Wörterbuch
ABCDEF s.VGHIJKL
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hâ – haber-
haberlîte – hachelen
hachelwërc – hage
hage- – 2hagen
hagen- – halbe
halbe – hallergëlt
hallergülte – halphimel
halp|hunt – halpvaste
halpvierteil – halser
halsgebeine – halsveste
halsvlinken – hamerslac
hamerslahen – hanef
hanef|âkambe – 1hansen
2hansen – hantgiften
hantgiftphenninc – hantsalbe
hantschmänt – hantvestlich
hantvestunge – hârbendelîn
hârblôʒ – hârlouf
harm – harnaffe
harnasch, harnas – 1harre
2harre – hartruore
hartsinnic – haselbir
haselbluome – hasenvleisch
hasenwint – havendierne
havengazzer – haʒʒiclich
haʒ|zorn – heberînmelwer
hebesal – 3hecken
heckenjeger – hegelîn
hegeln – heidenisch
heidenischheit – heilalle
heilant – heilige
heiligeistlîcheit – heilvuorlich
heilwâc – heime suochen
hei|metze – heimvart
heimvartlich – heitber, heidelber
heiter – heiʒmuot
heiʒsühtic – hëlfebære
hëlfebërnde – hëlkleit
helle – helleglocke
hellegluot – hellemunt
hellemünzer – hellerigel
hellerîs – helle-
hellesun – hellevreisærin
hellevunke – hëllunge
helm – hëlmschîn
hëlmschirbe – helwërtwitze
hely – hendewinden
hendewringen – hennenvuoʒ
hentschuocher – herbërgen
herbërgerîe – hêre
herebërge – hergesidele
hêrgesidele – hêrischheit
hërkêre – Herodære
Herodiane – hêrrennôt
hêrrenphruonde – herschrîære
hêrschunge – hertes
hërtgëlt – hërverloufen
herverten – hërzeblüete
hërzebluot – hërzekrachen
hërzekranc (?) – hërze|nabele (?)
hërzenandâht – hërzenvride
hërzenvrô – hërzestôʒ
hërzesüeʒe – hërzevrouwelîn
hërzewaʒʒer – heselîn
heselîn – hîbære
hichela – hierunder
hiesch – himelbalsem
himelbære – himelgesanc
himelgesinde – himelknabe
himelknolle – himelpalas
himelphat – himelschheit
himelschlich – himelstîge
himelstîgunge – himelval
himelvane – himelvürste
himelvürstin – hinde
hinden – hindergêunge
hindergrîfen – hindernisse
hinderrât – hinderstelle
hinderstellic – hinderwërtlingen
hinder wîchen – hinker
hinkêre – hinnëben
hin nëmen – hînt
hintber – hinwërt
hinwësunge – hirngupfe
hirnhût – hirtelîn
hirtelôs – hirʒmilch
hirʒ- – hiu
hiubelhuot – hiuten
hiutezucker – hôchgebirge
hôchgebluomet – hôchgenant
hôchgenende – hôchgewaltic
hôchgewîht – hôchmeister
hôchmësse – hôchvart
hôchvart – hôchzîtkleit
hôchzîtlich – hœhe
hôheclich – holde
hölde – hol|loch
hol|louch – holzapfelîn
holzban – holzheit
holzhërre – holzschuoherin
holzstîc – honec
honec|bluome (?) – honec|tranc
honec|triefende – hônheit
honic – hopfenziech
hopferebe – horgen
horgewat – hornicsprenget (?)
hornîn – horten
hortgadem – hospitâl
hossen – houbeten
houbet|êre – houbetkleit
houbetklôster – houbetman
houbetman|ambet – houbetsachwaltære
houbetschande – houbetsünde
houbetsündic – houbetwaʒʒer
houbetwëgen – höuptinc
höurëht – höuwezëhende
houwic – hovegeselle
hovegesinde – hovelich
hovelîche – hovephenninc
hovephliht – hoveschar
höveschære – hovestatzins
hove|stetære – hovezins
hovezorn – 1hûchen
2hûchen – hüenerhirne
hüenerhûs – hûfeht
hufel – hügenisse
hügenumft – hüllenwëbære
hüllenwëbærinne – humerâl
hummen – hundertweide
hundesber – hungergîtic
hungerhâr – hunt
huntaffe – huobdinc
huobe – huof
huofblat – huorgelust
huorgelustic – huotelôs
huote|strëbe (?) – hurmelen
hurnaʒ – hurticlich
hurtieren – hûs|êre
hûsgëlt – hûslode
hûslôs – hûsvrouwe
hûswer – hûwen
hûwen – hy

   herbe - herburge    


herbe stN. mit prothetischem h- ( Spec 147,10; weitere Belege WMU 1,488 s.v. erbe stN.) → erbe

