g – gâchlîchen gâchmuot – gagen gagen – galander galanderisch – 1galle 2galle – galter galtnüsse – gamerot gamîe – gancheil ganclîche – ganteren ganz – gärmic garn – gartenhuon gartenhûs – 3garwe garwwurz – gastmeisterin gastnusse – gaʒʒenspringer ge- – gebæric gëbærin – gëbendic gebenedîunge – gebietære gebietærin – gebiurischlich gebiurlich – geböume gebôʒ – gebrëst, gebrëste, gebrësten gebrëstelîn – gebrûchic gebrûchlich – gebunt gebunt – geburst geburt – gedâht gedâht – gedense gederbe – gedinge gedinge – gedrange gedrâte – gedünste gedurchtriben – gegate gegatrom – gegenkouf gegenlëder – gegensetzunge gegensidele – gegenwertes gegenwertic – gegihte gegiric – gehaʒʒic gêhe – gehëlfe gehëlfelîche – gehilfe gehilfic – gehœric gehœrlich – gehügenisse gehugesam – geifer geifervrâʒ – geiselrieme geiselruote – geisticlich geistîn – geiʒhorn geiʒhût – gejeitschuoch gejeitvogele – gekünne gël – gelegede gelegelich – gelende 1gelende – gêlîche gelîcheit – gelîchmëʒʒunge gelîchnisgëbende – gelide gelidemâʒe – gêlingen gelîp – gëlm gëlmen – geloup geloup – gëlte gëltel – gelückede gelückederat – gelüstelîn gelustic – gemahel gemahelbettelîn – gemæʒicheit gemæʒiclich – 2gemeine 1gemeinen – gemeinsin gemeinunge – gemerrede gemêrsal – 2gemüete, gemuote gemüetic – gemutzet gemʒe – genâdenschüʒʒel genâdensol – genæmicheit genamʒôn – genemede genende – genëserinne genetzen – genieʒen genieʒlich (?) – genôʒen genôʒgeselle – gensîn gensischen – genuhtlîchen genuhtrîch – genuʒ genuʒt – gephrange gephünde – 1gerat 2gerat – gerëhen gerëht – gereisic gereitære – gerieme geriemen – gerihticlîche gerihtinsigel – geriune 1geriusche – gerouche geröufe – gerte gerte – gerûmiclich gerummel, gerumpel – gêrvalke gerwære – gesaten gesatznissede – gescheftbrief geschefte – geschepfnisse geschepfunge – geschiuwede geschoc – geschrihte geschrîp – gesëhen gesëhenheit – geselliclîcheit geselligen – gesihtic gesihticlich – gesite gesiten – geslihte geslinge – gesnæren gesnarren – gespenstnisse gesper (?) – gespræchelich gespræchetac – gespunst gespür – gestelle gestellet – gestifte gestille – gestrenglîche gestrenze – ge|stunge gestungede – gesuoch gesuochære – geswerme geswërte – gesworn gesworne – getelle getelôs – getougen getougen – getreigeret getrenke – getrüese (?) getrügede – getwædicheit getwædigen – gëtzen getzsal – gevalte gevanclich – gevëderen, gevëdern gevêhe – geverte|lehe gevertinne (?) – gevlester gevlitter – gevrier gevrist – gevülle gevuoc – gewahsenheit gewahst – gewaltroubunge gewaltsame – gewar gewar – gewe gewëbe – gewellen geweltigen – gewërben gewërbic – gewern gewërn – gewiere gewieret – gewinnen gewinnic – gewist gewiste – gewonunge geworden – gewzen (?) gezagel – gezëmelich gezemen – gezît gezîte – gezoc gezogen – gezwîen gezwîge – giefen giege – gifticheit gifticlich – giht gihtboum – gimbîʒen gimme – gippengappen gippentuoch – giric giricheit – gischen gîse – gîtigære gîtige – 1glan 2glan – glas(e)väʒʒelîn glas(e)vënster – gleimel gleimelîn – gleten glêtphenninc – glipfen glise – glocke glockehûs – glôriôs glôriôslich – gluothaven gluothert – goder goedertieren – golf gollen – goltgesmîde goltgesteine – goltreit goltrîch – golttropfe goltvar – gos (?) got – gotesarm gotesbeckære – gotesmordærinne gotesphenninc – gotgeformet gotgelâʒen – gotmeinunge gotmensche – gouch gouch – goukelære goukelbilde – goukelspil goukelsprütze – göumütte, -mutte göu|phâwe – grabe grabe – grâf- graft – gramerʒîe gramerʒîen – gransprunge gransprunge – gras(e)phenninc gras(e)spier – grâvenrëht grâveschaft – grebinc grebnisse – gremiclich grempære – griekech grien – griffel griffelære – grimmetât grimmic – grisegrammen grîseleht – griuslich griuwe – groppe gros – grôʒmüetic grôʒmuoticheit – grüenheit grüenlich – grunderëbe gründic – gruntübele gruntvestære – gruon- gruon- – grütschîn grutte – 1gücken 2gücken – güfticheit güfticlich – gûlen gülle – gumpenîe gunderam – guotdunken guotdunkende – guotswender guotdunkende Adj. guotdunklicheit stF. guotelach stN. guoten swV. guotenphâher stM. guoten- stM. guotgemuot Part.-Adj. guotgërn Adj. guotgërne stF. guotgërnicheit stF. guotgewinner stM. guotheit stF. guothërzic Adj. guotîn stF. guotlich Adj., guotlîche stF. guotlîcheit stF. guotlîchen swV. guotman stM. guotmuotic Adj. guotnisse stF. guotsælic Adj. guotschînende Part.-Adj. guotswende swM. guotswender stM. guottât – gürtelgewant gürtellîn – gymnosophiste
|
guotdunkende
Adj.
