einwort, einwürte
stN.
auch einwirte, einworchte; nur im hess.-thür. Raum belegt.
‘rechtsverbindliche Einigung’ (oft im Zusammenhang mit Feld- und Waldfrevel,
vgl. einunge und Bech, Vilmar, S. 5f.):
[ich beeide,] daz ich der stat eynwort besßirn unde
vordern wolle StRHeiligenst
105;
die panth [Pfand(gebühren)] suͦllin wir halp
verdrinkin unnd daz andere halbe deil sal nemen eyn pleger zuͦ Sibuͦldesdorph, dar
nach daz dan unsir einworte stet UrkDOHess
2:451,21
(a. 1335).
– überw. ‘Strafe, Buße’ für die Übertretung der Einigung:
abir von der willikure gizugit min diz einworchte ubir on
Mühlh
102,8;
unde dazu heit daz phert vurworcht zu rechti an einwurti alsi
manigin phenninc, alsi iz manigin vuz heit ebd.
156,23
u.ö.;
wer da worde gerogit, queme he nit unde sunthe sine eynwirte nit, so suldin
unsir [...] ammitlude [...] den
brodirn helfin um ir einwirte UrkDOHess
2:489,28
(a. 1340)
u.ö.
MWB 1 1559,10; Bearbeiter: Diehl
einworten
swV.
‘jmdn. zur Einigung bringen bezüglich einer Sache’
wer abir, daz wir unszer vorgenante vettirn und swegir des vorgenant geldes
und schult nicht inewortin UrkArnst
93
(a. 1350)
MWB 1 1559,29; Bearbeiter: Diehl
einwürte
stN.
→
einwort
MWB 1 1559,33;
einzec
Adj.
‘einzig, einzeln, allein’
1 attr. 2 oft in präp. Verbindungen mit bî, ze , teilw. zu beinzec,
zeinzec kontrahiert 3 phras. (?)
~ wërden
‘einig werden’
1
attr.:
dise minne wehset von einziger gedechtnuzze der guͦtât, di got getuͦt
[...] dem menschen MvHeilFr
13;
sine ewikeit, die enkein fúr noch dekein nach enhat denne
ein engegenwúrtig besitzen in eime einzigen nu sich selber und alle ding in eime,
und das unwandelberlichen Tauler
249,13;
die fumfe und die zweinzik [...] / aller sunder
einzic [jeder für sich allein] waren si mit tjoste da gen
im geraten JTit
5368,2.
– kontrahiert mit bî (vgl. 2.):
daz was, dô man zalte hie / zwelf hundert jâr sît Krists
geburt / und daz man beinziger jâre spurt / einz und sibenzic darnâch
Ottok
11545
2
oft in präp. Verbindungen mit bî, ze, teilw. zu beinzec,
zeinzec kontrahiert:
sînen [zerbrochenen] chruoc / bî einzigen schirben
[Scherbe für Scherbe] ûf lesen KvFuss
2627.
– als adv. Best.:
naͤm er uns nicht pey aintzig ab Teichn
42,95;
der herzog frâgte sunderlich / beinzigen und heimelich,
/ wer die besten wæren dâ gewesen Ottok
62449;
beinzigen und besundert ebd.
97520;
wer der ist, der die vorgenanten zwelif ieuchart achers in nuz vnd in
gewer hat, ze ainzigen, oder mit einander, der sol alle iar dienen
[...] zwen phenning UrkKlostern
1,181
(a. 1321);
daz an dem krûz di
hangêre [Hängenden] / zû ênzigen und
wîlen [jeder für sich und eine Zeit lang] , /
gemechlich, sunder îlen / abe nâmen an der kraft JvFrst
10165;
zeinzigen si dar giengen KvHeimUrst
244.
– adv. mit Ersparung von bî oder ze:
eintzingen oder samenthaft UrkRapp
462,19
(a. 1348)
3
phras. (?)
~ wërden
‘einig werden’
di wurden des gar einzic, daz da heizet helm und schilde brechen JTit
4265,2
MWB 1 1559,34; Bearbeiter: Diehl
einzecheit
stF.