MWB 2 1376,23;

herbërgære stM. ‘jmd., der Fremden Unterkunft bietet’, hier religiös: daz si [Sterbesakramente] mir sein [...] der leitære unde suze geverte, der wirt unde der herbergære SeckauBrev 171 (= LambGeb B 90 ). – Schachfigur, der sechste vende: ir herberger [auch wirt V. 7660 u.ö., schenke V. 3898 genannt] , dâ bî verstânt, / ir sullet mæzlîchen leben HvBer 7731

MWB 2 1376,25; Bearbeiter: Tao

herbërge stswF. auch here-, herre- ( Roth 1238. 1900 ), herburge, herbarge ( UrkSchles 2,24 (a.1305) ). 1 ‘(Heer-, Feld-)  Lager, Lagerzelt, -hütte’
2 ‘(vorübergehende) Unterkunft (bes. für Fremde, Gäste), Quartier, Gasthaus’
2.1 allg.
2.2 in besonderen Verbverbindungen, oft artikellos
3 ‘Beherbergung(spflicht), Herbergsrecht’
4 ‘Wohnung, Wohnstätte, (Wohn-)Haus’
4.1 mit Poss.-Pron.
4.2 ohne Poss.-Pron.
   1 ‘(Heer-, Feld-)  Lager, Lagerzelt, -hütte’ in die [feindliche] herberge si în ranten Kchr 15813; uon den herbergen er reit Rol 1650; dô Turnûs solde dannen / varen mit sînen mannen / hin ze herbergen En 6471; daz velt herberge stuont al blôz, / wan ein gezelt, daz was vil grôz Parz 54,11; kvnig Bilas / [...] hiez blasin die businen, / [...] vn̄ dy gecelt uf hebin san, / der reise beginnen, / ir herberge brinnen Athis A** 7; die herberge wurden an gezunt Wh 316,25; die brûdere sulen ouch von den herbergen [ de castris ] oder von dem hûs niht sô verre âne urlop varen, daz sî daz gerûfte, ob ez wirt in dem here, oder die clocken niht mugen gehôren StatDtOrd 114,10. – Jagdlager: dâ mit [mit dem Hornsignal] in wart erkant, / daz man den fürsten edele dâ zen herbergen vant NibB 944,4; jâ sih ich einen bern, / der sol mit uns hinnen zen herbergen varn ebd. 947,3. 951,1. ~ nemen, vâhen (mit Richtungs- oder Ruhekonstr.) ‘(an einem Ort) den Lagerplatz abstecken, das Lager, die Zelte aufschlagen, sich lagern’: ûf den plân / nam er [der Marschall] herberge wît Parz 354,11; dâ nâmens ouch herberge / ûf einem vesten berge Tr 5501. 5611; dem here was herberge genomen / [...] zeime klôster: daz verbran Wh 202,19; sô der vane gesetzet ist, umme den sulen sî herberge nemen zu ringe ûzewendic der capellen snûren StatDtOrd 113,2; wanne die brûdere ir herberge sulen vâhen ebd. 113,9; dekein brûder sal ime selben noch sîner geselleschaft herberge vâhen, ê danne der marschalc geherberget wirt ebd. 113,12    2 ‘(vorübergehende) Unterkunft (bes. für Fremde, Gäste), Quartier, Gasthaus’    2.1 allg.: jan’ hânt niht mêre sorge dise degene / wan umb’ die herberge, [...] / wâ wir in disem lande noch hînte nahtselde hân NibB 1636,3; sîn herberge ist mir gesagt, / daz er die schœnen stat vermeit / und eine smæhe gazzen reit / vor dem graben in ein hiuselîn Wh 112,6; daz korn muost unser herberge sîn UvLFrd 339,26; sin este verre fur sich gant, / so daz dez hymels fogel hant / vnder dem schaden reste / als in herburgen geste EvStPaul 2971 (vgl. Mc 4,32); tabernum: herberge UrkKölnSchr 1,237. – bildl.: do mahte im [Gott] wol gecemen / div herberge also reine, / sin muͦter v̄ mæit al eine Wernh D 2503; des heiligen geistes rat, / der in sines herzen grat [in seinem Herzen] / volle herberge vant Pass I/II (HSW) 20315; Loheng 1523. – im Zusammenhang mit Bürgschaftsverpflichtungen als Ort des Einlagers: so svln die selben bvͤrgen, ob sis gimant werdent, zi Alzey in ein herbergen varen UrkCorp (WMU) 673,9. 1638,43 u.ö.; eine êrbære, êrsame, offene ~ s. DRW 5,736    2.2 in besonderen Verbverbindungen, oft artikellos: ane bieten: daz er [ der wirt ] [...] sî vrœlîch enpfienc, / und bôt sî die herberge an Iw 5943. biten: der herberge begunde si bitten Kchr 1583; [der Pilger] bat der hereberge in der minne [ in caritate ] KLD:GvN 40: 1,5. 