‘selbst urteilend, frei ermessend’
das sint die [...]
guͦtdunkenden lúte die mit iren ufsetzen stont hert in eigenwillikeit
und in ungelossenheit Tauler
226,30
MWB 2 1043,24; Bearbeiter: Bohnert
guotdunklicheit
stF.
‘eigenes Belieben, freies Ermessen; Selbstgefälligkeit’
daz der mensche sin selbes nút geitelt
[entleert] ist, so wenet der besessene
[d.h. dem Geschöpflichen verhaftete] mensche dicke das
es alles got si das in ime wúrket: so ist er es alles selber und ist sin
eigen werg und sin angenummenheit und guͦtduncklicheit Tauler
307,23.
181,24.
–
dis ist wider die frijen geiste, die
[...] wenent die worheit bekant han, und swimment domit
uf [erheben sich damit] in ir eigen beheglicheit und
in ir guͦtdunklicheit Tauler
250,6;
das es [d.h. Gottes Gebote zu
erfüllen] der mensche nút entuͦ von einer tumber
kuͦnheit oder von einer blinder vermessenheit oder einer
guͦtdunklicheit und getoͤrstikeit ebd.
272,8
u.ö.
MWB 2 1043,28; Bearbeiter: Bohnert
guotelach, -lech
stN.
Koll. zu guot stN.
‘Eigentum, Besitz’
der mensch versmæhe gar di werlt, daz er lazze daz gutelach,
daz gelustlach PrBerthKl
5,41;
von den werltlichen luten geyl, / di ir ende und ouch ir heil
/ legen uf werltlich gutelech, / daz in ym selbe hat gebrech / und wirt sust und so
gewunnen Hiob
4489
MWB 2 1043,43; Bearbeiter: Bohnert
guoten
swV.
‘
guot sein: angenehm sein, wohltun, erfreuen’
ein langiu rede von minnen / diu swæret höfschen sinnen: /
kurz rede von guoten minnen / diu guotet guoten sinnen Tr
12186
MWB 2 1043,50; Bearbeiter: Bohnert
guotenphâher
stM.
‘Empfänger einer Wohltat’
so minnet der guͦttuͤier me von nature sinen guͦt
emphaher, denne der guͦt emphaher tuͤie sinen guͦttuͤier
BdT
56,6.7.12.17
MWB 2 1043,54; Bearbeiter: Bohnert
guoten-, guotemtac
stM.
alem.
‘Montag’ (vgl. DWB 4,1,6,1415f.; ZfM 27 [1960], S. 138f.;
Wanzeck, Farbwortverbindungen S. 160f.), in Urk.-Datierungen:
dirre brief wart geben [...] an dem gvͦtemtage
vor sante Martines tage UrkCorp (WMU)
228,10;
an dem gvͦten tage in der pfingestvuͦken ebd.
245,5
u.ö.;
an dem naͤhsten guͦtemtag vor vͤnsers herren gottes
vffert tag UrkHohenz
1,149
(a. 1337)
u.ö.;
UrkEls
2,180
(a. 1344).
– vgl. guoter mântac:
die sone, sy do geschach / up eynen gueden maindaich / reicht na paischen
veirzein naicht HagenChr (G)
6276
und vgl. guot Adj.
6.3
MWB 2 1043,58; Bearbeiter: Bohnert
guotgemuot
Part.-Adj.
‘von guter, rechtschaffener Gesinnung’, subst.:
gelücke [...] wonet bi den guten / und den wolgemuten
[La. gut gemuten
]
Frl
5:52,4
MWB 2 1044,7; Bearbeiter: Bohnert
guotgërn
Adj.
‘wohlwollend’, als Übers. von lat. benignus:
PsWindb
68,17;
benignissime domine: guotgernister [alternative Glossierung:
wolewilligister
] herro ebd.
68,Oratio
MWB 2 1044,11; Bearbeiter: Bohnert
guotgërne
stF.
