Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sagen swV. (4223 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Artus mit, des byderbekeit $t ist erlucht und gezieret. //Uns saget die hystoria das der konig Artus zu denselben stunden was | |
| sprach, es wer ein hart schweres ding das er im gesagt hett. ‘Uch möcht etschlicher alsus gestochen han, es enist ritter | |
| das ir heischent.’ ‘Herre’, sprach der ritter, ‘man hatt mir gesagt das man alle die gnade und allen den trost und | |
| uber eyn nit bliben enwolt, das mir leyt ist, so sagent mir wer ir sint oder wie ir heißent.’ $t ‘Herre’, | |
| frauwen kint und einer der besten die nů lebet. Nu ensag ich uch nit me von uwerm vatter noch von uwer | |
| vil me. Ob uch der konig fraget wer ir sint, sagent im das irs nit enwißent. Ir mögent von mir wol | |
| das ich ein frauw bin die uch gezogen hatt; anders saget im nicht! //Ich han uch furwar gesaget das ir myn | |
| gezogen hatt; anders saget im nicht! //Ich han uch furwar gesaget das ir myn sun nicht ensint. Ir hant auch kein | |
| liebe frauw, wie wol hant ir gethan, das ir mirs gesaget hant ee dann ich von uch fůre, ich sol vil | |
| ‘Vil lieber koniges sůn, ich wil uch noch ein wenig sagen ee dann ich von uch scheyde: ob uch vil böser | |
| geenden mögent das endet keyn ritter der hůt lebet. Ich sagte uch vil me’, sprach sie, ‘wann das mir myn hercz | |
| sprach der knapp zu mym herren Ywan: ‘Herre’, sprach er, ‘saget mym herren dem konig das er mich morn ritter mach, | |
| sprach myn herre Ywan. ‘Ja ich, herre’, sprach er. ‘Nu sagent mir, lieber frúnt’, sprach myn herre Ywan, ‘wer uch nit | |
| ‘mit mym willen blib ich nit lenger knapp; darumb $t sagent mym herren das er mich morn ritter mach, ich wol | |
| schönst knappe den ir ye mit uwern augen gesahett’, und saget ir wie yn die hochfertigiste $t frauwe dar bracht het | |
| darzu habe -, und bringent mirn ersame zu hofe!’ Er sagt der koniginne $t selb wie des knappen frauw zu im | |
| das im nicht recht was, und fraget es yn anderwert. ‘Sagent mir’, sprach sie, ‘wannen sint ir?’ Er sah off sie | |
| verboten $t das er uch noch dheinem man synen namen sagen sol oder wer er sy.’ ‘Es mag wol also syn’, | |
| hilff und durch gnad, ob es im gott gúnne’, und saget im, welch man im die glenenstuck und das ysen uß | |
| zu den heiligen schwern das er yn rechen solt; und saget im wie ern rechen solt. //‘Herre’, sprach der knapp, ‘ich | |
| ritter eyschet; zwenczig ritter mochtens zu end nicht bringen.’ Er sagt im von end uncz zu ende was daroff gesaczt were. | |
| er noch den andern rittern ir schwert umb gurt, und sagt diß mym herren Ywan. Myn herre Ywan lieff dar als | |
| sale fur den konig, und der konig hett wol hören sagen wie der knapp gethan hett mit dem ritter. //‘Herre Ywan’, | |
| wunderlich das irs gestattet. Ich wil es uch úmmer undanck sagen’, sprach er, ‘das ir den schönsten knappen von aller der | |
| der konig, ‘und grúßent mir uwer frauwen von mynentwegen und sagent ir, ob sie keyn angst hatt das ir ein ritter | |
| er nicht wiedder kam, er ging zu dem konig und sagt es im. ‘Herre’, sprach er, ‘wir sint bößlich betrogen mit | |
| er, ‘ir hant im syn schwert noch nit gegurtet’, und sagt im wie er darnach riett und nit wiedder keme. Den | |
| warumb er nit wiedder komen was und im her Ywan gesagt hett das er nit ritter enwere. ‘Werlich’, sprach myn herre | |
| ist.’ ‘Warumb?’ sprach der knappe. ‘Das enwil ich uch nit sagen’, sprach der ritter. ‘So mir all heiligen!’ sprach der knapp, | |
| ‘So mir all heiligen!’ sprach der knapp, ‘ir mußent mirs sagen, ir hant mir me leides gethan in dißem selben weg | |
| mögent mirs vergelten nicht, und woltent irs gerne thůn. Aber sagent mir, warumb mag man den rechten weg nit sicher geriten?’ | |
| den rechten weg nit sicher geriten?’ ‘Ich wils uch nit sagen’, sprach der ritter. Der knapp reit zu sym @@s@knecht und | |
| und reit bald zu dem ritter: ‘Nu mußent ir mirs sagen, oder ir sint dott!’ Da sprach der ritter und begund | |
| schier dot zu slagen?’ ‘Ja ich gewißlich zuhant, oder ir sagent mirs!’ sprach er. ‘Ich bin nit als gut dot zu | |
| ich mit uch stritt, ich wil uch ee diß ding sagen. Stritt ich mit uch, so hett ich myner frauwen bottschafft | |
| pavilune und groß, mitten eins lands. ‘Nu wil ich uch sagen, herre’, sprach der ritter, ‘warumb ich dißen weg nit ryten | |
| so fart ir uß mym geleit, das wil ich uch sagen furwar.’ ‘Ob ir wolt, so geleitent mich, ob ir des | |
| das ir mich zu tod slúgent?’ ‘Das wil ich dir sagen’, sprach der ritter. ‘Du bist zu jung, und ich bin | |
| jungfrauw ist mir entfarn, das mir sere leit ist.’ Er saget im alles das im geschehen was. ‘Ich gerůge werlich númmer | |
| zu der frauwen und solt sie grúßen von mynentwegen, und sagent ir das mich der konig Artus zu ir gesant hab | |
| fare’, sprach der knappe, ‘da ich zu schaffen han.’ ‘Nu sagent mirs!’ sprach der ritter. ‘Des wil ich nit thun’, sprach | |
| die jungfrauwen’, sprach er, ‘der der groß ritter hutet.’ ‘Ir sagent war’, sprach der knappe, ‘wer seyt das uch?’ ‘Ich weiß | |
| groß ritter hutet.’ ‘Ir sagent war’, sprach der knappe, ‘wer seyt das uch?’ ‘Ich weiß es wol’, sprach er. ‘Nu weiß | |
| wol’, sprach er. ‘Nu weiß ich wol wer es uch seyt’, sprach er, ‘es saget uch ein ritter, schied yczunt von | |
| weiß ich wol wer es uch seyt’, sprach er, ‘es saget uch ein ritter, schied yczunt von mir und reit zur | |
| von mir und reit zur frauwen von Noaus.’ ‘Wer mirs sagete?’ $t sprach er, ‘ich han so vil gethan das ich | |
| wil uch dar furen’, sprach der ritter, ‘als ich uch sagen wil.’ ‘Sagent an!’ sprach er. ‘Die jungfrauw ist gefangen in | |
| sprach der ritter, ‘ob ir der jungfrauwen keyne wolt, so sagent mir was ich da mit thun soll, ich wil uwern | |
| gesant der fur die frauwen von Noaus fůr vechten; und sagent ir das sie mir ein schwert sende und mach mich | |
| ir ritter wil wesen als lang als ich lebe; und sagent ir das myn herre der konig vergeße und das er | |
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