kërsenzëhende
stswM.
‘Kirschenzehnt’
decima: krisenzehenden SchwäbWB
4,420
(Buck; a. 1315);
wir geloben ouch lassen ze volgen den kirsen zenhenden vnd die lantgarbe der
kirsen vmb die stat ze Rotenburg UrkHohenb
503
(a. 1361)
MWB 3,1 221,59; Bearbeiterin: Baumgarte
kërsestein
stM.
hier kir-.
‘Kirschkern’
der erste [Kirschbaum] wirt
gepflanczt mit deme kirsteyne oder mit deme kerne in octobre, odir in nouembre
Pelzb
127,31
MWB 3,1 222,1; Bearbeiter: Hansen
kêr|snuor
stF.
im Buch als Lesezeichen dienende Schnur:
registrum: kersnuͦr [vgl. ebd. die Erläuterung (Hs. 15. Jh.):
registrum [...] est zona vel multitudo zonarum
interposita foliis quaternorum, ut scriptura, que queritur, cercius
inveniatur et facilius inveniri posset
]
VocOpt
23.049
MWB 3,1 222,5; Bearbeiter: Hansen
kerubîn
stM.
auch -îm; aus mlat. cherubim, cherubin, wie dieses als Pl.
wie auch als Sg. verstanden.
1 Engelswesen (vgl. LThK 5,1405f.) 2 als Name eines Erzengels: 3 ein Engelchor in der obersten Hierarchie der neun Engelchöre
1
Engelswesen (vgl. LThK 5,1405f.):
– Pl. ‘Cherubim’
hoch úber alle engel schar, / da ewenklich die cherubin / dir muͤssend
under taͤnig sin KvHelmsd
4553;
so koment die cherubin mit irre clarheit unde
erlúchtent disen grunt mit irme gotvarwen liechte Tauler
376,7.
368,18;
den engelen geliche, / di da heizent cherubin Glaub
3188;
LobGesMar
40,12;
RvEWchr
11938.
– Sg. ‘Cherub’
daz in gener ouch behage, / der uf dem cherubim sitzet
Brun
1132;
der eine cherubin sundir rum / bezeichent Marien magetum
ebd.
4471.
4154.
4469;
von Maria:
vrowe, Cherubin in erden, / laz uns dine gesellen werden
MarlbRh
74,33
2
als Name eines Erzengels: :
einen engel er dô hiez, / der was geheizen Cherubîn, / daz er si
[Adam und Eva] dar [ins
Paradies] wider în / deheinen wîs iht lieze Aneg
1488;
der erzengel Cherubîn Wh
49,11
u.ö.;
der engel Cherubin / der kan wol wisen mich die wege
Rennew
30276
u.ö.;
Gen
517;
VMos
9,26.
10,16
3
ein Engelchor in der obersten Hierarchie der neun Engelchöre:
do geschuͦf er dri chore / in der oberisten hohe / der eine
heizet Trôn / [...] der andere heizet Cherubin /
[...] der dritte heizet Seraphym VMos
3,13;
de echt [achte] chor is, des
lutercheit / al andre chore üvergeit. / [...] im is
offenbar gods heimlicheit, / drümb he Cherubin den namen entfeit
MarlbRh
70,6;
sus quam ich zu dem achten [Chor] ;
/ Cherubin ist er genant Pass I/II (HSW)
18631
u.ö.;
HvNstGZ
8003;
Hawich
2577
MWB 3,1 222,11; Bearbeiter: Hansen
kêrunge
stF.
auch chorunge.
1
‘Kehrtwendung’
2
‘Hinwendung’ , hier i.S.v. ‘Heimsuchung, Versuchung’
3
‘Bekehrung’ , in der Bez. des Festtages ‘Pauli Bekehrung’ (25. Januar)
1
‘Kehrtwendung’
Gawein auf dem velde nam, / do er über di bruk cham, / vil manig cherunge
Krone
7444
2
‘Hinwendung’, hier i.S.v. ‘Heimsuchung, Versuchung’
also schiere so si [reuige
Sünder] denne ein chorunge des leidigin tieuilis begriffet, leidir, daz
si ê da geriwestin [bereuten] , daz viragezzint si danne
unde chêrint widere zvͦ den suntin Spec
74,2
3
‘Bekehrung’, in der Bez. des Festtages ‘Pauli Bekehrung’ (25.
