Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.  

Lanc 75, 26 sint, so ensint des konig Bohorts kint nit dot von mym rat noch von myner lúte, noch in gefengniß, noch enweiß
Lanc 75, 27 konig Bohorts kint nit dot von mym rat noch von myner lúte, noch in gefengniß, noch enweiß ich wo sie sint!
Lanc 75, 28 und die heiligen, und hett ich sie zu Bohorges in mym gefengniß, das yn nymer arg von mynenthalben geschehe als lang
Lanc 77, 9 untruw noch schalckeit hie mit begangen, $t wann ir ußer mym rat gegangen sint und mynes rates nit volgen wolt. Darumb
Lanc 77, 9 begangen, $t wann ir ußer mym rat gegangen sint und mynes rates nit volgen wolt. Darumb duncket mich wol das ir
Lanc 77, 11 mir nicht wol glaubet. Anderthalb so ist der konig Claudas myn herre; wie er joch sy, so weiß ich wol das
Lanc 77, 17 angeet, darumb duncket mich das ich nicht mißsethun ob ich mym rechten herren hilff zu sym recht, der mir beide, libes
Lanc 77, 20 darinn rytet und keret wann er wil, sitherre das ir myns rats nit wollent volgen. Ich wil yn aldar geleyten, und
Lanc 77, 23 wir nemen uch vieren da wiedder. Und wann ich in myner burg gewaltig thun, so mag er wol sicher alda beyten
Lanc 78, 17 alles das got gebiet, und wir ryten zuhant Zaranirs off myn burgk. Als wir dann hinweg ryten, so solt ir alle
Lanc 79, 13 auch lang tot, und hett ich got nicht geeret und mynselbs ere. Darumb ist besser das man des zornes meister sy
Lanc 79, 16 welt, mit verluset. Ob gott wil, ir werdent nymer mit mynen schulden erdötet allediewil das ich uwer man bin! //Nu wil
Lanc 79, 19 Ir hant mir auch gesichert und geschworn das ir in myn gefengniß sollent komen wann ich uchs manen. Ir sehent wol
Lanc 79, 22 vil da mit tröste. Nu wil ich das ir in myn gefengniß koment. Ich wil uch beschirmen vor allen mannen ob
Lanc 79, 27 er thu es mit rechtem urteil. Und seht hien zuhant myn schwert, das geb ich uch uff!’ Da Phariens sah das
Lanc 80, 2 off mich geworffen. Nu forcht ich sere, koment ir in myn gefengniß, das ich uch nicht wol möge befrieden, wann ir
Lanc 80, 5 der ein von den dryen sol sich wapen, so wirt myn nefe wenen und all syn gesellschafft das irs sint. Die
Lanc 80, 10 lút, wann ich uch heischen, und solt mir sichern in myne hant alles das ich vorsprechen. Ich sols also wol machen
Lanc 80, 18 lebten oder dot weren. ‘Das wil er gern thun durch mynen willen; des sollen wir im allesampt großen danck wißen.’ ‘Herr
Lanc 80, 20 ‘Herr Claudas’, sprach er, ‘kument herfúre und sichert mir in myn hant, als ein wihet konig zu recht sol, das ir
Lanc 80, 20 als ein wihet konig zu recht sol, das ir in myne gefengniß komen solt, also als wir gesprochen hant, wann das
Lanc 80, 35 mit im!’ ‘Nu sichert mir beide das ir nymer uß mym gefengniß wollent komen, es sy dann mit myme urlaub!’ Sie
Lanc 80, 35 nymer uß mym gefengniß wollent komen, es sy dann mit myme urlaub!’ Sie sicherten im beide als er gesprochen hett. Und
Lanc 81, 3 zu dem volck, ‘das ir schweret und mir sichert in myne hant das ir dißen dryen herren nummer arg gethút, es
Lanc 81, 4 dißen dryen herren nummer arg gethút, es sy dann mit mym willen, noch das ir sie nymer ußer myner gewalt getút,
