô ‘als ... da’ do menniske in êren was done chund er daz uernemen. do do wart er tumben fihen gebinmazzet. unde wart in gelich getan JPhys 5,22; do do div frove gesach / daz ez ein so schone kint was / do hiz si ilen gengen VMos 32,18; dô disiu rede was getân, / dô sprach aber der guote man Parz 457,2; dô si zem hove wâren komen, / [...] / dô mohte man schouwen ûf der plân / vil manic hêrlîch gezelt Wig 9254; wan dô unser herre den fride gebôt, dô gebôt er den reinen fride PrBerth 2:127,4; dâ si sich verslouf in mîn herze alsô, / dâ möhte ez vor nôt sîn zerspannen SM:UvB 5: 2,7; da Aramunt sah das im Claudas wiedersaget syner herschafft mit der romer gewalt, da bestund er yn mit urlage Lanc 1,23; Iw 383. dô ... nû: dô sî in ligen sach als ê, / nûne twelte sî niht mê Iw 3467; dô diu juncvrouwe gereit, / nû was dem künege starke leit / hern ebd. 3239 u.ö.    2.4 relativisch/ lokal ‘wo’ (vgl. dâr): daz [...] die nehsten, die da bi gesezzen sin, do der bruch geshehen ist, den lantfriden beschirmen UrkCorp (WMU) 879W,31

MWB 1 1332,35; Bearbeiter: Schnell

doben Adv. → dar obene

MWB 1 1334,7;