Januar):
daz ist geschehen ze Salzpvrch [...] an sand Pauls
tag ze der chervng UrkCorp (WMU)
3196,26
MWB 3,1 222,43; Bearbeiter: Hansen
kërvele
swstF.
auch kerbele, kirbele, vereinzelt auch kernel, kerle
(
Kerbelkraut (DVN)
128.
227
).
als Würz- und Heilkraut verwendete Pflanze, ‘Kerbel’ (Anthriscus
Cerefolium, vgl. Marzell 1,330f.):
cerifolium heiset zu dute kerbele. di ist trockener unde
heiser nature Macer
29,1;
swer di kerbelle izset in starchem essege, si vertribet daz
spien ebd.
29,10
u.ö.;
kirbele ist heiz an deme dritten gradu. vnde trucken an dem
andirn. jr saf erwecket den harn SalArz
12,9.
7,53;
ob er chervelen sohc [Saft] trinchet
PrüllS
1,9;
ein krut ist kerle genant, / daz kam in unser essen Kerbelkraut
(DVN)
128;
es [das Kraut] heisset kernel, zware ebd.
227;
Ipocr
197.
– in Gl. (vgl. auch AWB 5,137ff.):
cerifolium vel sacropia vel pedero: kervila SummHeinr
1:192,275.
2:223,224;
satureia: keruele GlAnzfKdVz
8:96,68.
8:95,33;
sarminia: cheruille Gl
3:679,19
(BStK287).
3:489,38
(BStK887).
–
wildiu ~
‘Wiesenkerbel’ (Anthriscus silvestris, vgl. Marzell 1,331ff.):
sarmina: wildiu keruila SummHeinr
2:51,328.
1:192,276;
das selbe subert ouch tifen wunden unde heilet si, ob di
wurzel mit wilder kerbiln unde mit honege gestosen druf wirt geleit
Macer
51,17
MWB 3,1 222,55; Bearbeiter: Hansen
kërvelkrût
stN.
eine Pflanze, ‘Kerbel’ (vgl.
kërvele
):
es [das Kraut] ist geheizen kernelkrut
[Hs. kernel krut
]
Kerbelkraut (DVN)
261
MWB 3,1 223,15; Bearbeiter: Hansen
kërwe (?)
swF.
ein (kerbendes?) Arbeitsgerät des Bergmannes (oder zu kerbe swF.
‘Korb’?):
wir bedorften [außer einem
Seil] dennoch mere / kerwen, kratzen [ein
Kratzwerkzeug] und
keilhowen [Spitzhacke]
Erz III
56,141
MWB 3,1 223,18; Bearbeiter: Hansen
kerzære
stM.
jmd., der Kerzen oder Wachs als Zins zu leisten verpflichtet ist,
‘Wachszinsner’ (vgl. WMU 2,997 und DRW 7,782 s.v.
Kerzer):
alle spitalær, kerzeͣr, kamerer vnd amptlv́te UrkCorp (WMU)
3493,35
MWB 3,1 223,23; Bearbeiter: Hansen
kerze
swF.
(
st.
