Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| sint, so ensint des konig Bohorts kint nit dot von mym rat noch von myner lúte, noch in gefengniß, noch enweiß | |
| konig Bohorts kint nit dot von mym rat noch von myner lúte, noch in gefengniß, noch enweiß ich wo sie sint! | |
| und die heiligen, und hett ich sie zu Bohorges in mym gefengniß, das yn nymer arg von mynenthalben geschehe als lang | |
| untruw noch schalckeit hie mit begangen, $t wann ir ußer mym rat gegangen sint und mynes rates nit volgen wolt. Darumb | |
| begangen, $t wann ir ußer mym rat gegangen sint und mynes rates nit volgen wolt. Darumb duncket mich wol das ir | |
| mir nicht wol glaubet. Anderthalb so ist der konig Claudas myn herre; wie er joch sy, so weiß ich wol das | |
| angeet, darumb duncket mich das ich nicht mißsethun ob ich mym rechten herren hilff zu sym recht, der mir beide, libes | |
| darinn rytet und keret wann er wil, sitherre das ir myns rats nit wollent volgen. Ich wil yn aldar geleyten, und | |
| wir nemen uch vieren da wiedder. Und wann ich in myner burg gewaltig thun, so mag er wol sicher alda beyten | |
| alles das got gebiet, und wir ryten zuhant Zaranirs off myn burgk. Als wir dann hinweg ryten, so solt ir alle | |
| auch lang tot, und hett ich got nicht geeret und mynselbs ere. Darumb ist besser das man des zornes meister sy | |
| welt, mit verluset. Ob gott wil, ir werdent nymer mit mynen schulden erdötet allediewil das ich uwer man bin! //Nu wil | |
| Ir hant mir auch gesichert und geschworn das ir in myn gefengniß sollent komen wann ich uchs manen. Ir sehent wol | |
| vil da mit tröste. Nu wil ich das ir in myn gefengniß koment. Ich wil uch beschirmen vor allen mannen ob | |
| er thu es mit rechtem urteil. Und seht hien zuhant myn schwert, das geb ich uch uff!’ Da Phariens sah das | |
| off mich geworffen. Nu forcht ich sere, koment ir in myn gefengniß, das ich uch nicht wol möge befrieden, wann ir | |
| der ein von den dryen sol sich wapen, so wirt myn nefe wenen und all syn gesellschafft das irs sint. Die | |
| lút, wann ich uch heischen, und solt mir sichern in myne hant alles das ich vorsprechen. Ich sols also wol machen | |
| lebten oder dot weren. ‘Das wil er gern thun durch mynen willen; des sollen wir im allesampt großen danck wißen.’ ‘Herr | |
| ‘Herr Claudas’, sprach er, ‘kument herfúre und sichert mir in myn hant, als ein wihet konig zu recht sol, das ir | |
| als ein wihet konig zu recht sol, das ir in myne gefengniß komen solt, also als wir gesprochen hant, wann das | |
| mit im!’ ‘Nu sichert mir beide das ir nymer uß mym gefengniß wollent komen, es sy dann mit myme urlaub!’ Sie | |
| nymer uß mym gefengniß wollent komen, es sy dann mit myme urlaub!’ Sie sicherten im beide als er gesprochen hett. Und | |
| zu dem volck, ‘das ir schweret und mir sichert in myne hant das ir dißen dryen herren nummer arg gethút, es | |
| dißen dryen herren nummer arg gethút, es sy dann mit mym willen, noch das ir sie nymer ußer myner gewalt getút, | |
| dann mit mym willen, noch das ir sie nymer ußer myner gewalt getút, es sy dann mit mym urlobe!’ Alsus det | |
| sie nymer ußer myner gewalt getút, es sy dann mit mym urlobe!’ Alsus det er zwenczig schwern der besten ußer zweyn | |
| ob ir wolt! Ich han synen dot vil lieber dann mynselbes leben.’ Phariens antwort im ein wort nicht von großem zorn, | |
| mir vil lieber dann das ir yn dot schlugent vor mynen augen!’ Da Phariens die großen trúw sach von synem wibe, | |
| gethan. Werlich, ich wil uch úmmer deste lieber han in myme herczen! //Eya herre’, sprach er, ‘ist doch Claudas dot?’ ‘Nein | |
| umb sie stee, und hút uch auch, als lieb uch myn fruntschafft sy, das ich uch nymer unfro herumb gesehe, wann | |
| uch nymer unfro herumb gesehe, wann eßsent und trinckent mit mym sůn und sint @@s@fro! Ich wolt nit umb keynerhand gůt | |
| sie bespreche.’ //‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ich wil uch helffen mit myner macht das ir sie besprechent, mocht ir mir sagen, ich | |
| sprach er, ‘ich wil @@s@gan und wil schaffen das ir myner herren meister beide besprechent. Und ist es uch lieb, so | |
| seht wol wies mir stett: ich bin hieinn gefangen und myn lút mit mir; ich weiß wol das sie mich nyrgent | |
| sehen; nicht me getare ich uch thun. Dißselb bevalh mir myn frauwe an myn augen und anders nicht.’ ‘Jungfrauw’, sprach Phariens | |
| getare ich uch thun. Dißselb bevalh mir myn frauwe an myn augen und anders nicht.’ ‘Jungfrauw’, sprach Phariens – wann er | |
| – wann er was fast wise -, ‘ich wil das myn nefe mit uch fare, der ist des jungsten kindes meyster. | |
| verraten. Mir were auch leyt das ir keynen zorn durch mynen willen hettent; wann uch bevolhen ist das ir uns beid | |
| uns beid mit uch soltent bringen, darumb wil ich uch mynen nefen mit uch senden. Aber ir mußent mir off den | |
| wol farende und gesunt, so wil ich ledig sin und myn gefangen mit mir. Alsus wil ich das ir mir schwert | |
| ich das ir mir schwert off den heiligen, ee dann myn nefe hinweg ryte.’ Sie sprachen allesampt, sie woltens gern thun. | |
| ‘ich bin ein jungfrauw die mit mir selb nit enbin. Myn frauw, mit der ich da bin, verbot mir an myn | |
| Myn frauw, mit der ich da bin, verbot mir an myn augen das ich anders nymant mit mir brecht dann der | |
| got muß helffen’, sprach er, ‘ir sint mir lieber dann myn selbs lip, und gewißlich me barmherczikeit und me gút ist | |
| barmherczikeit und me gút ist an uch dann an Phariene mym meister, dem ich myn groß ungemach enbot, und er zu | |
| ist an uch dann an Phariene mym meister, dem ich myn groß ungemach enbot, und er zu mir nicht enkam. Er | |
| und ich getruwet im so wol, were alle die welt myn, er mocht baß herre daruber sin gewesen dann ichselb. Und | |
| Und ir wagetent uwern lip biß in den dot durch mynen willen und bekanten mich nit. Nymer helff mir gott’, sprach | |
| Lambegus, ‘got behut uch diße jungfrauw lang! Herre’, sprach er, ‘myn oheim uwer meister hieß uch sere grußen.’ ‘In truwen’, sprach | |
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