‘Einzigartigkeit’
got ist zu der sel kumen / in dem virden grad / als oft mit seiner gnod, /
[...] / piß der andoht ain sicherheit [La.
ain czichait
] / wirt naturlich gewonheit MvHeilGr
1205
MWB 1 1560,3; Bearbeiter: Diehl
einzeclich
Adj., Adv.
auch ênzeclich.
1 Adj. ‘einzig’
2 Adv. ‘nur’
1
Adj. ‘einzig’
daz die selben schar / erstûnden genzlich und verwâr, / nicht
in twalmes schîne / sunder in rechtem rîme / ênziclicher wârheit
JvFrst
10381;
uns ist nicht erloublich, / îmant zû tôten ênziclich
[auch nur einen Einzigen]
ebd.
6066
u.ö.
2
Adv. ‘nur’
[eine der Mäuse] sölt der katzen henken an / ein
schallen, die si sölte hân / und tragen, einzeklîch dur daz, / daz si sich möchtin
deste baz / gehüeten Boner
70,29
MWB 1 1560,8; Bearbeiter: Diehl
einzehte(n)
Adv.
‘einzeln’
swaer obez her fueret ane
stuͤbche [Packfass] , der sol daz verkaufen bi dem
metzen, [...]; unde swelh gast ir niht samptkaufes
verkaufen mak, der sol daz obez einzaehtin verkauffen StRAugsb
131,24;
siben staffeln, [...], vnd weler mensche si alle
sibene einzehte vfget, der kvmet ŏch zuͦ sime [Gottes]
nehesten MerswZM
56,7
MWB 1 1560,18; Bearbeiter: Diehl
einzel
Adj.
adv. einzeln, enzelen, enzeln.
‘einzeln’
der [gejagte Bär] richet einzele
schaden, / unz er mit schaden wirt beladen Tr
285;
swaz er ir benante, / die quamen mit einzeln scharen
Herb
3699;
sie quamen einzelen zv gekart, / biz ir ein grozze schar wart
ebd.
9546;
ich wunsche daz des gezeme, / min blut niht enzelen queme / zu irme blute
gegozzen, / dan daz ez queme geschozzen / zumale mit einander dar / zu irme blute
allez gar Macc
11796;
nicht daz wir uns an venien / enzeln oder mit menien / an
gebete durfen nuwen HeslApk
22290.
– oft verstärkt durch al-:
bie zwein, bi drin, bi vieren, / al einzeln
Herb
12361;
sî begundin nâhin / alenziln hin zu der burc NvJer
12633;
glich edeln steinen turen / al entzelen in die muren
HeslApk
6302;
Pass I/II
317,93
MWB 1 1560,26; Bearbeiter: Diehl
einzelec
Adj.
‘einzeln’
daz di [...] ecker und wisen niͤt zertelit sollen
werden under mine nachkomen, si sollen an aͤinen einzeligen vallen
UrkNeckartal
170
(a. 1330)
MWB 1 1560,42; Bearbeiter: Diehl
einzelëht
Adj.
‘einzeln’
di brâ werdent ir eizelacht vil chlein vnd di ougin blutvar Barth
(H)
469
MWB 1 1560,46; Bearbeiter: Diehl
einzelinc
Adj.
auch ênzelinc, adv. einzelingen.
‘einzeln’
wenne sie mit einzelinger schare / furen alle do dare
Herb
4319;
si intfîngen ênczelinge pfenninge EvBeh
Mt 20,9;
Tr
19438;
Erlös
2297.
–
ez [ein geslehte
] wer sich mit einander sîn [gegen einen herren
] , swenn erz beginne drücken: / wil ez sich einzelingen under sîne
füeze smücken, / sô wirt ez in stücken / zejungest gar von im verhert
KvWLd
32,133
MWB 1 1560,48; Bearbeiter: Diehl
einzellich
Adj., Adv.
auch ênzellich, adv. auch -lîchen.