‘Wohlwollen’
benignitatem: wolewillicheite, guotgerne
[Doppelglossierung]
PsWindb
84,13
MWB 2 1044,15; Bearbeiter: Bohnert
guotgërnicheit
stF.
‘Wohlwollen’
benignitate: guotgernicheit PsWindb
134,Oratio
MWB 2 1044,18; Bearbeiter: Bohnert
guotgewinner
stM.
‘Gewinner von Wertsachen, Geld’, im Sinne von ‘Händler’ (Glossar) oder
‘Gauner, Betrüger’ (DWB 4,1,6,1428):
der gesell [...] saste sich ze tisch
zuͦ einem wilden gesinde und guͦtgewúnnern, die och zuͦ
dem jarmarkt waren komen Seuse
74,24
MWB 2 1044,20; Bearbeiter: Bohnert
guotheit
stF.
1
‘das guot-Sein’ , auf Gott bezogen 2
‘Rechtschaffenheit, Tugendhaftigkeit; Frömmigkeit’
3
‘Gutes, Freundliches’
1
‘das guot-Sein’, auf Gott bezogen:
wan he got ist, so inist he nicht guit, mer he ist di guitheit Parad
33,21;
die nature gotis ist die guotheit
[
bonitas
]
ThvASu
16,7
u.ö.;
alles guͦt flu̍sset us der u̍berflu̍ssikait der
guͦthait gottes Eckh
1:245,5;
nu ist da vor geseit von dem infliessenden und
úberfliessenden guͦte, daz got ist in im selb, dez grundlosú
úbernatúrlichú guͦtheit zwinget sich selb, daz er daz
nút allein wil haben Seuse
178,23.
179,7.
179,32;
Eckh
1:234,13.
5: 288,4;
Tauler
159,34.
–
die alle wolten schowen / daz raine wib, den werden man,
/ da gott michel wunder an / hette in sinner gottheitt [l.
guottheitt
‘Güte’
] / baide geformett und geleitt
GTroj
12805
2
‘Rechtschaffenheit, Tugendhaftigkeit; Frömmigkeit’
begerunge ist ein wurzel aller tugende unde guotheit Eckh(Pf)
479,9;
daz hœhste dâ der geist zuo komen mac in disem lîbe, daz ist
[...] daz er tugende üebe niht von nôt, mêr von einer
weslîcher guotheit ZweiWege
245;
dise lút [Asketen, die der geschöpflichen Welt verhaftet
bleiben] hand vil eigenwilliger vnd gesaͤczter
guͦtheit Geistb
3,102.
– auf eine einzelne Handlung bezogen:
ist si [Folgewirkung einer
Handlung] vorbedaht, so ist daz offenbar, daz si zuoleit der
guotheit oder zuo der bosheit [
addit ad bonitatem vel
malitiam
] der getat ThvASu
160,12
u.ö.
3
‘Gutes, Freundliches’
was ie wipliches bild [d.h. was auch immer alle
Frauen]
[...] / lieb und starcke minn / gen iren werden ameys
habent verbracht [= vür brâht
] / unnd was sy
guͦtthait darwider habent gedacht, / solt ich haben ir aller gewalt,
[...] / mein hertz gund úch allain der eren
FrSchw
7894;
diß zerung wil ich dir geben / umb die guͦthait
[Wohltat] die du mir hast getan ebd.
2345
MWB 2 1044,26; Bearbeiter: Bohnert
guothërzic
Adj.
1
‘gutgesinnt, freundlich’
2
‘rechtschaffen, fromm’
1
‘gutgesinnt, freundlich’
do dis [Seuses Krankheit] innen
ward ein getrúwer guͦtherziger mensche, der sin do pflag
Seuse
87,22;
im waz [...] unz an die selben zit
sin noturft vil wol zuͦgevallen von guͦtherzigen menschen.
[...] dú zugen ir hilf und frúntschaft
von im ebd.
124,17.
78,1
2
‘rechtschaffen, fromm’
daz es [das Buch] fúrbaz
wúrdi gemainsamet allen guͦtherzigen menschen Seuse
6,9.
6,14.
97,5;
daz es gar gvͦtherzige man sind vnd oͮch ettewas gottes forhte
habende sint MerswZM
60,12;
wir hant drie erbere guothertzige einfaltige priestere bi vns MerswBrf
286.
292;
MerswNF
37,15.
44,14
MWB 2 1044,61; Bearbeiter: Bohnert
guotîn, güeten
stF.
zur Wortbildung s. Speicher, VRechte S. 81.
1
‘Freundlichkeit, Wohlwollen, Milde’
2
‘Wohltat, Gnadenerweis’
1
‘Freundlichkeit, Wohlwollen, Milde’
wil er briesterlichen leben, / er sol driu reht haben: / einez
ist diu guotin, / daz andir diu diemuotin, / daz dritte ist diu minne
VRechte
512.
