begrîflîcheit
stF.
1
‘Tastsinn’
2
‘Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen’
1
‘Tastsinn’
di fuͤnf sinn / [...] / riechen, smeken, hoͤrn,
sehen, / begreifleichait Suchenw
41,252
2
‘Aufnahmefähigkeit, Fassungsvermögen’
vnser beschoͮd gat gewerlich denne vber vernúnft, wen das gemuͦt gloͮbt, das
vber menschlich begriflicheit ist vnde vber bescheidenheit RvBib
68,18.
63,29;
das daz hertze also clein was, / han ich das brot auch also clein gelas, / und
umb sine grosse begrifflicheit / das oberste gut da inne begriffen steit
Pilgerf
3142.
3027
MWB 1 494,59; Bearbeiter: Schnell
begrift
stF.
1
‘Umfang’
2
‘Initiative’
1
‘Umfang’
dâ lac ein burc, diu beste / [...]: / unmâzen wît was
ir begrift Parz
403,20
2
‘Initiative’
von der zît, / daz der ordin mit begrift / des dûtschin hûsis wart gestift
NvJer
1201
MWB 1 495,5; Bearbeiter: Schnell
begrîfunge
stF.
1
‘Wahrnehmung, Erkenntnis, Erkenntnisfähigkeit’
2
‘Berührung, Tastsinn’
3
‘Zubehör’
1
‘Wahrnehmung, Erkenntnis, Erkenntnisfähigkeit’
unser herre vuor ze himel über alliu lieht und über alle verstantnisse und
über alle begrîfunge Eckh
2:89,2;
dar ane lit auch der sele vollincuminheit, an bekentnisse und an begrifunge
daz si Got begriffin hait Parad
79,24;
das dritt, das sy recht vrtail nach den rechten, an begreiffung der person,
geben vnd tüen süllen Schachzb
122,33;
ThvASu
90,14.
–
aber nu ist die sele Christi ein geschaffen creature unde hat ein geendete
begriffunge [
capacitatem finitam
]
ThvASu
64,22
2
‘Berührung, Tastsinn’
daz fünfte diu schentlich begrîfunge der lider PrBerth
2:140,28;
die hende [...], / sint ruͤren und begriffonge, /
tasten und fuelonge Pilgerf
4092;
tactus: begrifung VocOpt
2.015
3
‘Zubehör’
der hof mit aller begrîfunge, so dar zuͦ hoͤret UrkCorp (WMU)
1980,24
MWB 1 495,9; Bearbeiter: Schnell
begrînen
stV.
‘jmdn. anknurren, böse anfahren’
ich wil uch wol dez ee finden genuͤg / ee ir mich also begrynent mit ungefug
Pilgerf
8586;
die begryenen muder von den honden [Welpen]
ebd.
8905.
5072
MWB 1 495,26; Bearbeiter: Schnell
begripfen
swV.
‘etw. ergreifen, festhalten’
Willehalm den van begrifte Kchr
7391;
daz swert er begrifte ebd.
7747;
die zene waren im gereit. / daz mist er do begripfte
ReinFu
K,209
MWB 1 495,31; Bearbeiter: Schnell
begrîst
Part.-Adj.
‘ergraut’ (hier bildl. für ‘Prophet’):
sint da sin [Christi] kumft begunde nan, / do san
in die begristen / so na daz sie in wisten / mit den vingern [Jes
7,14]
HeslApk
8329
MWB 1 495,35; Bearbeiter: Schnell
begrüejen
swV.
‘wachsen, keimen’
swen der same nicht begrut / der waren Gotes minnen / in iren
[der Gottesfernen] vlinsharten sinnen HeslApk
15860
MWB 1 495,39; Bearbeiter: Schnell
begrüenen
swV.
‘etw. grün machen’, hier übertr.:
möht ich dirz wol begrüenen / unt dîn herze alsô erküenen / daz du den prîs
bejagtes Parz
489,13;
der bose, unbarmherzege man / sin herze nicht begrunen kan Hiob
6362;
JTit
1225,3
MWB 1 495,43; Bearbeiter: Schnell
begrüeʒen
swV.
