hôchgebluomet
Part.-Adj.
‘sehr gepriesen, hochgerühmt’, subst.:
dâ von dem hôch gebluomten sîn fröude nickt und jâmer sich enbôrte
Tit
135,14
MWB 2 1623,1; Bearbeiter: Plate
hôchgeborn
Part.-Adj.
‘von hoher Geburt, hochadlig’
[Kriemhild zu Gunther:] ir mugt hie nâher vinden ein alsô
hôchgeborn wîp NibB
372,4;
mit dem edlem hohgebornem fuͤrsten hern Rudolfen, Phallentzgraven ze Reine
UrkCorp (WMU)
2703,36;
aller der ansprach [...] gegen dem hohwirdigen
v́nserm herren kúnig Albreht von Rome vnd gegen den hohgebornen sinen
súnen ebd.
3517,26;
ein edel barûn hôchgeborn KvWTurn
150;
ein grâve wert von Bâre [...] der
hôchgeborne Franzeis ebd.
635;
sîn vater was von Swâben / herzoge vil gewaltec
[...] der hôchgeborne knabe KvWHvK
65;
dem herzogen hôchgeborn EnikWchr
11215;
dem künig dâ vil hôchgeborn ebd.
17737;
der keiser hôchgeborn KvWHvK
735;
Abram der hohgeborne RvEWchr
4011;
Pelias, / edil, rich und hoch geborn ebd.
20252.
–
so wer ich gerne rich / daz man mich bij den hochgeborn hette
ein wenig wert SM: Ga
1a: 2,2;
man hât des swachen mannes kint / für den edelen hôchgeborn / der für êre hât
schande erkorn Helmbr
501;
daz er nider hat gewibet und ist doch hochgeborn Frl
9:14,9
MWB 2 1623,4; Bearbeiter: Plate
hôchgeburt
stF.
hôchgebürte Nom.Sg.
KvWPart
9546.
‘vornehme Abstammung, adliger Stand’
sîn [Alexanders] hôchgeburt
[...] hiez in dô nâher sitzen. / sîn arbeit, sîn verlornez
guot, / sîn habelôsiu armuot, / sîn krankez lebn nâch hêrschaft / want in des niht
RvEAlex
475;
ich armer phaffe [...] / rîcheit und
hôchgeburt, / chunst, zuht und hovewîse, / swaz einem man ze prîse / in dirre werlde mac
gefromen, / des bin ich wênic vollechomen KvHeimHinv
22;
dîn hôchgebürte und rîchez guot KvWPart
9546;
aý, Wilhelm, hoh geburt RvEWh
6757.
–
von ir hôchgebürte zil / daz ir muoter sie gebar, / des wârn dô ahtzehen jâr
UvEtzWh
5084.
–
sun, hôch geburt ist an dem man / und an dem wîbe gar verlorn
Winsb
28,1;
sô habe ein hôch geburt nâch hôhen êren gernden sprunc RvZw
57,2
MWB 2 1623,26; Bearbeiter: Plate
hôchgeburte
swM. stF.
‘Person von vornehmer Abstammung’
die werden hôhgeburten / milten frechen jungen / diu ors mit spornen twungen
Reinfr
17410.
–
ouch leide man [...] / in eime rocke ungegurt /
Galien die ho geburt, / Galien die wale geborne / als ein meindedich wif
MorantGalie
3706
MWB 2 1623,42; Bearbeiter: Plate
hôchgeburtet
Part.-Adj.
‘(ständisch) vornehm’
sîn adel hôhgeburtet / in lobelichen zieret Reinfr
1358;
hôhgeburte ritterschaft, / der helf der rât mit ganzer kraft / wol uopten
ritterlîchez amt ebd.
14503
MWB 2 1623,49; Bearbeiter: Plate
hôchgedanc
stM.
‘hohes, vornehmes Denken’
min werder muͦt, min hochgedanch / wære gar versuncken
Ainune
15;
hôchvertigiu armuot, / daz ist rîcheit âne guot: / armiu hôchvart niht mêr hât /
dann hôchgedank ân êr und spot Helbl
8,492;
hôchgedenke bringen / mir künnent tiefe swaære Reinfr
3236
MWB 2 1623,53; Bearbeiter: Plate
hôchgedienet
Part.-Adj.
