e
Subst.
der Buchstabe E:
A bezachinet [im Losverfahren] gvvalt
[...] E unde F edeli blut Buchst
2;
[Lavinia] solde scrîben Ênêas, /
[...] / E was der êrste bûchstab / dar nach N
[...]
En
10624.
– der erste Laut weiblicher Neugeborener (für ‘Eva’),
während Jungen „A” (für ‘Adam’) schreien:
sin erstiu stimme ane ruof / A ist ez ain knabe /
[...] / der tohter stimme ein E Martina
120,111.
121,9;
A hebt und endet des mannes leben / E den wîbesnamen ist geben Renner
22244
MWB 1 1463,2; Bearbeiter: Diehl
ê
Adv.
→ ie
MWB 1 1463,12;
ê
Adv., Konj., Präp.
→
êr
MWB 1 1463,13;
ê
stF.
→
êwe
MWB 1 1463,14;
eale
Subst.
ein wildes Tier in Äthiopien (evtl. Wasserbüffel):
jn dem selben lande ist ein tier, daz heizet
cale [l. eale (vgl. Hamm, Lucid. S. 142)] .
daz ist uor gescaffen als ein eber, vnde ist im der zagil als ein helfentier
Lucid
26,8
MWB 1 1463,15; Bearbeiter: Diehl
eb
Konj.
→
obe
, →
êr
MWB 1 1463,20;
ê|bant
stN.
‘Band der Ehe’
sit daz der tiefel hat entrant / daz vil hailig e
bant [Hss. e hant
] / mit klainen dingen dik
SHort
5894
MWB 1 1463,21; Bearbeiter: Diehl
ebanus
M.
→
ebenus
MWB 1 1463,24;
ebbe
Konj.
→ obe
MWB 1 1463,25;
eb|boum
stM.
‘Efeu’ (vgl.
ephöu
, zum Zusammenhang mit ahd. ebah, vgl.
2DWB 7,90 sowie AWB 3,1 und 3,28):
edera haizt ain epaum oder ain ertpaum, aber er hiez
pilleicher ain slingpaum, wan er slinget sich über al auf die maur oder auf die want
BdN
321,24;
sô dir daz houbet wê tuo, sô heiz dir gewinnen ebboum, der an
der erde lige, unde siut den vil vaste in wazzer Barth
134,1
u.ö.;
BenRez
46
MWB 1 1463,26; Bearbeiter: Diehl
ebech
Adj.
‘umgewendet’ (vgl. abuh AWB 1,21f.; 2DWB
1,403), meist in erstarrten Wendungen
1
mit ebicher hant (erst später negativ, vgl. DRW 1,119) 2
(daz) ~ (ûz-)kêren
‘das Innere nach außen wenden’ , übertr. negativ ‘etw.
verkehren’
1
mit ebicher hant (erst später negativ, vgl. DRW 1,119):
er slug den dritten mit ebicher hant mit dem schwert unter
dem hút durch sin antlicz Lanc
323,1.
162,4.
351,11
2
(daz) ~ (ûz-)kêren
‘das Innere nach außen wenden’, übertr. negativ ‘etw.
verkehren’
ob sî [die Kleider] ebich sint gekart NvJer
4149;
wer sölte niht über die tumpheit schrîen, / ob einer vür sperwer rœtelwîen /
koufte und blâfüeze vür hebich? / der kêrte dem rehten ûz daz ebich / und wêr noch
tummer denne ein gouch! Renner
5468;
der mensche ist ein bœser sac, / er hœnet aller würze smac. / den menschen
lützel êrte, / der im daz ebche ûz kêrte Freid
21,22.
– hierher auch (vgl. Ehrismann, Wortschatz, S. 394f.):
wann zwor ich kenn min selbez niht. / mir ist daz auwich
uz gekert Minneb
5045;
ähnl.
JTit
3744,1
MWB 1 1463,35; Bearbeiter: Diehl
ebechhalp
Adv.