1
‘jmdn. begrüßen, willkommen heißen, ansprechen’
2
‘jmdn. wegen etw. ansprechen’ (mit Gen.d.S.) 2.1
‘jmdn. um etw. bitten’
2.2
‘zuerkennen, anbieten, gewähren’
2.3
‘tadeln’
3
‘jmdn. gerichtl. ansprechen, anklagen’
1
‘jmdn. begrüßen, willkommen heißen, ansprechen’
nu gienc ouch Tristan zehant / begrüezen unde beschouwen /
die liehten sîne vrouwen Tr
11661;
brüst, hende und füße / ich alz begrüße JMeissn
B 1:46,16;
der got begruzet dich / da der himmel und erde an stat / und den hellegrunt
beslozzen hat HeslApk
5432;
Frl
10:1,1;
Meissner
2:10,4
2
‘jmdn. wegen etw. ansprechen’ (mit Gen.d.S.)
2.1
‘jmdn. um etw. bitten’
swes wir sie begruozen, / daz enlât si niht beslîfen
Wernh
5736
2.2
‘zuerkennen, anbieten, gewähren’
swie selten daz wirt ersehen, / daz mir sô gelinge, / daz mich hoflicher
dinge / begrüeze ieman Ottok
9.
5902
2.3
‘tadeln’
siet her daz ich unrechte tu, / daz her mich des begruze HeslApk
1469.
4826
3
‘jmdn. gerichtl. ansprechen, anklagen’
so sal he dan den man bugruzi undi sal heizi edir bieti, daz
he mit umi ge zu mi richteri Mühlh
121,8;
der vorderer unde sin vorspreche muz denne klagen ansprechende unde begruzende
den rouber also StRFreiberg
131,13.
123,20;
UrkCorp (WMU)
1286,9.
–
‘jmdn. zum gerichtl. Zweikampf auffordern’
so muz der widersache boten biten dazu, daz he beschriet unde begruzet werde
kempflichen, als recht ist StRFreiberg
157,13.
140,21
MWB 1 495,48; Bearbeiter: Schnell
begründen
swV.
‘aufbauen, gründen auf etw.’
sô si [Vernunft] doch
[...] wirt verkêret und wirt begründet mit den
crêatûren und mit in verbildet Eckh
5: 277,13
MWB 1 496,10; Bearbeiter: Diehl
begruonen
swV.
‘grün werden, aufblühen’
mir begruonet vröude nimmer mêr Wh
122,26;
daz ir begruͤnde [La. begrvnet
] nimmer wunne JTit
1225,3;
MNat
2,25
MWB 1 496,14; Bearbeiter: Diehl
begrûsen
swV.
‘schaudern, sich scheuen vor etw.’ (mit Akk.d.S.):
die zal der selben marterære / reiniu herz begrûsent Ottok
49521;
ob der von Ortenburge wolde / die hervart niht begrûsen ebd.
82899.
–
darumb het in ir brust / trûren gehûset, / daz es grâf Yban begrûset
Ottok
86236.
– refl.:
als sich hie der mensch begrawset: / ‘steig ich hewt, ich vall leicht morgen’
Teichn
564,426
MWB 1 496,18; Bearbeiter: Diehl
begucken
swV.
→
begutzen
MWB 1 496,26;
begüeten
swV.
‘besänftigen, begütigen’
wer ein ding ze mole boͤs, noch denne so beguͤtent es, wo ir múgent
Tauler
135,18;
wan got wolt sîne gotheit baz begüeten / umb daz der cristenheit iht würde ze
streng dîn zorn KriegvWü
230
MWB 1 496,27; Bearbeiter: Diehl
begunst
stF.
(sw. (?) bi der begunsten gruze
HeslApk
15394, vgl. Glr.z.St.); häufig als Reimwort zu kunst.