‘einzeln’
einzlichen [
singulariter
] bin ih unze ih si ubergen PsWindb
140,10;
ebrietas: trunchenheit div einzelich geschit SiebenTodsünden I
365;
der jaspis [...] / luttert der
ougen gesicht, / swer in an einzelichen siet HeslApk
21395;
iz wêr zu hô, zu breit, zu lanc / [...] / ênzillîch
zu tichtene, / [...] / wî hêrlîch und wî rittirlîch / der
meistir und dî brûdre sîn NvJer
5868
MWB 1 1560,57; Bearbeiter: Diehl
einzeln
Adv.
→
einzel
Adj.
MWB 1 1561,1;
einzen
Adv.
→
einez
Adj.
MWB 1 1561,2;
einzigen
Adv.
→
einzec
Adj.
MWB 1 1561,3;
einz|wagen
stM.
‘Einspänner, Wagen mit einem einzelnen Zugtier’ (meist in Abgrenzung zum
mehrspännigen
dîhselwagen
, s.a.
öwenzwagen
):
swelch wagen vuert getraide [...], ist daz ers in der
stat wil verchaufen, so gibt der einczwagen czwen phenning und der deichselwagen
vier phenning StRBrünn
373;
swaz danne ander wægen abget gen Wienen [...], der
geit von der deichsel swaz si treit wenich oder vil lx phenning
[...], der æntzwagen [...]
geit xxx UrbBayS
4,51
u.ö.
MWB 1 1561,4; Bearbeiter: Diehl
eisære
stM.
→
neisære
MWB 1 1561,14;
eisbærec
Adj.
‘erschreckend’
ander eispariger beschovvnge der freisliken antluze EngelbGeb
104
MWB 1 1561,15; Bearbeiter: Diehl
eisch
Adj.
auch eis.
‘hässlich, scheußlich’ (noch nd. belegt, vgl. z.B. NdsWB 3,870f.):
her Nabuchodonosor / bedutet uns den eisen / voit
[Vogt] in der helle vreisen Daniel
1665;
Lucifer der aysch / rieff mit großer freysch Luzifer
2,21
MWB 1 1561,17; Bearbeiter: Diehl
eisch
stM.
‘gerichtliche Untersuchung’
quicumque vult ius ostensionis habere quod vulgo dicitur weisung vel
inquisitionem habere, quod vulgo dicitur aische, iurare debet, quod sine dolo vel
fraude fiant UrkWittelsb
1,86
(a. 1244)
u.ö.
–
‘Klageanspruch’
ist aver daz ein gast zuo der stat chumt und ist im sein gelter tôt, er mag
wol seiner hausfrawen fur gepieten [...]. sprechent di, si
wizzen um daz gelt nicht, sô sol im dhain aysche ertailt werden RbRupr
228.
–
‘Frist zur Leistung einer Forderung’
ez schullen alle wittiben aysch haben nach irs mans tod vmb wew mans
anspricht. hat si aber selben icht gelobt [...], da mag si
nicht aysch vmb haben SteiermLdr
93;
soll man aisch haben nach lebentigen erben das verzewht ein burger wol drey
xiiii tag StRRegensb
37
MWB 1 1561,22; Bearbeiter: Diehl
eischære
stM.
‘Fordernder (Kläger, Gläubiger)’
wer eynen vreden gibt mit der hant, vnd denselben vreden brichet
[...] er [...] mag dar na
[...] in deheiner wyse zu recht komen als eyscher ader
als scheffe WeistGr
1,543
(14. Jh.)
MWB 1 1561,38; Bearbeiter: Diehl
eische
stF.
‘Heische, Suche’ (vgl. E. Ochs, Ahd. Heissci, in: PBB 48 (1924), S.
118f.):
so daz [die Eidechse] altêt so
gebristet imo des gesûnes án béden ougon daz ez sa dîe sunnv̂n gisehan nemag so gât
éz án eina heissci zêinéro wende dîu dér ostert bikeret ist ÄPhys
12,4
MWB 1 1561,43; Bearbeiter: Diehl
eischen
V.
bereits ahd. (in Anlehnung an heiʒen) auch mit prothetischem
h; Präs. selten houschen (z.B. ThvASu ), im
Prät. neben überw. st. (VII) (h)iesch auch sw. eischete (vgl.