SM:WvK
4: 5,3
s. 1.4
)
1
‘Talg- oder Wachslicht, Kerze’ (als Lichtspender oder im kultisch-sakralen
Bereich) 1.1 allg. 1.2
ôsterliche ~
‘Osterkerze’ (vgl. LThK 7,1173f.) 1.3
gewundene ~
als Bez. für große, in sich verdrehte bzw. aus mehreren Wachskerzen
zusammengedrehte Kerzen (vgl. Schultz, Höf. Leben 1,92f. und die ähnliche
wandelkerze
) daneben auch als Bez. für aus Werg zusammengedrehte und in Wachs o.ä. getränkte, fackelartige Kerzen? (vgl. DWB 5,614f.) 1.4 bildl. und im Vergleich 2 bergm. Bez. für ein Leitgestein
1
‘Talg- oder Wachslicht, Kerze’ (als Lichtspender oder im kultisch-sakralen
Bereich)
1.1
allg.:
vil kerzen was enzündet NibB
504,1;
nime bilsenole unde bere
[vermenge] daz mit wahse unde mach eine cherzen
Barth
139,34;
ob sîne kerzen wæren
schoup [Strohfackeln] ? / nein, si wâren bezzer gar
Parz
191,18;
zu unser frauwen messe, so man kerczen wyhet
Lanc
114,10;
der knapp gab im sin hant vol kerczen ebd.
212,2
u.ö.;
cereus a cera: wahsin kerz SummHeinr
1:346,468;
BdN
77,22;
Lucid
115,17
1.2
ôsterliche ~
‘Osterkerze’ (vgl. LThK 7,1173f.):
an den briefen die man schribet an die grozen osterliche
kerzen MNat
13,5
1.3
gewundene ~
als Bez. für große, in sich verdrehte bzw. aus mehreren Wachskerzen
zusammengedrehte Kerzen (vgl. Schultz, Höf. Leben 1,92f. und die ähnliche →
wandelkerze
) – daneben auch als Bez. für aus Werg zusammengedrehte und in Wachs
o.ä. getränkte, fackelartige Kerzen? (vgl. DWB 5,614f.):
sus riten si gein Aurimunt: / vor Melchinor wart do
enzunt / manic gewunden kertze groz, / vil der busunen doz / wart erschellet
krefticlich WhvÖst
6009;
eine kerzen ir ieslîchiu truoc, / grôz, gwunden, diu
vaste bran Wig
7399;
sinem gaste vil gemaitt / gebott er an den stunden / mitt
kertzan gewunden / lichten, warend armes gross GTroj
7892;
cereos, qui gewudene [l. gewundene
] kerzen nuncupantur UrkFrankf
1,360
(a. 1297)
1.4
bildl. und im Vergleich:
so gelichen wir der kercen, uon der andere enbrinnent
unde si selbe erlisscet Spec
139,6;
diu kerze lieht den liuten birt, / unz daz si selbe z’ aschen wirt
Freid
71,7;
AHeinr
101;
BdN
72,10;
ir kind Jhesus der minnenklich / ist wol der kertzen och gelich / umb
drivaltig aigenschafft / die man vindet an des liechtes krafft: / das ist der
taͮcht, wachs und fúr KvHelmsd
692.
– bezogen auf Leuchtkraft:
ach, got, wie brinnet mir mîn herze / nâch der lieben
frowen mîn / noh mêre danne tûsent kerze SM:WvK
4: 5,3;
der [Rubin] was der kristallen
dach / und brehende als ein kerzen lieht Wig
10378;
die helige gewonheit [...] sol
iemer brennen als ein kerze unverloͤschen in der himmelschen vriheit
Mechth
7: 36,52;
UvZLanz
4804;
Tr
11133.
– bezogen auf die Form:
der wurm der was sinwel / als ein kerze hin zetal
Wig
5060;
si gie als ein kerz
sleht [kerzengerade] / ze allen zîten ûfgereht
EnikWchr
1067.
722.
A II,1069;
als ein kerze gedrân / was der stein âne mûre, / ein
turn von nâtûre UvZLanz
7122
(vgl. 1.3)
2
bergm. Bez. für ein Leitgestein:
geslacht quartz mit kupper vlinken / wandilt mit dem gange. /
[...] so getane kerze / truck mich nie ze keinen
stunden, / swo ich die noch han funden, / donen were erzte nahen bi / so swartz sam
ein bli / und geben silber gar wol Erz III
56,162
MWB 3,1 223,28; Bearbeiter: Hansen
kerzelîn
stN.