‘Anfang, Beginn’
got herre, sit daz nu din chunst / bi dir ie was ane begunst / und anegenge
nie gewan RvEWchr
62
u.ö;
min ampt, min name und min kunst, / min ende und min begunst Vät
734;
als si des ophers da heten / begunst do sprach ein stimme / mit engestlicheme
grimme / vz dem bilde PassI/II
286,69;
NvJer
12869.
17364.
–
‘Vorhaben, Beginnen’
sie wæren stæte an ir begunst / und lerneten des tiuvels
kunst RvEBarl
10583;
do er diz lange zit getreib, / mit gutem vlize stete bleib / an der seligen
begunst Vät
5201;
Lokete, / der des begunst dort hête, / daz er lant und gelouben / wolde gar
betouben / und dî brûdre stôren dan NvJer
27148
MWB 1 496,32; Bearbeiter: Diehl
begürten
swV.
‘jmdm. (sich) etw. umlegen, jmdn. mit etw. begürten’
die Dietrîches man, / begürtet mit den swerten
NibB
2252,3;
ia begurte in inmittin / Mulagir daz beste sachs
Rol
1583;
daz er sich begürten mac mit einem swerte
SpdtL
143,17.
–
mit eime riemen von Iberne / was si begürtet harte wol
UvZLanz
5799;
vnde svn si [die Mönche] slâfin
gevasscotte [bekleidet] vnde bigvrte mit seiln old mit
gvrtiln BrEng
22;
als die diener tuont, / leite er von im sîn gewant / und begurte sich zehant /
mit einem tuoche lînîn WvRh
8601;
AvaLJ
115,2;
EvPass
203,7.
–
ir sont stan in der rehtvertkait und sont stan vesteklich als die zesamen
begúrtet sint PrGeorg
92,4.
– bei Pferden ‘aufzäumen’
ein ros wart ime schiere bereit, / ein rîcher satel dar ûf geleit, / gezoumet
und begurtet Virg
251,3;
Margaritte daz kastalon / von im begürttett ward GTroj
9375.
– übertr.:
nû quam der künic von Amatist / [...] / mit im vil
hôher künige dar, / [...] / die menlîch ellen und
hôchgemüete begurte Loheng
4266;
wen unser zit ist leider kurt, / mit der wir armen sin begurt HeslApk
746;
in ir herzen was begurt [beschlossen] , / swen si dâ
wolden mein [Inf.] / von den herren zwein Ottok
12498;
du pist mitt grosser nott begúrrt Neidhc
76:6,1;
UvEtzWh
4175.
– Bed. unklar (?):
vnd [der Mensch] muoz och balde sigen / uon disem
toppil spil / er habe luzel oder vil / er mac si niht begurten Martina
122,27
MWB 1 496,48; Bearbeiter: Diehl
begutzen
swV.
‘beschreien’
peterlin unde lauch / hat begützet [La. begucket
] mir der gauch, / daz ich nu dekein enhan [Petersilie
und Lauch hatten bereits beim ersten Ruf des Kuckucks ausgetrieben, so dass sie
den Spätfrösten zum Opfer gefallen sind]
KgvOdenw
13,92
MWB 1 497,13; Bearbeiter: Diehl
beguʒ
stM.
‘Guss’
die porten wâren alle hôch, / wan einiu darnider zôch, / diu zetal geneigtiu
stuont, / swenn ez regenen begund, / daz des wazzers beguz / het dâhin ûz sînen fluz
Ottok
51359
MWB 1 497,19; Bearbeiter: Diehl
behabbrief
stM.
‘Urkunde über einen gewonnenen Rechtsstreit’ (vgl. behaben
1):
ich solt sev des weingarten gewaltig machen [...] vnd
solt in des einen behabpriͤf geben alz recht wer UrkKremsm
235
(a. 1350);
UrkKlostern
1,344
(a. 1353)
MWB 1 497,23; Bearbeiter: Diehl
behabede
stF.