doch Konj., Adv., Partikel 1 Konj. (meist satzeinleitend)
1.1 konzessiv ‘obwohl, obgleich, wiewohl’ (zunächst mit Konjunktiv, später auch mit Indikativ; seit dem späten 13. Jh. durch swie ersetzt, vgl. 2 5 Mhd. Gr. § S 175.1)
1.2 adversativ bzw. restriktiv ‘aber’
1.2.1 als Gegensatz zum zuvor Gesagtem
1.2.2 als Einschränkung gegenüber zuvor Gesagtem
2 Adv. (meist satzeinleitend, nicht immer von der adversativen oder restriktiven Konj. zu unterscheiden)
2.1 konzessiv ‘dennoch, trotzdem’
2.2 adversativ bzw. restriktiv
2.2.1 als Gegensatz gegenüber zuvor Gesagtem ‘hingegen, jedoch’
2.2.2 als Einschränkung gegenüber zuvor Gesagtem ‘allerdings, nur, wenigstens’
3 Partikel ‘doch’
3.1 Abtönungspartikel (vgl. Hentschel, Partikeln, S. 110-115; Eroms, Abtönungspartikeln, S. 118f.)
3.1.1 in Aussagesätzen
3.1.1.1 zur Unterstreichung einer unbestreitbaren Tatsache
3.1.1.2 mit Widerspruch auf Vorangegangenes
3.1.2 in Aufforderungssätzen
3.1.3 in Fragesätzen
3.1.4 zur Verstärkung
3.2 Antwortpartikel
   1 Konj. (meist satzeinleitend)    1.1 konzessiv ‘obwohl, obgleich, wiewohl’ (zunächst mit Konjunktiv, später auch mit Indikativ; seit dem späten 13. Jh. durch swie ersetzt, vgl. 2 5Mhd. Gr. § S 175.1): toh ir chomint alle von einiman / ir bint iedoch geskeiden / mit manicvalten listen MemMori 57; doh er [Laa. swie er doch, doch wie er ] wære ain kindelîn, / si muosen alle under im sîn Kchr 7626; doch er guot ellen trüege, / Êrec in von dem rosse schiet Er 821; doch iz dir, hêrre, wêre leit: / er seite dir dî wârheit JJud 1275; Will 37,3; Parz 462,11. – mit Indik.: doh si mih in gelêrt hât, / si newaiz selbe wiez umbe in stât Kchr 2463; wir wâren gar al ein, / doch ez an drîen stücken schein Parz 752,10; doch jener die besten würfe warf / [...], / dô half disen daz ern nie / ûz den slegen komen lie Er 942; MF:Hartm 3:6,3; MüOsw 29. – zur Anknüpfung von Satzteilen: Ithêrn von Gaheviez / er jæmerlîche ligen liez. / der was doch tôt sô minneclîch Parz 159,7; volleclich stimme, doch niht hart, / sol man han von guter art Physiogn 251; den du [Maria] maget doch [obgleich du Jungfrau warst] gebære SM:EvS 1: 14,5    1.2 adversativ bzw. restriktiv ‘aber’    1.2.1 als Gegensatz zum zuvor Gesagtem: der werde künec milte / muose ab dem vurte entwîchen, / doch unlasterlîchen Wh 436,26    1.2.2 als Einschränkung gegenüber zuvor Gesagtem: dizce wort [ scandalum ] stet [...] in ubeler bezeichenunge. doh so me iz rehtiste unde eiginlichiste gediuten mach. so chiut iz wirserunge PsWindb 105,36 Randgl.; ir tiuvel, iu werdent dise kristenliute niht gar. ir engele, sie werdent ouch iu niht gar, doch diu kleinen kint PrBerth 2:169,35; wir setzen, das diejenigen mezlere [...] das flaisch [...] verkauffen, die vor alter darzu verordnet sein; doch das dieselbigen von den frembden kain flaisch kauffen WüP 6g,2    2 Adv. (meist satzeinleitend, nicht immer von der adversativen oder restriktiven Konj. zu unterscheiden)    2.1 konzessiv ‘dennoch, trotzdem’ swer was ze Bêârosche komn, / doch hete Gâwân dâ genomn / den prîs Parz 398,2; der eine was ime uon chunne lieb; / doch nelie daz der heideniske man nieht, / erne rafstin mit slegin suâre Exod 280; der sol von der stat varn vnd niemer wider in komen [...]. doch sol er ein wuchen han ze beratenne sih UrkCorp (WMU) 26AB,16; sît ich dich niht erwenden mac, / sô tuo doch ein dinc, des ich ger Walth 101,15; michels minner ich daz [Gott loben] chan. / darumb wil ich doch nicht lân MvHeilFr 3; NibB 638,3; Iw 1703. – in Verbindung mit unde: [sie] heten in vil schier erslagen, / und doch unglîch einem zagen Iw 6788; si wârn ein ander unbekant, / unt beslôz se doch ein porte Parz 637,21; die beide von windischer art sin here komen vnd doch nine Winede sin UrkCorp (WMU) 51,12. 