hovegesinde
stN.
1 Gesamtheit der Angehörigen des Schutz- oder Herrschaftsverbandes eines geistl. oder weltl. Herrschers; Gesamtheit aller Angehörigen eines Hofes vom Adeligen, Dienstmann bis zum Knecht (im Hinblick auf rechtlichen und sozialen Status nicht immer zu trennen, vgl. DRW 5,1230ff.) 2 bezogen auf Einzelpersonen
1
Gesamtheit der Angehörigen des Schutz- oder Herrschaftsverbandes eines geistl.
oder weltl. Herrschers; Gesamtheit aller Angehörigen eines Hofes vom Adeligen,
Dienstmann bis zum Knecht (im Hinblick auf rechtlichen und sozialen Status nicht
immer zu trennen, vgl. DRW 5,1230ff.):
Petrus von verren nach gesleich / vnd in den furhof hin geweich / des hosten
pristers zu dem herde. / des fures hitze er auch begerde / da bi dem hofgesinde
[
sedebat cum ministris Mc 14,54]
EvStPaul
5058;
curiales: hofegesinde VocClos
Cu78;
er bat besunder unde gebôt / al dem hovegesinde, / daz si dem
vremedem kinde / guot unde genædic wæren Tr
3387;
dô wart ir hovegesinde vil manic schœniu meit / und siben hundert
recken Kudr
9,2;
PleierMel
1131;
Virg
1028,11;
setzen wir also, daz graven, freyn und dinstman sich selben
[...] von dem hof geschaiden habnt, also, daz si niht
hofgesinde mer heizzent UrkWittelsb
2,13
(a. 1293 kopial).
– übertr.:
der karge vert ze helle und mêrt dem tiufel sîne schar / sô nimt die
milten got ze hovegesinde KLD: DdS
4,12;
wol im der sich gefriundet alsô, / daz sîn sêle ist immer frô / bî dem
obersten hofegsinde Renner
23415;
gerechtikeit sol herre da sy; / stet sy marschalk auch da
by; / vernuͦft und wille sy hofgesinde; / truwe die sy hofmeister linde
Minneb
1465
2
bezogen auf Einzelpersonen:
ez waer vrou Êr dâ staetez hovegesinde Loheng
2350
MWB 2 1734,1; Bearbeiter: Diehl
hovegesinde, -gesint
stswM.
Angehöriger des Schutz- oder Herrschaftsverbandes eines geistl. oder weltl.
Herrschers; Angehöriger eines Hofes vom Adeligen, Dienstmann bis zum Knecht (im
Hinblick auf rechtlichen und sozialen Status nicht immer zu trennen, vgl. DRW
5,1230ff.):
‘nu hêrre’ sprach Rûal iesâ / ‘sît ir hie
hovegesinde?’ Tr
3926;
nu begund der kunic kêren / sînen flîz daran, / wie er von
Kamenz dem wîsen man / sô friuntlichen mit gevüere, / daz er sînen rât swüere / und
sîn hofgesinde wære Ottok
22182;
EnikWchr
14013;
er [der Ebf. von Salzburg] hat ouch mich genomen ze
sinem ritter vnde zv heimlichem hofgesinde UrkCorp (WMU)
1710,36;
ich füege in kurzen stunden, / daz er dâ hofgesinde wirt
KvWTroj
13969;
KvWPant
136;
ich was hofgesint, / herr, von einem knehtkint / bî einem ritter
Helbl
4,565
MWB 2 1734,30; Bearbeiter: Diehl
hovegesint
stM.
→
hovegesinde
stswM.
MWB 2 1734,47;
hovegetiusche
stN.
‘höfische Intrigen’
himelisch êre dem schier entrinnet, / der mit sünden êre gewinnet, / mit
roube, mit diube, mit hofegetiusche, / mit valschen rêten Renner
1801
(vgl.
ebd.
736
)
MWB 2 1734,48; Bearbeiter: Diehl
hovegevesel
stN.