2
5Mhd. Gr. § M 93, Anm. 4); für den sehr differenzierten rechtl. Objektbereich
vgl. DRW 5,672-680.
1
‘etw. (von jmdm.) (er)bitten, fordern, wollen’
1.1 meist mit Akk.d.S., auch Inf. oder Obj.-Satz 1.1.1 ohne weitere Erg. 1.1.2 mit zusätzl. Dat.d.P. 1.1.3 mit zusätzl. präp. Erg. 1.2 selten mit Akk.d.P. ‘jmdn. erbitten, um die Herausgabe von jmdm. bitten’
1.3 selten mit Gen. 1.4 mit Pron.-Adv. 1.5 selten mit sachl. Subjekt (vgl. 3 ) 1.6
‘(etw.) erfragen’ , vgl.
vereischen
und v.a. ahd. resultatives
geeischen
( ‘erfahren’ ) 2
‘jmdn. bitten, auffordern, vorladen’ (z.B. ‘zum Kampf’ oder rechtl. ‘vor
ein Gremium’ ) 3 refl. in unpers. Konstruktion ‘sich gehören’ (vgl. 1.5 )
1
‘etw. (von jmdm.) (er)bitten, fordern, wollen’
1.1
meist mit Akk.d.S., auch Inf. oder Obj.-Satz
1.1.1
ohne weitere Erg.:
so sal he sinen zol gebin odir ein phant
[...], ob iz der zolner eische odir nicht
UrkCorp (WMU)
1161A,3;
myn herre Gawan hiesch syn spere, und es ward im
Lanc
329,11;
er ging fur den konig und hiesch den strit ebd.
632,29;
daz vnser herre hiesch trinken an dem crúce
Lucid
112,15.
– subst.:
ein diep hat ein heischen in ime von der bosheit
siner natur, daz er stele Seuse
161,17.
274,8
1.1.2
mit zusätzl. Dat.d.P.:
swenne aller herren herre kumet / mit zorne und er uns
eischet gelt SM:UvS
35: 5,2;
er hatt mir gelobet zu geben was ich im heisch
Lanc
276,12.
150,19;
vort van der scholt, die die burgere vͦnsme heren van Kolne heischint
UrkCorp (WMU)
70,38;
wann er eyschett mir das ich sende zu mym herren dem
konig Artus Lanc
4,36;
[ein Ritter] hieß yn
[Lionel] das er hinderwert ritte. Lionel sah
alles die zwen ritter an und verstunt sich nit.
[...] ‘nuͮmene herre, was heischet ir mir?’
sprach Lyonel. ‘ich heischen [erwarte von] dir das
du ein schnúdel [Tölpel] bist ebd.
416,35
1.1.3
mit zusätzl. präp. Erg.:
–
an:
die triuwe nemag ich geleisten, die muoz got ane
mich eisken Gen
2409;
swanne der commendûr zu sîme tûne einer bestien
bedarf, dî sal er an dem marschalke eischen StatDtOrd
104,1;
kumt danne der uzman [Mann von
außerhalb] unde eischet sin gut wider an den purgaer
StRAugsb
168,17.
–
von:
der knappe tump unde wert / iesch von der muoter
dicke ein pfert Parz
126,20;
Priamvs [...] brachte
golt vnde gelt, / daz von im geheischet was Herb
15986;
man eische deste mê von im RvEBarl
14803;
vnz daz div selben chint [...] von vns
avf voͤrderent vnd aichschent daz selbe gvͦt UrkCorp (WMU)
534,29;
StRBrünn
383
1.2
selten mit Akk.d.P. ‘jmdn. erbitten, um die Herausgabe von jmdm. bitten’
dô daz zît verentôte sîn wîb er eiscôte
Gen
1294;
sô helfe iu got, wen ieschet ir [als
Beschützer für die Zeit der Abwesenheit] ? Tr
13732
1.3
selten mit Gen.:
das sie uwers blutes ieschen, das wil ich uch sagen
warumb das was Lanc
354,6;
[die Gaben,] die wir niht enhaben, daz wir der
houschen unde bitten ThvASu
112,13;
ain ander tier aischt mit ainer stimm wes ez begert
BdN
15,17
1.4
mit Pron.-Adv.:
sie stießen an die thure und hieschen yn
fast [verlangten mit Nachdruck Zutritt]
Lanc
430,30;
er rieff zur porten und hiesch hininn ebd.