‘sehr verdient’
mîn lîp den herren treit / hôhgedienter lœne solt Reinfr
20769
MWB 2 1623,60; Bearbeiter: Plate
hôchgedinge
stN. swM.
‘starke Hoffnung, große Zuversicht’;
im Kampf:
den inren hohgedinge bot / der usren vorhtliche not
RvEWh
11489.
11493;
sînen hôhgedingen / muose der helt nu nider lân Bit
11128.
12560.
– im Liebeswerben:
sust kenn ich ir gemüete, / daz sî zestund ir strenge ließ
erwinden. / sust trag ich hôhgedinge: / mîn tôter lîb mag noch genâde vinden
SM: Tu
2: 11,6;
sold mich ein wortelîn verjagen / von mînem hôchgedingen hin, / sone het ich
herze noch sin UvLFrd
145,8.
– Gegenstand der Hoffnung, die Begehrte:
mîn hôhgedinge / der lît an dem tage: wan er ist liht. / ouch
ist sîn schîn / der frouwen mîn / vil gelîch KLD: UvL
2: 1,3
MWB 2 1623,63; Bearbeiter: Plate
hôchgeêret
Part.-Adj.
‘sehr geehrt, sehr angesehen’
in den selben ziten do waz ein dinstman, der waz ein teutscher herre und hiez her
Conrat von Lauffenholtz [...] und waz
[...] hoch geert in deutschem orden
EbnerChrist
4,32;
gegrüzet si der hochgeerte Waldemar Frl
5:16,1;
wip, leitvertrip, / hochgerter lip, / trac, wip, wiplich din leben ebd.
8:16,20
MWB 2 1624,12; Bearbeiter: Plate
hôchgefürstet
Adj.
‘hochadlig’
die hochgefuͤrsten Sarrazin WhvÖst
14552
MWB 2 1624,20; Bearbeiter: Plate
hôchgehêrt
Part.-Adj.
‘sehr gepriesen’
ich binz der sterne von Jacop, / an mir so lit der hochgeherten engel lop
Frl
1:15,2;
got grüze, ritter, dinen hoch geherten namen! ebd.
5:31,1;
wa nimt die manheit al ir tugent, / daz sie sich muz gesellen / der hochgeherten
milde? ebd.
7:35,16;
dem bischof und abt Gundemâr hin volgte der hôchgehêrte / in daz münster vür den
altar rein Loheng
807;
JTit
5549
MWB 2 1624,22; Bearbeiter: Plate
hôchgekrœnet
Part.-Adj.
in der Herrscheranrede:
vil hoch gekroͤnter Malfer Rennew
29369
MWB 2 1624,31; Bearbeiter: Plate
hôchgelêret
Part.-Adj.
‘sehr gelehrt’
die durch ir vppichait gern woltten widerreden, das hoch- gelert
phaffen vnd selig layn lobent vnd guet haissent SchlierbAT (LS)
1,51;
die, die sich selb aufwerffen, wie hoch gelert sew seinn ebd.
1,226;
manic hôchgelêrter Loheng
7580
MWB 2 1624,33; Bearbeiter: Plate
hôchgelobet
Part.-Adj.
‘ sehr gepriesen, höchst verehrungswürdig’
mîn truhsæze hôchgelobet KvWHvK
190;
dem hohgelobten vn̄ dem werdesten kvnige Rudolfe von Rome UrkCorp
(WMU)
536,24;
der hoh gelopt furste, v́nser herre herzog Albreht von Osterich ebd.
2597,45;
vn̄ da von bitte ich vn̄ vlehe iwer hochgelobte edelkeit, swaz iwer
hof hie vber erteile, daz ir daz geruͦchet mir heizen schriben ebd.
536,40.
–
sît diu vröide mîn / gar an einer hôchgelobten stât MF:
Mor
12: 4,8;
wol dir hôhgeloptiu crêatiure, / dîn geselleschaft ist gar
gehiure. / wol dir, wîp, und wol im der dich prîse KLD: Kzl
6: 3,7.
