Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| inde puren./ ////Dů sach ich al creaturen ane./ si machden mim herzen eine bane,/ dat ich zů dem quecburn queme,/ dat | |
| hant al schöne dinc verwunnen,/ si driven mich upwert zů mim heren,/ si sprachen, dat si min her niͤt $’n weren./ | |
| in irer macht./ //Wan dů sin suͤʒste, starkste wort/ <van> mins herzen oren wart gehort,/ suͤʒlich $’t wort min herze slůch,/ | |
| gescheit;/ mir wart alle surcheit suͤʒe,/ diͤ zů god kert mins herzen vuͤʒe./ //Wan dů got in min sele giͤnc/ ind | |
| aneginne./ //Alsus bin ich üver Seraphin kumen,/ ich bin allernest mim brüdegumen./ engeiner creaturen werdicheit/ enmacht entüschen uns engein gescheit./ ich | |
| kleide/ in diner groʒer vröuden dage!/ ei schön, din schönheit mim herzen sage!/ it enweiʒ niͤmen als wal als du,/ schön | |
| lif,/ aller schöner schönste wif!#.’/ //He loft dich anderwerf offenbare:/ #.,Min liͤve, du bis schön algare,/ engein vlec an dir enis,/ | |
| miner arebeide,/ dat bit diner helpen is volbracht!/ vrow, entfanc mins herzen andacht!/ bedenke, dat ich al min macht/ an dinen | |
| mig!/ aller heiligeste wif,/ vernim mig sundigez wif!/ allez daz min herze/ daz fled dir bit flize,/ daz du mir willes | |
| genaden,/ ce dineme sune helfen,/ daz er durg sine guode/ miner missedæde/ vergezze bit alle/ unde mir genaden wille./ //Leider mine | |
| miner missedæde/ vergezze bit alle/ unde mir genaden wille./ //Leider mine lidicheit/ du hat mig dikke verleit,/ daz ig van minen | |
| mine lidicheit/ du hat mig dikke verleit,/ daz ig van minen sculden/ verworte sine hulde./ frowe, daz is mir engestlich;/ her | |
| milde,/ gehelfes siner hulde./ hilf mir wares ruwen,/ daz ich mine sunden/ muoze geweinen/ bit inneclichen trenen./ //Hilf mir bit flize,/ | |
| ruoche mig gesterken/ in allen guoden werken,/ daz ig bege minen lif/ alse die heilige wif,/ die uns aller dugende/ gegeven | |
| //Oug na diner guode,/ na diner otmuode/ muz ig gescheppen minen lif,/ des hilf mir, heiligez wif!/ an dine hant ig | |
| wif!/ an dine hant ig begeven/ mig und allez daz min leven;/ dir bevelen ig alle mine not,/ daz du mir | |
| mig und allez daz min leven;/ dir bevelen ig alle mine not,/ daz du mir willes sin gereit,/ in swelechen minen | |
| mine not,/ daz du mir willes sin gereit,/ in swelechen minen noden/ ig dich iemer ane geruofen./ //Frowe, diner hende/ bevolen | |
| ig dich iemer ane geruofen./ //Frowe, diner hende/ bevolen si min ende,/ und ruoche min gewisen/ und mich erlosen/ uz van | |
| geruofen./ //Frowe, diner hende/ bevolen si min ende,/ und ruoche min gewisen/ und mich erlosen/ uz van der grozer not,/ swanne | |
| grozer engeste/ cum du mir ce troste/ unde hilf, daz min sele/ werde ce deile/ den lieven godes engelen,/ niet den | |
| daz ig des wirdich muoze sin?/ daz saltu, Jesus, herre min./ gif mir, herre, dinen geist,/ wantu selbe wale weist/ alle | |
| gif mir, herre, dinen geist,/ wantu selbe wale weist/ alle mine crancheit/ und alle min unwizigheit,/ daz ig muoze scowen/ bit | |
| geist,/ wantu selbe wale weist/ alle mine crancheit/ und alle min unwizigheit,/ daz ig muoze scowen/ bit den minen ougen/ din | |
| und alle min unwizigheit,/ daz ig muoze scowen/ bit den minen ougen/ din unverloschen liet,/ daz newere du mir niet./ daz | |