‘Fürbitte’
der tach Christes muͦter herer mit lobe geheiliget wirt gemaine bitte wir von
ir behabde antlaz [
precamur eius obtentu veniam
] bittunder gib gvͦter diete PsM
H 95,3
MWB 1 497,28; Bearbeiter: Diehl
behaben
swV.
‘jmdn./etw. halten, festhalten’ (die Verwendung überschneidet sich mit der
von beheben stV.)
1
‘jmdn./etw. erlangen, nehmen’
2
‘jmdn./etw. bewahren, behalten’
3
‘jmdn./etw. erhalten, erretten’
4
‘(jmdm.) etw. vorenthalten’
5 refl. ‘sich verhalten’
1
‘jmdn./etw. erlangen, nehmen’
sus behabete sælde unde prîs / der junge künec von Genewîs
UvZLanz
8439;
Eracl
2438;
den sick behabete doch div kristenheit Albert
701;
vride gert nicht eigenez und behaben nicht vremedez HlReg
52,8;
mit liebe bringt in dar an, / daz er ze wîbe iuch behabe HBirne
473;
UrkSalem
2,262
(a. 1282);
er behabt mit seiner pet / daz ez got wider tet Märt
18787.
– rechtl. ‘einen Rechtsanspruch auf etw. durchsetzen, etw. in Besitz
nehmen’
beleibent dise wort war, / so behab ich mein chlag gar HvBurg
6012;
chuͤmpt der antwurter denn nicht, so sol der chlager behabt haben
StRMünch
307,13.
309,7;
jst aber, das Albreht stirbet, so sulnt sine erben dis guͦt bihaben bi dem
eide UrkCorp (WMU)
N220,38.
1540,2
2
‘jmdn./etw. bewahren, behalten’
ob ir ûwir êre wollit behaben unt daz lant
PrMd(J)
344,4;
sô der mensch daz ezen niht behabet unde spîen muoz
Barth
151,26;
der wirt [...] behabte den gast bî
im dâ / unz an den sibenden tac Iw
6844;
nu merche und lerne / und behabe ez in dinem muͦte!
StrKD
161,53;
EnikWchr
13578;
ze wehabenn und zewehalltenn milltigkait
HvHürnh
4,7;
gebe wir unsen ratluyten alle dy recht zu behertenne unde zu behabene, dy unse
ratluyte [...] zu Bretzlau haben UrkBresl
100
(a. 1324);
SpdtL
98,12.
–
sol auch ein igleich chaufman [...] daz selbe
fuͦder mezzen. und swaz daz behabt [fasst] , darnach
sol er diu andern gelten StRMünch
212,3.
–
‘festhalten, aufhalten’
von dem tische er ûf spranc / und wolde in gerne erslagen hân /
[...] / in behabeten sîne man RvEAlex
20973;
mit sô getânem liste / der Unger, grâf Yban, / den kunic und sîn man / vor
Valbach behabt Ottok
11274.
56808;
Rol
8414;
UrkCorp (WMU)
1671,39.
– militärisch ‘das Feld behaupten, etw. halten’ (v.a. daz
velt
~ ; auch mit erspartem Objekt):
ob er selbe und Vîvîanz / daz velt behabeten mit gewalt /
gein dem künege Tybalt Wh
93,5;
Parz
383,21;
HvNstAp
17667;
GTroj
17517;
ieglichiu schar wolt die wal / behaben nach ir kunhait WhvÖst
14487;
Märt
6392;
die selben habent die burch noch in ire huote / also si sie
do behabeten mit statigem muote Himmelr
3,30;
der künec fuor mit gewalte. / [...] / der grâve
mohte niht behaben: / er verlôs an der vart / Câwirz unde Mûshart, /
[...], / und behabte niht mêre / wan sîner stete
viere GFrau
644;
er valde tôt / [...] / der sarrazîne houptman /
[...] / nu torsten die heiden hie niht mêr behaben
Kreuzf
3690.
– rechtl. ‘etw. bekräftigen, beweisen’
wan wir daz mit ûrtail vnd mit fursprechen han behapt vor gerihte
UrkCorp (WMU)
580,17;
nuwon er behabe mit sinem eide, daz es jme verstoln si ebd.
