Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| bedörfft und gutes synnes. //Diß byspil han ich dir darumb gesagt wann du vor allen dißen wysen luten hast geret, die | |
| und syns herren verretniß. Herumb han ich uch herren das gesaget das ir uch heruber wol beratent: ob ir mich des | |
| großer not erzeugetent. $t Ich weiß uch nit me zu sagen, ir wißent baß was trúwe ist dann ich.’ ‘So mir | |
| furt Claudasen einhalb abe und sprachet mit im alleyne und saget im das er das volck mit großen arbeyten offgehalten hett | |
| allediewil das ich uwer man bin! //Nu wil ich uch sagen warumb ich uch alsus gesprochen han. Diße lút bittent mich | |
| gewern wiedder sie. Ich wolt es yn aber gar nöt sagen das ich sie also vil da mit tröste. Nu wil | |
| befrieden, wann ir sere verhaßet sint. Aber ich wil uch sagen was ir solt thun: ir solt mir dry uwer manne | |
| reyt wiedder zu sym nefen und zu syner geselschafft und sagt yn wie er synen herren den konig gesprochen hett, und | |
| verreter. – Nu laßen wir diße rede ein wile und sagen furwert von Lyonel und von Bohorten synem bruder, wie sie | |
| forchten die jungfrauwe so sere das sieß ir nicht getorsten sagen noch nymant in dem hofe. Eins tags kam Lancelot und | |
| er sie mit was abenturen sie dar weren komen. Lyonel sagt im von ende uncz zu ende wie er Claudas mit | |
| dann ander lut!’ Lancelot ging zuhant zu syner frauwen und sagt ir alles das er gehort hett, und saget ir das | |
| frauwen und sagt ir alles das er gehort hett, und saget ir das sie sichs vermessen hetten, sie wolten nýmer essens | |
| des sicher’, sprach die frauw, ‘das ich uch kurczlich wil sagen wie es umb sie stee, und hút uch auch, als | |
| solt ryten zu Gaune und solt thun als ich uch sage. Als ir koment zu Galle in das lant, so solt | |
| allen dingen hutent uch das ir in der werlt ymant sagent wer ir sint oder wannen ir koment oder war ir | |
| der kind meister gesprechent. Seht hien der kinde gurtel und sagent yn das sie wol farn weren das sie beid weren | |
| wol farn weren das sie beid weren mit yn, und sagent yn das die kint nymer eßsens enbißen sitt der zitt | |
| das sie sich deste bas furdern zu yn zu komen! Sagent yn wie sie gethun das sie úmmer mit yn komen, | |
| vor zwein tagen darwert sante, und sol uch alles wol sagen wie dem ding ist, als viel wirt uwer arbeit deste | |
| yn der speher den die frauw hinweg hett gesant, und seyt alles, wie der fried gemacht were zwuschen dem konig Claudas | |
| ein Claudasen hett gefangen zu Gaune in dem thurne; und saget yn alles wie es mit dem stritt ergangen was. Sie | |
| thurn wurffen und schúßsen, als sie darumb nit enwust; man saget ir zuhant warumb es were. ‘Nu sagent mir durch gott’, | |
| nit enwust; man saget ir zuhant warumb es were. ‘Nu sagent mir durch gott’, sprach sie, ‘welches ist der getruwest $t | |
| Man nante yn ir zuhant. Sie sprach wiedder yn und saget im: ‘Werlich herre’, sprach sie, ‘man hat uch fur ein | |
| fast getruwen man und fur einen guten; ich wil uch sagen ein wenig dinges, wolt ir mit uwer trúwe geloben das | |
| uwer gefure großlich und uwer herren beider.’ ‘Von welichen herren saget ir mir?’ sprach er. ‘Ich sag von des konig Bohortes | |
| beider.’ ‘Von welichen herren saget ir mir?’ sprach er. ‘Ich sag von des konig Bohortes zwein kinden von Gaune’, sprach sie, | |
| sie, ‘der hie zu lande kónig was.’ ‘Eya edele jungfrauw, sagent mir, ee wir ichts reden, ob sie noch leben!’ ‘Ja’, | |
| mit myner macht das ir sie besprechent, mocht ir mir sagen, ich wúst fast gern wo sie weren, ob sie Claudas | |
| keyn ander ir fynt.’ ‘So viel mag ich uch wol sagen’, sprach die jungfrauw, $t ‘das sie gesunt sint und wol | |
| mochtent gethun, ob sie allhie werent. Nicht men mag ich sagen.’ ‘Jungfrauwe’, sprach er, ‘ich wil @@s@gan und wil schaffen das | |
| ist es uch lieb, so wil ich unsern luten allen sagen das ich gute mere hab vernomen von unsern zweyn herren; | |
| fro machent, wann das man nicht gefreische das ichs yn gesaget habe, wann ichs als in eyner bicht wiedder uch geredet | |
| halst die jungfrauw und ging zuhant zu syn luten und sagt yn was mere er gefreischet $t hett von yren herren. | |
| da wurden sie uß der maßen fro; und die jungfrauw saget yn als yn ir frauw enbott, das die kint wedder | |
| fast fro, und Phariens ging an des thornes fenster und saget dem volck als yn die jungfrau gesaget hett. Sie antworten | |
| thornes fenster und saget dem volck als yn die jungfrau gesaget hett. Sie antworten im, mocht er die kint gezeygen, sie | |
| die jungfrauw. $t Phariens ging wiedder zu dem fenster und sagt den hohsten und den @@s@getruwesten die ußerhalb waren, das sie | |
| dem sie allesampt allerbast getruweten das er yn die warheit sagte. Da namen sie den ritter den die frauw gesprochen hett, | |
| beyde besprechen solt.’ ‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ob ich verliben muß, sagent mir wo ich verliben möge noch hint!’ ‘Das wil ich | |
| sprach er, ‘er hatt uch uwere schön viel benomen!’ ‘Nu sagent mir, schöner jungkherre, durch den ich diße groß wunden gern | |
| wil, mag ich im zu recht icht lieb wesen? Ich sag uch werlich’, sprach sie, ‘das ich im synen lip behielt | |
| hett und wie sin dinck stunde. ‘Das wil ich uch sagen’, sprach er, ‘ich bin unfro und unselig sitt gewesen, wann | |
| siß gelobet, er ist gesunt und fert wol.’ Und darnach saget er im alles das ungemach das Phariens erlitten hett im | |
| dem Lack horts gern und waß es ußermaßen fro. Da saget im Lambegus wie er dar kumen were und warumb, und | |
| hare, das was kruselecht und liecht als ein golt. Das saget uns auch das buch das nye keyn tag enwas als | |
| sah yn zu allererst komen und lieff zu im und sagt im das sin meister komen were. Zwene ritter waren mit | |
| syn macht. //Ir moͤgent wol farn wann ir wolt, und sagent der kind frunde und wem irs sagen wolt, das sie | |
| ir wolt, und sagent der kind frunde und wem irs sagen wolt, das sie wol farn und gesunt synt wol nach | |
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