3260,9; Walth 14,7    2.2 adversativ bzw. restriktiv    2.2.1 als Gegensatz gegenüber zuvor Gesagtem ‘hingegen, jedoch’ Turnûs was des slages gemeit, / doch was ez Ênêase leit En 12426; dô lac frou Jeschûte / al weinde bî ir trûte, / vor liebe, unt doch vor leide niht, / als guotem wîbe noch geschiht Parz 272,9; ich pin doch wol sô wîse ebd. 612,4; von ir der kumber mîn ist niuwe, / doch dunket mich, der selbe pîn / hab wol tûsent jâr gewert SM:Ro 6: 1,5    2.2.2 als Einschränkung gegenüber zuvor Gesagtem ‘allerdings, nur, wenigstens’ die pfaffen striten sêre, / doch wart der leien mêre Walth 9,29; der selb vnser rat sol och von sin selbes hvs, da er selb wil, ze herberg inne sein, daz doch vngelthaft sol sein UrkCorp (WMU) 1975AB,33; habe guͦt geleite! / doh solt du niht uon hinne chomen, / e du min urlop hast genomen OsterSpM 3,39; nû ist zît dc dû chomest, ube dû wellest in dîner iugende odir doch in dîneme altere TrudHL 136,20; MF:Hartm 17:2,3; Wernh 4116    3 Partikel ‘doch’    3.1 Abtönungspartikel (vgl. Hentschel, Partikeln, S. 110-115; Eroms, Abtönungspartikeln, S. 118f.)    3.1.1 in Aussagesätzen    3.1.1.1 zur Unterstreichung einer unbestreitbaren Tatsache: wolt ir wider Elenam, / durch die doch dise vehe quam Herb 15298; wes wende ich sîn gebot, / der doch ist der hœhste got? Parz 119,14; ez sint doch allez meistec kint, / die mit dem künec dâ komen sint ebd. 356,3. 749,19; Tristan, ich hôrte dich doch ê / britûnsch singen und gâlois Tr 3690; nû wâren doch alle tugende volkomenlîche in unser vrouwen Eckh 5: 407,1; Roth 1993; Iw 6932    3.1.1.2 mit Widerspruch auf Vorangegangenes: warvmbe stellet ir dise not? / ez ist doch niet wen ein tot Herb 9822; wer gab ez [Tristans Schwert] disem spilman? / der ist doch Tantris genant Tr 10099. 4143; ôwê, liebe schoene vrowe mîn, / nû bin ich doch dîn, / mahtu troesten mich vil senenden man! MF:Mor 12: 2,7; alle die von dißem land sint doch myn man Lanc 54,33. 64,16; Iw 2258; KLD:BvH 6:4,11; Eckh 5:279,14    3.1.2 in Aufforderungssätzen: ‘waz mære hâstû vernomen?’ / ‘guotiu mære.’ ‘sage doch, wie?’ Iw 2207. 5491; nv tut ez doch gote zv eren Herb 12634. 7276; dâ merkent doch ein wunder an MF:Reinm 20: 1,5; so hab doch gervnge nach der girde als der wissage PrBerthKl 7,56. 7,18; KLD:GvN 28:3,8; Konr 16,70; Tr 4028    3.1.3 in Fragesätzen: ein jude [...] sæit im, daz ez [sein angeblich verstorbenes Kind] lebte noch. / ‘wer got’, sprach er: ‘tut ez doch?’ Jüdel 346    3.1.4 zur Verstärkung: – von konzessiven Nebensätzen (in Verbindung mit swie): ich lob ir lîp, / swie ich sî doch nie niht gebæte Walth 111,16; swie manhaft er doch wære / [...] im ein krankez wîp / verkêrte sinne unde lîp Iw 3251; swie doch die táglichen svnden niht mvgen ze totsvnden werden, so ziehent si doch ze totlichen svnden PrBerthKl 2,58. 3,50; vnd swie doch ich ez an meiner chinde vnd erben hant wol mohte getvͦn UrkCorp (WMU) 3401,42; RvEGer 1454; Eckh 5:208,2. – von Konditionalsätzen: wê der klage / unde owê. / hete ich doch noch wân als ê, / sô möht ich / fröiwen mich KLD:UvL 21: 2,8. – von Wunschsätzen: wan het ich doch mîn swert! Parz 407,25    3.2 Antwortpartikel: der seite im aller hande, / [...] / waz engeslîcher swære / dem lande erstanden wære. / ‘doch’ sprach er ‘sît daz ir enzît / ze trôste uns allen komen sît / [...], / sô sol sîn alles werden rât’ Tr 1601

