Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heiʒen stV. (5035 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| weren. Er sprach, es were im lieb. Galahot ging und hieß im synen truchseßen eischen und sprach zu im: ‘Ir sollent | |
| lang ritten biß das sie kamen in ein lant das hieß Sorelois; uber das lant was Galahot herre und hett es | |
| Sorelois der můst uber das waßer faren das da Assirichie hieß. Man kunt auch in das lant nit komen dann zu | |
| history furware das der konig Lohois, des koniges Glogiers vater, hieß die zwen steynweg machen, aldiewil das er die abentur vor | |
| stete und dete alles das das yn sin meister hett geheißen und geleret. Die konigin und die frau von Maloaut hetten | |
| dem gedanck bringen. Er rieff eim knappen zu im und hieß yn das er zu der jungfrauwen ging die vor dem | |
| jungfrauwen ging die vor dem konig stunt und diende, und hieß sie zu im komen und: ‘Halt den kopff’, sprach er, | |
| und jhene funff ritter die dort by im stent, und hießen uch fragen by den truwen die ir yn schuldig sint, | |
| ir hinweg @@s@farnt!’ Sie rieff einer jungfrauwen zu ir und hieß sie dem konig sagen das sie mynen herren Gawan nicht | |
| off ein wegscheiden ritende, da ein michel stein stund, der geheißen was Merlins steyn, darumb das er alda einen gauckeler tot | |
| dem baum sprang ein brůnne schön und groß, und was geheißen der brůnne von dem Pinbaum. Von dem brůnn kam ein | |
| ‘und sagent im das wir funff farn ritter sint und heißen yn gutlich bitten das ers uns sag warumb er so | |
| recht daruber han von myns herren des konigs wegen.’ Darumb hieß er Segremors der Unbescheiden. Da sprachen die andern das er | |
| so múde wart das er nit me geslagen mocht, und hieß yn off syn roß siczen. Da er off das roß | |
| rieff der jungfrauwen zu im die den spiegel hielt, und hieß sie nach dem ritter geen. Sie dete ein thúr off | |
| gemacht was; da was der ritter inne, und die jungfrau hieß yne fúr komen. Mit dem kam der ritter heruß schön | |
| amis ob er fechten wolt wiedder Sigurates, ob sie yns hieß. Da antwurt ir der ritter der hie by mir stet, | |
| diße rede hort, "das ir mit im nicht enfechtent, ich heiß es uch dann mit mym munde." Er sichert ir, und | |
| er icht wiedder yren willen thut, so hatt sie yn geheißen, also lieb als er ir minne habe und sinselbs lip, | |
| myn messe darumb wolt verliesen, ich rieff eim garczun und hieß yn das er uff das best roß seße das ich | |
| ich het, und riet schnelliclich zu dem brunnen wert. Ich hieß yn die spere dar furen die du sehte und den | |
| duselb wol seht. //Du hast wol gehort wie der ritter heißt und warumb er beide, freud und unfreud, $t macht und | |
| gande und sprach das die spise bereit wer. Das geczwerg hieß sich myn herrn Gawan entwapen. Da er entwapent was, man | |
| er mit syner trúw gelobte das er nicht enfechte, sie hieß yn dann. ‘Und vehtent ir’, sprach sie, ‘ich heiß uch | |
| sie hieß yn dann. ‘Und vehtent ir’, sprach sie, ‘ich heiß uch dann, ir mußent mynr fruntschafft und myner minne ummer | |
| Er gab ir sin truwe das er nicht enfechte, sie hieß es yn dann. Der geczwerg rieff der jungfrauwen die den | |
| ‘Sie ist zu einer burg, herre, die man Rodenstock $t heißt.’ ‘So wollen wir noch hint zu der Planien ligen!’ sprach | |
| das sie ir böse mere brecht. ‘Frauw’, sprach sie, ‘Grohadaim heißt uch grußen und sin nifftel und Hestor der alhie komet, | |
| das raten ich uch wol’, sprach der truchseß. Die frau hieß bald ir pferdt satteln, und der truhßes das sin, und | |
| irs truchseßen radt und reit zu mym herren Gawan und hieß yn wilkomen syn. ‘Gott gebe uch gut abenture, frauwe!’ sprach | |
| ‘gedenckent hůt wer ir sint und warumb ir ritter sint geheißen!’ ‘Enhabent keyn angst’, sprach er, ‘gott gesegen uch!’ und ließ | |
| dalang me mit mir belibent zu myner burg die man heißt Tauingijes, und fúget uch so lang da zu bliben biß | |
| nicht lenger hie gesin mag mit fůgen.’ //Myn herre Gawan hieß den knappen alle die nacht in der capellen wachen. Der | |
| er im diß dethe, da fragt er yn wie er hieß. Der knapp sprach, er hieß Helains von Tavingies. Da im | |
| fragt er yn wie er hieß. Der knapp sprach, er hieß Helains von Tavingies. Da im myn herre Gawan den halsslag | |
| thůn, so wil ich uch gern myne wapen geben.’ Helains hieß syn wapen bringen, und myn herre Gawan besah den halsberg, | |
| gethan botschafft enbút. ‘Ich enweiß, frau, wer er sy, er hieß mich uch alsus sagen und sprach das irn wol kentent.’ | |
| were; wolt ir mirs sagen?’ ‘Ja ich’, sprach sie, ‘man heißt sie die jungfrau von dem Lack.’ Da wúst die konigin | |
| wol, und sprach zu dem truchseßen: ‘Herre’, sprach er, ‘er hieß uch sere grußen und enbút uch das ir syn herre | |
| daran sint, er hett es anders uch nit gesant. Auch hieß er mich das ich uch sagte das man herren, die | |
| das die konigin den gequetsten ritter mit großen pinen entwapen hieß, und dete im alles der arm als wee das er | |
| eim wald off eim cleynen riviere, und das huß was geheißen Waldat und was von alten ziten gestifftet. Der herczog Esau | |
| gegeben das ein groß convent da was, die man regelere heißet. Das was das erst closter von schwarczen mönchen das ie | |
| Britanien gestifftet wart. Da vor hett man all geistlich lut geheißen abstinenten, das ist als viel als die sich vor sunden | |
| hant wo ein schön burg stunt sere riliche, und was geheißen Kambenig. Und da vor stunt ein walt von dem wir | |
| stunt ein walt von dem wir hievor sagten, und was geheißen Brekeham. $t Der walt was wol vierczig engelscher milen lang | |
| man underwegen, und ich han yn herre bracht, als ich geheißen was edann ich ußer dem hof kam; seht wo er | |
| mit der hant und sprach das er schon stunde, und hieß auch die ritter schon stan. ‘Ach jungfrau, laßt uns vechten, | |
| er stach sich da mit in syn diech. Die jungfrau hieß ein vaß bringen und enpfing des blutes als viel als | |
| der ist der ander; ich weiß aber nit wie er heiß. Und das schwert, das ir mich sahent tragen, das was | |
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