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ABCDEF s.VGHIJKL
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g – gâchlîchen
gâchmuot – gagen
gagen – galander
galanderisch – 1galle
2galle – galter
galtnüsse – gamerot
gamîe – gancheil
ganclîche – ganteren
ganz – gärmic
garn – gartenhuon
gartenhûs – 3garwe
garwwurz – gastmeisterin
gastnusse – gaʒʒenspringer
ge- – gebæric
gëbærin – gëbendic
gebenedîunge – gebietære
gebietærin – gebiurischlich
gebiurlich – geböume
gebôʒ – gebrëst, gebrëste, gebrësten
gebrëstelîn – gebrûchic
gebrûchlich – gebunt
gebunt – geburst
geburt – gedâht
gedâht – gedense
gederbe – gedinge
gedinge – gedrange
gedrâte – gedünste
gedurchtriben – gegate
gegatrom – gegenkouf
gegenlëder – gegensetzunge
gegensidele – gegenwertes
gegenwertic – gegihte
gegiric – gehaʒʒic
gêhe – gehëlfe
gehëlfelîche – gehilfe
gehilfic – gehœric
gehœrlich – gehügenisse
gehugesam – geifer
geifervrâʒ – geiselrieme
geiselruote – geisticlich
geistîn – geiʒhorn
geiʒhût – gejeitschuoch
gejeitvogele – gekünne
gël – gelegede
gelegelich – gelende
1gelende – gêlîche
gelîcheit – gelîchmëʒʒunge
gelîchnisgëbende – gelide
gelidemâʒe – gêlingen
gelîp – gëlm
gëlmen – geloup
geloup – gëlte
gëltel – gelückede
gelückederat – gelüstelîn
gelustic – gemahel
gemahelbettelîn – gemæʒicheit
gemæʒiclich – 2gemeine
1gemeinen – gemeinsin
gemeinunge – gemerrede
gemêrsal – 2gemüete, gemuote
gemüetic – gemutzet
gemʒe – genâdenschüʒʒel
genâdensol – genæmicheit
genamʒôn – genemede
genende – genëserinne
genetzen – genieʒen
genieʒlich (?) – genôʒen
genôʒgeselle – gensîn
gensischen – genuhtlîchen
genuhtrîch – genuʒ
genuʒt – gephrange
gephünde – 1gerat
2gerat – gerëhen
gerëht – gereisic
gereitære – gerieme
geriemen – gerihticlîche
gerihtinsigel – geriune
1geriusche – gerouche
geröufe – gerte
gerte – gerûmiclich
gerummel, gerumpel – gêrvalke
gerwære – gesaten
gesatznissede – gescheftbrief
geschefte – geschepfnisse
geschepfunge – geschiuwede
geschoc – geschrihte
geschrîp – gesëhen
gesëhenheit – geselliclîcheit
geselligen – gesihtic
gesihticlich – gesite
gesiten – geslihte
geslinge – gesnæren
gesnarren – gespenstnisse
gesper (?) – gespræchelich
gespræchetac – gespunst
gespür – gestelle
gestellet – gestifte
gestille – gestrenglîche
gestrenze – ge|stunge
gestungede – gesuoch
gesuochære – geswerme
geswërte – gesworn
gesworne – getelle
getelôs – getougen
getougen – getreigeret
getrenke – getrüese (?)
getrügede – getwædicheit
getwædigen – gëtzen
getzsal – gevalte
gevanclich – gevëderen, gevëdern
gevêhe – geverte|lehe
gevertinne (?) – gevlester
gevlitter – gevrier
gevrist – gevülle
gevuoc – gewahsenheit
gewahst – gewaltroubunge
gewaltsame – gewar
gewar – gewe
gewëbe – gewellen
geweltigen – gewërben
gewërbic – gewern
gewërn – gewiere
gewieret – gewinnen
gewinnic – gewist
gewiste – gewonunge
geworden – gewzen (?)
gezagel – gezëmelich
gezemen – gezît
gezîte – gezoc
gezogen – gezwîen
gezwîge – giefen
giege – gifticheit
gifticlich – giht
gihtboum – gimbîʒen
gimme – gippengappen
gippentuoch – giric
giricheit – gischen
gîse – gîtigære
gîtige – 1glan
2glan – glas(e)väʒʒelîn
glas(e)vënster – gleimel
gleimelîn – gleten
glêtphenninc – glipfen
glise – glocke
glockehûs – glôriôs
glôriôslich – gluothaven
gluothert – goder
goedertieren – golf
gollen – goltgesmîde
goltgesteine – goltreit
goltrîch – golttropfe
goltvar – gos (?)
got – gotesarm
gotesbeckære – gotesmordærinne
gotesphenninc – gotgeformet
gotgelâʒen – gotmeinunge
gotmensche – gouch
gouch – goukelære
goukelbilde – goukelspil
goukelsprütze – göumütte, -mutte
göu|phâwe – grabe
grabe – grâf-
graft – gramerʒîe
gramerʒîen – gransprunge
gransprunge – gras(e)phenninc
gras(e)spier – grâvenrëht
grâveschaft – grebinc
grebnisse – gremiclich
grempære – griekech
grien – griffel
griffelære – grimmetât
grimmic – grisegrammen
      grimmic Adj.
      grimmicheit stF.
      grimmiclich Adj., Adv.
      grimmigære stM.
      grîn stM.
      grindel stM.
      grinden swV.
      grindic Adj.
      grînen stV. (Ia).
      grîner stM.
      grinnen stV. (IIIa)
      grint Adj.
      grint stM.
      grinthüetelîn stN.
      grintwurz F.
      gripfære stM.
      gripfen swV.
      gripfic Adj.
      gripten swV.
      grîs Adj.
      grîse F.
      grîse M.
      grîse stF.
      grisegram stM.
      grisegrammen swV.
grîseleht – griuslich
griuwe – groppe
gros – grôʒmüetic
grôʒmuoticheit – grüenheit
grüenlich – grunderëbe
gründic – gruntübele
gruntvestære – gruon-
gruon- – grütschîn
grutte – 1gücken
2gücken – güfticheit
güfticlich – gûlen
gülle – gumpenîe
gunderam – guotdunken
guotdunkende – guotswender
guottât – gürtelgewant
gürtellîn – gymnosophiste