40: 2,5; swenne nôthafte liute, / [...] bâten der herberge Sibote 67; si hât’ ouch bî aller wochen / sente Gedrûden nie gesprochen / noch umb kein guote herberge gebeten Reiher (GA) 381. enphâhen: di selege furstinne / kunde umme godes minne / joch mit keiner leie rede / zu Isenache in dirre stede / herburge nie enphahen Elis 5001; in die stat Samaritaner / sie [...] gingen, / daz sie ym herberge enphingen [damit sie eine Unterkunft für ihn besorgten] EvStPaul 7657 (Lc 9,52). geben: sante Gêrdrût dir herberge gebe Tobiassegen 78; guote herberge gap man den gesten sint NibB 1297,4; man gap in herberge unt hiez behalten ir gewant ebd. 1433,4; KarlGalie 13422. gewinnen: dâ si herberge gewan / dar ne mûste dehein man / neheine wîs nâher komen En 5231; dô mit den gesten [...] / hûs und stat gevüllet was / und man herberge in gewan, / daz man ir nimmer mochte hân, / dô sluoc man hütten und gezelt / alum die stat ûf daz velt / von pfelle und ouch von sîden HvFreibTr 565. nemen: den gesten herberge wâren nu genomen NibB 1179,1; die guoten herberge er dô nam, / daz im von wirte selch gemach / eines nahtes nie geschach Iw 976; mit Richtungs- oder Ruhekonstr.: daz si [die Einwohner] herberge næmen in daz lant [außerhalb der Stadt Quartier nahmen (um alle Gäste in der Stadt unterzubringen)] NibB 1363,3; an eine scône wisen breit / heten herberge genomen / ir boten En 5307; er und sîn trûtgesellîn, / und nâmen ir herberge / in dem velse und in dem berge Tr 16771; HvFreibTr 6034; UvLFrd 160,18; KvWTroj 25047; Elis 4900. schaffen: dô schûf man dem helide / herberge unde selide En 6260; NibB 512,1. 1176,4. ze ~ sîn ‘übernachten’: ez sol auch chain froͤmder vischer pey der stat vischern ze herwerg sein StRMünch 442,18. suochen: er gie zuo einem berge, dar ûf ein burc stuont, / unt suochte herberge, sô die wegemüeden tuont NibB 485,4; ein herburge er suͦchte, / da inne ouch he geruͦchte [...] / gemaches sunderliche plegen Elis 223; mit Dat.d.P.: man suochte herberge, die besten, die man vant, / Sîvrides knehten NibB 128,2. tuon: ich hain vur bereit mich dar zo, / dat ich uch guede herberge do HagenChr (G) 1950. vâhen: an der friunde selden froun Hilden [für Frau Hilde] si dô herberge viengen [Unterkunft bereiteten] Kudr 465,4; bildl.: nu begunde ouch strûchen der tac, / daz sîn schîn vil nâch gelac, / unt daz man durch diu wolken sach / des man der naht ze boten jach, / manegen stern, der balde gienc, / wand er der naht herberge vienc [für die Nacht Quartier machte] Parz 638,6    3 ‘Beherbergung(spflicht), Herbergsrecht’ her mûz [darf] niechein gebot, noch herberge, noch bede, noch dînst, noch chein recht [Pflicht] uffez lant sezzen, ez en willekore daz lant SSp (W) 3:91,3; daz dorf [...] git ovch zv bête drv phvnt vn̄ zv einen male īme iare ein herberge, zv grase mit zehen rittern oder zv hovwe mit fvnf rittern UrkCorp (WMU) N 350,33; daz unser hof in dem selben dorfe [...] vrî vn̄ ledik sîn sol vor allen betten, herebergen, getwancsal, diensten vn̄ stîvren ebd. 1480,5; daz ihc min herberge sol han vf dem selben guͦte ebd. 2282,26; u.ö.; aver ze Swaige git man zwa herberge, aine bi dem hevͦ, die ander bi gnaden oder zwai pfvnt UrbBayÄ 1484,g. – Abgabe zur Ablösung der Herbergspflicht: ouch han wir [...] zcuͦ lene [...] zcwenczig hofe und zcen schillinge geldes, daz heizzet herberge LehnbMeissen 179    4 ‘Wohnung, Wohnstätte, (Wohn-)Haus’    4.1 mit Poss.-Pron.: die magit begunden si uragen / ob si im wolde volgen zir eigen herbergen [vgl. zuo eigenen seliden Gen 1019 ] GenM 43,29; dô der vride wart getân, / daz volc huop sich von strîte sân, / manneglich zen herbergen sîn Parz 413,23; der keiser der ist hin / gevarn an die herberge [= palas V. 198 ] sîn Wildon 3,193; wer den andern haimsuͦcht in zorn oder mit scheltworten oder in auz seiner herberg her auz vodert OberBairLdr 181    4.2 ohne Poss.-Pron.: swâ obene bî dem wazzer ein herberge stât, / dâ inne ist ein verge NibB 1544,2; vrow, du kunds din vröude bergen, / bitz du quems zuͦr herebergen, / da din nichte ze wanen plach MarlbRh 71,36; wonunge oder herberge SSp (W) 2:71,2; StatDtOrd 114,15; so sie nu da herburge enphingen [ qui cum domi essent Mc 9,32] EvStPaul 3943; zen herbergen [nach Hause] giengen die liute von der stat NibB 1057,1. 1822,4; sus gienc ez vrolic her abe / und quam zu herbergen sint MarLegPass 25,217; Tr 2251. 18405; HvFreibTr 1151. 1223; in relig. Sinne: got gebe iu, frowe [Frau Welt] , guote naht. / ich wil ze herberge varn Walth 101,22. hat ein man eigen rouch, daz ist gemitte [gemietete] herberge StRFreiberg 44,17. – an einem Ort, in einem Haus zur/  ze ~ sîn ‘wohnen’ Veredemius [...], / mit dem er [...] / was da zur herberge / in einem wilden walde Pass III 454,83; derselb unser rat sol och von sin selbes hus, da er selb wil ze herberg inne sein, [...] niht stiwren StRMünch 41,20 (= UrkCorp (WMU) 1975AB,33,32 ).