MWB 1 1334,8; Bearbeiter: Schnell

doctrinâl stM. ‘Lehre’ der ritterscefte doctrinael / den lerte ich en so das er leit quael / der ritter usherwelte guͦt MinneR 481 197

MWB 1 1336,6; Bearbeiter: Schnell

dôfheit stF. tobeheit

MWB 1 1336,9;

dôgen, dougen swV. ‘etw. dulden, hinnehmen’ nur in Texten aus dem rhein./mnd. Übergangsgebiet (aus mnl. dogen): dair af ich toge mengen rouͦwe MinneR 336 236; wie menich zwaer und groeß verdries / men om die mynne dogen moet ebd. 541; hi wolde doch noet dorch mynne dogen MinneR 497 265; jst bit rethe [mit Recht] , so salt de sun dovgin, ist unret, so sal dir vadir den sun widir insetzin UrkCorp (WMU) 21A,20

MWB 1 1336,10; Bearbeiter: Schnell

doh|ie Adv. ‘ewig’ den einan waren trohtin got alemahtigen glóub ich uor allen werltzîtan dohie wesenten, unde glóubo in an ewa iemer ane einde wesenden BambGlB 136,9

MWB 1 1336,19; Bearbeiter: Schnell

dol stFM. (stN. WhvÖst 11560). ‘Leid, Erdulden’ von fuoze ûf gewâpent wol / wart Parzivâl mit gernder dol Parz 157,16; minne [...] stricket beidiu herze in ein und wendet kumberlîche dol KLD:GvN 22: 2,11; diniu herzenclichen dol / werdent dir verwandelt / ob dich ir wiphait handelt WhvÖst 11560; ir mynne im in das hertze stieß / payde freud und dol. / im was we und auch wol HvNstAp 1796; seht rechte an dem selbin dol Brun 672; Wh 399,8; KvWSilv 1374; EvStPaul 7599. – übertr.: der kill gieng eben unde wol, / kreftenklich on allen dol [Beeinträchtigung] GTroj 15108

MWB 1 1336,23; Bearbeiter: Schnell

dol Subst. tole

MWB 1 1336,35;

dolinc Adv. ‘duldsam, nachsichtig’ ich weiß wol, got ist also gut, / daz er durch sin barmhertzekeit / enleßet vns vnser dorheit / doling entgelden ThürJungfrSp B 331; wir enwullen ioch toling haben vnmut! ebd. B 327

MWB 1 1336,36; Bearbeiter: Schnell

dollîche stF. ‘Dulden, Leidensfähigkeit’ [der Heilige Geist] garte in [Christus] in den mantel des inphindennis unde der dollîche TrudHL 9,19

MWB 1 1336,41; Bearbeiter: Schnell

doln swV. 1 ‘etw. dulden, ertragen’
1.1 mit Akk.-Obj.
1.2 mit Gen.-Obj.
1.3 mit Obj.-Satz
2 intr. ‘leiden’
3 ‘etw. büßen’
   1 ‘etw. dulden, ertragen’    1.1 mit Akk.-Obj.: si wolten den grimmigen tot dolen Rol 5459; swaz die moder redde / die tocher iz alliz dolete Roth 3264; ouch ergienc sîn gerihte / über si, daz grœzer nôt / wîp nie gedolte Parz 264,14; swaz ich durch si lîden sol, / daz ist kumber, den ich harte gerne dol MF:Reinm 18: 4,6; Kchr 6772; StrKD 4,681; TannhHofz 175. – ‘etw. (Angenehmes) erfahren’ dâ solten kurzwîle dolen / der wirt und sîne geste / âne jâmers überleste Wh 268,10; ir habt gedolt / in Franchrîche mangen prîs ebd. 303,6    1.2 mit Gen.-Obj.: mîn gir [La. sin ] kan sölher wünsche doln [ich weiß mich mit solchen Wünschen zu begnügen] , / daz et ich besæze ûf dem voln Parz 75,21 (Bartsch/Marti, Parz. u. Tit. fassen doln als subst. Inf. auf; Martin, Parz. erwägt ‘verzichten’).    1.3 mit Obj.-Satz: er íst mir so hóld. daz er nîeth dólan ne uuíl. daz míh îeman sîner mínnon írre Will 34,2; er dolt, daz man in retotit [l. ertotit ] , / e man in des genotte, / daz er wantele sin sinne HimmlJer 201; ich erledige si, oder ich dol / swaz ze lîden mir geschiht Wig 9887; Rol 5542    2 intr. ‘leiden’ si [Brangæne] dolte sô gemache, / daz ez gar âne braht beleip Tr 12598; diu herberge dûht in guot. / alsô stuont des heldes muot: / si dolt ouch wol, diu wirtîn Parz 64,11; vröwe mit rede daz herze mîn, / [...] / jâ verdien ich ez wol. / muge ez vor liebe niht gesîn, / sô soltu, saelic wîp, / dur ein wunder doln MF:Reinm 41: 2,6    3 ‘etw. büßen’ ir müzt mirs dolen, / wan ir seit ain rechter dieb StriegelW 394

MWB 1 1336,44; Bearbeiter: Schnell

dolorose Adj. nur in Dolorose Garde ‘Schmerzerfüllte Wacht’ (ausschließlich Lanc ): die burg was geheißen die dolorose garde, darumb das kein ritter dar enkame, er stúrbe zuhant Lanc 155,11. 166,23 u.ö.

