Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| dann ie wîp deheine./ //Gein ir langen kriege setz ich mîn gedulde:/ sô stê gein ir hazze ze wer mîn unschulde./ | |
| ich mîn gedulde:/ sô stê gein ir hazze ze wer mîn unschulde./ mîn wer gein der valschen daz sol sîn mîn | |
| gedulde:/ sô stê gein ir hazze ze wer mîn unschulde./ mîn wer gein der valschen daz sol sîn mîn triuwe/ vil | |
| mîn unschulde./ mîn wer gein der valschen daz sol sîn mîn triuwe/ vil süeze âne riuwe: $s mîn kampflîch gewæte/ für | |
| daz sol sîn mîn triuwe/ vil süeze âne riuwe: $s mîn kampflîch gewæte/ für ir nîderæte $s daz sol sîn mîn | |
| mîn kampflîch gewæte/ für ir nîderæte $s daz sol sîn mîn stæte./ //Fröit iuch, minne gernde man,/ der vil wünnebernder sumerzît./ | |
| vil êren rîcher werder lîp./ ja mein ich die frouwen mîn,/ sî vil reine süeze sælic wîp./ sîst noch bezzer danne | |
| ich ir dienen sol!/ wol mich daz ich nie gebrach/ mîne stæte an ir! daz tuot mir wol./ mir tuot wol | |
| einen trit./ der huot in allen ich wünsche unde bit./ //Mîn frouwe kan hüeten ir êren sô wol/ dazs in ir | |
| //Und kunde si merken, si müeste mir jehen/ daz ir mîn dienest ist stæte âne wanc./ nu mac si des tougen | |
| ist stæte âne wanc./ nu mac si des tougen in mîn herze sehen,/ wie gein ir hulden spilt al mîn gedanc./ | |
| in mîn herze sehen,/ wie gein ir hulden spilt al mîn gedanc./ sî mac dâ schouwen, ob sîz merken wil,/ süezen | |
| diu werlt ist alse unfrô,/ wil ich lachen unde singen./ mîn gemüete stât alsô:/ daz si heizent klagende nôt,/ solde ich | |
| für ungemüete./ des gedingen wil ich leben,/ daz si, diu mîn herze hât,/ vor unfröiden mich behüete,/ die wîl ez als | |
| verpflegen./ wâ von solde ich wesen frô,/ swenne von ir mîne sinne/ noch mîn muot niht stüende hô?/ //Ir edeln frouwen, | |
| solde ich wesen frô,/ swenne von ir mîne sinne/ noch mîn muot niht stüende hô?/ //Ir edeln frouwen, ir vil reine | |
| ir vil reine minneclîchiu wîp,/ ich klage iu allen über mîner hêren frouwen lîp./ diu hât mich sô beroubet fröiden her | |
| frouwen lîp./ diu hât mich sô beroubet fröiden her in mînen tagen,/ daz ich von ir schulden muoz/ immer mêre klagen./ | |
| schulden muoz/ immer mêre klagen./ //Ich klage iu daz si mînen dienest noch niht wizzen wil,/ und ich ir ie mit | |
| alsô hôhen lop von mangen zungen hât,/ dâ was ie mîn dienest bî,/ swie siz niht verstât./ //Schâch unde roub, diu | |
| //Schâch unde roub, diu beidiu klage ich von der frouwen min./ ez ist ein schâch und ist ein roup (waz möhte | |
| hôhes muotes âne widersagen behert/ und dâ bî dem herzen mîn/ alle fröide wert./ //Si rouberinne, sî hât mir sô hôhen | |
| mir unsanfte ganzer immer kunde wider komen./ gilt sî mir mîne fröide, die si wol vergelten mac,/ doch hân ich dâ | |
| hât mir alsô getân,/ ob ich iu klagte von ir mînes senden herzen nôt,/ daz vil lîhte ir varwe lieht/ würde | |
| verlorn/ daz von mir ist unverkorn/ immer mê/ fröide und mîne besten tage/ die sint hin mit sender klage./ ach owê,/ | |
