Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| von Claudas’, sprach der verreter, ‘und han gewunnen einen fried mym herren dem konig, und Claudas hatt yn gemacht.’ Da der | |
| groß not haben das mir das nymant verwißen mag mit mynen schulden als eim verreter!’ $t So lang behielt sich Banin | |
| ‘Herre’, sprach er, ‘ich han mich des wol beraten mit mynen gesellen; sie wollen und ratent das wir den thorn behaltent, | |
| beraten das ich uch dißen thorn wil offgeben, ich und myn gesellen, wann mich duncket das ich yn dheyme frúmern man | |
| icht darwiedder sprechen, ich wil es ware machen zuhant mit mynem libe uff dem synem, zu welchem tag irs uns machen | |
| wiedder uch sprichet? So were ich sere betrogen, ließ ich myn ere und myn gut an uch, und ir mich dann | |
| So were ich sere betrogen, ließ ich myn ere und myn gut an uch, und ir mich dann verrietent.’ ‘Herre’, sprach | |
| wil ich vollen sprechen’, sprach Banin, ‘des geben ich uch mynen hentschuch, das ich es wil bezugen off synen lip mit | |
| das ich es wil bezugen off synen lip mit dem mynen das ich han gesehen und gehort das er synen gerechten | |
| erweren! Und thete ich des nicht, so hett ich úmmer myn ere verlorn. Ir solt wol wißen das ir nymands dörffent | |
| des uch Banin angesprochen hatt, so wil ich das ir myn man werdent und thúnt mir myn recht da von. Mag | |
| wil ich das ir myn man werdent und thúnt mir myn recht da von. Mag ers aber off uch bewern, ich | |
| bewern, ich gelob im alles das lant uffzugeben, das er myn getruwer man da von werde.’ Alsus gab Claudas dem truchseßen | |
| sprach Banin: ‘Herre, ich nim es off also das es myn sy als lang als ich wil und nit lenger, wann | |
| sy als lang als ich wil und nit lenger, wann myn gemut ist also das ich mit uch nit wil verliben, | |
| enmocht uch dann auch underwilen gemögen als mir @@s@fuget, wann myn hercz, das mich meystert, sagt mir also, und ob gott | |
| ob gott wil, ich wil es auch also vollenbringen nach myner macht.’ //Da Banin hinweg fur, das was Claudas vil zorn, | |
| herre gott, alles dynes willens. Zu allererst lob ich dich myner großen armůt, das ich in mynem alter in armut bin | |
| allererst lob ich dich myner großen armůt, das ich in mynem alter in armut bin gevallen. Du mecht dich off ertrich | |
| dich gnad, herre, wann ich weiß wol das ich zu mym ende komen bin. Süßer vatter, der mich mit dynem blut | |
| du mir gebest, herre, an dißem jungsten tag, wann es mym ende nahet, und enpfahe mich als eynen man der dir | |
| ewiglich verdampnet sy. Herre vatter von hymelrich, erbarme dich uber myn armes wip, die von hohem geschlecht komen ist, die ir | |
| gebot hatt so wol behalten zu allen zyten. Gedencke, herre, mynes armen kindes, das so frů ein weise muß werden, wann | |
| sprach zu der ebtißinn: ‘Werlich frauw, mich duncket wie es myn frauw die koniginn $t sy.’ Da begund die ebtißinn sere | |
| und sprach: ‘Durch gott, frauw, sagent mir ob irs sint myn frauw die koniginne!’ Da viel die koniginne zuhant in unmacht. | |
| frauw, enhelet mirs nit, wann ich wol weiß das irs myn frauw die koniginn sint!’ ‘Werlich das ist war, liebe frauw, | |
| man alle tag teglichen ein meße inn sing úmmer men myns herren sele zu trost!’ ‘Frauw’, sprach die ebtißin, ‘ir enwißent | |
| uber uns alle syn, als es wol recht ist, wann myns herren des koniges vorfarn machten unser closter und stifftens zu | |
| mich enlustet mit der welt nicht zu syn, auch endarff myn die welt nit me. Enwollent irs aber nicht enthun, so | |
| und sprach: ‘Frauw, ir hant mir viel leydes gethan und myn herre der da tod ist; aber myn hercz enleßt mich | |
| leydes gethan und myn herre der da tod ist; aber myn hercz enleßt mich uch keyn ubels thun. Das ich uch | |
| mal dienst, des uch alhie wol wirt gelonet: ir batent mynen herren vor mich und fristet mir mynen dot, und was | |
| gelonet: ir batent mynen herren vor mich und fristet mir mynen dot, und was uch leyt das ich vertriben wart. Ob | |
| geleyten, $t wann so vil múßent ir thun das beyde myn herren, die alhie sint, múßent @@s@mit mir verliben. Ich wil | |
| dem ritter: ‘Sitt es dheyn radt mag syn, so beliben myn kint gott von hymmel und uch, das ir sie wol | |
| Bonewig und sprach: ‘Owe leyder, ich han allzu vil verlorn, myn lant, mynen herren und mynen sone, der vor alle kint | |
| sprach: ‘Owe leyder, ich han allzu vil verlorn, myn lant, mynen herren und mynen sone, der vor alle kint was schoner | |
| ich han allzu vil verlorn, myn lant, mynen herren und mynen sone, der vor alle kint was schoner dann ein rose! | |
| beschließ mit worten, das nymand daruß mög komen dann mit myme willen, und das ich mög thun was ich wölle mit | |
| eim uwerm ritter, der mir groß laster hatt gethan und mynen frúnden und hat mir myn wip gelestert und gehönet, das | |
| groß laster hatt gethan und mynen frúnden und hat mir myn wip gelestert und gehönet, das clag ich gott und uch, | |
| gehönet, das clag ich gott und uch, herre, und allen mynen frúnden!’ ‘Were ist der?’ sprach Claudas. ‘Herre, ich enweiß wer | |
| ist der?’ sprach Claudas. ‘Herre, ich enweiß wer er sy, myn wip wil mirs nicht sagen, wann also vil saget sie | |
| sol synem knecht!’ ‘Werlich’, sprach Claudas, ‘fúnd ich eynen by mym wib also ligende, möcht ich, ich döte yn.’ ‘Werlich herr, | |
| nicht bespreche, so wer es syn dott und auch der myn. Der knapp fur zu Claudas und sagt im alles das | |
| umb uch.’ Da sprach Claudas: ‘Ich wil @@s@uch geloben mit myner truwe das ich uns beyde an im riche, also das | |
| sprechen, ich wil es zuhant alhie brúfen und bewern mit mynem libe uff den synen, das er mynes herren fynde, des | |
| und bewern mit mynem libe uff den synen, das er mynes herren fynde, des konigs Bohortes beyd kind, hat behalten dru | |
| nefe vor Claudas und sprach: ‘Herre konig, herre, ich wil mynen oheym dißer verretery unschuldig machen mit mym libe und wil | |
| herre, ich wil mynen oheym dißer verretery unschuldig machen mit mym libe und wil dißen kampff fur yn fechten.’ Phariens sprang | |
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