503;
got [...], / des guͤtin niemend
ergruͤnden kan SpJesu
498;
daz ler mich dur din guͤtin Seuse
258,15;
fulica ist ain vogel [...], der hât
die art, wenn der adlar seineu kint auz dem nest gewirft, sô speist er si in grôzer
güeten und in miltikait mit seinen kinden BdN
189,5;
Hochz
202;
BdN
122,24
2
‘Wohltat, Gnadenerweis’
[Christus sagt,] swa zwene zesamene giengen / unde an daz
reht viengen, / daz er der dritte wolde sin / (daz ist ein michil guotin), / samt in
sitzzen unde stan / unde daz reht began VRechte
354
MWB 2 1045,10; Bearbeiter: Bohnert
guotlich, guonlich
Adj.,
Adv. , guotlîche(n)
Adv.
auch güet-, güen-;
Adv. auch
guͤtenlichen PrSchw
2,13;
guͦlichen RvEWh
1712
(s.u. 2.4).
– In den hier unter 1.5 und 2.7 sowie unter
guotlîche stF., -lîchen swV. behandelten Formen mit
guol-, guon-, güen- geht das Vorderglied nicht auf guot
zurück, sondern auf ahd. guol
‘Pracht’ (in guon-, güen- ist -ll- dissimiliert), s.
Etymol.Wb.d.Ahd. 4,692 s.v. guollîh. Vgl. guollîcheit
stF.
1 Adj. 1.1
‘freundlich, wohlgesinnt, liebevoll, sanft’
1.1.1 von Personen 1.1.2 von den Ausdrucksformen der freundlichen, liebenswürdigen Gesinnung 1.1.3 von der Gesinnung selbst 1.2
‘auf freundschaftliche, einvernehmliche Weise erreicht’ ,
vom Ergebnis eines Vergleichsverfahrens; in der Verbindung güetlich
stên (subst. Inf.) ‘Waffenstillstand’
1.3
‘bereit, geneigt, entschlossen’ , von der Gesinnung
( muot , wille ) 1.4
‘recht, sich gehörend, angemessen’
1.5
‘ruhmvoll, herrlich’
2 Adv. 2.1
‘freundlich, liebenswürdig, liebevoll’
2.1.1 von Handlungen 2.1.2 von der Gesinnung selbst 2.2
‘freundschaftlich, einvernehmlich’
2.2.1 bezogen auf Vergleichs- oder Schiedsverfahren 2.2.2 bezogen auf eine zwischen zwei Parteien getroffene
Vereinbarung; 2.3
‘friedlich, ohne Kampf/ Streit; einträchtig’
2.4
‘bereitwillig, gerne; ergeben, geduldig’
2.5
‘erfreulich, gefällig’
2.5.1 bezogen auf das Aussehen einer Person 2.5.2 bezogen auf Handlungen. 2.6
‘auf rechte, angemessene Weise; sorgfältig’
2.7
‘ruhmvoll, herrlich’
1
Adj.
1.1
‘freundlich, wohlgesinnt, liebevoll, sanft’
1.1.1
von Personen:
mîn sanc wil genâde suochen / an dich, güetlîch wîp
MF:Wolfr
6: 3,2;
der gvͦtliche schepher DvAStaff
168;
he wart [...] ein milde gutlich forste
[= vürste
]
Köditz
8,20;
also vil als wir guͤtlich, minnesam, vridesam
sin, also vil glichen wir den engeln Mechth
6: 32,17;
daz du mit augen nie gesehen / habst so
guͦtlichen man HvNstGZ
3071;
PsM
H 55,1;
Tauler
15,11.
106,29.
234,6.
– subst.:
in tusint geslehte lone och
ich [Gott] / den guͦtlichen
[
his qui diligunt me Ex
20,6] mit erbermkeit RvEWchr
11654
1.1.2
von den Ausdrucksformen der freundlichen, liebenswürdigen
Gesinnung:
ein gutlich antlitze Herb
2962;
sin anblic was gutlich Köditz
8,27;
friwentlîche blicke und güetlîchez sehen
NibB
353,1;
ein güetlich lachen SM:Ro
2: 3,5;
güetlîch umbevâhen NibB
616,2;
güetlîch triuten unde küssen KLD:UvL
57: 7,6;
MF:Mor
27: 1,6;
Seuse
15,20.
–
er [Gastgeber] tete den
stîgen und den wegen / manegen güetlîchen segen, / die mich gewîset
heten dar Iw
358;
reiner wîbe güetlîch grüezen KLD:
UvL
59: 1,9;
ir wart uff mich so rehte zorn
[...], / daz sie mir
[...] / kein gutlich wort nie zu gesprach
Minneb
4505;
KLD:GvN
49: 3,7;
Ottok
38695;
Tauler
148,10.
