Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| durch vorhte wênic liez:/ er tet swaz in sîn herre hiez/ und wart im undertænic gar./ si wâren beide schiere dar/ | |
| decken./ doch wil ich in erschrecken/ und übellîche emphâhen’./ Dô hiez er balde gâhen/ und in ze hove bringen;/ mit zorniclichen | |
| ir agetsteine/ ziehen von gelückes rade./ dînen sun den crûcifixen/ heiz uns leiten ûz dem bade/ der vertânen wazzernixen,/ daz uns | |
| werlde creizen/ hât irresâmen uns gesât/ ein frouwe ist Wendelmuot geheizen,/ der fruht birt mangen valschen rât;/ si kan den man | |
| wîp sint guotes überguot:/ muot $s reiner wîbe mac wol heizen leitvertrîp./ / Willekomen sî diu zît/ vil wünneclich,/ diu mit | |
| vil schanden birt/ ein unverdientiu werdekeit./ / Aspis ein wurm geheizen ist,/ der zuo der erden strecket/ ein ôre, und in | |
| kunt/ worden sint unz ûf den grunt,/ der mac wol heizen lobesam./ diu scham verhenget niht daz er/ mit schanden sich | |
| dâvon er lüegend ûf den herren ouch begunde springen:/ des hiez er in swingen,/ von slegen wart sîn rücke wunt./ sus | |
| dâ Karle nider sich geliez./ er bat <dâ> künden unde hiez/ den liuten von dem lande sagen:/ swer vor im hæt | |
| / daz man enphâhen niemer sol/ baz dekeinen jungelinc./ er hiez behalten sîniu dinc/ und wart von sîner künfte frô./ ‘got | |
| hæte dar gezogen./ der helt an manheit unbetrogen/ den vogel hiez dô kêren dan:/ ‘fliuc dînen wec, vil lieber swan!’/ sprach | |
| algemeine,/ daz uns der fürste reine/ Gotfrit sîn lant besitzen hiez/ und uns Brâbant zeim erbe liez/ ê daz er fuor | |
| <liebe> bruoder mîn/ ist âne sun gescheiden hin:/ dâvon <sô> heize ich unde bin/ sîn erbe gar mit rehte,/ wand ime | |
| umberinc/ Gotfrit ze rehtem erbe liez,/ und uns Brâbant besitzen hiez,/ ob er niht wider quæme./ gebære und ouch gezæme/ was | |
| zil./ swer mit dem eide erziugen wil/ daz mîn niht heize Brâbant,/ dem wirt genomen ab sîn hant/ schier <unde> in | |
| der habe daz lant ze rehte/ daz dâ <ze> Brâbant heizet/ und uns ze strîte reizet’./ /Diu frouwe von der rede | |
| lit./ wê daz der fürste Gotfrit,/ der mîn getriuwer vater hiez, / uns beiden sô vil gülte liez,/ und wir doch | |
| geruochte selber dô/ daz beste ûz sînen rossen weln./ er hiez im bringen unde zeln/ vil mangez dar besunder,/ sô daz | |
| und mit gebærde,/ doch wolte er langer niht bestân./ er hiez für$/ sich diu kinder gân,/ diu kuste er unde sprach | |
| gezogen,/ der quam aber dô geflogen/ als er von im geheizen wart,/ er fuorte in balde ûf sîne vart/ in eime | |
| niender sîn gelîch/ in manger lande creizen./ Rîchart was er geheizen,/ und lag an im hêrlîchiu zuht./ sîn lop kund er | |
| frîe,/ er quam von Normandîe/ gestrichen zuo dem plâne:/ Gotfrit hiez er von Gâne/ und het wol zweier manne craft./ kein | |
| störîe/ gedrücket unde ein punder./ Dâ was der herzog under/ geheizen von Lutringen./ mit fürstelichen dingen/ der helt geblüemet quam gevarn./ | |
| heil/ daz an iu, schœniu frouwe, lît:/ von wannen ir geheizen sît/ oder wie ir sît genant,/ iuwer name und iuwer | |
| âne got,/ der ist gewaltic über mich./ diu Werlt bin geheizen ich,/ der dû nu lange hâst gegert./ lônes solt du | |
