Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| man gar verredet daz/ daz man ûf uns ze mære saget./ dem edeln gote sîz geclaget/ daz du nâch dem willen | |
| kus/ und tuo dur mînen willen sus/ als ich hân gesaget dir’./ ‘gerne, frouwe’, sprach er zir/ ûz trüebes herzen sinne,/ | |
| dem abbet ouch ein bote sâ,/ der im diu mære seite dâ./ /Dô der fürste lobesam/ des keisers botschaft vernam,/ dô | |
| werden ûf die vart bereit’./ ‘Ach herre, waz hânt ir geseit!’/ sprach von Kempten Heinrich:/ ‘nu wizzent ir doch wol daz | |
| gebârte er wider in/ als er gehaz im wære./ ‘nu sagent’, sprach der mære/ keiser, ‘wie getorstent ir/ ie gestrîchen her | |
| waz dû darumbe teiles:/ wirt mir daz reht von dir geseit,/ an sorgen dû mich heiles’./ ‘Ich teile’ sprach diu frouwe | |
| iu enbiute’./ Sus kêrt ich hin ûf mînen phat/ und seite disiu mære,/ diu mich dô ûf der selben stat/ der | |
| gesliffen swert./ /Sich bewârte an dir daz wort/ daz ir seite Symêôn,/ dô man rêch der lanzen ort,/ herre, in dîne | |
| vil bereit!/ prîs und êre/ dir, vil hêre, $s sî geseit/ iemer mêre;/ dîn lop sêre $s werde breit,/ sît dîn | |
| jâmer und mit leides gir: / waz wirret iu? daz sagent mir,/ sô rehte liep als ich iu sî./ waz iu | |
| ofte fröuwet mich?/ ob nieman lepte mêr, denn ich,/ doch seite ich unde sünge,/ dur daʒ mir selben clünge/ mîn rede | |
| wüeste/ von der crefte sîn geleit./ sus wart gesprochen und geseit/ von Achille bî der stunt,/ iedoch enwas niemanne kunt,/ wâ | |
| daz wirt <iu> dur mînen munt/ reht unde wol hernâch geseit./ er fuorte ein rîchez wâpencleit,/ daz müget ir selbe wizzen./ | |
| drunder/ mit worten iuch bescheiden, / und von ir wâpencleiden/ geseit daz beste daz ich weiz./ Der wîte plân ze Nantheiz/ | |
| dôs in disen nœten striten,/ dô wart ir kumber dâ geseit./ ein cnappe von den wâpen reit/ des mâles dâ croijierende/ | |
| er úber mere, Uterpendragone, mit aller syner machte und hort sagen die mere das die @@s@herschafft von Galles was gekert gegen | |
| des man ich bin zu dienst.’ ‘So wil ich uch sagen was ir sollent thun’, sprach konig Claudas, ‘sendent hinweg zum | |
| gut mag gethun, wann manch tugent ist mir von uch gesagt, und darumb ratt ich uch das ir mit mir weset; | |
| wiedder koment.’ Da ging der konig zu der koniginn und sagt ir wie yn Claudas hett gebetten syn burgk offzugeben, ‘so | |
| dett die konigin. Da sieß da alles hatt bereyt, da sagt sieß dem konig. Da kose der konig under allen synen | |
| under allen synen knechten eynen dem er allerbast getruwet, und sagt im das er seh das im nichts gebrest an sim | |
| wol bereytt. Da ging der konig zu synem truchseßen und saget im allen synen willen, wie er wolt farn zu des | |
| Artus, und ir solt im dienen nach synem willen, und saget im: enhabe ich keyn hilff von mym herren konig Artus | |
| gelobet hetten. Er hub sich ußerm tor zu Claudas und sagt im: ‘Herre Claudas, ich bring dir gůte mere, das nye | |
| man by sint.’ //Da wart der truchses sere fro und sagt im wiedder: ‘Herre, ich fare wiedder und entschließen uch alle | |
| ich fare wiedder und entschließen uch alle die porten und sagen das wir fried haben und das sie allsampt růgen, wann | |
| er were. Da man in im nante und er horte sagen von syner großen tugend, da sprach er, hett er eynen | |
| biß yczo das ir getruw weret, wann der konig Ban saget mir das ir getrú wert. Koment herre zu mir, ich | |
| gemögen als mir @@s@fuget, wann myn hercz, das mich meystert, sagt mir also, und ob gott wil, ich wil es auch | |
| sim wybe, des wir lang geschwiegen hann. Nů sollen wir sagen wie im geschah. //Diße rede spricht das der konig Ban | |
| den jamer, den die koniginne macht, ist unmúglich yemant zu sagen. Zu der stunt da kam von innen aldar ein ebtißinne | |
| begund die ebtißinn sere weynen und sprach: ‘Durch gott, frauw, sagent mir ob irs sint myn frauw die koniginne!’ Da viel | |
| kein ding also sere’ ‘Das wil ich vil gern thun; sagent mir zum ersten wie es uch kumen sy!’ Da saget | |
| sagent mir zum ersten wie es uch kumen sy!’ Da saget ir die koniginne $t was ir wiedderfarn was, von dem | |
| wald. Da geschach ir ein groß wieddermůt, als ich uch sagen. Es geschach von abenture das der konig Bohort vertreib eynen | |
| ir$/ selber kam, da begunde sie ir schwester allweynende zu sagen wie sie ir zwey kint verlorn hett. ‘Ach arme’, sprach | |
| von Bonewig, ‘nu sint wir leyder beyde on kint!’ und saget ir schwester wie ir herre dot verleibe und wie ein | |
| in Großem Brytanien me dann in andern landen. Diße rede seyt uns auch das sie gnůg kunde der hystorien von Brytanien | |
| schön und rich, wenne sie wolten. Und alles das wart geseyt by Merlins gezyten, der glichet den propheten, wann er die | |
| heiligen geist das er vor saget was geschehen solt. Also sagt uns die werlich hystoria: er sagt manch wunderlich ding, das | |
| was geschehen solt. Also sagt uns die werlich hystoria: er sagt manch wunderlich ding, das darnach $t alles war wart; er | |
| propheten und herre gott. @@s@//Die jungfrauw, von der wir nů sagen alle die behendikeyt und list die sie kunt, die het | |
| het sie Merlin all geleret mit großer schalckeyt. Die history sagt uns fur war das ein konig was in Yrlant der | |
| gott nicht wolt verhengen. //Von sogethanem geschlecht kam Merlin, das sagt uns die rede von der historien. $t Das was war | |
| múßen wir die rede verlaßen von Lancelot und mußen furbas sagen von sym nefen Lyonel und von Bohort sym brudere, die | |
| Claudas und rieff im zu eim rate beneben ab und saget im: ‘Herre, ich bin uwer man, durch gott haltent mich | |
| ich enweiß wer er sy, myn wip wil mirs nicht sagen, wann also vil saget sie mir das es uwer ritter | |
| sy, myn wip wil mirs nicht sagen, wann also vil saget sie mir das es uwer ritter eyner were. Nu gebt | |
| ane ein alte quene die ir zu eßsen trug, und ensaget ir nicht warumb er das thete. Die frauw hett so | |
| sie hett, das er ging zu dem konig Claudas und saget im das sie beschlossen were durch synen willen in eynem | |
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