Koll. zu
vasel
‘männliches Zuchttier’.
‘Viehzeug’
sol man den schalken guot wort geben / und weln si dâ bî schalklich leben, /
untugent üebn und argen list? / ei vuhs, dahs, swîn, hunt, rint und esel, / du bist
ein snœdez hovegevesel, / man sol dich êren als du bist KLD:
Alex
2:15,11
MWB 2 1734,52; Bearbeiter: Diehl
hovegewant
stN.
‘(standesgemäße, festl.) Kleidung für höfische Anlässe’
do der tisch erhaben wart, / zehant hvb sich Reinhart / vil wunderliche drate
/ in sine kemenate / vnd nam sin hone gewant [La.
houegewant
] , / daz aller beste, daz er dar inne vant, /
eine wallekappen linin ReinFu
K,1817
(vgl.
hœnegewant
und
Anm.z.St.);
e da tet man stechen schein, / daz ein herr versuecht ein
man. / welher guͤt waz auf der pan, / den wag er guͤt auch an der not.
/ daz zu gab er wein und prot, / ros und hengst und hofgewant Teichn
304,21
MWB 2 1734,59; Bearbeiter: Diehl
hovegoumel
stM.
hier -gemel.
‘Aufseher, Hofverwalter’ (vgl. DRW 5,1213):
der pfarrer, der rihter, der chastner, der stat schreiber vnd vnser ratgeben,
vnd vnser schreiber, vnd der selben ratgeben vnd schreiber hofgemel, der sol
ieglicher fvmf pfvnt enpfor haben an ir stivr UrkWittelsb
6,209
(a. 1312)
MWB 2 1735,6; Bearbeiter: Diehl
hovegrâve
swM.
Vertreter des Adels im Hofgericht (?):
der hovegrâve was der vierte [Berater] / der daz
lant wol zierte / mit tugenden und mit prîse. / [...] / er
was ein fürste von art UvEtzAlex
2397
MWB 2 1735,13; Bearbeiter: Diehl
hovegrüeʒen
stN.
ein höfischen Verhaltensweisen entsprechender Gruß:
Gabriel wart von der engel trone / zv einer minneclichen maget
[Maria] gesendet, / [...] /
der braht er ein vrone houegruzen MarldMünch
2,5
MWB 2 1735,17; Bearbeiter: Diehl
hovegülte
stF.
mit einem Hof verbundene Zinsleistungen:
so schullen sich vnser paider vreunt an allen chrieg desselben hofes oder der
hofgult, da der hof vmb geben wirt, wider vnderwinden UrkHeil
2,182
(a. 1343)
MWB 2 1735,22; Bearbeiter: Diehl
hovegumpelman
stM.
‘Spielmann, Hofnarr’
ein mær ist guot ze schrîben an, / dâ zwên hofgumpelmann / an einander sendent
brief. / der sin ist kreftic unde tief, / wand sie heten bêde kunst
Helbl
13,2
MWB 2 1735,27; Bearbeiter: Diehl
hoveguot
stN.
‘Hofgut’, einem Hofrecht unterliegendes Gut:
zinse vnd velle vnd der zehinde des hoveguͦtis UrkCorp
564,4;
swer och houe gut hat den sol man damit vúr twingin ebd.
3501,38
MWB 2 1735,32; Bearbeiter: Diehl
hovehërre
swM.
1 Adeliger mit eigener Hofhaltung 2
‘Eigentümer, Inhaber eines Hofes oder Hauses; Grundherr’
3
‘Mieter, Inmann’
4 Geschworener eines Hofgerichts
1
Adeliger mit eigener Hofhaltung:
so we dem hove, der so rehte unlobelichen ste! / so we dien hove liuten, we
dien hove herren we! TSchreiber (H)
12:5,2;
swa aber diu schande rihset, da ist der hof gar eren vri / da wolt^$’
ich gerner wesen gast / danne ich^$’z der hoveherre selbe wære ebd.