MWB 2 1376,33; Bearbeiter: Tao

herbërgelîn stN. Lehnübers. für lat. habitaculum. ‘Wohnung’ habitaculo: herbergeline WindbCant 126. 125

MWB 2 1379,3; Bearbeiter: Tao

herbërgen swV. 1 ‘(an einem Ort) ein (Heer-, Feld-)Lager errichten, einen Lagerplatz abstecken, sich lagern’
2 ‘Quartier schaffen, besorgen; jmdm. Unterkunft bei jmdm. zuweisen’
3 ‘irgendwo, bei jmdm. (als Gast, Fremder) vorübergehend wohnen, übernachten, Quartier beziehen, Unterkunft finden’
3.1 allg.
3.2 in rechtl. Kontext
4 ‘jmdm. Unterkunft geben, jmdn. unterbringen, gastlich aufnehmen’ , vereinzelt refl.: ‘sich wo niederlassen’
4.1 ohne weitere Bestimmung
4.2 mit Ortsangabe
4.3 mit Richtungsangabe
   1 ‘(an einem Ort) ein (Heer-, Feld-)Lager errichten, einen Lagerplatz abstecken, sich lagern’ zwischen Magdalôn unde Belsephôn / dâ begunden si herbergôn, / an dem stade bî dem mere / dâ herbergôt daz selbe here Exod 2978. 2980 (Ex 14,2); her herbergete do aller vurderost / mit den sinin heleden / inzusken den menigin Roth 2658; der rûfere [Herold] sal bî dem marschalke sîn geherberget [ hospitari ] StatDtOrd 114,24. 113,13; herbergen ist loyschiern genant Wh 237,3. – mit Richtungsangabe: alse die helede guote / geherbergeten / vffe den sant bi dem mere Roth 3587; dô hiez der hêre Ênêas / alle sîne holden, / [...] herbergen an daz velt / unde selbe sîn gezelt / vor der borch ûf slân En 9201; si hiezen herbergen für den grüenen walt NibB 928,1; Gâwâns marschalc wære komn: / der herberget ûf den plân Parz 668,25. 682,4; von Mîsne bischof Mertîn / dâ herbergte neben in Kreuzf 1184. – in subjektlosem Passiv: sô nû geherberget wirt, / [...] Wh 460,23; nâch dem sô geherberget ist, sô sulen die brûdere [...] StatDtOrd 113,24. – subst. Inf.: swenne man diu gezelt / durch herbergen ûf sluoc UvZLanz 9076. – tr. ‘etw. als Lagerplatz nutzen’, hier präd. Part.Prät.: daz mer man allenthalben siht / geherbergt zehen mile lang. / von den kyelen ist gedrang, / von koken barken tragmvnt TürlArabel F 866    2 ‘Quartier schaffen, besorgen; jmdm. Unterkunft bei jmdm. zuweisen’ vrowe mîn, / [...] ich wold des marschalcamptes mich / hînt underwinden [...]. / herbergen wold ich in der stat / gewalticlîch [kraft meines Amtes als Marschall] UvLFrd 250,5; dô der tuomvogt ze Wienen quam, / er herberget sô als daz wol zam, / in al der stat gewalticlîch. / da enwas dehein burgære sô rîch, / er müest in dâ herbergen lân. / dô das herbergen was getân [...] ebd. 250,26. 29; mîn herre mich vür gesendet hât, / des marschalc bin ich alhie, / wâ ich geherberge oder wie Mai 210,38; wir wellen auch, daz dehain vnser marschalch [...] ninder hintz dehainem purger gestte herwergen suͦl, an swo im der rihter hin zaige, [...] vnd svͦln auch bede der rihtær vnd der marschalch dehain miet dar vmbe enphahen, si herwergen als zimlich vnd pillich sei. si suͦln auch niht herwergen datz den witiben vnd datz den hausgenozzen UrkCorp (WMU) 2345,41,43,44    3 ‘irgendwo, bei jmdm. (als Gast, Fremder) vorübergehend wohnen, übernachten, Quartier beziehen, Unterkunft finden’    3.1 allg.: sie quamen zvͦ einer burcstete, / da der gotis holde / inne herbergen solde Ägidius 1294; geherberget ein man / dâ ims der wirt wol gan, / dem gezimt deste baz / sîn schimpf unde sîn maz Iw 2689; ob ein brûder wizzentlîche unde âne nôtdurfte zu den herberget, dî dâ sint bôses lûmundes StatDtOrd 82,4; si soͤnt oͮch [...] also herbergen, das