–
mit güetlîchen siten NibB
822,4.
1399,2;
mit güetlîchen gebærden RvEBarl
4932;
Ägidius
550;
MF:Wolfr
6: 4,5;
Tr
8792.
–
ir dienest was sô güetlich AHeinr
349;
güetlîch helfe KLD:GvN
24: 3,3;
güetlîcher trôst:
Parz
329,17;
hêr Gâwân / danctem verjen unt der tohter sîn
[...] / ir güetlîchen spîse ebd.
623,9;
AHeinr
310
1.1.3
von der Gesinnung selbst:
sô ist verlorn al [d.h. auch das Gute] swaz
er [ein gewohnheitsmäßiger Übeltäter] tuot, / wan
nieman guotlichen muot / noch zuht an in gelouben kan WolfWiege
1708;
UvLFrd
506,14.
564,22;
wil si bekennen den güetlîchen willen den ich gein ir hân KLD:
HvSw
4,1;
dez selben chriges hab wir vns paidentholb gesatzet mit vnser paider
gütlichen willen an vier man UrkNAltaich
1,277
(a. 1320)
1.2
‘auf freundschaftliche, einvernehmliche Weise erreicht’,
vom Ergebnis eines Vergleichsverfahrens; in der Verbindung güetlich
stên (subst. Inf.) ‘Waffenstillstand’
unde machte einen tag unde ein gutlich sten biz uff sente Mertins tag
Köditz
49,10
(vgl. Anm. z.St., DRW 4,1341, weitere frnhd. Belege:
UrkErf
2,467. 602. 799
(a. 1370–1398)
)
1.3
‘bereit, geneigt, entschlossen’, von der Gesinnung
(muot, wille):
[Alexander ermuntert seine Krieger:] habt ir sô
guotlîchen muot / daz ir ez willeclîche tuot / und âne zornlîchen site, / so ist
iu dester baz dâ mite: / habet irs haz unde nît, / ir habet dester wirser zît
RvEAlex
10949.
–
mit güetlîchem willen
‘bereitwillig’
daz er [...] /
ir [seiner Tochter] nimmer gæbe dheinen man, /
wan dem si gern wær undertân / mit güetlîchem willen EnikFb
287;
daz wier mit gvͦetleichem willen vnd gemainem rat vnser aigen
[...] hingegeben [...]
haben UrkCorp (WMU)
1868,4
u.ö.;
Mechth
7: 36,38
1.4
‘recht, sich gehörend, angemessen’
wande ich [...] allewege wil helfen vnde raden
minner swester kinden [...], als iz auch billich ist
vnde gutlich ist UrkCorp (WMU)
3451,44;
swaz sô ir habet vernomen, / daz behaltet vile wole, / ir selbe unde diu
chint. / daz sint guͦetlichiu dinch [
custodi verbum
istud legitimum tibi et filiis tuis Ex 12,24]
Exod
2604.
–
mit guotlîchen dingen
‘wie es sich gehört, auf angemessene Weise’
[die dänischen Helden wurden] bestatet hêrlîchen.
[...] / der
[anderen] wart ouch dâ war genomen / mit
güetlîchen dingen KlageB
2379;
[Dido zu Anna:] daz wîb [die
Zauberin] , dar ich dich umbe bat, / die salt dû mir
bringen / mit gûtlîchen dingen, / mit listlîchen sachen En
2310.
1574(La.).
10226;
Erz III
129,72
1.5
‘ruhmvoll, herrlich’
frovden wunder / hant siv [die Heiligen im
Himmelreich]
[...] / an der guonlichen ere Martina
246,77.
274,107;
guotlich ere ebd.
274,2;
man schowet [im Himmel] iemer ane leit / die
guonlichen gotheit ebd.
278,22;
daz wort gunlich tiutet so: / den [l.
in
] hoher er wesen fro ebd.
274,83;
das ist das ewige leben, in dem er vns mit sinen userwelten in guenlicher
wise wil tuon behalten PrWack
67,22;
RvEBarl
6207;
Seuse
539,13
2
Adv.
2.1
‘freundlich, liebenswürdig, liebevoll’
2.1.1
von Handlungen:
sî saz mir güetlichen bî Iw
341;
guotlîche giengen si dar Tr
2678;
und begunde [...] / in
güetlîch umbevâhen UvZLanz
7226;
gûtlîch her si kuste En
12952;
sîn trûtgemahel stuont dâ bî / die er vil güetlich ane sach
AHeinr
1491;
si begunde lachen / güetlîche KvWTroj
19977;
AvaLJ
138,4;
Lucid
152,10;
UvLFrd
503,11.
–
zem künge er güetlîchen sprach Parz
7,18;
er gruozt in guotlîch LBarl
1783;
ich habe mit uwern gnaden waz zu reden: woldit ir daz gutlich
vornemen Köditz
22,4;
AvaLJ
175,3;
Roth
3703;
PrSchw
2,13.
