Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| hieß uch sere grußen.’ ‘In truwen’, sprach er, ‘er ist myn meister nicht; wann ir myns bruder Bohortes meister sint, da | |
| truwen’, sprach er, ‘er ist myn meister nicht; wann ir myns bruder Bohortes meister sint, da kament ir herre zu im | |
| genesen von dem schlag den ich im gab und Bohort myn brůder?’ Lambegus begund fast sere zu lachen und sprach, er | |
| im ryten wolt oder enwolt. ‘Frauw’, sprach er, ‘das mir myn jungfrauw retet das wil ich thun.’ ‘Wie’, sprach die frauw, | |
| hůt diß tags. Aber ich gedacht an das lant das myns vatters was, ich neme es gern wiedder, mocht es syn.’ | |
| wiedder gewinnen und anders gutes gnůng!’ //‘Frauw’, sprach Lambegus, ‘zu mym öheim wil ich farn. Wann die wege all da wir | |
| ir nymands men mit uch bringent dann uwern öheim und mynen knappen!’ Die frauw lehe im einen knappen der biederbe und | |
| enweiß nit wie edel man ich sy noch wie hoch myn geschlecht sy. Wann so mir die trúw die ich uch | |
| wann das was ye sitherre das ich vierjerig was aller myn gedanck, das ich gern were ein der höhst von der | |
| sprach Lambegus, ‘von wes halben mocht er syn nefe syn? Min herre der konig Bohort hett keynen bruder dann alleyn den | |
| keynen bruder dann alleyn den konig Ban von Bonewig, und myn frauw die koniginn Evaine enhett nit @@s@men schwestern dann die | |
| vatter thet; und dete er des nicht, so seget mirs myn hercz wol.’ Des wundert sich Lambegus sere. Und kamen zuhant | |
| gebens uch.’ ‘Das wil ich thun’, sprach Phariens. ‘Sent hien myn truw’, sprach er, ‘das ich uch mit myner hant wil | |
| ‘Sent hien myn truw’, sprach er, ‘das ich uch mit myner hant wil helffen das ir fried gewinnent mit Claudas. Enwil | |
| und menigen frunt und ein und ander die allesampt in myner behútniß waren und in mym geleid. Nu duncket mich, werdent | |
| und ander die allesampt in myner behútniß waren und in mym geleid. Nu duncket mich, werdent sie erschlagen oder gefangen, das | |
| duncket mich, werdent sie erschlagen oder gefangen, das das von mynen schulden sy.’ ‘Wie mocht das syn?’ sprach Claudas, ‘das sint | |
| sy.’ ‘Wie mocht das syn?’ sprach Claudas, ‘das sint doch myn man allesampt und hant myn stat vor mir beschlossen!’ ‘Das | |
| sprach Claudas, ‘das sint doch myn man allesampt und hant myn stat vor mir beschlossen!’ ‘Das ist wol recht’, sprach Phariens, | |
| dainn sint.’ ‘Herre’, sprach Phariens, ‘ich han die lut in myner hůt, ich bitt uch, als mit recht der man synen | |
| uch gethan als ich zu recht thun solt, wann ir myn bedörfftet, $t ich wil uch uwer manschafft offgeben, das ich | |
| ich gebe sie uch off, wann mich duncket das ir myn nicht me endörffent noch mynes rates, darumb das uch duncket | |
| wann mich duncket das ir myn nicht me endörffent noch mynes rates, darumb das uch duncket das ir unser gewaltig sint. | |
| uwer man, das ir doch furbas wenig soltent achten off myne frúntschafft; ich wil faren in ein solche stat da man | |
| da man mir wol glauben sol und da man gern myne bethe horen sol. Nu ir herren’, sprach er, ‘die da | |
| Phariens ob er durch schelten dar were komen. ‘Ir sint myn man und wollent dann vechten mit mynen rittern von mynen | |
| komen. ‘Ir sint myn man und wollent dann vechten mit mynen rittern von mynen dotschlagenden $t finden?’ ‘Herre’, sprach Phariens, ‘uwer | |
| myn man und wollent dann vechten mit mynen rittern von mynen dotschlagenden $t finden?’ ‘Herre’, sprach Phariens, ‘uwer man enbin ich | |
| das sies icht werden! Det ir noch wol und detent myn bete und nement recht von yne und gebent friede!’ ‘Ich | |
| uwer truw lósent die ir mir gabent, das ir in myne gefengniß soltent komen wann ich uch mante. Des manen ich | |
| fast dorecht das ir mit mir fechten wollent vor allen mynen barunen. Ich wil also mit uch nicht fechten. Schluge ich | |
| wol bewarnt hant das ich uch uwer manschafft uffgebe; wann myne truw muß ich behalten wie sie uch geben. Wann ich | |
| uberwinden. Und were Lambegus dot, nochdann lege uwer tode in myner hant. Ob ir den herren von Sant Zirren ye lieb | |
| ich wil nit das er mir anders keyns gurt dann mynselbs schwert.’ ‘Ich wil darnach ryten’, sprach myn herre Ywan. ‘Ir | |
| frauw die koniginne?’ ‘Da ist anders keyn gebott an dann mynselbes.’ ‘Uwer gebott?’ sprach der wiß ritter. ‘So mir alle heiligen, | |
| augen. Da ich im sagete das ichs wolt haben von mynselbs wegen und nit uwernthalben, er stieß synen fuß wiedder in | |
| sprach er, ‘das ich sie schier sol uberwunden han on mynselbs byderbkeit, ich was starck gnung mit dem schilt mit den | |
| gerochen; der selb ritter, den ir dot stachent, der gab mim amise den dotslag.’ Sie ritten dannen und kamen zu eim | |
| wenent. Gedencket uch nit das ich uch fried macht vor mynselbs luten, das sie uch keynen slag gaben allediewil das ir | |
| das solt thun. "Durch nymans willen", sprach er, "dann durch mynselbs willen." Ich hett den fuß uß dem stegreiff gethan und | |
| vehtent ir’, sprach sie, ‘ich heiß uch dann, ir mußent mynr fruntschafft und myner minne ummer enberen.’ Er gab ir sin | |
| vor im besloßen und wart so tobende das er mit mynselbes rittern vehten wart. Da ich das sah, da gab ich | |
| keyn leben die ich als gern nemen wolt, were ich mynselbs gewaltig, des ich nit enbin.’ Da wolt yn der herre | |
| wiedder zu der stat, und Hestor reyt zu Norgales wert mynen $t herren Gawan suchen. – Nu múßen wir die rede | |
| solt.’ Da sprach die konigin sere húbschlichen zu Lancelot: $t ‘Mins herczen frunt und myns libes, ich bitt dich als ich | |
| ir der dot vil lieber were gewesen dann das leben. Mins herren Gawans gesellen, der noch zwen und zwenczig sint alda, | |
| stetten wo ich mag, ir sint mir auch lieber dann mynselbs lip. Das ist wol recht, ir hant mir me gedienet | |
| lang, sit ich verlorn han das mir lieber was dann mynselbs lip? Das was ein blum von aller der ritterschafft $t | |
| Er sante mir Berdelac den Alten, der mich wiedder in mynselbs lant fůrte, da ich noch hut in bin, und er | |
| und von myner frauwen wegen, biß an die stunt das mynr frauwen nach gerechtem urteil geriechtet wúrt und das myn frau | |
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