‘verkehrt herum’
wann sie hat ir erbermde cleit / ewichhalb geleget an
Minneb
1607
MWB 1 1463,54; Bearbeiter: Diehl
ê|bedâht
Part.-Adj.
‘vorbedacht’
mit êbedâchtes sinnes kur JvFrst
1559
MWB 1 1463,57; Bearbeiter: Diehl
ëben, ëbene
Adj., Adv.
md. even.
1 Adj. 1.1
‘eben, glatt, gerade’
1.2
‘gleich, entsprechend’
2 Adv. 2.1
‘gerade, soeben’
2.2
‘genau, gründlich, sorgfältig’
2.2.1
‘genau’
2.2.2
‘gründlich, sorgfältig’
2.2.3
‘gleichmäßig, gerecht’ , bes. in der Verbindung
~ und rehte 2.2.4
‘ruhig, gleichmäßig’ (oft bei Verben der Bewegung) 3 phras. jmds. dinc/phluoc/schîbe gât/stât ~
‘jmds. Angelegenheiten stehen gut, entwickeln sich zu seinem Vorteil; es
steht gut um jmdn.; jmdm. geht es gut’ (vgl.
2.2.4
) 4 bereits Gradpartikel (?), anders Hentschel, Partikeln, S. 104f. -
‘gerade, genau’
1
Adj.
1.1
‘eben, glatt, gerade’
dâ wurdens einer burc gewar / an ebem velde stânde
UvZLanz
3537;
off ebenem lande Lanc
548,23;
einen hof an ebenr erde SchwSp
69a;
ze Korntîn in daz lant; / daz was eben als ein hant
Wig
4535;
der sal was schœne unde wît, / lûter, eben als ein glas
ebd.
9781;
daz velt was eben unde sleht Eracl
1633;
sleht unde ebener danne ein zein Walth
15,32
( →
zein
);
dú arche weibin [schwanken]
began / reht als si wolte vallin. / [...] / er sazte si
ebene [waagrecht]
RvEWchr
27960;
zer selben stunde / satzt er sich ebene
UvZLanz
2019;
MorantGalie
3823
1.2
‘gleich, entsprechend’
ich [Lucifer] bin alsame hêre,
ich newil unter ime wesen nie mêre. / [...] ich wil iz
ime haben ebene Gen
27;
der sînem vater ist hêr und eben Boppe
1:10,7;
sô mag des niht geschehen in ebner weise
BdN
100,17;
dô wâren im diu bein gebunden und spranc doch mit eben füezen
[mit beiden Beinen zugleich] ûz dem grabe
PrBerth
2:209,15.
–
‘angemessen, ebenmäßig’
sîn muot was ebener denne sleht Parz
12,26;
sîniu wort ensîn vil wol getwagen, / sîn rede ensî
ebene unde sleht Tr
4661;
ir sank ist eben vnd helle Wernh
A 2280;
er is mir wilen ze ho, wilen is er mir eben
[verständlich]
Pilatus
1,43
2
Adv.
2.1
‘gerade, soeben’
ich hân gesaget ebene / von der vrouwen lebene, /
[...] / nû solt ir merken [... ] EbvErf
4341;
ouch was Prünhilt eben ze tische gegân NibA
565,4;
allen den, die disen prief an sehent vnd horent lesen, die ebenest
[l. ebene sint?] oder noch chvmftech
werdent UrkCorp (WMU)
3147,21.
–
‘ebenfalls’
der himel wirt nivwe. div erde wirt niwe ebine vnde grvone
PrWack
4,25
2.2
‘genau, gründlich, sorgfältig’
2.2.1
‘genau’
daz ir so eben zwelf sint, daz ist an sache niht PrGriesh
452a,35;
sinir kinde und der kinde / was ebene sibinzich libe
RvEWchr
8004.