MWB 1 1337,11; Bearbeiter: Schnell

dolunge stF. ‘Leiden, Qual’ gescihet uns liep oder not, / so haben wir ebendolunge [La. êwige dolunge ] , dar nach chumt ein hellunge AvaLJ 212,6

MWB 1 1337,16; Bearbeiter: Schnell

dominê M. ‘Herr’ (lat. Anrede, hier an einen Arzt): er [der junge Artz Filomein] was des maisters junger ee. / er sprach ‘maister und dominen [La.: domine ] , / von wannen ist der tode komen? [...] ’ HvNstAp 2668

MWB 1 1337,19; Bearbeiter: Schnell

don Adj. ‘prall, gespannt’ (vgl. donen swV.): ir [Marias] licham was doch alvol don, wan si hatte da inne umbevangen den volgemachten gottes sun Mechth 5: 23,39; der geseligten lon / ist uber aller mazen don [übervoll] HvNstGZ 7771

MWB 1 1337,24; Bearbeiter: Schnell

don stF. ‘Anstrengung, Mühsal’ dî vrostis wâren ungewon, / vorturbin von der kelde don NvJer 25773; er [Paulus] entsagete in steter done Pass I/II 185,72; des [Gottes] vorbesehen also lit / daz er in di kumphtige zit / vorbesyet der gerechten lon / und den sundern der pine don / in grulichem angesichte Hiob 7866; MinneR 480 169

MWB 1 1337,29; Bearbeiter: Schnell

don Subst. (zum Genus vgl. Beckmann, WhvÖst. Anm.z.St. 13216). ‘Strom, Fluss, Strömung’ durch diu bilde gat ain don / diu [La. der ] von dem ursprinc rinnet WhvÖst 4324; in sie [sieben Röhren Merlins] gie maniges luftes don ebd. 11864; ahy, kunst fluͤz la mir ain don / fliezzen in die zirke / der sinne ebd. 13216; nu ziuh ichz aber in die don [Laa. die/den tan, den don ] / da abentuͤr rinnet ebd. 14418

