Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ir#’2 poss_prn (3463 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| eit/ wîte sich zespreit./ lützel fröit mich heide breit/ unde ir kleit/ grüene und weit,/ swie siz sneit,/ sît die herren | |
| ûz gesant/ kumt gerant/ in diu lant,/ füeret fürsten an ir hant/ die dâ sint geschant./ tugenden wert die sint erblant/ | |
| Kerge want/ birgt als ein vasant./ Êren veste sint verbrant,/ ir gewant/ stêt verpfant./ sît gemant/ ir, die man bî tugent | |
| kl%-agen! tr%-agen $s sun wir gen den argen rîfen nît./ ir gewalt $s alt $s machet, $s swachet $s wunne./ sunne | |
| sich vinden,/ erwachet ist diu nahtegal/ und tuot trûren swinden/ ir fröiderîcher schal./ //Meie ist wol geschœnet, er tuot den vogeln | |
| an sich reiner tugende varwe strîchet/ sô daz mit nihte ir werder lîp/ durch arge lust in schanden kleide erblîchet./ //Swelch | |
| und dâ bî kunst/ und ouch die herren milte bî ir guote,/ erwurbe ich dan der edelen gunst,/ armuot, sô schiede | |
| daz genützen?/ mir sint die herren milte niht,/ mich schiuht ir guot sam wildiu krâ den schützen./ //Gelücke, wol man dîn | |
| fuogt den affen tôren spil,/ ez gent die narren gerne ir guot den giegen./ //Er bite kunst und sinnes rât swer | |
| ir kom,/ wazs an den liuten tuot./ gar manicvaltic ist ir tât,/ swie daz doch eine sî ir nam./ sist wîlent | |
| gar manicvaltic ist ir tât,/ swie daz doch eine sî ir nam./ sist wîlent schade und wîlent vrom,/ nu bœse und | |
| mit manger reiner tugent,/ dâ zwischen mischet sich ein scham./ ir rât den êren helfe tuot/ diu widerstrîtet schanden schar/ mit | |
| künsterîchen meister hant geprîset/ diu reinen werc und kiuschen wort:/ ir volge beide lêret unde wîset./ //Swâ scham ûz tœrschen herzen | |
| gezamt;/ man mac si wol zuo schanden zeln./ unfrühtic ist ir stam./ diu scham eht niender zêren vrumt,/ swâ sich der | |
| und grâwe münche schrôtes ob den ôren/ und hirten ouch ir amtes namen/ des sî dâ lebent, dâ bî sô kiesent | |
| dienen muoz,/ der lîp $s vil wol ze wunsche stât;/ ir rôter munt gît reinen gruoz./ ich hân den wunsch an | |
| sô muoz ich dulden/ sendiu leit: dâ von trag ich ir nît/ und lobe den tac,/ swenn ich si mac/ sehen, | |
| meien schîn./ alsô blüet mîn hôher muot/ mit gedanken gen ir güete,/ diu mir rîchet mîn gemüete/ sam der troum den | |
| tuot./ //Ez ist ein vil hôch gedinge/ den ich gen ir tugenden trage,/ daz mir noch an ir gelinge,/ daz ich | |
| erwache,/ daz ich gen dem trôste lache/ des ich von ir hulden ger./ //Wünschen unde wol gedenken/ dest diu meiste fröide | |
| wol gedenken/ dest diu meiste fröide mîn./ des sol mir ir trôst niht wenken,/ sie enlâze mich ir sîn/ mit den | |
| vil lieben guoten?/ von der sol ich trôstes muoten;/ wan ir trôstes muoz ich leben./ //Sumer ist nu gar zergân,/ gesweiget | |
| übel unde guot./ //Wê daz mir diu guote/ sô verret ir minne!/ des bin ich in dem muote/ vil ofte unfrô./ | |
| mîner fröiden pfant/ unde sorgen bant,/ daz stêt allez in ir hant./ //Swie kleine siez empfinde,/ sie muoz mir gebunden sîn./ | |