si moͤgen betten und sclaffen von den lúten under einem sunderlichen tache Mechth 4: 27,40; in den perg ain weytes loch, / dar inn der ausserwelte degen / herbergte fur den regen HvNstAp 6720; HlReg 35,24; Lilie 18,28; ParzRapp 394,16; Seuse 284,30. – in subjektlosem Passiv, wohl hier anzuschließen: von gesinde noch von gesten / wart geherberget / sô wunneclîchen alse hie Tr 601. – übertr.: do der [Gott] da geherbergote der si gebildote, / also geistlichen si [Maria] in enphie AvaLJ 5,5; also scult ir ime garwen daz hûs iwers herzen unde scult daz reinen uon aller slahte unrehte, so herberget min trhotin in iwerm herzen unde gît îv die ewigen genâde Spec 138,3; noch ist ein hüs, daz dem almehtigen got vil lieb ist [...]. das ist eines iegelichen seligen menschen hercze, [...] daz da rain ist von haupthaften svnden: [...]. do hat inne geherberget chuͤsch vnd diemvͤt, gedulte vnd gehorsam, triͤwe vnd warhait Konr 23,71; cunst unde nâhe sehender sin [scharfe Urteilskraft] / swie wol diu schînen under in, / geherberget [gesellt sich] nît zuo zin, / er leschet kunst unde sin Tr 35    3.2 in rechtl. Kontext: swer mit gewalt uf den andern herberget, der ist fridebræch MGHConst 2:598,41 (a. 1256); der Geschädigte erscheint auch als Akk.-Obj.: swer den andern mit gewalt herwerigt, [...] daz sol er im mit der zwigvͤlt gelten UrkCorp (WMU) 475AB,31,34. – im Zusammenhang mit Herbergsrecht bzw. Beherbergungspflicht: wil der voit herbergen in die stat, daz sol er tuͦn, swelhen enden er wil, an der stete schaden UrkCorp (WMU) 29,43,44,46,47; ez sol chein graf in siner graschaf [...] mer herbergen danne dristund in dem iar DRW 5,739f. (Rockinger, Dm.; a. 1256); subst. Inf., hierher oder zu 4: die korherren von Illimvnster die gebint fvr daz herbergen anderhalben mvtte waitzn vnde zwæne mvtte rocken vnde fvnfzehn mvtte habern UrbBayÄ 1325,e; UrkCorp (WMU) N109AB,5,4. N770,16    4 ‘jmdm. Unterkunft geben, jmdn. unterbringen, gastlich aufnehmen’, vereinzelt refl.: ‘sich wo niederlassen’    4.1 ohne weitere Bestimmung: ir sult [...] den durftîgen herbergen Spec 45,26; dô wart geherberget Gêre unt sîne man NibB 744,1; ein wirt herbergte geste / und tet in daz aller beste StrKD 116,1; di reine was verschalden, / so daz si nieman halden / noch herbergen solde Elis 4929; swaz geste kvmet mit hvnden vnd mit vederspil vnd mit vil gesindes, die sol man niht herwegen SpitEich 14,5; swer herberget oder spîset wizzenlîche einen man der veræhtet ist, er muoz dar umbe wetten die hant SpdtL 220,11; swer der ist, der ein unendelich versprochene frauwen huset oder herberget WüP 62,4    4.2 mit Ortsangabe: daz si herbirgen ein durftigen. daz och si got hêrberge in sineme riche PrWack 17,6; daz klôster [...], / dar man die herren herberget Ottok 9818; nu enthielt der stern sich alda / gliches ob dem dache, / da aller vreuden sache / geherberget inne was Pass I/II (HSW) 2307; übertr.: eya du allersnoͤdestú creatur, wie lange wiltu din unnútze gewonheit herbergen in dinen fúnf sinnen? Mechth 7: 3,8    4.3 mit Richtungsangabe: man herbergte si wol / in ein hûs, daz was vol / alles, des man haben solde Ottok 75267. – übertr.: siv geherbergote aber den aller hohesten got in die tovgini ir libes PrWack 8,47; refl.: so herberget sich got in daz haus MvHeilGr 1840. – hierher oder als intr. zu 3: die boten herbergen hiez man in die stat NibB 152,1. 248,1; Kudr 319,1