Lanc 81, 4 dann mit mym willen, noch das ir sie nymer ußer myner gewalt getút, es sy dann mit mym urlobe!’ Alsus det
Lanc 81, 5 sie nymer ußer myner gewalt getút, es sy dann mit mym urlobe!’ Alsus det er zwenczig schwern der besten ußer zweyn
Lanc 81, 21 ob ir wolt! Ich han synen dot vil lieber dann mynselbes leben.’ Phariens antwort im ein wort nicht von großem zorn,
Lanc 82, 27 mir vil lieber dann das ir yn dot schlugent vor mynen augen!’ Da Phariens die großen trúw sach von synem wibe,
Lanc 84, 15 gethan. Werlich, ich wil uch úmmer deste lieber han in myme herczen! //Eya herre’, sprach er, ‘ist doch Claudas dot?’ ‘Nein
Lanc 84, 35 umb sie stee, und hút uch auch, als lieb uch myn fruntschafft sy, das ich uch nymer unfro herumb gesehe, wann
Lanc 84, 36 uch nymer unfro herumb gesehe, wann eßsent und trinckent mit mym sůn und sint @@s@fro! Ich wolt nit umb keynerhand gůt
Lanc 86, 30 sie bespreche.’ //‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ich wil uch helffen mit myner macht das ir sie besprechent, mocht ir mir sagen, ich
Lanc 87, 1 sprach er, ‘ich wil @@s@gan und wil schaffen das ir myner herren meister beide besprechent. Und ist es uch lieb, so
Lanc 87, 22 seht wol wies mir stett: ich bin hieinn gefangen und myn lút mit mir; ich weiß wol das sie mich nyrgent
Lanc 87, 27 sehen; nicht me getare ich uch thun. Dißselb bevalh mir myn frauwe an myn augen und anders nicht.’ ‘Jungfrauw’, sprach Phariens
Lanc 87, 27 getare ich uch thun. Dißselb bevalh mir myn frauwe an myn augen und anders nicht.’ ‘Jungfrauw’, sprach Phariens – wann er
Lanc 87, 28 – wann er was fast wise -, ‘ich wil das myn nefe mit uch fare, der ist des jungsten kindes meyster.
Lanc 87, 33 verraten. Mir were auch leyt das ir keynen zorn durch mynen willen hettent; wann uch bevolhen ist das ir uns beid
Lanc 87, 34 uns beid mit uch soltent bringen, darumb wil ich uch mynen nefen mit uch senden. Aber ir mußent mir off den
Lanc 88, 4 wol farende und gesunt, so wil ich ledig sin und myn gefangen mit mir. Alsus wil ich das ir mir schwert
Lanc 88, 5 ich das ir mir schwert off den heiligen, ee dann myn nefe hinweg ryte.’ Sie sprachen allesampt, sie woltens gern thun.
Lanc 88, 21 ‘ich bin ein jungfrauw die mit mir selb nit enbin. Myn frauw, mit der ich da bin, verbot mir an myn
Lanc 88, 21 Myn frauw, mit der ich da bin, verbot mir an myn augen das ich anders nymant mit mir brecht dann der
Lanc 89, 22 got muß helffen’, sprach er, ‘ir sint mir lieber dann myn selbs lip, und gewißlich me barmherczikeit und me gút ist
Lanc 89, 23 barmherczikeit und me gút ist an uch dann an Phariene mym meister, dem ich myn groß ungemach enbot, und er zu
Lanc 89, 23 ist an uch dann an Phariene mym meister, dem ich myn groß ungemach enbot, und er zu mir nicht enkam. Er
Lanc 89, 25 und ich getruwet im so wol, were alle die welt myn, er mocht baß herre daruber sin gewesen dann ichselb. Und
Lanc 89, 26 Und ir wagetent uwern lip biß in den dot durch mynen willen und bekanten mich nit. Nymer helff mir gott’, sprach
Lanc 90, 2 Lambegus, ‘got behut uch diße jungfrauw lang! Herre’, sprach er, ‘myn oheim uwer meister hieß uch sere grußen.’ ‘In truwen’, sprach

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