32964;
sich selben teilet er inzwei / gelîche und ebene alse
ein ei Tr
5688;
daz ich oder mein erben sulen tailent gelich vnd eben
UrkCorp (WMU)
2275,21;
er maz in ebene und gar, / die lenge hin besunder Virg
906,9;
alse ein schútze ein zil wil eben treffen, so
tuͦt er ein ouge zuͦ Tauler
9,23;
hie sal geven seis pennynge even HagenChr(G)
2355
2.2.2
‘gründlich, sorgfältig’
dô sluogen die vil müeden manegen herten slac /
[...] der eben und tiefe wac, / durch die
liehten ringe vaste unz ûf daz verch NibB
2210,2;
er seit ime daz mære / von obene hin ze grunde / sôr
ebeneste kunde Tr
8236;
mir ist daz mære eben chunt Dietr
9016;
SAlex
4033;
dise lere merke er vil eben BvgSp
Reimvorr. 9;
hore mich ebene und vernim, / wes ich dich hie bescheide
Pass III
34,82;
und kanst du dú zwei wort eben wegen und ze grunde
pruͤfen Seuse
334,25
2.2.3
‘gleichmäßig, gerecht’, bes. in der Verbindung
~ und rehte:
der geweltige herre / der tailet sinen knehten / eben
vnd rehte / nach igeliches werchen Wernh
A 4700;
daz her nâch sîn langez leben / wol bewîste rechte
und eben JvFrst
4278;
das es reht vnd eben ste UrkCorp (WMU)
1788AB,46;
alle die wile er in rehte vnde ebene tvͦt ebd.
N517,31.
–
‘gleichermaßen’
hie is even junck ind even alt HagenChr(G)
204
2.2.4
‘ruhig, gleichmäßig’ (oft bei Verben der
Bewegung):
gotis wage nit ne lugit / [...] / si hangit
vil ebene / rehte gewegene Glaub
2618;
die kiele giencgen euene / inde quamen in ses
wochchen / ouer mere geulozen Roth
3639.
4758;
ir scif daz gie vil ebene NibB
380,4;
ir ross in giengen ebene ebd.
71,4.
946,2;
swer in sînem liehte gât / und im daz lieht
entliuhten lât, / der gêt eben, er vallet niht RvEBarl
5431;
dar ne mochte nemam
[niemand] zo gegan / sine rededen ime uile
euene [beruhigend] mide Roth
4666.
– übergehend ins Phras.:
~ (er)gân/stân/varn bei
Personen ‘gut, glücklich leben’, bei Sachen
‘gut gehen’ (vgl.
3
):
an wirdeclichem leben / get ir daz geluck eben
Physiogn
58;
ez ergêt vil selten ebene, swaz man âne rât begât OrtnAW
70,4;
ob des sprüche als ebene gânt / als ebene sîniu
liet stânt RvEAlex
15795;
swer danne von herzen hat vergebin / der vert nach siner bet vil
ebin Martina
26,42;
→
gân
,
stân
,
varn
3
phras. jmds. dinc/phluoc/schîbe gât/stât ~
‘jmds. Angelegenheiten stehen gut, entwickeln sich zu seinem Vorteil; es
steht gut um jmdn.; jmdm. geht es gut’ (vgl.
2.2.4
):
alsin dinc stunt ebine Athis
A 32;
swenne die drige cameren [des
Gehirns] stant ebene, so stat dez menschen dinc ebene vnd e wol
Lucid
63,10;
so mir min dinc niht ebne get, swar ich ker in dem lande, / so
denke ich sa gen Nüerenberc, wie sanfte mir da waere Tannh
12,11;
manic man vil friunde hât, / die wîle sîn dinc ebene gât Freid
96,6;
do hat er [ein reicher Bauer] erbe
vnde gelt, / korn vnde hirsez genvc, / vil harte eben gienc sin pflvc
ReinFu
K,18;
ir [der Christen] shibe diu gieng
ebene Rennew
18908;
→
dinc
,
phluoc
,
schîbe
4
bereits Gradpartikel (?), anders Hentschel, Partikeln, S. 104f. -
‘gerade, genau’
an lautern nageln rodehaft, / eben do ist der tugende kraft
Physiogn
314;
Theophilus ouch ditz eben / mit bedûtnis ûzleit
JvFrst
9956
MWB 1 1463,59; Bearbeiter: Diehl
ëbenalle
Adj.