–
~ danken:
NibB
245,3;
RvEWchr
24973;
Ottok
57713.
–
bit in nû güetlîche [im
Guten] ; / lâ drôlîche rede sîn! RvEBarl
8582;
Parz
264,23;
Köditz
50,7.
–
daz [
kint
] kunde gebâren /
sô rehte güetlîchen AHeinr
305;
gein der mîn herze alsô güetlîchen stât KLD:HvSw
19:3,4.
–
das unse herre der [...] marcgreve
Friderich von Misne umb die saczunge
[Verpfändung] der stad zcu Vriberg gegen
uns gutlichen und genetlichen getan hat [wohlwollend und
gnädig verfahren ist]
UrkFreiberg
1:50,39
(a. 1317);
ez
[
tier
] legt sich vür in ûf daz gras
/ und gnâte [= genâdete
] im sîner
künfte dar. / des wart er an im wol gewar, / wand ez vil güetlîche
tet [sich verhielt]
Wig
4503.
–
jmdm.
~ dienen:
Himmelr
8,17;
vil güetlîchen ich sîn phlac / mit triuwen
RvEBarl
7559;
der wart vil güetlichen / enpfangen unde ân allen haz
KvWSilv
160;
VMos
47,21;
NibB
1350,4;
WolfdA
560,2.
–
daz er mich ir nie verstiez / und mich sô
güetlichen liez / mit der juncvrouwen ezzen Iw
362;
swer aber âne koufen ir gâbe ihtes gerte, / si wâren in dem
willen, daz man ir manigen güetlîche werte Kudr
325,4;
si warnt’ si güetlîche, sô vriunde liebe
vriunde tuont NibB
1030,4;
NibA
1739,2.
– von Handlungen Gottes:
wie meht er [der Hl. Geist] guotlîcher
getuon? Aneg
780;
die phaffen [...]
manten unde flêgten / got [...], / daz er sich
guotlich / bedæhte gegen den sînen, / die sich tœten und pînen /
liezen durch sînen willen Ottok
51086;
MarlbRh
133,33;
Parad
12,15
2.1.2
von der Gesinnung selbst:
das gein im were niht Laban / alse guͤtliche
gemuͦt / [...] als ê davor
RvEWchr
6420.
7651;
UvLFrd
353,12
2.2
‘freundschaftlich, einvernehmlich’
2.2.1
bezogen auf Vergleichs- oder Schiedsverfahren:
daz si sich solden / mit einander verrihten / und
guotlichen verslihten Ottok
61440.
27044.
70441;
der edele herzoge [...] richte si gutlich
unde gruntlich, wanne im getruwelich leit was der krig unde zweitracht di si
kein einandir hatten Köditz
35,13.
24,29;
mynlichin inde gutlichin UrkDOKobl
1,404
(a. 1345);
UrkGlar (St)
1:1,20
(a. 1302)
2.2.2
bezogen auf eine zwischen zwei Parteien getroffene
Vereinbarung;
eine gestundete Schuld stêt ~
:
ouch schullin der von Erfurte gevangin tag habe [wird
den Gefangenen der Erfurter die Haft erlassen] von
suntage der nu wirt ubir dri wochin, unde swaz si geldis nicht geleist
habin, daz schal sten gutlich uf den selbin tag UrkErf
1,392
(a.
1310)
2.3
‘friedlich, ohne Kampf/ Streit; einträchtig’
unz an den man / der güetlîch die stat gewan
Wh
227,30;
di stat ward im auff getan / und [er
wurde] gutlichen dar ein gelan HvNstAp
20538;
âne kriec und guotlich Ottok
23423;
Walberan (L)
2167.
–
~ mit jmdm. leben:
ieglich man [...] sol mit
sînem wîbe guotlîche leben Gen
304;
daz wir vridelichen unde guͦtlihen mit anandir
lebin Spec
70,5;
eintrechticlich unde gutlich Köditz
46,12.15;
WälGa
7833;
BdN
237,20
2.4
‘bereitwillig, gerne; ergeben, geduldig’
lâz [...] / den jâmer nâch dem guote, / daz dû
gelâzen hâst durch got. / wis gotlich [La.
guͦtlich
] arm durch sîn gebot
RvEBarl
15474;
daz die eigen liute gern und guͤtlichen dienen, und daz man niht
ein twingere si WälGa
Vorr. 410;
ditz soltes dû virnemen vil geduldeclîchen
[...]
[Antwort:] ich hân
gûtlîchen gehôret PrMd (J)
342,26;
wande ich die nôt wolde iemer güetlîch lîden, / het ich von schulden
verdient den haz MF:Hausen
2:3,5;
daz lamp daz lîdet gutlîchen âne grôz geschreie waz man ime tut
HvFritzlHl
53,21;
ûf den hals in ieglîcher sluoc. / wie güetlîche er daz
vertruoc KvHeimUrst
246;
Kudr
1021,1;
RvEWh
1712;
Ottok
3405.