Dimin. zu
kerze
.
‘(kleine) Kerze’
nu was ein cleinez keertzelin / vorborgen gesetzet verre hin dan. / daz selbe
lucht unde bran BMisstr (DVN)
368.
– bildl. (in einem missverstandenen Bild):
mîn ougen, den ir liehten schîn / zierten zwei brûniu krenzelîn
[La. brinnendev kertzlin
] , / diu sint nu vinster und übel gestalt, / wenne über in hanget ein
rûher walt Renner
18140
MWB 3,1 224,21; Bearbeiter: Hansen
kerzenguʒlieht (?)
stN.
hier md. (rip.) kertzengoitleit, vgl. Glr.z.St. und mnd./mnl.
gote
‘Guss’, vgl. aber auch E. Dornfeld, Untersuchungen, Breslau 1912, S.
70 (mit abweichender Erklärung des goit).
‘Kerze’
weder zo Bunne mit der vart / maichde hie sich, her Haveneit
[bildl. ‘der Herr Habenichts’
] , / ind droich [trug] myt eme
kertzengoitleit HagenChr (G)
5391.
5361
MWB 3,1 224,30; Bearbeiter: Hansen
kerzenlieht
stN.
auch kerz(e)-.
‘(brennende) Kerze’
durch wäzrigen dunst scheint daz lieht grüen, als wir oft
sehen in ainer warmen stuben, dâ nazzeu tüecher inne truckent
[...] : sô danne ain kerzenlieht dar inn prinnet, sô
scheint ain grüener kraiz umb die flammen BdN
100,1;
ich nam mangen umbsweif, / biz ich ein kerzenlieht begreif: /
dâ schouwet ich daz kindelîn EnikWchr
12302.
24127;
si plag ieso gereide / [...], / daz si brante ir
wirouch / unde ir kerzeliechter ouch / den heiligen al dort obe / zu minne unde ouch
zu lobe Elis
8584;
uf stunt er vnd ging von dan, / da ein kertz lieht bran, / vnd nam es in sin
hant Krone
14841;
UrkKlostern
1,315
(a. 1346).
– im Vergleich:
ir ougen sam daz kerzenlieht / lûhten unde wâren niht / noch ze grôz noch ze
kleine Philipp
840;
diu ougen in ir houpten brunnen alse ein kerzenlieht WolfdA
103,1;
OrtnAW
200,3;
Spec
34,32
MWB 3,1 224,38; Bearbeiter: Hansen
kerzenstadel
stM.
‘Kerzenständer, Leuchter’ (nur bildl.):
sin liecht her [Gott] entprante
[...] / und stacte daz uffe sie [die
Apostel] , / daz sie kertzenstadel hie / sines heiligen liechtes
weren / und der werlde liecht geberen HeslApk
1824;
daz her [Satan] liecht trager hiez
/ und an den gnaden sich nicht liez / daz her vor deme grozen / gote vor sinen
genozen / des liechtes kerzen stadel truc ebd.
10889;
Kchr
3149(La.)
MWB 3,1 224,56; Bearbeiter: Hansen
kerzentâht
stM.
‘Docht’ (nur als Bestandteil eines fingierten Personennamens):
Lôdowîc quam ouch aldar, der pfarreman ze Spire, / und ouch von Bunne
Kerzendâht Wartb (S)
121,8.
124,1
MWB 3,1 225,1; Bearbeiter: Hansen
kerzestal
stN.
auch kerzen-, kerz-, kerstal; vereinzelt (verschrieben?)
cherczal;
Pl. -stal, vereinzelt -stallen.
