Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| wolzuthun, sit ich uch allererst bekant. Nu wil ich wiedder mynselbes hercze thun und wil thun alles das ir mir radent; | |
| sie mit mir were und das ich sie behút als mynselbs schwester. Das han ich werlich gethan; mynselbs schwester het ich | |
| sie behút als mynselbs schwester. Das han ich werlich gethan; mynselbs schwester het ich also nicht behut’, sprach er, ‘als ich | |
| stecken gebunden stet, dann umb michselben.’ ‘Jungfrauwe’, sprach er, ‘durch mins herren Gawans willen wil ich uch helffen nach myner macht, | |
| reit er zu einer postern durch, und die jungfrauwe, die mim herren Gawan so vil gutes het gethan, besloß die posterne | |
| porten und det sie off. ‘Ir herren’, seit er, ‘bringent mim herren alle die slúßel von der burg, ich wil das | |
| ers nit endete. – Nu schwigen wir ein wil von mim herren Gawan, biß wir aber darzu $t komen, und sprechen | |
| hat./ der woldih ein teil kunden,/ ob ih torste uor mjnen sunden./ wan daz ih des guten trost han,/ iz mac | |
| uergezzin/ daz er in der werlde hat besezzen,/ der nemac mjn jungere nit wesen.’/ ouh habe wir andirs gelesen,/ daz er | |
| ih brenge/ uon miner armicheit/ vͥwer beider heilicheit/ muze zu mjnen herzen stige./ wi torstih vͥwer namen hie uerswige/ under vͥwer | |
| ist allir dinge ein war blume/ di da bezeichenot hete/ mjner margerete/ in ir kintheite./ den namen muge wir gereite/ an | |
| in enim jari,/ wil du mirz giloubin,/ daz du snidis minu bant,/ vil manigir claftirin lanc.’/ //Salomon sprach do/ vil wislichin | |
| deʒ biſchoueſ furwurthe. So eniſt der biſchof niemanneſ furwurte denne mineʒ trehtinſ. Der ſegen, den der biſchof důt vnder der meſſin, | |
| wis,/ Wand du has alein der wisheit pris,/ Alzehant smilzt mins kalden herzen is,/ Als du mich eines guͤtlich ane siͤs./ | |
| herz van aller bosheit,/ Diͤ am herzen anegin entfeit!/ Gif mim herzen al reinicheit,/ Dat it ze dim love si bereit!/ | |
| entfangen,/ ich můʒ iͤmer an dir hangen,/ suͤʒ, na god mins herzen liͤt,/ enbrich din gewonheit an mir niͤt!/ dinen knecht | |
| ich schenken,/ al den dinen mache kündich,/ dat du mich mins ind ich dich./ ////Maria, din nam he l#;iuchtet sere,/ wand | |
| zit ze suchten plach/ ind in irm suchten alsus sprach:/ //#.,Mins liͤven gesellen van himelriche,/ ich beswern #;iuch engel innencliche,/ dat | |
| rechten tr#;iuen/ siͤt mines herzen r#;iuen/ bit #;iures herzen ougen!/ //Mins herzen smerzen/ vuͤlt, getr#;iue herzen,/ den ich arme dougen!/ //Ich | |
| sal ich bliven/ arm vür allen wiven/ in disem ellende?/ //Mins herzen vröud, du verr$’s van mir./ min leven, wiͤ sal | |
| //Wande he is gerecket,/ jemerlich getrecket./ owi, wat wir dougen!/ //Mins liͤven not/ si is offenbar,/ sin wunden sint swar/ bitz | |
| Johan./ ////Johan, min sun van diser stunden,/ hilp mir dragen mins herzen wunden!/ disen scharpen r#;iuen,/ drach bit rechter tr#;iuen/ in | |
| #;iur bosheit ouch an mir schin,/ sine můder bin ich!/ min sun is he, he is min/ alsus jemerlich!/ ////Dödet můder | |
| ser it mir zů herzen geit!/ din krüz, dat in mim herzen steit,/ dat bekenne din barmherzicheit!/ //Owi, we sal mir | |
| envorten diͤ engstlich helle niͤt;/ so ich bit dir si, mins herzen liͤt,/ ich enmach niͤt verderven./ ////Bi dinem licham rest | |