12:5,8;
wê, wer singet uns den sumer niuwiu minneliet? / daz tuot mîn her Troestelîn /
und mîn hoveherre Neidh
WL 29:4,6
2
‘Eigentümer, Inhaber eines Hofes oder Hauses; Grundherr’
obe daz hus abe brante, daz sie ez wider machent alse gut, daz die houeherren
ires zinses duffe [d.i. dâr ûf
] sicher sint
UrkCorp (WMU)
3514,16
u.ö.;
ist aber daz der hofeherre uzan landes ist, des suln die lute
der daz lipgedinge ist cheinen schaden haben, unz daz der hofeherre her wider heim
chumt, daz ist reht StRAugsb
159,17
u.ö.;
es sol ze weinahten niemen dem andern senten, niur
[...] ein inman seinem hofherren
StRMünch
188,17
3
‘Mieter, Inmann’
daz [...] an leuten, di in demselben erbe gesessen
sein und auch an hofherrn und ingesinde [
inquilinorum aut
accolarum
]
[...] di lantrichter [...] chainen
gewalt haben schullen StRBrünn
385
4
Geschworener eines Hofgerichts:
iurati dicte curtis qui hoyvenhere vulgariter dicuntur
RegErzbKöln
4,375
(a. 1325)
MWB 2 1735,36; Bearbeiter: Diehl
hovehêrrinne
stF.
‘Hofherrin, Inhaberin eines Hofs’
daz ich Ladmein dev hofherrinne [...] ledig lazze
UrkCorp (WMU)
N437,24
MWB 2 1735,62; Bearbeiter: Diehl
hovehœric
Adj.
‘zu einem Hof gehörig’ (von Personen und Sachen):
were das yeman jn dem jar kain anspruch halt zu hoffhörige güettern von
erbschafft wegen WeistGr
1,296
(a. 1330 kopial);
wenn ain frow erstirbt, die hoffhörig ist ebd.
1,293
(a. 1330 kopial)
MWB 2 1736,1; Bearbeiter: Diehl
hovejunger
stM.
zu einem Hof gehörender Abhängiger:
illi filii omnibus diebus vite sue servi permanebunt nostri, qui vulgariter
appelantur hovejungere UrkMittelrhein
1,162
(a. 1222)
MWB 2 1736,7; Bearbeiter: Diehl
hovekint
stN.
zu einem Hof gehörender Abhängiger:
wenne ouch einre hofekind wurt und deme hofe geswert, der sol geben den
hofekinden einen halben omen [
âme swM.,
Flüssigkeitsmaß] wines und sine gueter emphohen von deme meiger
und ime sinen erschatz [
êrschaz
‘Abgabe bei Besitzwechsel’
] geben noch der
stette gewonheit WeistGr
5,386
(a. 1349)
u.ö.
MWB 2 1736,11; Bearbeiter: Diehl
hovekleit
stN.
‘(standesgemäße, festl.) Kleidung für höfische Anlässe’
sô diz ritterlîche spil / eine wîle gewert, / âne sper und âne swert / wirt
ein kurzewîle nâch. / von den orsen wirt in gâch, / schiere entwâfent sie sich. / sô
gâhet maneclich, / sie legent ir hovekleider an / und gânt mit fröuden von dan
StrDan
681;
alles das zu der ritterschafft hörte, beyde ritterscleyder
und hovecleyder, die waren in eim schryn Lanc
128,5
MWB 2 1736,19; Bearbeiter: Diehl
hoveknabe
swM.
‘jugendlicher Hofbedienter’
alsus dú zarte meren / konde schimpf mit schimpfe / in masse vnd
rechtem glimpfe. / hie mit die tische schon erhaben / wurden von den hoveknaben
MinneR 471 (Pf)
7,15
MWB 2 1736,28; Bearbeiter: Diehl
hoveknëht
stM.