547,3
1.5
selten mit sachl. Subjekt (vgl. 3):
als an im hiesch sin amt [von ihm erforderte]
Pass III
408,11
1.6
‘(etw.) erfragen’, vgl.
vereischen
und v.a. ahd. resultatives
geeischen
( ‘erfahren’):
Chrysostomus Johannes / eischt dar nâch und vrâget des
JvFrst
9522;
als Pilatus nû vernam / dô nennen Galileam, / er eischte
ob unser hêre / ein Galileus wêre ebd.
6467
2
‘jmdn. bitten, auffordern, vorladen’ (z.B. ‘zum Kampf’ oder rechtl. ‘vor
ein Gremium’):
Jhesus, [...], / der ist komen.
sicherlich / er heischet dich [
vocat te Io 11,28] , nuͦ kuͦm zu hant!
HvNstGZ
3933;
den ellenden jungen knaben / hiesche er mitt manlicher cur /
zü im tretten da für GTroj
8993;
mit liehten spern wol gemal / kam der kúnic von Portegal /
und iesch den fúrsten von Brabant RvEWh
8455;
so sal man dan den man eischi· wil he dan vuri kuimi
[...]. die scultezi sal umi vriedi geibi
Mühlh
97,7;
unde sol man in alsô laden: ‘ich eische den man, alsô er
heizet, eines, anders, drîstunt!’ SpdtL
179,18;
ir solt komen vor alle ir lút, wann ich uch heischen, und
solt mir sichern in myne hant alles das ich vorsprechen Lanc
80,10.
– in Verbindung mit weln:
der selbe commendûr sal [als
Wahlgremium] einen anderen brûder welen
[...] unde die zwêne sulen eischen den dritten unde
die drî den vierden StatDtOrd
93,3;
vnde dirre dinge [...] sint gezûg
[...] her Cuͦne [...] vnde
andere biderbe herren, die dar zv geeyschet vnde gewelet wͦrden UrkCorp
(WMU)
1919AB,12.
–
daz ez [die Hyäne] mit rehter
untrew den menschen her für aisch [herausruft] mit
seinem namen und in ertœt BdN
142,26;
hiemite quamen ouch die boten / [...] und
hieschen Blasium hervur Pass III
170,44;
ich han uch off gnad [im Vertrauen auf euer
Wohlwollen] geheischett und wolt uch gern bitten durch myns
dinstes willen Lanc
238,29.
– mit zusätzl. präp. Erg.:
swilich vnser ouch den andern eyschit an sine helphe der sol ime kvͦmen
UrkCorp
599,31
3
refl. in unpers. Konstruktion ‘sich gehören’ (vgl. 1.5):
wir sollen das rechten, alsso es sich heischet WeistGr
2,6
(a. 1321);
weitere frnhd. Belege vgl. DRW 5,680
MWB 1 1561,49; Bearbeiter: Diehl
eischkorn
stN.
‘gefordertes Korn’
[es wurden erhoben] aus der abtei 21 malter heißkorn, das
ist sommerkorn von den heysungen bei N. DRW
2,682
(Neubach, Herrstein; a. 1314)
MWB 1 1563,19; Bearbeiter: Diehl
eischtac
stM.
‘Gerichtstermin’
chumt er aber fuͤr recht und waigert, so gibt man im einen aischtag auf achtt
tag StRRegensb
37
MWB 1 1563,23; Bearbeiter: Diehl |