–
diu milte schanden an gesiget, / von ir sô kumt diu hôhgelopt
hûsêre KLD: Kzl
16: 17,16.
–
sie werdent halt got schelten unde die hôchgelobten küniginne Marîam
PrBerth
1:15,6;
diu hôchgelobete menscheit Jêsû Kristî Eckh
2:439,1;
Jhesus, / der hoch gelobte Cristus Erz III
41,116
MWB 2 1624,39; Bearbeiter: Plate
hôchgëlt
stN.
‘Kostbarkeit’ (vgl. → hôchgülte)
hete ich hie angebizzen [gespeist] , / ich vergülte iu
ditz hôchgelt Krone (F)
15433
MWB 2 1624,58; Bearbeiter: Plate
hôchgelübde
stFN.
‘heiliges Versprechen’
du hâst vollefüeret / wol die hôchgelübde dîn [Fahrt ins Heilige
Land] / und hât ouch sîn genâde schîn / got uns beiden wol getân
Reinfr
24645
MWB 2 1624,61; Bearbeiter: Plate
hôchgelust
stM.
‘höchste Freude’
mines hertzen hochgeluͤst / geschaident nymmer sich von ir
WhvÖst
11568
MWB 2 1625,1; Bearbeiter: Plate
hôchgemâc
Adj.
zu → gemâc Adj.
‘mit (ständisch) hohen Verwandten, vornehmer Verwandtschaft’
man hôhgemâc, an friunden kranc, / daz ist ein swacher habedanc, / baz hilfet
friuntschaft âne sippe Walth
79,17
MWB 2 1625,4; Bearbeiter: Plate
hôchgemant
Part.-Adj.
‘eindringlich ermahnt’ (?; so FrlWb):
ei, waz din nam al süze treit, / da von die werden man mit dienest sin bereit, /
wip, hochgemant / uz siner siten vloz! Frl
8:20,13
(vgl. Komm. z. St.).
MWB 2 1625,9; Bearbeiter: Plate
hôchgemeit
Adj.
‘sehr stattlich, tüchtig’, Epitheton ornans:
dem wild er über den halse reit, / er valt ez mit dem swerte, / der degen
unverzeit [La. hochgemayt
]
JSigen
28,13.
48,1
(La.).
94,13
(La.);
Orend
1861
(La.)
MWB 2 1625,14; Bearbeiter: Plate
hôchgemëʒʒen
Part.-Adj.
‘sehr hoch’
die wârheit ich dich niht enhil: / er ist zer werlte sunder wân / ein hôchgemezzen
vreuden zil Winsb
17,7
MWB 2 1625,19; Bearbeiter: Plate
hôchgemüete
stN.
Stimmung, Gesinnung des hôhen muotes, von jmdm., der/ die
hôhe gemuot, → hôchgemuot ist:
‘edle vornehme Gesinnung und Benehmen, höfische Hochgestimmtheit, Freude,
Stolz, Hochmut’, oft ineinanderfließend.
1 in der höfischen Liebe 2
‘Stolz, hohes (ständisches) Selbstgefühl, selbstgewisse
Zuversicht’
3
‘hohe Freude, freudige Ausgelassenheit’ allgem.
1
in der höfischen Liebe:
ich lobe ir zuht, ir güete, / ir staete, ir hochgemüete
Tannh
4,84;
sî hât zuht bî hôhgemüete, / sîst gar alles wandels frî
SM: KvL
9: 3,8;
hôchgemüete / lêret frouwen dienen schône / nâch ir süezem
lône KLD: UvL
53: 2,5;
schœne bî der güete / stât vil wol den wîben: / sô stât
ouch hôchgemüete / den mannen wol ebd.
6: 2,3.