| diner helfen suochen:/ daz la mig, herre, vinden!/ //Des sie min bode ce dir/ dines selves muoder./ o wie sælig bin | |
| nu hilf uns, $p megedin./ //Ich bevelen dinen hulden/ die mine sunderholden,/ die mir sint alse lief/ alse min selves lif./ | |
| in himele./ din lof is alse suoze,/ der gefrowet al min herce;/ he getrostet mig,/ he gesterket mich,/ din lof der | |
| wie reine ein vaz du magit do ware./ //Sende in mine sinne,/ des himilis chuniginne,/ ware rede suoze,/ daz ich den | |
| <KAP><N>XLII</N>. Das cleinoͤter heisset des herzen lust</KAP> «Herre, es heisset mins herzen lust, den han ich der welte entzogen, mir selben | |
| mir niemer so túre, ich muͤsse ir ane underlas allú minú gelide volbewinden; so mag ich niemer mere erkůlen. Was wirret | |
| und min ist ein, unbewollen -/ din $t minne und minú ist ein, ungeteilet -/ din $t kleit <FOLIO>(31#’r)</FOLIO> und min | |
| hielt dis bůch in siner vordern hant und sprach: «Lieb minú, betruͤbe dich nit ze verre, die warheit mag nieman verbrennen. | |
| muͤsse dir noch ze lobe komen.» Alsust antwúrt únser herre: «Min tieffú reichunge, min breitú wandelunge, $t min hohú gerunge, min | |
| gedenken. Ist er aber schuldig an im selben, so essent minú kint das himmelbrot und Judas vert zů der helle. Und | |
| getrúwe meinunge zů allen gůten dingen bereite mich und allú minú gůten werk schrúwen waffen úber mich, der gewaltige got enpfieng | |
| ich geren sol?» Do antwúrte mir únser herre und sprach: «Min vatter gab mir die gewalt siner warheit und gab mir | |
| lúhten und schinen dur si und si wider in das mine.» <KAP><N>XX</N>. Von fúnf propheten, die dis bůch erlúhtent</KAP> %/Unser herre | |
| <FOLIO>(55#’v)</FOLIO> fragete mich eines urteiles: «Nu sage mir, bistu doch min?» «Ja herre, des gere ich an dich.» «Můs ich denne | |
| er mich das, des ich mich dikke weinende schemme, wan minú grossú unwirdekeit $t vor minen oͮgen offen stat, das was, | |
| das allú min got<FOLIO>(59#’r)</FOLIO>heit dur din sele sol sweben, und minú drivaltigen $t oͮgen soͤllent iemer me ane underlas in dinem | |
| mich nit getroͤsten.» Die creaturen sprechent: «Warumbe?» Dú brut sprichet: «Min lieber ist mir in minem schlaffe engangen, do ich in | |
| dinen namen und was din ambacht an dirre vroͮwen si.» «Minen namen, ja den wil ich dir nút sagen, wan es | |
| dritte kint das sint unvollekomen geistliche lúte. Wenne ich allú minú siechen kint ansihe, so ist mir von enkeinem also we | |
| sweri. <KAP><N>XVIII</N>. Wie got hie zů antwúrtet</KAP> Sus antwúrt got: «Min widergrůs ist ein so gros himmelvlůt, solte ich mich in | |
| von dir vri! Eia minne, nu la mich nit erkuͤlen, minú werk sint allú tot, so ich dich nit vuͤle. O | |
| und vrúntlich bitten und krefteklich geren und diemuͤteklich bekennen alle mi<FOLIO>(99#’r)</FOLIO>ne untugende. Denne erste mag mir armen die gnade geschehen, das | |
| sinne verwandelest mit diner goͤtlichen suͤssekeit.» «Nein», sprach únser herre, «miner $t suͤssekeit ist si nit wirdig, mere ich wil si | |
| schemme.» «Herre, wa mitte wart er behalten?» «Swenne er horte minú wort, so súfzete er; das lonete ich im, do er | |
| so si allerwisost sint. Hie zů antwúrt únser herre alsus: «Min gotheit kam in ertrich, min menscheit $t tet die arbeit, | |
Ergebnis-Seite: << 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 >> |