MWB 2 1379,6; Bearbeiter: Tao

herbërgerîe stF. aus afrz. herbergerie (Suolahti 1,105). ‘Unterkunft, Quartier’ wan [man] bereit in daz castel / vil schier herbergerie / gegen dirr massenie Krone 575; nv reit div massenye / wider ze herbergerye / an ir gemach in die stat ebd. 908. – ‘Zeltlager’ schier wart vf dem veld / von manigerhande gezeld / herbergarji vf geslagen Krone 22257

MWB 2 1381,4; Bearbeiter: Tao

herbërgerinne stF. ‘eine, die Unterkunft bietet’ si [Elisabeth] nam ouch sunder froude war [d.h. hatte besondere Freude] , / [...] ein fri herburgerinne, / an verweisten kinden Elis 7686

MWB 2 1381,12; Bearbeiter: Tao

herbest stM. ‘Herbst’ 1 allg.
2 als Zeit für bestimmte Tätigkeiten, Arbeiten
3 in Datumsangaben (meist Festtagsbezeichnungen)
4 personif.
   1 allg.: daz vierde teil dez iares heizit der herbest, der an vahet an sant Bartholomeus tag. etliche meistere unde die iuden vahent daz iar an in dem herbest, so die sunne lofet in libra. unde so ist equinoccium autumpnale, daz winterliche equinoccium MNat 7,13; herbest [...] ist kalder unde trokener nature Macer Prosavorr. 16; den selbin sichtum heizint di lute di struche vnde geschit allir meist uon der kelde in deme herbeste so sich di luft wandelt SalArz 40,54; swer auch miste, stein oder holtz hat ligen in den gazzen, da die wegen in dem herbeste von geirret mugen werden WüP 106c,3. – als Zeit des Absterbens der Natur, als Zeit des Niedergangs: daz leben ist uf der neige, / die werlt ist uf den herbest komen Frl 7:30,2. – als Zeit, in der Früchte reifen: der herbest ist ein fruhtber zit MNat 7,17; danne gat der herbest zvo / mit genuht Martina 250,13; da [im himmlischen Paradies] ist herbst mit gnuͤht / mit maniger schonen sußen fruht HvNstGZ 7742; übertr.: er [der vriedel ] wil, daz ich sin herbest si, und hat in mich gedrücket / die truben, da min vater sich hat selben in gebücket Frl 1:19,28    2 als Zeit für bestimmte Tätigkeiten, Arbeiten: der centaurien saf sol man in dem herbesten gewinnen unde trocken an der sunnen Macer 33,9; in dem lenzen, sô man daz sumergetraid sæt, und in dem herbst, sô man daz wintergetraid sæt BdN 181,26. – metonymisch ‘Weinlese im Herbst’ dû scholt nâch miltem weinlesen [La. herbest ] wênig trinken und nâch klainem weinlesen trink paz#. und milticleicher BdN 350,28. – als Termin für Abgaben und Dienstleistungen, für Gerichtsversammlungen: vnde uffe disem selben guͦte sol der selbe Hug [...] emphahen vnd nieszen allú iâr ze herbste ze rehter gúlte vier march lôtigez silberz UrkCorp (WMU) 3003,22,25; das der egenande vogt [...] die lúte in dien [...] drien doͤrfern jaͤrlich zwúrent in dem jar bitten sol vmb ein stúr ze meiien vnd ze herbst ebd. N243,28,29,30,31,43 u.ö.; UrkMoselQ 191,15 (a.1344); der selbe kelner hat och einen acher, von des wegen er sol geben einem vogte ze meyen ein imbis und ze herbst ein imbis, so er dar kumet zuͦ den jargerichten UrbHabsb 1:252,21 (a. 1306); die vogte uf dem lande die hant niht ze rihtenne hinze der burger gute noch hinz ir luten die druffe sitzent, wan ze zwain ziten in dem iare, ze maien unde ze herbeste, umbe gulte StRAugsb 13,16    3 in Datumsangaben (meist Festtagsbezeichnungen): decima die septembris, [...] dc waz an dem zehenden tage herbestez PrSchw 2,118; umb sant Mathes tag in dem herbst [ 12. Sept.] KvMSph 20,10; ich sage iu, wenne der tac gelît. / in dem herbest nennet man in sô / sanctæ crûcis exaltâtiô [14. Sept.] Eracl 5281; diser prief ist geben ze Wienne an sand Franciscen tage in dem herbiste [4. Okt.] UrkCorp (WMU) 2811,12. 2495,8. 2581,41 u.ö.; der êrste/  andere/  dritte ~ : diser brief wart gegebin [...] in dem erstin herbiste [im September] an dem gvͦtimtage nah dez heiligen crcis [!] tvlt UrkCorp (WMU) 1468,12; diz geschach [...] an dem nehsten zistage nach sancte Michels tvlt, do viench oͮch der ander herbist [d.h. am 1. Okt.] ebd. 257,35; an dez driten herbistes non̄ [ nonas nouembris 145A,20 ] ebd. 145B,41    4 personif.: herbest, der des meien wât / vellet von den rîsen SM:St 1: 1,5; herbest, underwint dich mîn, / wan ich wil dîn helfer sîn / gegen dem glanzen meien ebd. 1: 2,1; der herbest ersprengete do / mit einre frefellichen just. / er stach den meigen ûf die brust Herbst 182. – seine Gaben, sein Reichtum: herbest wil birâten / mang gisinde mit guoten trachten SM:Had 18: 1,1. 20: 1,1; herbest wol ergetzen kan / gisindes man der sumerzît: / swer miete gît, der ist so wert ebd. 44: 1,1; siude und brât / des herbstes rât, vil lieber wirt, / sît er uns birt so vollen teil! ebd. 44: 1,9; herbest, dîn geræte der swære / hilfet uberwinden ein michel teil SM:UvB 2: 1,5