MWB 1 1337,36; Bearbeiter: Schnell

dôn stM. ‘Ton’ 1 ‘Schall’
1.1 ‘Geräusch, Laut, Lärm’
1.2 ‘Klang, Schall’
2 ‘Melodie, Gesang, Lied’ (wegen der Unschärfe der Belege ist die Zuordnung oft unsicher)
2.1 ‘Melodie’ (die auf Instrumenten vorgetragen wird)
2.2 ‘Gesang’
2.3 ‘Ton, Lied’
2.3.1 allgemein
2.3.2 ‘Strophenform und Melodie’
2.4 ‘Musik, (Kirchen-)Tonart’
2.5 ‘einzelner Ton’
3 ‘Ruf, Rede, Stimme’
3.1 ‘Ruf, Laut’
3.2 ‘menschliche Rede, Redeweise, Tonfall’
3.3 ‘Stimme’
3.4 ‘Wortlaut’
4 ‘Art und Weise’
5 ‘Streich, Hinterhältigkeit’ (?) oder zu 3.1 ‘Tonfall’
   1 ‘Schall’    1.1 ‘Geräusch, Laut, Lärm’ man hôrte dâ manegen kraches dôn, / swa der grôze puneiz ergienc Wh 384,12. 299,22. 456,14; daz stoup von in [den Kämpfern] als molte von windes dône [vom Brausen des Windes] Loheng 5416; an der mitternaht geschach / ein dôn sam ein donerslac Philipp 9317; den dôn oder daz kläppern fürht er [der Drache] und entweicht und wirt gehôrsam BdN 270,16; Parz 814,28    1.2 ‘Klang, Schall’ nâch herzen jâmers dône / si schrînde von dem pfärde spranc Parz 692,6; ez [das, was durch Augen und Ohren wahrgenommen wird] ist verwunden mit varwe und mit dône und mit lîphaftigen dingen Eckh 2:192,4; BdN 314,24. – in der Gegenüberstellung dôn und wort, unklar ob ‘Wortlaut/ Klanggestalt vs. Wortsinn’ oder ‘Buchstabensinn vs. geistiger Sinn’, vgl. Heinzle, Wh., S. 820f.: der rehten schrift dôn und wort / dîn geist hât gesterket Wh 2,16. sin name hatte den don: / er [Kurzform von hêrre ] Nabuchodonosor Daniel 116    2 ‘Melodie, Gesang, Lied’ (wegen der Unschärfe der Belege ist die Zuordnung oft unsicher)    2.1 ‘Melodie’ (die auf Instrumenten vorgetragen wird): er [Volker] videlte süeze dœne und sanc ir sîniu liet NibB 1705,3. 1964,4; der dôn [von Posaunen und Trommeln] iedoch gemischet wart / mit floytieren an der vart: / ein reisenote si bliesen Parz 63,7; ich tun iu kunt / mit worten und mit dönen Frl 5:115,9. 5:118G,6; SAlex 210; Helbl 2,1329; RvEBarl 9755. – bildl.: sîne leiche lûtent übele, sîne züge die sint rôt: / jâ vellent sîne dœne vil manigen helt tôt NibB 2002,2    2.2 ‘Gesang’ der wechter vf der zinnen saz, / sine tageliet er sanc, / daz im sin stimme erklanc / von grozme done Herb 4181; MF:Wolfr 2:5,8; dô huop daz israhêlsche her / ze gote lobelîchen dôn RvEBarl 2225; der Mîssenær hât sanges hort in sînes herzen schrîne, / sîn dôn ob allen ræzen dœnen vert in êren schîne KvWLd 32,287; [alle, die Marias Fürsprache brauchen,] die schuln dienistes phlegen / in dirre werlt sô schône / mit geistlîchem dône Wernh 3102; Seuse 491,24; KvWGS 150. – von Vögeln: dâbî hœrt man süezze dœne / von den kleinen vogellîn SM:KvL 8: 1,5; do ward [von den Vögeln] ain don und ain gesang / das die purgk alle klang HvNstAp 13159; ûz der blüete clenket / vil süezen dôn / manec wildiu nahtegal KvWLd 4,21; KLD:GvN 17:1,2; Tannh 2,15; MF:Mor 25:3,6    2.3 ‘Ton, Lied’    2.3.1 allgemein: welhiu [der Nachtigallen] sol ir baniere tragen, / sît diu von Hagenouwe [wohl Reinmar der Alte] , / ir aller leitevrouwe / der werlde alsus geswigen ist, / diu aller dœne houbetlist / versigelt in ir zungen truoc? Tr 4782. 4791; dô er drî dœne sunder vol gesanc, / alle die ez hôrten, dûhte ez niht sô lanc Kudr 384,1; ez sint manger hande dœne, / die da liebent guoten muot; / darûz ich ir einen krœne, / der dem herzen sanfte tuot SM:WvK 8: 1,1; Frl 1:18,1. 