248AB,44.
N320,38;
elliu disiu werlt stât / under aim skephære. / daz wil ih
behaben und bewæren Kchr
3340;
das ich es wehaben wolte / mit swern HvBurg
3887;
Hawich
668
3
‘jmdn./etw. erhalten, erretten’
sît dich des vâlandes rât / verrâten an den êren hât, / sô
behabe dînen lîp doch Tr
11337;
vil wol du mich behaben maht: / minne mich dise eine naht LBarl
12780.
– rechtl. ‘gewährleisten, sichern’
alle die, die zolle nement [...], die svlnt den wegen
vnd den bruggen ir reht behaben UrkCorp (WMU)
1401,30
4
‘(jmdm.) etw. vorenthalten’
der gote daz zehente teil behabet, dem nimet er div niune mit
scûre, mit uihesterben, mit aller slahte note Spec
142,8;
behabet man in ir lôn von einem jâre oder von einem mânôde
SpdtL
100,2;
wer getœrste gewuochern, gefürkoufen oder pfant behaben PrBerth
1:364,9;
HvBurg
825
5
refl. ‘sich verhalten’
sun, sô solt dû mich begraben, / dich selben stæte behaben
RvEBarl
15446
MWB 1 497,32; Bearbeiter: Diehl
behabnisse
stF.
1
‘Urteil, Beilegung eines Rechtsstreits’
2
‘Obhut’
1
‘Urteil, Beilegung eines Rechtsstreits’
die brieve, die der selbe herre brvͦder Peter vber den selben shait
[Schiedsspruch] hate gegeben, wrden ovch vor vns
gelesen [...] bi der selben behabenuste UrkCorp (WMU)
981,25;
Eberhart der amman sien der selbun behabenuste geziuge ebd.
981,30
2
‘Obhut’
so stat das gelt und oͮch dú guͤter in deste bessere behabnússe und behúgde
UrkThurgau
7,864
(a. 1332)
MWB 1 498,43; Bearbeiter: Diehl
behac
Adj.
‘angenehm, gefällig’
sein schilt zam ze halse wol / vnd sein lantz, als si sol. / er vuort zwen
behagel [Hs. behag
] sporn Krone
10532
MWB 1 498,52; Bearbeiter: Diehl
behac
stM. (stF. ?)
meist in der präp. Wendung nâch (...) behage in
Reimstellung.
1
‘Gefallen, Behagen’
2
‘Absicht, Willen’
1
‘Gefallen, Behagen’
das ist denne sin behag WernhMl
10682;
durch daz er dem volke gebot, / daz si zusamne io bi not / quemen virstunt an
dem tage / wol gote zu behage HistAE
4608;
nah sinnes gelustes behage RvEWchr
11238;
wie gar si nâch ir behac / in dem lande lebten Ottok
6299;
EvStPaul
11709
u.ö.;
sie wâren wol in sîme behage [von ihm gut
aufgenommen]
UvEtzWh
5361;
ûz der wirdekeit behage [unmoralisch]
ebd.
2936
2
‘Absicht, Willen’
do lerte Got / Abrahamen mit dem snitte / der ê begunst, und des niht mitte /
er besnite die sine gar / [...] / und nah sinis gebotes
behage / das kint an dem ahtodin tage / swennes geborn were RvEWchr
4618;
die fursten wurden bereit / an dem dritten tag, / sô daz nâch ir behag / diu
sprâche het ein ende Ottok
12550.
11909
MWB 1 498,55; Bearbeiter: Diehl
behaft
stM.
‘Verharren, Verbleiben’ (?) (vgl. behefte):
Augustinus vollen treib / zu Rome gar nach willen. / nicht dorfte sich da
stillen / die kunst siner meisterschaft, / wand ir kurzelich behaft / genuc under im
da was, / den er von meisterscheften las Pass III
418,64
MWB 1 499,9; Bearbeiter: Diehl |