‘alle zusammen’
ich wil iu eben allen / eine vil ware rede vor tuon
VEzzo
13;
wir werfen [benehmen uns] eben alle,
/ swie uns gevalle VRechte
36;
si muosen eben alle / dulten die helle Hochz
1014
u.ö.;
Himmel
4
MWB 1 1465,36; Bearbeiter: Diehl
ëbenalt
Adj.
‘gleichalt’
waz vrvmte so groz vnpilde vnder ebenaltes blvͦtes vluzze
[
coevi sanguinis fluenta
]
PsM
H 41,7;
si gabin insine geselleschaft / im drizig knappin ebin alt /
und im ebin alt gestalt, / das si die zit mit im virtribin / und sine gesellen
belibin RvEWchr
20602;
Flore(S)
625;
er [Christus] ist dier, vater, eben
alt, / mit dier ewich, almechtik, ein gewalt HvBurg
3531;
Aneg
934.
– subst. (swFM., stM.) ‘Gleichaltrige(r)’
daz sie / mit ir ebenalten gie, / andern frouwelînen MargAntiochIV
188;
der tievel alsô ræze / schuof daz er vergæze / niht sîner ebenalten
LBarl
15460;
ern [ein junger Mann] wære gar der werlde chint /
als diche sein ebenalter sint Serv
3328.
– euphemistisch für Penis:
daz muoste sich erzöugen / an sînem ebenalten HBirne
277
(vgl.
der eilfte vinger ebd.
289 )
MWB 1 1465,41; Bearbeiter: Diehl
ëbenære
stM.
1
‘Bewohner einer Ebene’ (Bestandteil von Personennamen, vgl.
Kunze, Namenkunde, S. 97) oder zu 2 ? 2
‘einer, der etw. einebnet, ausgleicht’
1
‘Bewohner einer Ebene’ (Bestandteil von Personennamen, vgl.
Kunze, Namenkunde, S. 97) oder zu 2?:
her Heinrih der Ebner UrkCorp (WMU)
1910,25;
her Sifrit der Ebener UrkCorp
2535,10
2
‘einer, der etw. einebnet, ausgleicht’
so zevallent die burge, die durch ruom geworht wurden. / berge
unde veste daz muoz allez zebresten. / so ist got ze ware ein rehter ebenære
AvaJG
12,4;
FünfzZeich
224;
er [der Tod] ist ein ebenare: /
necheiman ist so here, / er ne muoze ersterbin MemMori
95;
ist got selch ebenære? / er gît dem einen gewin / und dem andern sin
Walth
122,8;
RvZw
62,3.
– übertr. ‘Schiedsrichter’
er zamte sînes lîbes muot, / den undertânen riet er guot, / wande er was
zewâre / des rehtes ebenære LBarl
14149;
der aller diser sache taidinger vnd ebner was UrkCorp (WMU)
3310,3;
shidman vnd ebenær tzwishen vns peden ebd.
2669,16
MWB 1 1465,58; Bearbeiter: Diehl
ëbenærinne
stF.
‘eine, die etw. ausgleicht’
nu get dort her ein schon meit, / die ebenerin Concordia
HvNstGZ
891
MWB 1 1466,13; Bearbeiter: Diehl
ëbenbarmede
stF.
‘Mitleid, Erbarmen’
ich nihabo bihalten [...] an mînemo nâhesten
[...] ebenbarmide BambGlB
147,22
MWB 1 1466,16; Bearbeiter: Diehl
ëbenbilde
stN.
1
‘Vorbild’ (so schon ahd., vgl. AWB 3,5) 2
‘Abbild, Ebenbild’ (jüngere Lehnübers. zu
configuratio ) 3
‘Gleichnis, Parallele’
1
‘Vorbild’ (so schon ahd., vgl. AWB 3,5):
der herre Jêsus ist der sêle vor gangen unde hât uns ebenbilde geben in dem
würken sîner menscheit Eckh (Pf)
399,31;
in dem gotlichen ebenpild ist weder anvank noch end, wanne ez
ewig ist KvMSph
12,8;
BdN
208,15.