‘Kerzenständer, Leuchter’
er tet als ein man de wil / sin gebet sprechen und sal, /
und machte ein schon kerzstal / und dar uf ein liecht, daz bran Vät
32038;
dô liez er schînen wol daz lieht: / [...] / er staht
ez ûf daz kerzenstal, / er liez ez schînen überal LBarl
9617;
zwei edele kerzestallen / von lûteren cristallen
SAlex
5975;
bî dem kerzestal an der want Renner
5667;
noch stet ein fuz obir Prage zcu Sente Vit, / den man einen [l.
einem (Hs. einē)] cherczal geit
[von dem man sagt, dass er Teil eines Leuchters war]
Dalimil (B)
49,68;
candelabrum: kercestal quasi candelaferum, quod candelam ferat
SummHeinr
1:346,467.
2:11,249;
ain kerstal PrGeorg (Sch)
21,277;
Barth
156,6;
LobSal
129.
– bildl. und im Vergleich:
si sint vor got zwai kertzen stal, / die vor im leuchtent
über al Märt
9989;
allsus mitt aller tugenden kron / lúchtet Marÿa clar und schon. / dar umb
ist sÿ och wol gelich / ainem kertzstal in dem tempel rich KvHelmsd
658.
684;
Philipp
1588
MWB 3,1 225,5; Bearbeiter: Hansen
kerzestoc
stM.
‘Kerzenständer, Leuchter, Kandelaber’
candelabrum: kerzstok EvAlem
33 (Mc 4,21).
33 (L 11,33)
MWB 3,1 225,27; Bearbeiter: Hansen
kerzetac
stM.
‘Kerzentag’, in der Wendung unser vrouwen ~
zur Bez. des Hochfestes ‘Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess’ (2.
Februar):
biz zu vnser frowen kertze dage UrkRhStädteb
114
(a. 1329)
MWB 3,1 225,30; Bearbeiter: Hansen
kerzewîhe
stF.
‘Segnung der Kerzen, Kerzenweihe’, in versch. Wendungen zur Bez. des
Hochfestes ‘Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess’ (2. Februar):
so denn der tag kom der kerzwihi Seuse
29,14;
an dem nehsten tag nach vnser frowen tag der kerzewihi
UrkHohenz
1,126
(a. 1310).
1,154
(a. 1342);
an dem mentag nach vnser frauwen tag zu der kertzwihe aller nehst
UrkWürzb
39,404
(a. 1331)
MWB 3,1 225,34; Bearbeiter: Hansen
kerzîn
Adj.
‘aus Kerzen bestehend oder als Kerze dienend, Kerzen-’
manegen kerzînen schoup [Gebinde,
Bündel] / truogen knappen vor den rîtern dan Parz
641,16
MWB 3,1 225,43; Bearbeiter: Hansen
kerzlach
stN.
‘(kleine) Kerzen’ (Koll./Dimin. zu
kerze
, vgl. Mhd. Gr. Wortb. § S 53 mit Lit.):
got danck dir deiner beutel und kerzlach und diner letzelten
[Lebkuchen] ; du solt mir aber kainen so groszen mer
senden, es ist ze fer HvNördlBrf
33,107
MWB 3,1 225,47; Bearbeiter: Hansen
kës
stN.
Bed. unklar, ein Untergrund (vgl. ahd. kes
‘Eis’ AWB 5,141, nhd. Kees ‘Gletscher’, s. Kluge, S. 481 mit Lit.;
vgl. aber auch
kis
):
daz [Pferd] hete sölhen ganc, / daz
er daz tou niht erswanc, / swenn ez der wilde Dodines / stolzlîche ûf daz kes / und
über daz mos rande [trieb]
UvZLanz
7108
MWB 3,1 225,53; Bearbeiter: Hansen
kesser
stM.
‘Fangnetz, Kescher’ (vgl. mnd. kesser Schiller/ Lübben
2,458):
uf der insiln voet man di rotin perlin mit eyme kessir
MarcoPolo
50,17
MWB 3,1 225,60; Bearbeiter: Hansen
keste
stF.
→
kestene
MWB 3,1 225,63;
kesten
swV.
→
kestenen
MWB 3,1 226,1; |