| tage/ die sint hin mit sender klage./ ach owê,/ sol mîn leben/ klagenden sorgen sîn gegeben,/ s%-olhiu nôt/ ist der tôt./ | |
| klagenden sorgen sîn gegeben,/ s%-olhiu nôt/ ist der tôt./ //Dar mîn dienest was bereit/ mit vil reiner stætikeit/ mîne tage,/ dâ | |
| tôt./ //Dar mîn dienest was bereit/ mit vil reiner stætikeit/ mîne tage,/ dâ ist leider lônes niht,/ noch ist lônes zuoversiht./ | |
| güete an mir begie,/ daz si mich ir dienen lie/ mîne zît,/ dô muost ich von schulden jehen/ daz mir wære | |
| daz ez mir/ schadet und ir./ //Mich müet daz ich mîniu jâr/ hân vertumbet alsô gar/ durch ein wîp/ diu mir | |
| gehœhet âne scham./ nûst ir danc/ al ze kranc./ dest mîn klage/ alle tage./ //Wol her, danket allen guoten wîben/ daz | |
| eine:/ dâ’st der valschen kleine mit gedâht./ den sol sîn mîn lop vil ungemeine:/ dar zuo hât mich ein vil valschiu | |
| wil ez aber winder sîn./ alsô witert mir diu frouwe mîn./ //Ich wil guotiu wîp von bœsen scheiden,/ al die wîle | |
| fünd ich der guoten eine!/ der gæb ich daz herze mîn./ ich wold ir ze hulden singen,/ ir $s lop alsô | |
| sô guot/ daz si sich mîn underwinde,/ mir ze hœhen mînen muot./ vinde ich die, sô vinde ich êre./ sô $s | |
| zinsen in sîn leben./ Daz râte ich ûf die triuwe mîn./ swer êren sælic welle sîn/ und rîche an hôhem muote,/ | |
| gerne krœne./ An ir schœne und an ir güete stât mîn heil und ouch mîn wünne./ wær guoter wîbe schœne niht, | |
| schœne und an ir güete stât mîn heil und ouch mîn wünne./ wær guoter wîbe schœne niht, wie selten ich gewünne/ | |
| schœne, ir güete, ir werdekeit/ gît mir vil hôch gemüete./ Mîn muot von wîben hôhe stât./ waz danne ob mir ir | |
| ir driu und zehen jâr/ gedienet sunder wenken gar,/ bî mînen triuwen daz ist wâr,/ daz in der zît mîn sender | |
| bî mînen triuwen daz ist wâr,/ daz in der zît mîn sender lîp/ Nie gewan/ sölhen wân,/ des mîn stæte wurde | |
| der zît mîn sender lîp/ Nie gewan/ sölhen wân,/ des mîn stæte wurde kranc./ al mîn gir/ was gein ir/ sleht | |
| Nie gewan/ sölhen wân,/ des mîn stæte wurde kranc./ al mîn gir/ was gein ir/ sleht mit triuwen âne wanc./ nu | |
| als sie unstæte sîn,/ sô hæte ich nâch dem willen mîn/ ân sie ein frouwen funden./ Ê daz ich mîn ritterlîche | |
| willen mîn/ ân sie ein frouwen funden./ Ê daz ich mîn ritterlîche stæte bræche an guoten wîben,/ ich wolde ê immer | |
| herzen spil,/ vil wünne an allen dingen./ Nu waz bedarf mîn sender lîp/ genâden mêr, ob ich ein wîp/ Ze frouwen | |
| hât behuot/ und niht wan daz beste tuot?/ der sol mîn dienest sîn bereit/ Immer mê,/ swiez ergê,/ sunder valsch mit | |
| hô an ir gelingen./ Sie muoz abr ûf die triuwe mîn/ gar frî vor allem wandel sîn,/ diech mêr mich lâze | |
| wellen sîn,/ den wil ich daz râten bî den triuwen mîn,/ daz si minnen guotiu wîp/ sunder valsch mit triuwen alse | |
| gert./ //Sî muoz tugende güete bî der schœne hân,/ der mîn lîp mit dienste mêr wirt undertân,/ dar zuo wîplîch sîn | |
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