Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dethe den radt das sie yn bespreche. Sie wolt im sagen synen großen schaden den er genomen hett und nemen solt; | |
| und auch der myn. Der knapp fur zu Claudas und sagt im alles das im syn frauw bevalh zu sagen. Unlang | |
| und sagt im alles das im syn frauw bevalh zu sagen. Unlang darnach geschach das Claudas jagte in dem walde von | |
| möcht, und hieß eynen knappen fur ryten zu Phariens huß sagen das der konig mit im wolt anbißen. Phariens sprach das | |
| undat daran begee, mag ich ummer die stat gewinnen. Nu sagent mir wie, ich wil allen uwern rat thun.’ //‘Herre’, sprach | |
| ir yn möchtent doten. Ich wil uch noch beßer ursach sagen im zu thúne: er hatt gehalten me dann dru jare | |
| bestan.’ ‘Wie, lieber herre?’ sprach er. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach Claudas, ‘ir mußent mir geloben das ir alles das | |
| in eim kelre, das hatt mir ein syn heimlichster frunt gesagt. Wißent ir wie ir nu solt thun? Wo yrn findent | |
| furen wapenen. Da rieff Phariens synem nefen einhalb abe und sagt im das er nit wúst wie es im keme, das | |
| sol auch zu recht ir syn. Man hat mir furwar geseytt das des konig Banen sun nů lang dot sy, und | |
| nit enbern und můst yn geben one synen danck. //Uns saget diß mere das Claudas were groß und starck, nún fuß | |
| er helt sin lant von mir zu lehen. Mir ist gesagt das er ein fast frumm ritter sy, darumb wil ich | |
| eim sym öheim, der ein sere wise man was, und sagt im alle syn gedenck und det yn schwern off den | |
| det yn schwern off den heiligen das ers númmer manne gesagt. Und sprach zu im wie er wolt farn verholn zu | |
| zweyn kunigrichen die ich selb gewann, das ich uch wil sagen; ich wil sprechen alsus: Ir herren, ir sint alle myn | |
| kinden das lant zu Galle und von Bonewig. Ich höre sagen das des konig Bannes sun von Bonewig dot sy mit | |
| dem abenturlichen konigrich, das was das konigrich von Logres. //Das sagt uns die historia das Galaads mutter were ein die schonst | |
| ducht yn das er nye von so frumem man hort sagen. Claudas fur wiedder heim und syn knapp mit im. Da | |
| gewonet?’ ‘Nein ich, herre’, sprach er. ‘Werlich, ich wil dirs sagen, wann ich dir wol getruwe:@@s@ $t ich ging fernat zu | |
| so rychen, den alle die welt forcht und minnet und sagt von syner gút, das er yn nymer leßt lestern noch | |
| dich ritter machen zu der ersten Sant Johans messe. Ich sag dir vil war, ich enwolt din nit verlorn han umb | |
| rich man milte mit sinnen. Das ist also vil zu sagen: der ere wil gewinnen mit geben, der muß allso wol | |
| der konig Artus.’ Da begund er alle sim gesind zu sagen warumb er in Britanien gefarn were, und saget yn alles | |
| gesind zu sagen warumb er in Britanien gefarn were, und saget yn alles das konig Artus pflag thun und von dem | |
| was, beid ußer fremden landen und ußer dem synen. Darnach sagt er yne wie er und sin knapp wiedder einander weren, | |
| múßen wir die rede alhie von im laßen und furter sagen von Lancelot, der in den lac wart getragen. //Da die | |
| was, dann die jungfrauw alleyne und ein ir jungfrauw. Das saget uns die hystory das yn das gesinde und das gemeyn | |
| alle die meystert die er fant, mit allerhande spielen. Das saget uns die hystoria das er der schonst jungeling was den | |
| als uns die hystoria gebútet. Nu wil ich allen den sagen die gern von schönen luten horen sprechen, wie schon aller | |
| geschehen oder laster des ir uch nit kunnent erweren. Ich sag uch furware $t das keyn edelman verzwiveln sol umb eynen | |
| des ist gut wil das es geschah. Ich wil uch sagen warumb er ermordet wart: er hett ein schön wip, und | |
| alsuchende, $t ob es ummer mocht syn, das er im seyt wer er were. ‘Neyn ich nicht, lieber herre; was bedurffend | |
| bedurffend ir myns namen zu wißen?’ ‘Das wil ich uch sagen’, sprach er, ‘werlich, ir sint eim mynem herren als enlich, | |
| an diß konigrich stoßet. Ob ir sin kint sint, so sagent mirs, wann alle die es gefrieschen $t die wurdens fro | |
| Da der ritter vernam das er im nit me wolt sagen, da sprach er zu im: ‘Lieber juncker, wer ir sint, | |
| den truwen die er syner frauwen solt, das er im sagt war er sin pfert hett gethan. Da enwolt Lancelot nit | |
| sin pfert hett gethan. Da enwolt Lancelot nit liegen und sagt im alle die abentur die im begegent was, von sim | |
| das schonst und das gröst das ich ye gesah.’ Da saget er syner frauwen wie er syn pfert hinweg hett gegeben | |
| der zu lang meisterschafft bedarff. Ich wil uch auch furwar sagen das ich under eins bößwichtes $t meisterschafft nicht wil syn, | |
| sollen wir die rede alhie laßen von Lancelot und sollen sagen von syner mutter und von syner mumen, den zweyn koniginnen, | |
| unberaten, die ettwann rich waren und wol beraten. //Die history sagt uns das die koniginn Alene von Bonewig und ir schwester | |
| schön und offrecht. Und sprach zu der koniginn: ‘Liebe frauw, sagent mir were ir sint und warumb ir so sere weynent! | |
| ein blut und ein fleisch, als uns die heilig schrifft saget und unser glúbd ist. Ich muß weynen und großen ruwen | |
| und sprach das sie des sicher were das er ir gesaget hett, es were on zwyvel ware. ‘Lieber herre, durch got, | |
| von jamer must sterben.’ ‘Des sint sicher, das mirs die sagete die yn alle tag sicht spat und frů. Ich wen | |
| sanfft gehalten als er gehalten ist.’ ‘Eya herre, durch got saget mir wo ist er, so ist mir als vil deste | |
| doch deste sanffter!’ ‘Frauw, des enmag ich nicht gethun: wann saget ichs uch, so wer ich zuhant meyneydig. Ich must schwern | |
| schwern off den heiligen das ich uch nicht anders solt sagen dann das er lebt gesunt und wolfarnde; dasselb enhetten wir | |
| erfarn, wedder ich noch ir, wann die die syn pfliget saget mirs, umb das das sie wolt das ir deste frölicher | |
| sie wolt das ir deste frölicher $t lebte.’ ‘Lieber herre, saget mir, ob irs gethun mögent durch gott, ob er under | |
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