214,3;
di wir darumb billichen und durch recht straffen und zuͤchtigen sullen
zu einem ebenpilde und exempel andern leuͤten und ouch steten NürnbChr
3:329,39
(a. 1349)
2
‘Abbild, Ebenbild’ (jüngere Lehnübers. zu
configuratio):
daz er [Gott] uns dô sîn selbes ebenbilde gap
DvASchr
399,20;
reht sam ain gaistleich form oder ain ebenpild ains geminten
dinges, daz in den spiegel deiner vernunft ist gedrückt BdN
379,36;
der luft nimpt die ebenpild aller stimme ebd.
11,13;
daz der gaist ain wägenlein ist, dar auf diu ebenpild anderr
ding varnt ebd.
33,14.
–
‘Spiegelbild’
wenne der han und diu wahtel ir ebenpild sehent in ainem
spiegel BdN
192,27.
99,24.
–
‘(reale) Abbildung’
daz zemal sihstu in disem ebenpild oder in diser figur
KvMSph
52,22.
8,19
u.ö.
–
‘sprachl. Wiedergabe desselben Gegenstandes’
dez aufganges ebenpild setzt Ovidius in Fastis, so er
sprichet KvMSph
35,22
u.ö.
3
‘Gleichnis, Parallele’
nim des ein ebenbilde: ein tür gât in einem angel ûf und zuo.
nû glîche ich daz ûzer bret an der tür dem ûzern menschen Eckh
5: 422,7;
[über die rechte Einstellung der Mächtigen] sagt vns
Valerius ain ebenpild in dem virden püech Schachzb
66,198
MWB 1 1466,19; Bearbeiter: Diehl
ëbenbildec
Adj.
‘vorbildlich’ oder ‘einzig, nur sich selbst
gleich’ (?):
die gerechtigkait ist ain löblich entpfelhnüß von den
aigenschefften des höchstenn, des ebenpilldigen und des
erlichenn [
simplicis et gloriosi
]
HvHürnh
61,1
MWB 1 1466,49; Bearbeiter: Diehl
ëbenbilden
swV.
‘sich jmdm./etw. nachbilden’
wenn die sele gelabet wirt und gevesstent, so ebenpilldet und
ebenfreuet sich ir der leib HvHürnh
30,10
MWB 1 1466,54; Bearbeiter: Diehl
ëbenbrûn
Adj.
‘ebenso brûn’ mit Dat. (hier brûn
‘violett’
→
vîolînbrûn
):
[das Gewand] was von timît
[Seidenstoff] innen vol, / vil brûner danne ein
vîolate, / reht ebenbrûn der gloien [Schwertlilie] blate
Tr
11122
MWB 1 1466,58; Bearbeiter: Diehl
ëbenbürtec
Adj.
‘ebenbürtig, gleichrangig im Hinblick auf Geburt, Abkunft’
ist ein man sînem wîbe niht ebenbürtic, er ist doch ir vormunt
SSpAug
133,5;
iriu kint sint doch gelîche nâhen sippe, ir ietwederme des
andern erbe ze nemen, ob si in ebenbürtic sint SpdtL
84,13
u.ö.;
swar die suͦne binnen iren iaren sint, ir eldeste evenbordiche
swertmach [...] ist der kinde vormunde UrkCorp (WMU)
51,25
MWB 1 1466,63; Bearbeiter: Diehl
ëbenbürtecheit
stF.
‘Ebenbürtigkeit, Gleichrangigkeit im Hinblick auf Geburt,
Abkunft’
waz zu deme erbe gehôret bî wîcpilde [im
Stadtgebiet] nôch der ebenburtikeit StRZwick
94
MWB 1 1467,8; Bearbeiter: Diehl |