| sie mir helfe bringen/ unde trôst für sende dol,/ habe ir silber unde golt,/ sî mir anders holt:/ ich wil wan | |
| silber unde golt,/ sî mir anders holt:/ ich wil wan ir minnen solt./ //Diu minneclîche guote/ und diu werde hôchgemuot,/ waz | |
| //Diu minneclîche guote/ und diu werde hôchgemuot,/ waz hilfet al ir huote?/ siest vor mir vil unbehuot./ wie kan sie behüeten | |
| der ich nie vergaz,/ ich gedenke ir baz und baz./ //Ir wîplîch güete machet/ in gedanken mich vil frô./ mîn munt | |
| breit/ mit wünneclîchen bluomen stât./ die vogel singent wider strît:/ ir fröide ist worden manicvalt./ vil gar verswunden ist ir leit:/ | |
| strît:/ ir fröide ist worden manicvalt./ vil gar verswunden ist ir leit:/ der meie sie getrœstet hât./ //Der meie trœstet al | |
| sorge âne trôst, die ich lîde von ir./ jâ sold ir hulde $s mîn leit mit gedulde/ unde ouch ir güete | |
| sold ir hulde $s mîn leit mit gedulde/ unde ouch ir güete bedenken an mir./ sît sie mîn lîp $s für | |
| noch sî./ al dîniu tougen $s den sint âne lougen/ ir ougen, ôren al spehende bî./ wirt sie für wâr $s | |
| krenket $s ein valschlîcher kranc,/ vil wol bedenket $s dich ir habedanc.’/ //Mac sie vil reine $s besunder daz eine/ mir | |
| vil reine $s besunder daz eine/ mir ûz bescheiden, waz ir wille sî?/ welle ich daz brechen $s od immer versprechen/ | |
| ân alle arge site,/ soltu verschulden $s die gunst von ir hulden,/ daz si dir herze unde lîp teile mite.’/ sie | |
| stæte und al daz herze mîn./ //Mich lât niht scheiden ir wert süezer lîp/ von mîner stæte noch daz herze mîn./ | |
| gemachen. des muoz si mir sîn/ vor allen wîben; wan ir güete ist sô guot/ daz ich hôhen muot/ hân von | |
| güete ist sô guot/ daz ich hôhen muot/ hân von ir güete, swie sô si mir tuot./ //Wol mich der sinne | |
| minne $s von herzen ie langer ie mêre,/ daz ich ir êre,/ rehte als ein wunder $s sô sunder, $s sô | |
| guote./ //Mîn hend ich valde $s mit triuwen algernde ûf ir füeze,/ dazs als Ysalde $s Tristramen getrœsten mich müeze/ unde | |
| Ysalde $s Tristramen getrœsten mich müeze/ unde alsô grüeze/ daz ir gebære $s mîn swære $s mir büeze,/ daz si mich | |
| daz vor grâwem hâre/ mir dâ gelinge $s baz danne ir genâde gebâre./ trôst mîner jâre/ daz ist ir schouwe, $s | |
| baz danne ir genâde gebâre./ trôst mîner jâre/ daz ist ir schouwe, $s si frouwe, $s zewâre:/ mich sol ir lachen | |
| ist ir schouwe, $s si frouwe, $s zewâre:/ mich sol ir lachen $s frô machen, $s si schœne, si klâre./ //Hiest | |
| der lîp ich immer êren wil./ //Guoter wîbe sælikeit/ unde ir güete, diu genâden wunder tuot,/ sî ze bilde für geleit/ | |
| roubet sinne sælde und al der fröiden mîn,/ waz mac ir gewalt mir liebes mêr benemen?/ ich wil einer fröiden immer, | |
| wîle ich lebe, von ir unberoubet sîn,/ diu mir âne ir danc muoz rehte wol gezemen./ sô $s rîcher fröiden wünsche | |
| zürnde ab sî, diu guote, daz versuonde ein küssen an ir munt,/ erwünschet dar wol tûsent stunt,/ nâher unde nâher baz | |
| tûsent stunt,/ nâher unde nâher baz und aber baz./ //Von ir liehten ougen spilnde blicke, von ir munde ein minneclîcher friundes | |
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