Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hëlfen stV. (1806 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| frouwe, du hast virsuonit daz Eva zirstorte,/ diu got ubirhorte./ //Hilf mir, frouwe here,/ trost uns armin dur die ere,/ daz | |
| den handin zuo dir vienge./ so wol dich des kindes!/ hilf mir umbe in; ich weiz wol, frouwe, daz du in | |
| namin drie/ sinir cristenlichir hantgitat/ gnadich in den sundin si./ //Hilf mir, frouwe, so diu sele von mir scheide,/ so cum | |
| dich; din schilt der ist die wisse lylie Maria. Es enhilfet si nit, das si dich bestan, mere das si dich | |
| wachen, ich bin ane hoͮbtsúnde, ich bin gnůg gebunden.» «Was hilfet, das man ein ital vas vil bindet und das der | |
| got begebe, das ich denne vil hohe were gestigen.» «Was hilfet, das man einen sclaffenden man schone kleidet und im edele | |
| «Es ist geschriben: Wer bas mag, der sol dem andern helfen.» «Es ist oͮch geschriben: Man sol nieman wider got helfen.» | |
| helfen.» «Es ist oͮch geschriben: Man sol nieman wider got helfen.» «Das man wol tůt, das ist nit wider got.» «Da | |
| hie in ertriche von diner minne maget ist! O, wer hilfet mir clagen, wie we ir ist? Wan si weis es | |
| vragete ich: «Eya, sag mir, wa mitte mag man dir helfen?» Do sprach er: «Der mir ein jar alle tage hundert | |
| reinú heligú einvaltekeit ist ein můter der waren gottes wisheit. Was hilfet, das ein fúrnem man vil pfenninge hat und koͮffet doch | |
| si, der haltet sich vaste ie an mich.» Da zů hilf úns, herre, dur din selbes ere! <KAP><N>V</N>. %/Unser súnde, zůkúnftig | |
| ze allen ziten gerne versclunde. Eya min einiges gůt, nu hilf mir, das ich unbefleket moͤge vliessen in dich! Herre, min | |
| ding geben. Si sol sin steteklich gezogen und wise, so hilfet si, das du ir <FOLIO>(62#’v)</FOLIO> botte siest, und so wil | |
| gotte verleitet, das ich seleklich gebunden bin. O minne, vroͮwe, hilf du mir, das ich an sinem arme verscheide, da ich | |
| Von einer beginen vegefúr, der dur eigenen willen kein gebet half <N>VI</N>. Wie dú sele lobet die heligen drivaltekeit <N>VII</N>. Wie | |
| Von einer beginen vegefúr, der dur eigenen willen kein gebet half</KAP> <FOLIO>(80#’r)</FOLIO> Owe súnde, das du so schedelich bist sider dem | |
| cristanlicher ordenunge. Darumbe mag mir keines menschen gebet noch gerunge helfen.» Do kerte ich mich zů únserm lieben herren und vragete | |
| dich und sprich: «Herre, disú stunde ist din und min. Hilf mir, Jhesus min herzeliep, das ich min sele und min | |
| wisheit; den einvaltigen lerte er die waren wisheit; den bekorten half er tragen heimelich alles ir herzeleit; die jungen lerte er | |
| binamen, die min ellende, herre, mir armen dur dine liebin helfent hie tragen an libe und an sele. Ich bitte dich, | |
| was vor drissig jaren, wan die creaturen, die mir da hulfen tragen min ellende, die doͤrften nit also edel sin, sol | |
| die contempplacie, $t da ich ie gehorte von sagen. Was helfent hohú wort ane barmherzigú werk, was hilfet liebin zů gotte | |
| von sagen. Was helfent hohú wort ane barmherzigú werk, was hilfet liebin zů gotte und grimmi zů gůten lúten? So sprichestu: | |