49024;
Tauler
179,31
2.5
‘erfreulich, gefällig’
2.5.1
bezogen auf das Aussehen einer Person:
im behaget wol der bote, / wan er was gutlich getan
Vät
28377.
35914;
diu güetlich gestalte, züchte rîche SM:
Te
2: 2,2
2.5.2
bezogen auf Handlungen.
– jmdm.
~ tuon
‘jmdm. etw. Erfreuliches, Angenehmes zufügen, ihn erfreuen’
wie gutlich du in dete, / so waren sie
eiterbitter HvNstGZ
2526;
ich wil mir selben güetlîch tun und wilz mir selber wol bieten
PrNvStr
265,31;
unde taten on gutlich an spise Köditz
51,5;
der mensche sol [...] minnen den der ime
guͤtlich tuͦt mit gabe oder mit lere BdT
55,16;
HvFritzlHl
165,34;
PrNvStr
261,31;
Köditz
46,5.
–
ieglicher begunde jehen, / im wære guotlich
geschehen, / daz er den andern het erkant Ottok
43414;
daz sanctus Johannes im selber niht sô güetleich
lebt nâch dem leib, daz er allzeit flaisch æze
[...] in der wüesten BdN
303,20
2.6
‘auf rechte, angemessene Weise; sorgfältig’
hat indert ein wip ie missetan, / sin munt daz wol gesagen kan: / wo ein
wip güetlichen tuot, / des hat er nicht ze sagen muot UvLFrb
1669;
Scoph
7,8.4;
der uatir sprach er soldez im sagen unde dehein wis niht uerdagen; / daz
tet Joseph guͦtlichen GenM
74,7;
nu dienet michel guot, / daz ir mînen willen vil
güetlîchen tuot NibB
1414,2;
diu maget ist ellende. frouwe, ir sult si güetlîchen lêren Kudr
994,4;
Himmelr
1,12;
[Urkunden] wurden guotlich versigelt
Ottok
28418;
daz si sich / güetlîchen hêten bedâht
KvHeimUrst
1281
2.7
‘ruhmvoll, herrlich’
[Christus zu der sterbenden Maria:] min liebú
muͦter, kum zuͦ mir! [...] / kum,
froͤwe dich in dins kindes rich / guͤnlich iemer eweklich
[Vorlage: in celesti gloria semper
iocunderis
]
WernhMl
13796
MWB 2 1045,26; Bearbeiter: Bohnert
guotlîche, guollîche,
guonlîche
stF.
zu guol-, guon- s. bei guotlich.
1
‘Herrlichkeit, Glanz, strahlende Schönheit’
1.1 auf Gott, Himmlisches bezogen 1.2 auf Menschen, Irdisches bezogen 2
‘Verherrlichung, Ruhm’
1
‘Herrlichkeit, Glanz, strahlende Schönheit’
1.1
auf Gott, Himmlisches bezogen:
er gesizzet [...] mit in ze
merde [Abendmahl] , / mit michilere guotlîche in
deme himilrîche Gen
2904;
gotes muͦter, [...] fon der
guͦlliki dines luteren antluzes so flihen unde zerfaren alle mine fiende
EngelbGeb
99;
ez wart [...] / uf dem
berge [Sinai] alda bekant / der gotis
guͤnliche tougen / [...] als eins grozen
fúrs blig RvEWchr
11818;
das sy in [Christus] in siner guͤnlichi
gesechen hety, und das sy da von nit gesagen kúndi
[...] wie úberwunneklich die gesicht was
Stagel
68,28;
PrHermet
343;
BrEng
Prolog.
5;
Seuse
337,13.
476,18.
–
und der wille gotes smakt in [den Gott
ganz hingegebenen Menschen] so wol und hein so vil
guͤnlichi dar an [...].
[...] disú menschen sind neiswi reht
als in dem himelrich Seuse
95,7
1.2
auf Menschen, Irdisches bezogen:
wan uns nehein gewalt, nehein herschaft, nehein richton, nehein gvollichi
dir welte mac beschirmin PrWack
13,50.
–
üppige ~
(lat. inanis/ vana gloria)
‘Stolz, Hochmut’
daz ich mich versundet han
[...] mit ubermvͦt, mit spôtte, mit
uppiger gvͦtelich Spec
4,9;
von der hochfart koment die siben houbetsunde
[...]. du erste heizet upigiu guenlichu
Bihteb
31.