| de kümt bit dir/ ze diser jemerlicher stunden!/ ////Reicht mir mins liͤven rechte hant,/ diͤ vam krüze is erlost!/ wiͤ dicke | |
| werden ich anders vro./ reine juncvroun, důt ouch also,/ sit mim sun ind mir gelich,/ wilt ir werden ind bliven selich!/ | |
| werd in einem vunken,/ so werden ich birnend inde drunken./ mins herzen vaʒ ind de schornstein sin/ (he mach licht vol | |
| möchten laven./ //Vrow vol vröuden ind mildicheide,/ diner vröuden üvervlüʒʒicheide/ mim armem herzen deil iͤtswat,/ wand in der warheit wiʒʒes dat:/ | |
| //Dů, vrow, mich vuͤlen der warheide/ in uns$’ Jhesu engegenwürdicheide!/ mins herzen vröude muͤʒ beweren/ diͤ engegenwürdcheit mines heren./ ////Vrow, diͤ | |
| leven?/ //Andre l#;iude herbergent diͤ armen,/ ich liͤʒ dich in mim lif entwarmen,/ n#;iun mande dich min lif gedrůch./ des lon | |
| eren;/ he velt, sowe sich selven wilt eren.#.’/ //Schin liͤcht, mins herzen leidesterre,/ ler mich, warümbe ind wiͤ verre,/ du in | |
| sitze./ si nement an godes heimlicheide/ gerecht urdel in senftmuͤdcheide./ ////Mins herzen vröude, vrowe reine,/ offenbar mim herzen erscheine!/ ler mich, | |
| gerecht urdel in senftmuͤdcheide./ ////Mins herzen vröude, vrowe reine,/ offenbar mim herzen erscheine!/ ler mich, gif mir recht underscheit,/ warümb din | |
| sin,/ wand girheit ind haʒ sint van dir verre,/ vrow, mins herzen leidesterre!/ //Van dir sint verre haʒ ind girheit,/ diͤ | |
| üver allen creaturen sunderliche./ //Wanaf kümt mir dis werdicheit,/ dat mins heren můder zů mir geit?/ //Sint dat min oren dine | |
| diner gruͤʒen hant gehort,/ min kint is vro worden in mim live,/ vrow ind vröude aller wive!/ //Du bis selich ümb | |
| godes hove!/ sprich ind gif uns ein gůde lere,/ sprich: #.,Min sele loft min here,/ ind min geist is gevröwet sere/ | |
| here,/ ind min geist is gevröwet sere/ in minem god, mim heilere!#.’/ //Wis vrowe, Cherubin in erden,/ laʒ uns dine gesellen | |
| ei wiͤ wal wir trosts bedorten!/ //Nu is mir, als mins herzen oren/ diͤ suͤʒe wort dins trostes horen,/ als du | |
| si al din wisheit mügen offenbaren!/ //Ich sprechen nu na mim gedunke:/ din wort sint als etslich vunke,/ den des groʒen | |
| //Ei, we möcht envollen geloven/ dins wisen herzen schinenden oven?/ mins herzen ougen si $’n mugen niͤt,/ als si ansiͤnt dins | |
| ich můz ind als ich mach./ //Ker dich zů mir, mins herzen dach,/ sich guͤtlich an mich sündgen man,/ wand ich | |
| so dicke ruͤfet, dat si kume:/ //#.,Stant up#.’, spricht he, #.,min allerlefste,/ min süverliche, mine neste,/ min duf, du wanes inde | |
| //#.,Stant up#.’, spricht he, #.,min allerlefste,/ min süverliche, mine neste,/ min duf, du wanes inde weines/ in den lochen des schiversteines.#.’/ | |
| ////Din einveldcheit mach ich noch baʒ verstan,/ wil ich bit mim herzen dare gan,/ dar ich siͤn dich des gestaden,/ dat | |
| gerůch min herz ervrowen,/ allerschönest aller vrowen,/ erl#;iucht ind sterc mins herzen ougen,/ dat si din v#;iur siͤn mügen ind dougen!/ | |
| ougenweide,/ dů si beid bekanden #;iuch beide!/ //It is recht mins herzen mei,/ als ich si zwei siͤn ind si zwei:/ | |
| natur is self starc vür dem valle./ //Nu, suͤʒe, sag mim herzen stille,/ wilch is din gedanc, wilch is din wille!/ | |
| swar./ bescheid mich, suͤʒ, ind sag mir war,/ ich kern mins herzen ougen an dich,/ suͤʒ, wis, gůt ind süverlich!/ ////Alzehant | |
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