Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
mîn poss_prn (6599 Belege) Lexer Lexer BMZ BMZ Findeb.
| // Ich prüeve in mîme sinne/ daz lûterlîchiu minne/ der werlte ist worden wilde./ dar | |
| iemer maht bî mir gesîn/ und ich bî dir nâch mîner ger./ nu genc, vil lieber herre, her,/ enpfâch von mir | |
| bevinde leider wol/ daz ich benamen sterben sol/ dur liebe mîner frouwen,/ wan si mich hât verhouwen/ unz ûf den tôt | |
| sîn/ verslozzen und versigelet,/ sô bring alsô verrigelet/ si beidiu mîner frouwen,/ durch daz si müge schouwen/ waz ich durch si | |
| daz gebirge sol./ dar zuo bedarf ich iuwer wol/ und mîner dienestliute:/ die man ich alle hiute,/ und iuch ze vorderst, | |
| ze grôzen sorgen sî gewant./ ê daz ich lâze ûz mîner hant/ mîn lêhen und mîn êre,/ ê rîte ich unde | |
| so tiure $s sam die schulde,/ daz mich hiure $s mîner frouwen hulde/ twinget unde in trûren jaget./ /Ich gelîche $s | |
| nider leit./ /Owê daz diu liebe mir niht dicke/ heilet mîner wunden $s funt!/ ich bin funden $s wunt $s von | |
| frühte $s kargen man/ zuo der schanden sühte,/ sît ich mîner zühte $s niht geniezen kan./ /Gernder man die cleinen $s | |
| scheidet man daz golt mit eines unkes aschen:/ hei daz mîner taschen/ vil nâhe ein pulver nie gelac,/ dâmite ich guldîn | |
| wê mir tumber daz mich iemer langer tage verdriuzet,/ und mîner jâre frist enwec sô rehte balde schiuzet,/ daz ein bach | |
| in Brâbanden;/ ez sol in mînen handen/ belîben unde in mîner phliht./ wîb unde tohter erbent niht/ die selben hôhen hêrschaft;/ | |
| für mich/ gewaltic sîn ze Brâbant?/ joch muoz dâ dienen mîner hant/ alt unde junc, man unde wîp./ sît daz dekeiner | |
| tuon allez daz ir welt,/ wan daz ich niht ûz mîner hant/ daz fürstentuom ze Brâbant/ als üppiclîche lâze./ ich hân | |
| der mâze/ rehtes zuo der hêrschaft,/ daz ich mit aller mîner craft/ daz lant <sol> schirmen unde wern./ swer mich dâ | |
| kamph hie solte/ diz dinc verslihtet werden./ swer mich von mîner erden/ wil trîben unde ûz mîner habe,/ der wizze daz | |
| werden./ swer mich von mîner erden/ wil trîben unde ûz mîner habe,/ der wizze daz ich niemer abe/ iht stôzes im | |
| ûf der erden/ ist alsô rehte guoter/ der mir und mîner muoter/ ze helfe kome hiute./ wir hân vil dienestliute/ und | |
| sô triuwe ich gote daz erlôst/ werd iuwer lant von mîner craft./ ir müezent werden sigehaft/ und überwinden iuwer nôt,/ oder | |
| des muotes./ ich lâze iu niht mîns guotes/ darumbe ûz mîner klouber,/ daz iuwer fremdez zouber/ <iuch> âne schedelichez wê/ gefüeret | |
| mit fride lâzen unde ir lant,/ mir breste danne in mîner hant/ von grôzem ungelücke/ diz swert in cleiniu stücke/ daz | |
| mich niht verliesen/ geruoche mit ir frâge,/ sô daz si mîner mâge/ niht vorsche noch der dinge mîn’./ Des antwurt im | |
| prîs unde lop wirt iu gegeben/ iemer durch den willen mîn./ als eine werde künigîn/ êrent iuch man unde wîp./ mîn | |
| verrihte ein michel her/ und eʒ ûf ellentrîche wer/ mit mîme râte kêre./ hæt aber ich die lêre/ und den sinnerîchen | |
| lebetagen?/ wær ich an eime strîte erslagen/ als manic ander mîn genôʒ,/ daʒ dûhte mich ein sælde grôʒ/ und ein sô | |
| liebesten kint/ in disem urliuge erslagen sint,/ diu ie kein mîn genôʒ gewan./ wilt aber dû mich schuldic dran/ hân, sô | |
| bin sô hôhes muotes/ daz keiser unde küneges kint/ under mîner crône sint,/ grâven, frîen, herzogen/ habent mir ir knie gebogen/ | |
| sprechenn eym unerforchten manne: ‘Hai herre gott, yczo sieh ich myn tötlichen fynt, der mir so manig leytt hatt gethan. Herre | |
| er mir mit dem libe entgee, wann dann were alles myn leyt gesenfftert!’ //Da stachen sie beyde zuhauff, und der konig | |
| sie uch wiedder off solch rede das ir zuhant werdent myn man und alles uwer lant habent von mir zu lehen.’ | |
| nit wil helffen, gebent mir die burgk uff und werdent myn man von uwerm land! So mach ich uch rych von | |
| was ich uch wil thun: ich wil uch geloben mit myner truwe das ich uch wil geben diß rych alles, wann | |
| wann ich es gewinne, und ir solt syn herre alles myns gůts. Und muß ich uch vahen mit gewalt, das ist | |
| ‘so mach er mich wiedder der burg geweltig und alles myns landes. Wann ich enweiß yn so getruw nicht, gebe ich | |
| landes. Wann ich enweiß yn so getruw nicht, gebe ich myn burgk off und myn lant, das er mirs ymer wiedder | |
| yn so getruw nicht, gebe ich myn burgk off und myn lant, das er mirs ymer wiedder gegebe. Und ich muß | |
| wöl thun, wann er eyschett mir das ich sende zu mym herren dem konig Artus, und er gitt mir frist vierczig | |
| helffen in den vierczig tagen, das ich yn gewaltig thu myner burg.’ Die koniginne @@s@entsaß sere enterbniß und riet im das | |
| was ich me thun wil? Ich wil selb farn zu mym herren dem konig Artus und wil yn bitten gnad von | |
| herren dem konig Artus und wil yn bitten gnad von myner enterbniß. Ich hoffen das ich yn me soll erbarmen, dann | |
| und guldin die wir hant. Die solt ir thun in myn großen sůmschryn, wann ich nit enweiß wies mit myner burg | |
| in myn großen sůmschryn, wann ich nit enweiß wies mit myner burg kům ee ich wiedder kere, wann ich ließ uch | |
| lieb gewesen. $t Nu bevelhe ich uch zu gottes truwen myn burgk zu behúten als myn hercz in mym libe, und | |
| ich uch zu gottes truwen myn burgk zu behúten als myn hercz in mym libe, und morn solt ir sprechen zum | |
| gottes truwen myn burgk zu behúten als myn hercz in mym libe, und morn solt ir sprechen zum konig Claudas das | |
| ir sprechen zum konig Claudas das ich hab gesant an myn herren den konig Artus, und ir solt im dienen nach | |
| synem willen, und saget im: enhabe ich keyn hilff von mym herren konig Artus in dißen vierczig $t tagen, so thu | |
| der burgk nach sym willen. Und hútent wol das er myner fert icht wißse, wann er solt wenig achten off das | |
| sprach er, ‘der konig hatt die burg gelaßen, er und myn frauw und ein knecht, und nit me lute hant sie | |
| diß sol geschehen an sůnnentag so man gesinget, da alle myn man by sint.’ //Da wart der truchses sere fro und | |
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