Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| mich ân trôst in sorgen lât. mich hât bevangen minneclîche ir lîp./ mit lieben dingen/ kan si twingen./ hilf, trœsterinne, sælic | |
| sehen. nu vinde ich niht wan hazzelîch versagen./ mir nimt ir minne/ fröide und sinne./ des muoz ich senden kumber tragen./ | |
| daz ich sorge enber. sît du dichs hâst underwunden,/ bite ir lîp den liehtgemâlen/ daz er mir noch fröide ber,/ sît | |
| wie geschach mir sô?/ //Wîbes êre, wîbes güete, wîbes schœne, ir werdekeit/ gît den mannen hôchgemüete die gein tugenden sint bereit./ | |
| strâzen/ (dien tæte dû vil wê),/ dâ die vogel sâzen,/ ir sanc gein sange mâzen. die fr%/öint s%\ich als ê./ //Mích | |
| sorge ûz herzen dringen./ mir w%/ær l%\ônes zît. kús v%\on ir munde,/ ich wæne er sanfte tuot./ dérst z%\aller stunde/ noch | |
| ie swant. sie hât niht erwunden,/ sich habe mîn underwunden/ ir múnt r%\ôsenrôt./ Mínne %\unde ir kunden/ die sint mir wol | |
| erwunden,/ sich habe mîn underwunden/ ir múnt r%\ôsenrôt./ Mínne %\unde ir kunden/ die sint mir wol erkant. hæte ich helfe funden,/ | |
| zallen stunden./ dâ vón l%\îde ich nôt. mích h%\ât versêret/ ir liehter ougen schîn./ wér h%\ât gelêret/ die lieben frouwen mîn/ | |
| ougen schîn./ wér h%\ât gelêret/ die lieben frouwen mîn/ daz ir güete mêret mir lange wernden pîn?/ Minne swer dich êret,/ | |
| ist fröidebære./ dâ bî ist mir gevære diu Mínne %\unde ir haz./ síest m%\ir ze swære:/ dâ von ich trûric gân./ | |
| trûret ouch daz mîne/ nâch dem fröidebernden schîne/ der von ir vil rôtem munde gât./ //Mir was fröide entsprungen. leider nûst | |
| hulde,/ wan ez muoz doch an iu eine stân./ //Obe ir trôst mir gunde daz ein kus die nôt enbunde/ die | |
| nôt. solte ab ichz der lieben sagen,/ mich jâmert nâch ir minne mê/ dan nâch den liehten rôsen rôt./ //Wê waz | |
| liehten rôsen rôt./ //Wê waz wunders lît an wîben, sît ir güete kan vertrîben sendem herzen sende nôt!/ der in lieplîch | |
| undertân: Minne, wis gewaltic mîn./ owê minne, solte ich hân/ ir minneclîchen wîbes lîp,/ sô wær mîn trûren gar dâ hin./ | |
| man niht der kleinen vogel singen. die sint geswigen überal./ ir stimme diu was manicvalt./ die nahtegal die wil der winter | |
| mir und an der minneclîchen süezen?/ nu bin ich doch ir dienestman,/ swie man mich in dien sorgen siht. daz mac | |
| sie niht gar in wunnen swebe/ ê daz si mir ir hulde gebe./ die wîle ich lebe $s ich diene ir | |
| muoz ich verderben in dien wunnen gar,/ ez enwende mir ir munt vil minnenclîchen rôsevar./ //Wîbes ougenblic in güete siht vil | |
| kumber wenden, sô bin ich an fröiden wol gesunt,/ unde ir güetlîch helfe senden/ sô daz ir vil rôsevarwer munt spreche | |
| fröiden wol gesunt,/ unde ir güetlîch helfe senden/ sô daz ir vil rôsevarwer munt spreche ein wort dâ von ich iemer | |
| kalt,/ nû der winter lanc./ dast der vogel nôt unde ir meistiu klage./ noch klag ich die schulde/ daz $s diu | |
| sint mîne swære, die ich von ir dulde./ Minne, wende ir süezen haz!/ //Minne, frouwe mîn, tuo mir helfe kunt./ hilf, | |
| hilf, est an der zît: bit daz reine wîp/ daz ir kiuscher lîp/ gein mir lâ den strît/ unde ir rôter | |