MWB 2 1381,16; Bearbeiter: Tao

herbestboum stM. Baum in der Herbstzeit: si sint auch als di herwestbavme, di da blvͦent vnd doch niht wuchers bringent PrBerthKl 5,16

MWB 2 1382,31; Bearbeiter: Tao

herbestdinc stN. Gericht, das im Herbst abgehalten wird: es hat ouch des richs vogt [...] diu reht, daz er ze zwain maln in dem jare, in dem maien und in dem herbstding, da hin sol chomen WeistGr 6,293 (a. 1316)

MWB 2 1382,34; Bearbeiter: Tao

herbesten swV. ‘Wein lesen; (Trauben) ernten’ von den dornen lesin si nicht fîgen, noch von dem busche herbisten si nicht wînber [ neque de rubo vindemiant uvam ] EvBeh Lc 6,44; so erteil ich in iares viercehen naht zuͦ howenne, viercehen naht zuͦ ernenne vnde viercehen naht zuͦ herbestenne UrkCorp (WMU) 360,15

MWB 2 1382,39; Bearbeiter: Tao

herbestgedinge stN. wie herbestdinc : das die keller [...] dess jares haben sonndt ain maygeding und herbstgeding WeistGr 1,296 (a.1330 kopial); das der keller den vogt selb drytt haben und verkosten sol zu den selben mayen- und herbstgedingen ebd. 1,296; es sol ouch der keller, beide ze meygen- und ouch zuͦ dem herbstgeding, miner froͮwen amptman selb dritte dz maͮl geben UrkAargau 155 (bald nach 1324 kopial)

MWB 2 1382,46; Bearbeiter: Tao

herbestgenuht stF. ‘Herbstfülle’ daz dritte ist mit voller fruht / ein iemer werndiv herbest gennuht Martina 251,108 (vgl. danne gat der herbest zvo / mit genuht spate vnd frvo ebd. 250,13 ).

MWB 2 1382,55; Bearbeiter: Tao

herbesthuon stN. Huhn als im Herbst zu entrichtende Abgabe: der schuͦpossen [= schuopoze F., landwirtschaftl. Maßeinheit, kleiner als eine Hufe] giltet jeglichuͥ [...] zwei herbsthuͦnr, ein vasnachthuͦn und xxx eiger UrkAargau 2,1:378,2 (a. 1306); es sol ouch ieklich hus ierlich geben j herbsthuͦn vnd j vasnahthuͦn. da gehoͮrt dz herbsthuͦn minen froͮwen vnd dz vasnahthuͦn dem obern gericht ebd. 14 (bald nach 1324 kopial); weitere Belege s. DRW 5, 748f.

MWB 2 1382,59; Bearbeiter: Tao

herbestic Adj. ‘im Herbst’ Chuͦnrad Banwart buwt und jerglich giltet drie mút kernen und zwei viertel bonen, vier huͤnr, zwei herbstig, und zwei vasnachtig UrkAarau 40 (a.1331)

