Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| mynselbs lib und wolt fur uch seczen mynen lip und myn gut. Ich wolt uwer recht allenthalben helffen stercken und uwern | |
| das ir wol sprechent! Das weiß ich wol das mir myn frauw koniges kint dick gesprochen hatt, und ir hant gesprochen | |
| ritter, und wil ich uch ummer deste lieber han in mym herczen, das irs hůt gesprachent.’ Da der ritter vernam das | |
| dem hymmel keins das uch als wol keme – und myner frauwen wilpret on ir urlob und one den mynen?’ und | |
| und myner frauwen wilpret on ir urlob und one den mynen?’ und trauwet im sere. Da sprach das kint: ‘Meister, nu | |
| er uch wißt und lert zucht und bescheidenheit?’ ‘Werlich frauw, myn meister ist er nicht, des tufels meister muß er syn, | |
| mich$/ selber schlug, daroff achte ich nit, sunder das er mynen wint schlug, der ein der best wint ist den man | |
| der welt kund finden. Den hett er mir nahe vor mynen augen dot geschlagen, wann yn das ducht das mir der | |
| und sprach: ‘Junckherre, wenet ir uwer pfert hinweg geben one myn urlob und uwern meyster bluwen on myn urlob, den ich | |
| hinweg geben one myn urlob und uwern meyster bluwen on myn urlob, den ich uch han gegeben, der uch sol behuten | |
| furwar, ich getörst wol koniges kint wesen und wers in mym herczen fro, mochts gesin!’ //Lancelot ging hinweg so sere zornig | |
| von Bonewig und von allem land allumb, $t und verlose mynen herren hie off dißem rech, und ein jungfrauw nam mir | |
| geist, und sprang da mit in dißen lac. Darumb das myn herre starb vor leyde han ich syner sele große sorg, | |
| recht sol ich syn sele als wol besorgen als die myn, wann ich und er waren ein blut und ein fleisch, | |
| und großen ruwen machen, wann ich sere forcht des das myn herre alsus dot ist beliben, umb zu besehen ob es | |
| eins armen sundigen menschen trehen als ich bin. Und von mym kind, das ich suß jemerlich verlorn han, kómet mir manig | |
| suß jemerlich verlorn han, kómet mir manig groß jamer an myn hercz, das von so hohem geschlecht ist komen, das gott | |
| glauben; das was David der prophet, von des geschlecht was myn vil liebes kint da es lebete. Nu duncket mich wol | |
| sprach: ‘Eya lieber herre, durch gott, sprechet ir war das myn kint Lancelot noch lebe gesunt und wol farnde?’ ‘Frauw’, sprach | |
| und wol farnde?’ ‘Frauw’, sprach er, ‘ich nim das off mynen orden das er lebet und wol fert.’ Da viel sie | |
| wißent ir das? Wann ir hant mir mere freud in mym herczen gemacht dann ich ye gewann. Enist es auch nit | |
| uch sagen was sie mir dete: das ist war das myn herre der konig, des sele got haben múß in sym | |
| die cleyder waren gegeben ee ich zu hofe kem. Da myn frauw die koniginn, die alhie ist, sah das ich keynů | |
| komen was, und baß. //Das was der dinst den mir myn frauw dethe. Er enduncket mich nicht kleyne, darumb wil ich | |
| enduncket mich nicht kleyne, darumb wil ich irn gelten nach miner machte, mit myme libe und mit myner zungen, die vor | |
| kleyne, darumb wil ich irn gelten nach miner machte, mit myme libe und mit myner zungen, die vor manigem hohen manne | |
| irn gelten nach miner machte, mit myme libe und mit myner zungen, die vor manigem hohen manne gehort ist.’ Da sprach | |
| Nůn muß ich farn hie bi mit gehorsam dar mich myn meisterschafft gesant hatt. Ich wil aber schier wiedder kern und | |
| wil ich uch sagen’, sprach die konigin, ‘die frau ist myn schwester und ist die konigin von Gaune, und frauwet sich | |
| die koniginne von Gaune das die rede also nicht enwere. ‘Myns nefen bin ich fro’, sprach sie, ‘wann da ich hort | |
| bin ich fro’, sprach sie, ‘wann da ich hort von mym neven sagen, da gedacht ich myner zweyer kinde die ich | |
| da ich hort von mym neven sagen, da gedacht ich myner zweyer kinde die ich manigen tag verlorn han, und kam | |
| zu im: @@s@‘Herre convers, lat diße rede beliben biß das myn herre der konig gesse, so moget ir mit guten staten | |
| warumb ir wolt! Ir hantt alle die betrubt die in mynes herren hofe sint mit uwerm sprechen, das sie all ir | |
| $t sprach er, ‘das aller der welt gut ist und myns herren des konigs ere? Das enwil ich nymer durch uwern | |
| nymer durch uwern willen gelaßen, ich woll reden alles das myns herren des konigs ere und briß ist. Ich wil yn | |
| alles das mir zu můt ist, als ich gesprochen han mynen willen. Ist ymant so stolcz hieinn der das sprechen wil | |
| den ders wiedderredet, ee es daling nacht werd, vor allen myns herren des koniges barunen. Mich duncket auch werlich das ir | |
| wie groß not dirre clag was und wie groß ere myn herre der konig Artus mit gewinnen sol. Ich wene auch | |
| best und der künest ritter nit ensint den ich in myns herren des koniges Uterpandagrones hofe gesehen han. //Ich sah dainn | |
| so stolcz, ich enhett yn wiedder yn laßen vehten umb myn heubet.’ ‘Wer ist er dann?’ sprach der konig Artus. ‘Herre’, | |
| dem bruder: ‘Liebe herre, dalangk me sprechent was ir wollent, myn laster oder myn ere, wann ich wol weiß furware $t | |
| herre, dalangk me sprechent was ir wollent, myn laster oder myn ere, wann ich wol weiß furware $t das so hoch | |
| das des nicht geschach. Ich han manige stund gehort das mynselbs ritter hinder mir sprachen das mir des nymant mocht gehelffen, | |
| sol ob ich mag, wann der konig Ban von Bonewig myn man was und der konig Bohort, syn bruder, von Gaune. | |
| das han ich wol vernomen. Nu wil ich wiedder zu myner frauwen keren und sagen ir alles das ich von dir | |
| wiedder uch weren, und me gutes rates. Darumb sante mich myn frauw herre, das ich vernemen solt ob diß alles ware | |
| uch by den truwen die ir mir schuldig sint und mym bruder das ir mirs sagent!’ ‘Aya lieber herre, durch gott | |
| dann es uch ummer gefrömte?’ ‘Somir die truw die ich mynes vatter sele leisten sol’, sprach Lyonel, ‘ich enwil númmer me | |
| sprach Lyonel, ‘sint ir alle hie by mir, ir und myn bruder Bohort?’ ‘Das ist werlich war’, sprach syn meyster. ‘So | |
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