‘Hofknecht’, Angehöriger des Hausgesindes:
vernaculus: houechnet SummHeinr
2:18,346 ;
dem herren [Jesus] iedoh gescah / dicke groze
ungemah. / di hobeknehte / uorten in vnrehte. / si heten mit in ir spot
Glaub
2078
MWB 2 1736,33; Bearbeiter: Diehl
hovel
stM.
auch hobel.
‘Hobel, Gerät zum Glätten von Holz’ (überw. bildl.):
plana: ain stoez block, hobel GlAnzfKdVz
4:234,28;
der zwîvel was sîns herzen hovel Parz
350,30;
des wirt dur manges herzen hovel / din lop besniten schone als
ein / slehter wünneclicher zein, / an dem kein bühel wirt gesehen
KvWGS
796;
waz her Paltram mit dem hovel / daz dinc wolde besnîden! /
des wolden si niht lîden Ottok
14222.
2597
MWB 2 1736,38; Bearbeiter: Diehl
hovelant
stN.
zu einem herrschaftl. Hof gehörender Grund und Boden:
niͤvn schilling phenninge zinses von hoflanten UrkCorp
(WMU)
937,38
MWB 2 1736,47; Bearbeiter: Diehl
hovelëckære
stM.
‘Schmeichler am Hof’ (vgl.
hoveliegen
,
hoveslëcke
):
uf min triwe, ez wær mir lait, / (ez ist mir worden wol sur!)
/ daz ain boͤser huntgebur / und valscher hovelecker, / boͤser schalk
unkecker / gehoͤrn ez ymmer scholt WhvÖst
12327.
12373
MWB 2 1736,50; Bearbeiter: Diehl
hovelêhen
stN.
auch -lên.
als Lehen vergebener Hofbesitz (zu den verschiedenen Rechtsformen vgl. DRW
5,1276):
feoda ministerialium ecclesie sue que vulgariter houelen dicuntur
MGHConst
2:423,20
(a. 1231);
daz hofelen sal erben vffe sone, tochtern, brudern, swestern, vater, muter
DRW
5,1276
(MagdebDienstm./AnzGMus.; 13. Jh.);
ein hoflehen giltet: 17 mutte vnd 16 schoͤt chese
UrbTirol
16
(a. 1288)
MWB 2 1736,56; Bearbeiter: Diehl
hovelich
Adj. , -lîche
Adv.
selten hoven- (z.B.
SHort
475;
GTroj
758
); Adv. auch -lîchen.
den Verhaltens- und Wertvorstellungen des (idealen) Hofes
entsprechend, angemessen (vgl.
höveschlich
)
1 oft bei Personen und Personengruppen ‘höfisch,
gewandt’ (auch subst.) 2 bei Abstrakta und (selten) Gegenständen (offen zu
3 ) 3 häufig zur Charakterisierung von Handlungen im höfischen Rahmen wie
Gespräch, Minne oder Fest (offen zu 2 ) i.S.v. ‘wie es sich an
einem Hof gehört’
1
oft bei Personen und Personengruppen ‘höfisch,
gewandt’ (auch subst.):
Curvenal der hovelîche. / Tristan der tugende rîche
Tr
5741;
wan [d.i. man
] seit uns daz er wære /
gên vrouwen niht ein hovelîch man Goldemar
2,7;
er ist sô hovelich / daz mich dunket wie er sî / von aller missewende vrî
RvEGer
810;
das selbe hoveliche knehtelin / sol hin ze dir min botte sin
RvEWh
5443;
ein hovelîchez her LivlChr
3937;
des kuniges man quâmen dar / mit einer hovelîchen schar ebd.
2082;
KvWTroj
5730;
ir stêt ir gân, ir grüezzen wol, / si ist hovelîche und
tugenden vol SM: Had
49: 1,6;
wâfen, mîn frowe ist so minnenklich / und hovelich und êren
rîch! ebd.