MWB 2 1383,5; Bearbeiter: Tao

herbestmânôt, -mânde M. , -mâne stM. ‘Herbstmonat’ september, october, nouember, december: fier herpstmanot VocOpt 56.014. – September: september: herbistmanoth SummHeinr 2:70,55/56. 1:105,1126; an Prôthî und Jacinctî tac, / dô man dem herbistmânde / das dritte idus [11. Sept.] nande NvJer 1470; in dem ersten herbest manode an sant Matheus tage [21. Sept.] UrkCorp (WMU) 750,44; in dem ersten herbstmoͤnne ebd. N 181,16; in der achtin kalendin / des êrstin herbistmêndin [25. Aug.] / irhûb sich kunic Lûdewîc / von Frankrîche in den stîc / andâchtlîchir betevart NvJer 15682; UrkHohenz 1,109 (a. 1300). – Oktober: von ostron vnz an din andirn herpstmanot mittin BrEng 48; herbestmânde HvFritzlHl 213,1 (Überschr.). – November: von mitten herpstmanodin vnzin ostron BrEng 8; in dem dritten herbistmanode nach sant Martins mis [12. Nov.] UrkCorp (WMU) 559,25; an dem sehsten tage dez dritten herbstmanodes UrkFürstenb 5,155 (a. 1306); Martina 89,42. – Dezember: an sant Barbarun tac jn dem vierden herbschmanode UrkCorp (WMU) 1494,3

MWB 2 1383,9; Bearbeiter: Tao

herbestouwestinne stF. ‘(Herbstmonat) September’ an dem eilftin tage des mandin den man heizet die herbistouwistinne Köditz 66,28

MWB 2 1383,31; Bearbeiter: Tao

herbestrât stM. vom Herbst bis zur Fastenzeit amtierender Rat: das der herbestrât von Zúrich von der burger wegen von Zúrich vns [für uns] dur vnser bette vnd dur vnsers nutzes willen vn̄ dur groͤzern schaden ze versehenne vf vnsern schaden vs nam [aufnahm] vúnf vnd zwenzig march silbers, da mitte wir Heinriche Manessen [...] gulten UrkCorp (WMU) 1844,42

MWB 2 1383,34; Bearbeiter: Tao

herbeststiure stF. ‘im Herbst fällige Abgabe’, zwei mhd. Belege aus der ersten Hälfte des 14. Jh. s. DRW 9,35 s.v. Maisteuer.

MWB 2 1383,42; Bearbeiter: Tao

herbestteidinc stN. wie herbestdinc und herbestgedinge : ein ieglicher probst [...] sol eins ieglichen jars [...] ze gericht sitzen und genuͦg tuͦn vnd nútze sin den meigen- und herbsttádingen DRW 5,754 (HönggRQ.; a. 1338); das unser [...] botte [...] ze dem meyen tegding und ze dem herbst tegding kommen sol ebd. 5,754 (ZürichOffn.; a. 1347)

MWB 2 1383,45; Bearbeiter: Tao

herbestvruht stF. ‘Herbstfrucht’ swer nv mit guter zvhte / der himel herbest fruhte / am ende welle niezin, / der sol hie ane verdriezin / ein lebindes obz zwigen, / sin herze vor sünden frigen Martina 252,20

MWB 2 1383,52; Bearbeiter: Tao

herbestwünne stF. ‘Herbstfreude’ wünschent, daz uns nâh so liehtem meien / komen süle rîchiu herbestwunne, / sît die lenge kunne / frô nieman gesîn / âne spîse SM:UvB 1: 1,10

MWB 2 1383,57; Bearbeiter: Tao

herbestzît stF. ‘Herbstzeit, Herbst’ dô der ouwest was irgân / und dî herbistzît intstân / und dî dît geleide / alliz ir getreide, / daz in gewachsen was daz jâr, / in daz selbe vorburge gar NvJer 23157; dô dî herbistzît gewart ebd. 16522; in (der) ~ NvJer 24989. 20510; in herbistzîtin ebd. 19106; von Persîâ des künges man / begunden [...] / vallen und rîsen / sam daz loup in herbestzît, / sô der sumer ende gît RvEAlex 7483. – Dat.Pl., adv.: si [die Vögel] tuont auch grôzen schaden in den weingarten herbstzeiten BdN 225,7

MWB 2 1383,61; Bearbeiter: Tao

hërbî Adv. 1 ‘hierher’
2 ‘hinein in einen (angestrebten) Zustand’
3 ‘hier in der Nähe’
   1 ‘hierher’ ich wil im syn heubt thun abschlagen mit eim schonen schwert und synen zweyn gesellen, und wil uch die heubt alle druͦ mit einem mangen herby thun werffen Lanc 100,32    2 ‘hinein in einen (angestrebten) Zustand’ diz [die Vereinigung der Seele mit der göttlichen Natur] ist [Gott] neher wan daz gebet, verre nehere; herin enmúgent nút kummen die in ire natúrlicher vernunft ufgewachssen sint und gezogen sint in ire eigenre doͤtlicheit und in iren sinnen gelebet hant, die enkumment herbi mit núte Tauler 69,26. 432,3    3 ‘hier in der Nähe’ dißer walt ist uns allzu dick zu jostiern, ich wil uns herby leiten in den schonsten plan den uwer augen ie gesahen, da wir vehten sollen Lanc 602,4

MWB 2 1384,8; Bearbeiter: Tao

herburge stF. herbërge

MWB 2 1384,23;