Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hëlfen stV. (1806 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sô grôzer leide pflige,/ daz minne riuwe heizen mac./ waz hulfe danne mich ein strît,/ den ir mit triuwen hân getân,/ | |
| ich an <si> senden:/ die sagen ir, herze, daz si helfe dise nôt verenden./ ich hân ein liep bî maniger árbéit./ | |
| al durch diu venster dranc./ vil slôze sî besluzzen./ daz half niht; des wart in sorge kunt./ diu vríund%\în den vriunt | |
| /Mîn sanc wil genâde suochen/ an dich, güetlîch wîp: nu hilf, sît helfe ist worden nôt./ dîn lôn dienstes sol geruochen,/ | |
| tac wil niht erwinden./ h%/ât mínne an saelden teil,/ diu helfe mir, daz ich dich noch mit vröiden müeze vinden."/ /Si | |
| mîn, nu sprich,/ ûf wen erbe ich danne dise nôt?/ /Hilf, hilf, guot wîp, lâ besehen,/ ob du brechen maht/ sorgen | |
| nu sprich,/ ûf wen erbe ich danne dise nôt?/ /Hilf, hilf, guot wîp, lâ besehen,/ ob du brechen maht/ sorgen bant, | |
| ich dich./ mit Hoeffen treden wir inden werf,/ want ure hulffen ich bederf.’/ idoch Hoffen sich virsan/ und sprach: ‘ich byn | |
| den weisen,/ so flicht sich ware mild in er./ was hilfet gut, stestu in schanden kreißen./ von gotes mild geeigent sin/ | |
| in bruch sin wort; das ist ein fremdes hören./ was hilfet dann sin ingesigel,/ das er uß sines herzen milde ^+riffte/ | |
| alle ding entworfen sten/ unwendelich und müssen also bliben,/ was hilfet hoffen, büßen, flen?/ ich höre den gelouben anders schriben./ verlorne | |
| und was des sterbens doch gemeit./ in wirde groß er half im zu dem grabe./ der sun gesorgte harte sider,/ das | |
| öden sin, ernst si din will,/ das du dem wibe helfest mit dem kinde./ aber in der sele nicht enphil;/ ir | |
| was der lande waren./ die wil Olympiades kos/ Cassander unde half im zu dem riche./ des sie vil lützel sint genoß:/ | |
| sprach: ‘er müste groß gerichet sin, / der mir nu hülfe von der marter grimme.’ / der kranech dem wolfe stieß | |
| guter:/ sie gibt der sel und sinn des lebens futer./ hilft nicht des heiles muter,/ in ruße tummheit ich verblich./ Ach, | |
| din alder friedel zart/ stalt jung in dines herzen blat./ hilf, das er uns in gruft der sele klimme/ und felz | |
| rint./ ouch in Kaldea uß des füres flamme/ Abram sie half, Jonas uß fisches wamme,/ Loth uß des swevels slamme,/ der | |
| sie besessen hette,/ mit Judith sie vertrette/ ir not und half der kranken schar./ O got Emanuel, / da nu zerstöret | |
| besloß/ versigelt in des todes faß./ von Golias hern David half ir milde,/ dem künig Assirie von rindes bilde./ sie dackt | |
| und sorgen phul/ uf ruw und der genaden stul/ uns hilf, du bist der tugent schul,/ in der got barmung hat | |
| der eren hort, / an die nieman hat wirdikeit./ was hilfet wat guldin:/ ist münz dins wortes kupherin/ und gunterfei gegossen | |
| nicht wisheit hat,/ ab der in golde ste vernat,/ was hilfet das sin undertan?/ sie hassen in und von im afterkosen,/ | |
| blick es wider schert/ und bricht uf mines herzen schrank./ hilf, Venus, wende mir das strenge leben,/ das sie mir laß | |
| not doch sterben ante,/ min not hat endelosen grunt./ Trost, hilf, mins herzen frou, / würd mir uß dines herzen ou | |
| rechter stund zu helfe,/ ab er ouch darnach gelfe,/ das hilfet nicht, es blibet tot./ Die welf die diener din/ sint, | |
| an/ und im nicht bi die hunde stan,/ gar lützel hilfet in sin gelt./ er quelet in, daran gedenkt, ir heren,/ | |
| der süche haft, / (wie wit der mensche si,/ in hilfet sprengel noch die wi,/ in machet jo gesundes fri/ pyromancien | |
| naturen meister lere./ dem nieman kan entwichen./ ach got, des hilf, das sie ir güte kere/ zu mir, der stür ich | |
| gotes kinde/ des hochsten himels geist./ das edel hofgesinde,/ das helf uns allermeist,/ das von des himels sale/ zutale $s hat | |
| was./ ich wen, das glück sich ouch vergaß,/ da es half schenken in./ Tarquinius verborgen / vor Rome lag verzalt./ da | |
| sin gewalt/ das man in sold verderben,/ ersterben. $s da half im hinden uß/ der knecht und wolde liden/ von willen | |
| glüte/ ein flüte $s stark uß dem himel schoß/ und half im uß dem füre,/ das Cresus da genas –,/ sin | |
| zu dienst gegeben/ bin von der minne bund, $s was hilfet dich in not min streben?/ Gib, frouwe, rat, $s nicht | |
| risch,/ doch blib er stan uf mines herzen balken./ was hilfet mich der fisch,/ der in des meres grüfte $s wart | |
| daz ſu iz liezin^. noch in=woldin der vroiwin noit nicht helfi brengi^. ſo ſal ſu di richteri biſendi^. undi ſal ſu | |
| virligin ſu der vroiwin noit, daz ſu iz uri nicht [helfin] cundigi noch clagi, alſi recht is^. werdin ſu iz ubirzugit | |
| iman alſo na, den ſal he biti, daz he umi helphi den man biſtetigi alſo langi, biz daz he nach mi | |
| edir nach ſinime botin^. In=heit abir he nimannis die umi helfi^. undi woldi dan die man dannin ge^. undi in=woldi umi | |
| burgeri zueni, daz he ſelbi dirti ſie, die umi daz helfin brengi bi mi eidi, daz he zu unrechti zu achti | |
| ſo mac he woli enin gaſt da=zu neimi, die umi helfi gizugi^. Sprichit he abir, daz he umi virgoldin habi, mac | |
| endin inprenti, daz he dar uz nicht gige in=mochti, min hulfi umi dan d=uiz; daz is ein^. Di andiri daz is | |
| allir menlichimi, dan vor mi richi aleini, daz umi got alſo helphi unde die heiligin^. Alſi he daz gitan heit, ſo ſal | |
| he mit uri vur girichti gei^. unde daz he ur helphi, daz recht is^. Wil he=iz dan durch uri beti tu, | |
| bin ich dînes willen $s wærlîchen vrô,/ und wil dirz helfen enden, $s so ich aller beste kan./ doch hât der | |
| selbe zwelfte $s in Guntheres lant./ dar sult ir mir helfen, $s vater Sigmunt.«/ dô gap man sînen degenen $s ze | |
| wil ich âne sorge $s vor allen wîganden sîn./ Und helfet mir der reise $s in Burgonden lant,/ daz ich und mîne | |
| »Sît du niht wil erwinden«, $s sprach frou Siglint,/ »sô hilf$’ ich dir der reise, $s mîn einigez kint,/ mit der | |
| si wellent herverten $s ze Wormez an den Rîn;/ in hilfet vil der degene, $s daz wizzet ûf die triuwe mîn./ | |
| guoter friwende, $s daz lâzet balde sehen,/ die iu vriden helfen $s die bürge und iuwer lant./ hie wirt von in | |
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