2:6,3; MügelnKranz 463; KvWLd 32,291. – wohl hierher: er [ein Adler aus Gold] was innân aller hol / und sanc prîslîchen wol / einen wunderlîchen dôn UvZLanz 4797; zweier minner sehtzig dœne ich hân / gesungen: die stânt gar hier an UvLFrd 592,11    2.3.2 ‘Strophenform und Melodie’ in dem dône [des Reinmarliedes] : ich wirbe umb allez daz ein man Walth 111,22; daz êrste singen [...] in des edeln vürsten dôn / von Düringenlant Wartb Fl 1,2; [dieses Werk möge allen von Nutzen sein,] diez lesen oder hoͤren, und der iz sag oder in dem done singe JTit 6077,4; des dones kürze muß von not der farben nam verdagen, / wann sie nicht möchten hie gestan MügelnII La 3,15    2.4 ‘Musik, (Kirchen-)Tonart’ ein ieglich don, der hat uß musica sin zil MügelnII La 6,1; uns leret Musica hie schon / wie sich gebirt ein ieglich don MügelnKranz 418b u.ö.    2.5 ‘einzelner Ton’ armonia, das ist ein guͤte vnd edle samnung der doͤn, die ein suͤssichait macht KvMSel 280    3 ‘Ruf, Rede, Stimme’    3.1 ‘Ruf, Laut’ ein ir ruof was Narbôn; / sus hal dâ der ander dôn / [...] Brûbant Wh 397,10; Ernalt, fîz cons de Narbôn, / erhôrt den jæmerlîchen dôn [Jammerklage] / den man in al den gazzen rief ebd. 115,8. 255,22; frouwe, iurs mundes dôn / wil mich von triwen scheiden Parz 370,8; sîn wârez lop erhal in manigem dône Loheng 6596; RvEBarl 12506. – vom Bellen der Hunde: ein hövescher hunt, der spilte gegen sînem herren schône, / wand er sprang ûf in unde bal in süezer stimme dône KvWLd 32,167; wist, wo junge welffe / nach einem hirtzen schone / her jagen in sußem done Minneb 1638; dô hôrt man ouch von jagen süeze dône Hadam 510,4. 389,7; KvWPart 2654. 344    3.2 ‘menschliche Rede, Redeweise, Tonfall’ Bâbilôn, / dâ rehter sprâche ganzer dôn / gebrochen unde geschendet wart / von unrehter hôhvart RvEBarl 12740; Joseph von Aromate [...] / der behielt die schuzzel tougen schone, / untz mirs [Titurel] der engel brahte, benennet ‘gral’ in engelischem done JTit 6296,4; der sun zv dem vadere sprach / in liebelicheme done PassI/II 225,6; ir [der Natur] stimme hal gar schone: / uz herlichem done / sie sprach: o sußen frauwen! HvNstGZ 344; KvWEngelh 395    3.3 ‘Stimme’ hin vm die zit der none / Ihesus in grozem done [ voce magna Mt 27,46] / gerief er sus: Heli, Heli EvStPaul 2108    3.4 ‘Wortlaut’ dyse wort / [...] die gesprochen dort / hat der prophete in dysen don EvStPaul 581; eins dones sie [Musica] doch kunde nicht, / den an dem krüze hat geticht / der meide kint MügelnKranz 831    4 ‘Art und Weise’ als man zwêne ritter sol / zieren harte schône / in einem slehten dône KvWEngelh 4702; er [der Weintrinker] lebet in eime suͥzen tone Tavernenl 20; troumgesihte unde wârsagunge loufent in einem dône unde sint vil dicke gelogen DvASchr 337,5; sant Dominicus brahte bruͦder Heinrich ze gegene ein lúhtende crone, die spilete in ir blikunge also schone als dú sunne in irm liehtosten done [in ihrem hellsten Leuchten] Mechth 4: 22,24; kom ich [die Braut] widir zur werlde done, / ich mache di sele widir unschone Brun 7968; GTroj 1999. – in der Wendung tôdes ~ wohl hierher: geit si [die Bosheit] dir vur gotes lon / des immer wernden todes dôn StrKD 4,464. 66,10    5 ‘Streich, Hinterhältigkeit’ (?) oder zu 3.1 ‘Tonfall’ Reinhart konde mangen don: / ‘von dir wil im keinen lon / min meister Bendin, / wen eines bibers hvt.’ ReinFu K,1979

MWB 1 1337,45; Bearbeiter: Schnell

donder- → doner─

MWB 1 1339,46;