–
sin gesach mîn ouge nie, diu baz ein hôhgemüete könde
geben MF: Reinm
51a: 2,6;
vil süeziu frowe hôhgelopt mit reiner güete, / dîn kiuscher lîp gît
wünneberndez hôhgemüete Walth
27,28;
bî vriundinne vriunt ie ellen vant: / diu wîplîche güete
/ gît dem man hôchgemüete Wh
248,2;
frouwe, ir sult mir mêren / fröide, leit verkêren, /
hôchgemüete lêren KLD: GvN
14: 2,8.
–
daz ich gern als andriu wîp / wil leben, die ir sinne / an
guoter manne minne / hânt verlân und den lebent, / die in hôhgemüete gebent
UvZLanz
940;
[Achill zu Deidamie:] ich sol dir fröude mêren / und
wil dir hôchgemüete geben / die wîle, daz ich mac geleben KvWTroj
17191
2
‘Stolz, hohes (ständisches) Selbstgefühl, selbstgewisse
Zuversicht’
[der Vater zum Sohn:]] mîn vreude was sô grôz an dir, /
daz mîn hôhgemüete an mir / von dir begunde hœhen sich RvEBarl
8176;
[Kriemhilds] unmâzen scœne was vil wîten kunt, /
und ir hôhgemüete zuo der selben stunt / an der juncfrouwen sô manec helt ervant
NibB
45,2;
mir ist mîner swære buoz, / êrste wil ich eben setzen mînen fuoz / und wider
in ein hôhgemüete stîgen Walth
20,3;
ir fürsten, tugent iuwer sinne mit reiner güete, / sît gegen friunden senfte,
gegen vienden tragent hôhgemüete ebd.
36,12;
steine, / die mit edelem arde reine / in hôchgemüete lêrten
/ und sîne kraft gemêrten Parz
743,7;
er [ein Edelstein] gît hôchgemüete, / und kan dich
nieman genîden / noh kein wâfen versnîden; / des mahtu hân zuoversicht Flore
(P)
2896;
die schar, / die menlîch ellen und hôchgemüete begurte Loheng
4266;
diu lant si dâmit êren wolten, / daz ir furste für daz rîch /
mit in kæme sô êrlich, / daz an ir hôchgemüete [standesgemäß prunkendem
Auftritt] / geprüevet wurd der lande güete / und ir rîcheit
manicvalt Ottok
19686;
manigen zagen erlasch / freud und hôchgemüete hie, / dô ez an
den ernest gie ebd.
15683;
got hœhet alle güete / und nidert hôchgemüete Freid
2,5;
Wig
6471
3
‘hohe Freude, freudige Ausgelassenheit’ allgem.:
dô was des abrillen schîn / zergangen, dar nâch komen was /
kurz kleine grüene gras. / daz velt was gar vergrüenet; / daz plœdiu herzen
küenet / und in gît hôchgemüete Parz
96,17;
der cleinen vogel freude ist grôz, / si freuwent sich der
liehten tage, / die al der welte bringent hôhgemüete SM: KvT
2: 1,3;
ir kraft [
aller vogele wîse in diesem
Baumgarten] schînet dar an / daz sie hôchgemüete gebent / allen
den die swâre lebent / und dar umbe kument dar Flore (P)
4425;
sint frô! lebt sô, daz iuch got hôhgemüete gebe SM:
HvS
1: 15,2;
swem der winder hôchgemüete swendet, / der muoz ofte trûric
sîn KLD: UvL
39: 2,1;
den win [...] der alle zit /
dén lúten hohgemuͤte git RvEWchr
19081
MWB 2 1625,22; Bearbeiter: Plate
hôchgemüetic
Adj.
‘stolz’
grôz koste ringe wac se, / sîn volc hôchgemüetic und gogel. /
[...] soltens alle ir rîcheit / hân gelegt an ir
wappenkleit, / sô möhten diu ors si niht getragen Wh
377,3;
manec hôchgemüetic lîp / und doch niht vor jâmer vrî ebd.