| dinen oͮgen gesúndet han ane vorchte und ane schamme. Owe, hilf mir hútte, milter got, diner ganzen hulde, wan min herze | |
| die mir dur dine liebin gnedig und getrúwe sint; und hilf oͮch allen den mit mir, die mir wider dine hulde | |
| ist nu ein husvroͮwe miner gotheit.» Owe lieber herre! Was hilfet, das der hunt billet; die wile das der wirt sclafet, | |
| ane underlas. Diner pinen sol werden gůt rat.» «Herre, des hilf allen den, die gerne pine liden dur dich.» <KAP><N>XII</N>. Wie | |
| der bittet gerne alsus: «Eya lieber herre, goͤnne mir und hilf mir, das ich dich ane underlas sůche mit allen minen | |
| dinen gnaden iemer geschehen, milter got, nu gewer es mich. Hilf mir oͮch, herre, das ich dich behalte in verzihunge alles | |
| smerze, die totigeten dinen heren licham und din suͤsses herze. Hilf mir, lieber herre, das ich alle min smacheit und alles | |
| da únser lieber herre inne getoͮffet wart. Eya lieber herre, hilf úns, das únser heligú gerunge niemer muͤsse gerůwen und únser | |
| minnenclichen búrnen in allen iren werken. Du weist wol, es hilfet dich nit, das du si so sere bekorest. Si beitent | |
| da si, lieber herre, mitte zů dir komen sint. Nu hilf mir, lieber herre, sogetaner wandelunge an minem lebende, das ich | |
| verlorn./ /Wâ ist nu hin mîn liehter morgensterne?/ wê, waz hilfet mich, $s daz mîn sunne ist ûf gegân?/ si ist | |
| dû mir niht die werlt erleiden wil,/ sô rât unde hilf, mir ist ze lange wê,/ sît si jehent, ez sî | |
| grôzer dinge her verjehen,/ herzeclîcher minne und ganzer staetekeit./ des half mir diu rehte herzeliebe spehen./ wol mich, hab ich al | |
| bestrîche,/ daz muoz allez werden verlorn,/ sî enwende mînen zorn./ /Helfet singen alle,/ mîne vriunt, und zieht ir zuo/ mit <$p> | |
| s%/ô vil, daz ich ez klage./ /Ist daz mich dienest helfen sol,/ als ez doch menegen hât getân,/ sô gewinnet mir | |
| wil./ ez wart von unschulden/ níem%\an sô rehte wê./ got helfe mir, deich mich bewar,/ daz ich ûz ir hulden kome | |
| bitte ich sî, daz sî mir liebez ende gebe./ waz hilfet daz? ich weiz wol, daz si ez niht entuot./ doch | |
| getriuwet hân,/ diu hât mich gar ân vr%/öid%\e gelân./ /Staete hilfet, dâ si mac./ daz ist mir ein spil: si gehalf | |
| hilfet, dâ si mac./ daz ist mir ein spil: si gehalf mich nie./ mit guoten triuwen ich ir pflac/ sît der | |
| lop und êre und dóch dar zuo gótes hulde./ got helfe im, swer daz mit sorgen dulde./ jâ enwirt ein dienest | |
| wellent toben./ dem gote dem ich dâ dienen sol,/ den enhélfent sî mir niht sô loben,/ Als ichs bedörfte und ez | |
| si únser beider vriunde dort gegrüezen,/ sô kêren dan und helfen mir die sünde büezen,/ und sî in allez daz vergeben,/ | |
| abe getreten,/ die mich dâ leiten hin an dich./ mirn hulfe niemen wider ze wege,/ *ern hete mînen dienest und ouch | |
| ich niemer sô verzage,/ si verliesent alle ir arbeit./ Waz hilfet sî ir arger list?/ sine wízzen, wíe ez ergángen ist/ | |
| ich alsô trûric lebe/ und âne wunneclîchen muot./ die selben hulfen mir ez klagen,/ #s+die#s- #s+sich#s- #s+dâ#s- setzent in den strît;/ | |
| vil kumberlîche nôt,/ daz si níemer kunde groezer sîn;/ des helfent al die sinne jehen./ den ez niht ze herzen gât/ | |
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