54: 2,2;
ob ein mensche einvalteclîche izzet oder trinket, daz ez sô hövelich niht kan
gesîn mit aller sîner wîse PrBerth
1:564,30
2
bei Abstrakta und (selten) Gegenständen (offen zu
3):
die jungling [...] singend lieder und
sprechent schoͤnú gediht und bringent es zuͦ, wie sú
múgent mit hoflicher wise, daz in ire liep schapel geben
Seuse
26,7;
von aventüre hoffenlich / ward er da gefragett
GTroj
758;
so sunge ich von hovelichen dingen Tannh
14,12;
ir guͦt gestalt und hofflich zücht MinneR
3
63;
sîne meister lêrten in / zuht und hovelîchen sin, / wol
gebâren, kiusche wesen RvEBarl
938;
ein hovelich gedanc TannhHofz
96.
– häufig durch, mit, nâch
~
site:
bringet iuwern prîsant / ze hove nâch hovelîchem site
Tr
3053;
er begunde urlaubes biten / mit vil hovelichen siten /
an den werden kuͤnc Rennew
25002;
ich tetz durch hoflîchen site Parz
218,25.
670,6;
RvEWh
3650.
13250.
– unmittelbar bezogen auf das Aussehen ‘höfisch,
zierlich, elegant’ (vgl. z.B.
hovekleit
):
sîn hovelîch gewant Neidh
WL 27:7,4;
ein weidenlicher
[stattlicher] kneht, der truͦg hoflichú
kleider ane Seuse
149,9;
ein mantel [...] / der hovelich gemachit was
Martina
24,60;
ir bein, ir vuoze hovelîch / ir schuohe stuonden ritterlîch
DietrGlesse
67;
sîn hâr was hovelîche / gespænet wol, sleht und reit RvEGer
790;
sin augen sint im nit zu gra, / hoffelich stent im sin brahen an
SalMor
406,5
3
häufig zur Charakterisierung von Handlungen im höfischen Rahmen wie
Gespräch, Minne oder Fest (offen zu 2) i.S.v. ‘wie es sich an
einem Hof gehört’
mich dunket, swer frowen gern nimt war, / daz der deste
hovelîcher var, / daz er gevalle in wol SM: Had
52: 8,8;
dâ er bî sîner frouwen sitzet / und sich gen ir minne
spitzet / mit hoflichen gebârn Ottok
62065;
[sie] ist noch hubsch und fin genug / und kan hoflich
gebaren Minneb
4029;
sus kam er mit der hohvart / in hovenlichem gange, / reht als
er war ain slange, / ze Even in SHort
475;
die herren kamen riche, / die andern hovenlich / ze hof do
gegangen ebd.
2780;
hoflicher red er genuoc / gegen ir gewuoc
Ottok
17957;
vil höuelichen er began / zü sagen sin rede Krone
27807;
HvNstAp
16231;
ich sunge, ich sagete ir also hovelichen danc SM:
UvS
18: 2,3;
si danketen ir prisande [Geschenke] / hoveliche
alse in gezam Elis
581;
si triben hovelichen schal KvWTurn
244;
sî begunde singen / hovelich ein liet KLD: UvW
4:5,2;
der eine schüzzeln oder einen becher hovelîchen gebieten kan
PrBerth
1:453,15;
mit hoflichen kláffen SHort
4059.
– in Verbindung mit tuon:
ir hânt hovelîch an mir getân. / tuont durch mînen willen mê
Walth
86,26;
swer gerne hobelîchen tût / di hôret gerne daz men seit / gûtes mannes
werdikeit Demantin
11678.
–
‘elegant, zierlich’
nu han ich ettlicheu materie mit unbesintenn wortenn
peürischlich aus gelegtt, / doch werde niemant ze wunder da von erwegtt, /
[...] / ich pit euch leser und leserinne / das ir
geleubig seit meinem krancken sinne, / wa ich mich villeicht han überdaht / und
nichtt hovelich ze teütsch gepraht HvHürnh
Vorr. 40.
– Lit. mit zahlreichen weiteren Belegen: Erlei, Höfisch, S.
270-281,
305-317.
MWB 2 1737,1; Bearbeiter: Diehl |