370,6
MWB 2 1626,24; Bearbeiter: Plate
hôchgemuot
Adj.
hôhe gemuot, von hôhem muot erfüllt (mit ausführlicher
Belegdiskussion auch dieses Adj. Arnold, Hoher Mut), ‘hochgestimmt,
hochgesinnt: freudig, froh, höfisch edel denkend und handelnd, ständisch-ritterlich
selbstbewusst, stolz, übermütig’, oft ineinanderfließend; im 13. Jh.
zunehmend inflationär und zum höfisch-ritterl. Epitethon verblassend:
swâ ein edeliu schœne frowe reine, / wol gecleit unde wol gebunden, / dur
kurzewîle zuo vil liuten gât, / hovelîchen hôhgemuot, niht eine [mit
Gefolge] , / umbe sehende ein wênic under stunden, / alsam der sunne
gegen den sternen stât Walth
46,13;
ich minne ein wîp, dâ mein ich hin. / diu ist hôchgemuot und ist
sô schoene, / daz ich sî dâ von vor andern wîben kroene MF: Reinm
13: 7,5;
hövische vrowen hôhgemuote SM: UvS
3: 1,1;
Marke der guote, / der höfsche hôhgemuote Tr
628;
stolze junge vrouwen [...] und werde
ritter hôhgemuot / und ander hövesche liute guot RvEBarl
11429.
–
diu sælige ougenweide [Blancheflur]
/ diu machete ûf der heide / vil manegen man vrech unde vruot, / manc edele herze
hôhgemuot Tr
644;
si verswigen ouch ir dinc / [...]
und triben ouch daz lange. / si wâren beide hôchgemuot, / ir muotes vrî unde vruot
ebd.
13087;
ich wære ouch gerne hôhgemuot, / möht ez mit liebes hulden sîn
Walth
95,35;
ein wîp mich behüetet / hât vor trûren
[...] güetlîch sie mir güetet: / an ir al mîn fröide
lît. / ich bin durch si hôchgemuot KLD: UvL
44: 2,5.
–
den armen den wis iemer guot, / den rîchen iemer hôchgemuot
Tr
5032;
ir sült hôchgemuot sîn under schilde, / wol gezogen, küene,
blîde, milde. / tuot ritterschaft mit sinnen / und sît frô, minnet hô: / sô mügt ir
lop gewinnen KLD: UvL
38: 2,1;
der sich vor unzuht [unfeinem
Benehmen] hat behuot, / den machet got vil hochgemuot. /
[...] der siner zühte nie vergaz, / wie selten rot er
ie gesaz TannhHofz
16.
–
die hôhgemuoten degene NibB
34,4;
helde hôchgemuote ebd.
602,4;
die hôhgemuoten recken ebd.
75,1;
der degin hohgemuͦt RvEWchr
25462;
ie zwischen zwein vrouwen guot / saz ein ritter hôchgemuot, /
ein vrouwe zwischen rittern zwein HvFreibTr
896;
der ritter hôchgemuot KvWSchwanr
1002.
– geistl. negativ:
ein tumber jungelinc, / der hete elliu sîniu dinc / gerihtet durh sîn
üppecheit / nâch der werlde hofscheit [...] in sündeclîcher
frîheit / erwuohs sîn tumbiu kintheit. / dô er ze sînen tagen quam, /
[...] dô wart er harte hôhgemuoter
LvRegFr
412
MWB 2 1626,30; Bearbeiter: Plate
hôchgenant
Part.-Adj.
zu → nennen swV., nicht zu → genenden swV. (gegen BMZ); der
entsprechende freie Gebrauch z.B. in
diu keiserîn dar mit grôzer schônheit reit, / mit ir manic wîp der bürte hôch
genennet Loheng
6146;
kein nam ist so hoch genant Rennew
20329.
‘von hohem Namen’
der werde ritter hôchgenant KvWTroj
9473;
swaz ritter dâ von Walhen / und hôchgenanter liute was
KvWTurn
273;
des sülln wir iu danken, Fürste hôchgenant JSigen
47,13;
rœmisch bâbest hôchgenant [Anrede]
KgTirol
13,1;
diu wirtin hôchgenant / diu kam dort her geriten mit manegem edelen wîp
WolfdD (J)
7:66,2;
ir edeln vrouwen hôchgenant Virg
351,2
MWB 2 1627,16; Bearbeiter: Plate |