| zwo schwester zu wybe. Der eyn von den zweyn konigen hieß Ban, und der ander konig was geheyßen Bohort von Gaules; | |
| den zweyn konigen hieß Ban, und der ander konig was geheyßen Bohort von Gaules; und der konig Ban was ein alt | |
| nymant miteinander gewůnnen dann ein junges knebelin kleyn, und was geheißen Lancelot syn zuname, wann er was getauffet Galaad; und wie | |
| zuname, wann er was getauffet Galaad; und wie er ward geheißen Lancelot, das sol das buch vil wol hernach gesagen, wann | |
| stieß an die syten zu Berrone wert, das da was geheißen das Wúst Lant; und syn nachgebur was geheißen Claudas, und | |
| da was geheißen das Wúst Lant; und syn nachgebur was geheißen Claudas, und der was herre von Bohorges und von dem | |
| und was man des koniges von Gaune, das man nu heißet Franckrich. Das lant von Claudas rych was geheißen Wúste, wann | |
| man nu heißet Franckrich. Das lant von Claudas rych was geheißen Wúste, wann es allein gewústet was von Uterpandragone und von | |
| Aramůnde, der da was herre von Wenigen Brytanien, das da hieß Hocri zu zunamen. Der Aramunt hatt under im Gaune und | |
| den zyten was kumen von Rome ein greve, der was geheißen Anthonies, von hohem prise und von hohem namen, Pontes Antonies; | |
| statt und alles syn lant, biß an ein burgk, die hieß Trebe und lag engegen sim lande. Sie was so starck | |
| der vil groß was. //Der lack was von heidenischen zytten geheißen Dyanen Lak. Dyana was koniginn zu Sicilien by Virgilius gezyten, | |
| von Gaune, und all tag wolt sie darinn jagen; darumb hießen sie die unglaubigen die göttin von dem Walde. @@s@Das was | |
| schlaffen gan, wann sie waren sere múd. @@s@Das volck was geheißen schlaffen gan. Aber Banin den ging keyn schlaffen an, der | |
| sy, noch mynner libes, ir sint auch als gut ritter geheißen als er ist. Sint ir unschuldig, so sint des sicher | |
| ‘Werlich das ist war, liebe frauw, das ich wol mag heißen die Ruwig Koniginn.’ $t Dannen von, das sie irselber dißen | |
| von, das sie irselber dißen namen gab, ist diß mere geheißen an dem anegenge ‘das mere von der koniginne mit den | |
| wil verliben. Durch gott, frauw, nů wilent mich zuhant und heißent nemen groß gut das wir herre bracht hant, golt, silberin | |
| von Bonewig, Alene, ein nunne were, und die stat wart geheißen Koniglich Múnster. Sere wart die statt geeret, und begab sich | |
| verleib. Dem konig Bohort blieben zwen súne. Der ein was geheißen Lyonel und der ander Bohort, und waren beyd sere schön | |
| eyner burg, die ir zu morgengabe was gegeben, und was geheißen Montlahir. Die burg was freischlich fest, und das lant allumb | |
| hofe, da bruder waren die des hofes allwegen pflagen; und hieß sie alda beyten biß er gesehe ob Claudas hinweg were, | |
| ein feyn. Zu denselben zyten waren alle die frauwen fein geheißen die da kunden zaubern und gauckeln, und der was in | |
| Brytanien und so sere geeret, das sie yn nicht anders hießen dann den heyligen propheten und herre gott. @@s@//Die jungfrauw, von | |
| der jungfrauwen gewann, als es gott wolt. Darumb ward Merlin geheißen sunder vatter, und dieselb form des bösen geistes wont noch | |
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