Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| sprach, er wolt selb fechten. ‘Herre’, sprach er, ‘seht hien myn wette das ich nye verrettery zu uch gethet!’ ‘Jhehet ir | |
| alles geleist, so wil ich uchselb den gewalt geben mit mime lib, das irs selb alles wol thút; das wil ich | |
| wil, nymant wil enterben. Ich wil me gedencken wie ich myn arme sele mög erneren; mich ruwet vil sere das ich | |
| das endethe ich auch anders nyrgen umb dann das sie myn man nit wolten werden, wann ich wol sah das sie | |
| beyd von crafft und von synnen, das ich möcht volbringen myns herczen willen, ich hett alles myn leben geminnet; so wer | |
| das ich möcht volbringen myns herczen willen, ich hett alles myn leben geminnet; so wer ich auch der besten ritter eyner | |
| steteclich. Ich mynnet vil gern von steter mynne, wann das myn hercz so sere uberladen wurde das ich must sterben.’ //Alsus | |
| auch das ich im nit mag gestryten, so wil ich myn affenlich gedenck laßen und laß es stan als es stett.’ | |
| nyman als wol erfarn als ichselber. Ich wil uch alles myn lant bevelhen, wann myn sun zu milt ist; wann er | |
| als ichselber. Ich wil uch alles myn lant bevelhen, wann myn sun zu milt ist; wann er geb es alles hinweg. | |
| nit wiedder in eym jare, so mogent ir wol sicherlich mym sůn alles myn lant offgeben; belib ich mit libe, so | |
| eym jare, so mogent ir wol sicherlich mym sůn alles myn lant offgeben; belib ich mit libe, so kum ich in | |
| ich in eim jare wiedder. Dißselb wil ich bevelhen in mynen zweyn kunigrichen die ich selb gewann, das ich uch wil | |
| sagen; ich wil sprechen alsus: Ir herren, ir sint alle myn dienstman. Ich muß ein bietefart farn, wann ich gelobet sie | |
| nymand me. Ich bevelhen uch off uwer ere das ir mynem oheym als gehorsam $t sint als mirselb ein jare, ob | |
| gevallet. Enkum ich in eim jare wiedder nicht, so sol myn öhem mym sun darinn undertenig machen das lant und das | |
| ich in eim jare wiedder nicht, so sol myn öhem mym sun darinn undertenig machen das lant und das rych das | |
| wiedder das irs vatters was und irs vettern. Ich enwil myne sele nit verliesen umb andere lút enterbniß uff mynen sůn | |
| enwil myne sele nit verliesen umb andere lút enterbniß uff mynen sůn zu erben nach mym tode. Wirt myn sun frumme, | |
| umb andere lút enterbniß uff mynen sůn zu erben nach mym tode. Wirt myn sun frumme, so gewinnet er gnug; wirt | |
| enterbniß uff mynen sůn zu erben nach mym tode. Wirt myn sun frumme, so gewinnet er gnug; wirt er aber böse, | |
| gnung hann. By eim jare so enwil ich nicht das myn sůn keynen gewalt hab in mym lande, und alles das | |
| enwil ich nicht das myn sůn keynen gewalt hab in mym lande, und alles das ich gesprochen han, das wil ich | |
| konig. So hett ich auch wol all die welt in mynen handen, und wolt selb versuchen ob yn keyn man geurlagen | |
| ist licht zu finden. Auch wißent irselber, mich duncket in mynem sinne, welch man den konig Artus sol urlagen, er múß | |
| er nit volbringen alles das er thut. Mich duncket in mym sinne, und were er der unseligst von der welt, so | |
| er uch zu unrecht urlagen, ich hulff uch biß an mynen @@s@dot. Ich húlff uch nochdann zu recht und zu unrecht. | |
| mer sin gewesen zu Kriechen off die rede das ichs mynen munt nie hett offgethan. Ich wil dir schwern zu den | |
| gesehen han geb ich dir hut das truchseßenampt von allem mym lande, und ich wil dich ritter machen zu der ersten | |
| nymmer $t konig arm wirt von geben, sitt ich uß mym land fur. Auch prúfen ich wol das nie so hoch | |
| anders dann ich mich @@s@versich. Ich han dick bas nach mym willen gewesen dann ich nu sy. Wie arm ich nu | |
| gewesen dann ich nu sy. Wie arm ich nu sy, myn vatter und myn mutter waren doch fry lut, darumb dut | |
| nu sy. Wie arm ich nu sy, myn vatter und myn mutter waren doch fry lut, darumb dut mir myn ungemach | |
| und myn mutter waren doch fry lut, darumb dut mir myn ungemach wirs dann eim andern manne.’ Der knapp erbarmt sere | |
| da han ich eynen ritter besprochen von morde, der mir mynen patten ermordet off synem bette, des ist gut wil das | |
| by eim busch, und ich wart bestanden, und wart mir myn pfert under mir zu tode geschlagen. Gott halff mir das | |
| dannen kam mit synen gnaden. Da kam ich zu eim mynem frunde, der gab mir diß pfert, das vergelt im gott! | |
| nymand me núcz ist umb den dot zu suchen und myn ere zu behalten. Auch bin ich unfro umb myn frunt, | |
| und myn ere zu behalten. Auch bin ich unfro umb myn frunt, die wurden zu tode erschlagen und wurden wunt da | |
| ich bestanden wart. Anderhalb bin ich ruwig das ich zu mym tag nicht bezitt enkomen mag zu des konig Claudas hof. | |
| Mocht ich bezite sin komen, ich wönde mit gottes hilff mynes leydes ein teil gerochen han. Nu muß ich geuneret bliben, | |
| sprach Lancelot, ‘darumb enwerdent ir númmer geuneret! Ich wil uch myn pfert geben, wedder ir noch keyn edelman gewinnet nymer keynen | |
| liebes kint, des wilpretes was mir not. Ich gab hůt myner dochter einen man und was ußkomen das ich etwas wonde | |
| und was ußkomen das ich etwas wonde vahen, das ich mynen frunden ettwas wilpretes zu der brutschafft hett bracht. Doch múst | |
| er were. ‘Neyn ich nicht, lieber herre; was bedurffend ir myns namen zu wißen?’ ‘Das wil ich uch sagen’, sprach er, | |
| wil ich uch sagen’, sprach er, ‘werlich, ir sint eim mynem herren als enlich, der ein fast byderman was diewil er | |
| der ein fast byderman was diewil er lebt. Bedorfft ir myns dinstes, ich wolt durch uwern willen wagen beyd, lib und | |
| ich glich bin?’ Der ritter antwurt im allweynende: ‘Das was myn lieber herre konig Ban von Bonewig. Alles diß lant was | |
| lant. Ich wolt uch halten ersame und wol baß dann mynselbs lib und wolt fur uch seczen mynen lip und myn | |
| wol baß dann mynselbs lib und wolt fur uch seczen mynen lip und myn gut. Ich wolt uwer recht allenthalben helffen | |
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