| daz ir kiuscher lîp/ gein mir lâ den strît/ unde ir rôter munt/ mir tuo helfe schîn. seht, sô wolde ich | |
| diu heide wol bekleidet mit vil wunnenclîchen kleiden:/ rôsen sint ir besten kleit. dâ von ir vil sorgen leidet,/ wan si | |
| leidet,/ wan si was in mangen leiden./ gar verswunden ist ir leit von des liehten meien blüete,/ der hât manger hande | |
| von einem wîbe, diust mir liep für elliu wîp./ von ir mac ich frô belîben./ wil si daz ich frô belîbe, | |
| wîben, wol dien mannen die durch wîp sint hôchgemuot,/ sît ir güete kan vertrîben/ sende nôt: des mir diu hêre niht | |
| daz tuo mir ein wîp mit güete./ daz got noch ir êren hüete,/ swie si mir nu tuot vil senden pîn. | |
| munt, dîn minnenclîcher gruoz./ lât dîn lachen mir gelingen an ir minne, sost mir swære buoz./ ir vil minneclîchez twingen/ an | |
| lachen mir gelingen an ir minne, sost mir swære buoz./ ir vil minneclîchez twingen/ an die brust, daz mac mich bringen/ | |
| minneclîchez wîp?/ trôst von wîben der kan wenden/ sende sorge. ir kiuscher wîbes lîp/ der mac mir wol helfe senden./ sô | |
| fröiden tôt. //Rîfe und anehanc die heide hât betwungen,/ daz ir liehter schîn/ nâch jâmer ist gestalt, und der vogel sanc,/ | |
| diu liebe wolgetâne./ //Ez ist nû vil manic jâr daz ir liehten ougen klâr/ in mîn herze lieplîch blihten tougen,/ unde | |
| liehten ougen klâr/ in mîn herze lieplîch blihten tougen,/ unde ir rôsevarwer munt/ gein mir tet sîn lachen kunt./ dar zuo | |
| munt/ gein mir tet sîn lachen kunt./ dar zuo spilten ir wol liehten ougen. seht, dô wart ich siech von minnewunden./ | |
| daz mich leit $s verber, ber $s mir fröide von ir munde./ wunde $s von der minne wirt vil schiere heil. | |
| wunde $s von der minne wirt vil schiere heil. daz ir güete mich gewer,/ wer $s ist der mir des verbunde?/ | |
| meine./ seine $s trœstet mich, daz ist der Minne haz, ir munt rœter danne ein bluot./ bluot $s des meien fröit | |
| wes sie sich an mir sündet:/ laschte sie mich mit ir minne, mir wær deste baz. //Minne, ich diene dir: $s | |
| ich sô gar in dîner glüete brinne./ daz mac mir ir triutelehter lîp mit liebe büezen,/ unde ir rôter munt: der | |
| daz mac mir ir triutelehter lîp mit liebe büezen,/ unde ir rôter munt: der sol mich grüezen. tuont diu zwei des | |
| reinen süezen./ //Sie mac mir wol mînen kumber wenden unde ir minneclîche helfe senden./ owê, Minne, wenne wilt du trœsten mich | |
| mîn trûren swachen? wenne wiltu süeze fröide machen,/ alsô daz ir rôter munt mir lieplîch wolde lachen?/ triutelehter lîp, du lâ | |
| diu süeze minneclîche,/ alsô daz mir wurde ein gruoz von ir vil rôtem munde/ unde ir kus mîs herzen nôt enbunde./ | |
| mir wurde ein gruoz von ir vil rôtem munde/ unde ir kus mîs herzen nôt enbunde./ dô ich sie von êrste | |
| twingen $s mich ein wîp und der künc, dar zuo ir triutelehter lôser lîp./ //Owê rœselehter gruoz, wie du lachest, $s | |
| mac man die rîfen schouwen. dar zuo lât diu nahtegal/ ir vil fröiderîchez singen:/ des wil sie der winter twingen./ sô | |
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