Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| #.,We mir! Min chvnichriche iſt geſpotet! Was ſage ich nu minen liuten?#.’ Do das in der ſtat ʒe Antiochia erſchal, do | |
| geloͮb ich an Jeſu_Chriſto, der mæide ſvn, vnd alle die mine vnd dar ʒů alle diſe menige, die ſich hie geſamenot | |
| ſprach der kæiſer: #.,Des tů dich abe vnd ane bete minen got!#.’ Do ſprach ſant Eraſme: #.,Geſihe ich in, ich tůn | |
| das was ʒwelef ellen lanch, vnd ſprach ʒim: #.,Das iſt min got, dem ich diene.#.’ Zehant do der tivfel ſant Eraſmum | |
| verderben von diſem trachen.#.’ Do ſprach ſant Eraſmus: #.,Geloͮbet an minen got, ſo werdet %:ir behalten#.’, vnd gebot dem trachen, das | |
| ʒim: #.,Nv beſihe ich wole, ob dich din got vor minen henden neren mach.#.’ Do ſprach ſant Eraſme ſin gebet vnd | |
| er eine ſtimme von himele, diu ſprach: #.,Eraſme, lieber chemph min, chůme vnd růwe mit dinen genoʒʒen, die heiligen martyrere, in | |
| ſin hopt vnd ſprach ſin gebet: #.,Herre Jeſu_Chriſte, nu enphahe min ſele hincʒe dinen genaden; vnd alle, die mich ane růfen | |
| des leibes vnd der ſele, den chume du, herre, durch minen willen ʒe hilfe.#.’ Do ſprach ein ſtimme von himele: #.,Heiliger | |
| niemer.#.’ Do ſprach Hylas: #.,Die gote ſint chomen her ʒe minem ſvne.#.’ Do ſach er darin vnd ſach ſiben engel bi | |
| do erblintot er und růfte alſus: #.,We miͤr, ich han miniv oͮgen verlorn!#.’ Do das wunder erſchal, do chomen die liute | |
| were. Do ſprach Hylas: #.,Ich ſach in die chemenaten, da min ſvn inne was. Do ſach ich die gote, die waren | |
| Als er do geſehende wart, do růft er: #.,Michel genade minen goten! Die habent mir min lieht wider geben.#.’ Do ſprach | |
| do růft er: #.,Michel genade minen goten! Die habent mir min lieht wider geben.#.’ Do ſprach ſant Vitus: #.,Du vil armer, | |
| ſprach der kæiſer ʒe ſant Vite: #.,Volge miͤr vnd ophere minen goten, ich gip diͤr min rich halbes.#.’ Do ſprach ſant | |
| Vite: #.,Volge miͤr vnd ophere minen goten, ich gip diͤr min rich halbes.#.’ Do ſprach ſant Vite: #.,Dines riches ne bedarf | |
| Do ſprach ſant Vite: #.,Dines riches ne bedarf ich niht. Min herre, der heilige Chriſt, git m%:ir ſin r%:ich, das niemer | |
| werfen vnd ſprach: #.,Ich beſihe, ob ſi iͤr got ůʒ minen hænden mach erledigen.#.’ Do taten ſi das crûce fůr ſich | |
| menniſch geneſen mach: das iſt der gůten laigen leben, die minem trehtin dienent von iren arebeiten vnd behaltent ſiniu gepot. Den | |
| inneclichen beweinet, die ʒehere choment von dem prunnen, den vns min froͮwe ſant Maria praht hat. Swie getane riuwe, ſwie getan | |
| liden? Die marter muʒt ir liden; das ir auer in minem reich ʒe miner ʒeſem oder ʒe miner winstern iht ſicʒet, | |
| muʒt ir liden; das ir auer in minem reich ʒe miner ʒeſem oder ʒe miner winstern iht ſicʒet, das eniſt niht | |
| ir auer in minem reich ʒe miner ʒeſem oder ʒe miner winstern iht ſicʒet, das eniſt niht min ʒe geben, iʒ | |
| ʒeſem oder ʒe miner winstern iht ſicʒet, das eniſt niht min ʒe geben, iʒ iſt der, den iʒ min vater geraitet | |
| eniſt niht min ʒe geben, iʒ iſt der, den iʒ min vater geraitet hat.#.’ Mit diſen worten lert er vnd warnet | |