32;
TrudHL
11,34;
BrEng
49;
PrGeorg
33,16
2
‘Verherrlichung, Ruhm’
uerlihe mir, barmherziger got, das [das, was] dir
wol geuallet, [...] volkomenlichen cefolbringen zuo einem
lobe vnt guenlichi dines namen PrWack
97,3;
gloria: guotlih, ere [Doppelglossierung]
PsWindb
56,12.
– jmdm. (Gott) (die) ~ geben:
wenne du [...] got guenlichi und ere gibest von
allem dinem tuon und lassen PrEngelb
200,273;
PrWack
20,17
MWB 2 1048,47; Bearbeiter: Bohnert
guotlîcheit, -lîchkeit
stF.
‘Freundlichkeit, Liebenswürdigkeit’
das man [...] weder stritig noch
kibig si; sunder man sol [...] stille sin und
guͤtlich in guͦter guͤtlicheit Tauler
234,6.
52,7.
309,32;
di tûbe meinet [...] di gutlichkeit und lûterkeit
unses herren Jêsu Kristi; wan di tûbe ist âne gallen HvFritzlHl
53,17
MWB 2 1049,18; Bearbeiter: Bohnert
guotlîchen, guol-,
guonlîchen
swV.
zu guol- ( Will ), guon- s. bei
guotlich.
1
‘jmdn. verherrlichen, rühmen’
2 refl. und intr. (mit Präp. an/ in ), ‘sich (einer
Sache) rühmen’
1
‘jmdn. verherrlichen, rühmen’
daz wir den vater loben unde den sun êren unde den hailigen
gaist guͦtlîchen TrudHL
53,17;
ir reinen selen, [...]
ruͤment und prisent, lobent und guͤnlichent
[...] die hohen
kúnegin [Maria]
Seuse
263,16;
[der auferstandene Jesus] erschein im
[...] / gegüenlîchet, am lîbe gesunt WvRh
12591;
BrZw
57;
KvHelmsd
2796;
Stagel
44,7
2
refl. und intr. (mit Präp. an/ in), ‘sich (einer
Sache) rühmen’
des [Kreuzestodes Christi]
neschament siu [die Gläubigen] sich nieht sunder siu
goutelîchent sich dar ane TrudHL
48,25;
Will
57,5;
der sich guͦenliche, der guͦenliche sich in
unsirm herrin [I Cor 1,31]
BrEng
Prolog.
–
gloriabuntur: guotlichent PsWindb
5,12;
BrZw
Prolog
MWB 2 1049,25; Bearbeiter: Bohnert
guotman
stM.
‘rechtschaffener Mann’
do vant er Zebedeum unde sin zwene sun, / Jacobum unde
Johannem, zwen guotmanne AvaLJ
53,3
MWB 2 1049,41; Bearbeiter: Bohnert
guotmuotic
Adj.
‘
guoten muot habend’
[Sanguiniker] sint gebinde, minnende, frolich
[...], geturstic [kühn] unde
guotmuotic MNat
1,30
MWB 2 1049,44; Bearbeiter: Bohnert
guotnisse
stF.
‘Güte’
[Gott erwies uns Menschen ein groze libe und wurde
Mensch:] die guͦtnisse suͦle wir nemmen in vnser
herze vnd suln in libe haben PrLpz (L)
38,28
MWB 2 1049,47; Bearbeiter: Bohnert
guotsælic
Adj.
‘durch Vermögen beglückt’
er ist ein guotsæliger man. / [...] mit guote lebt er
sæliclîch Helbl
1,34
MWB 2 1049,51; Bearbeiter: Bohnert
guotschînende
Part.-Adj.
‘rechtschaffen, fromm scheinend’
man vindet zwaierlay wisen under guͦtschinenden
menschen: etlichú fuͤrent ein vernúnftig wise und
etlichú ein unvernúnftig Seuse
156,17;
also ward er jemerlich zertragen in verrú land
[weithin ins Gerede gebracht, verleumdet] von derley
guͦtschinenden menschen ebd.
125,18
u.ö.;
den genuͤget mit iren guͦtschinenden werken
Tauler
288,2;
mit uswendiger guͦtschinender sinnelicher blinder
wise ebd.
288,18.
374,11;
Eckh (Pf)
340,30;
MerswZM
49,2
MWB 2 1049,54; Bearbeiter: Bohnert
guotswende
swM.
‘Verschwender von Vermögen’
[der verlorene Sohn (Lc 15,11ff.) ist] der gutswende, /
der in dem ellende / sin erbeteil verwesen hat Litan
1195;
ein guotswent ân êre Helbl
2,429
MWB 2 1050,1; Bearbeiter: Bohnert
guotswender
stM.
‘Verschwender von Vermögen’
ein itslich rehter spiler / hat vierhande gutswender [nämlich
Würfelverleiher, Augenzähler, Pfandner und Wirt]
[...]. / waz krefte hat do sin gewin, / die viere zihen wol
einen hin Jüngl
364
MWB 2 1050,5; Bearbeiter: Bohnert |