| me pater et ego mitto vos in mundum. Alſo mich min vater ſant, alſo ſent ich euch in die werlt.#.’ Sin | |
| #.,Non dicam vos ſeruos ſed amicos. Ich enhaiʒ iuch niht min ſchelch, ich heiʒ euch min friunt, wan ich han iv | |
| amicos. Ich enhaiʒ iuch niht min ſchelch, ich heiʒ euch min friunt, wan ich han iv chunt getan allen minen willen | |
| euch min friunt, wan ich han iv chunt getan allen minen willen vnd elliu mineu werch. Der ſchalch enwaiʒ ſines herren | |
| ich han iv chunt getan allen minen willen vnd elliu mineu werch. Der ſchalch enwaiʒ ſines herren willen niht, ich han | |
| ich han auer eu chunt getan alles das ich von minem vater vernomen han.#.’ Er hat ſi uch da mit von | |
| von der werlt, das ſi wůcher bringen. Wie ſi daran mines trehtines willen erfullet haben, das iſt wol ſchin an der | |
| das eu ʒe lang iſt ʒe ſagen. Nv eret ſi min trehtin in diſem leib mit vil manigen ʒaichen, das ſi | |
| wol gevallen muͤg an den rechten gelauben.#.’ Das dritte huͤs mines trehtines, daʒ iſt dicʒ gotes huͤs vnd andriu gotes huͤſer, | |
| iſt, das iſt der ewige leip. Von dem driualtigen huͤs mines trehtines, danne wir eu nu geſaget haben, ſprichet der heilige | |
| gottes ſvn. Domum tuam, domine, decet ſanctitudo. Dem dritten h%:us mines trehtines, dann wir iu geſaget haben, dem cimet %:uch wol | |
| an beten, do ſint die heiligen engel inne tagelich in mines trehtines dienſt. Hie wirdet der heilige gottes lichenamen inne gemachet, | |
| denne da ʒu dem diemutiͤgen vnd ʒuͤ dem ſenften, der mineu wort furhte vnd minev gepot behaltet.#.’ Das iſt im ein | |
| diemutiͤgen vnd ʒuͤ dem ſenften, der mineu wort furhte vnd minev gepot behaltet.#.’ Das iſt im ein libes hůs, wann ſant | |
| einer ſtete: #.,Et delicie mee cum filijs hominum.#.’ Daʒ ſprichet: #.,Min wollip vnd min fraude iſt, daʒ $t ich mit dem | |
| delicie mee cum filijs hominum.#.’ Daʒ ſprichet: #.,Min wollip vnd min fraude iſt, daʒ $t ich mit dem menſchen ſin muͤʒe.#.’ | |
| baz gloͮbeſt denne mir vnde [daz dv] durch ir rede min gebot %,vbergangen $t haſt, des ſi dv erde immer vnſælic | |
| veſceris pane tuo. Nv rvme [och dv] mir vil ſchiere min paradiſ vnde lebe [dv] mit angeſten vnde mit ærbeit vnde | |
| ſtoͮbe vnde zerde werdeſt, danne dv [da] chomen biſt.#.’ Owi [min vil lieben, owi] der ſchidvnge, d%>i da ergienc! Wan da | |
| si mir doch/ ze deheinen staten mügen chomen/ noch ze mîner swære gefromen./ alsô zergânt mir mîne tage.’/ der bote sprach: | |
| sîn/ niender schrecken an dem wege.’/ der bote sprach: ‘vrouwe, mîner phlege/ sol dir vil undurft geschehen./ ob sich die vîende | |
| anders iht./ der wunderlîchen geschiht/ erquam ich harte sêre./ ze mîner widerchêre,/ dâ hæte ich liehtes genuoc./ ein eben wec mich | |
| von dem reinen lande/ sô chrefticlîchen wæte./ des was an mîner wæte/ wol diu mâze beliben/ als ich mit wurzen wære | |
| wol diu mâze beliben/ als ich mit wurzen wære beriben./ mîner chümfte was er vrô/ und wânde ich bræhte im dô/ | |
| genâde erahten chan/ die got an mir begangen hât/ nâch mîner grôzen missetât./ Ez ist hiute der dritte tac/ daz ich | |
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