   grimmic - grisegrammen    


grimmic Adj. auch krimmic. 1 ‘zornig, wütend, angriffslustig’
2 ‘wild, ungestüm’
3 ‘grausam, schrecklich’
   1 ‘zornig, wütend, angriffslustig’ da sach ich [ein heidnischer Spion] den grimmigen kaiser: / er froͮt sich diner raise [König Paligans Kriegszug] / di wir her haben getan Rol 7953; der ameyze zv im [dem Löwen Vrevel] lief / mit einem grimmigen mvte ReinFu K,1295; des wart der herre zornec unde grimmic genuoc NibB 207,4. 2301,4; chrimmigez gemuͦte TrudHL 55,29; Roth 1049. – ‘feindselig’ der gotes engel [...] sagete ire [Hagar] ze wâre daz si sciere einen sun gebâre, / der wurde scarf unde grimmich, wider daz liut unsâlich Gen 855    2 ‘wild, ungestüm’ di grimmigen Sorbiten / unt Baire di stritegen / [...] : / si musen im [dem Kaiser] alle nige Rol 6839; capreola [...] ist ain wildeu gaiz [...] und ist gar ain grimmigz tierl under seinem gesläht. aber gegen andern tiern ist ez vorhtig und sänftig BdN 128,32. 121,11; PrOberalt 6,17; Mechth 5: 11,18    3 ‘grausam, schrecklich’ vil grimmech wirt diu not [ an dem jungisten ende ] AvaA 7,4; mich habent begriffen div lêit des ubeln tôdis, div sere der grimmigin helle habint mich geuangin Spec 38,14. 126,5; der wirt sprach unsuoze, / wan er ein grimmic herze truoc UvZLanz 4453; ich vorchte dich, wen du eyn grymmyk [strenger] mensche bist [ quia homo austerus es Lc 19,21] EvBerl 138,21; TrudHL 62,21; NibB 1961,4. – als Attribut zu tôt: si wolten den grimmigen tot dolen Rol 5459. 8002; der esel [Bileams] habete groze not / uor ime sach er den krimmigen tot [den Engel mit dem Schwert, Nm 22,23ff.] VMos 73,24; Reinhart bleip in grozer not, / er wante den grimmigen tot / vil gewislichen han ReinFu K,360. K,1248; Spec 75,12; Roth 518

MWB 2 930,20; Bearbeiter: Richter

grimmicheit stF. 1 ‘Zorn, Wut, Feindseligkeit’
2 ‘Grausamkeit, Härte’
3 ‘Wildheit’
   1 ‘Zorn, Wut, Feindseligkeit’ der knecht vorte [fürchtete] sinez herren grimekeit HlReg 71,19; ein bilde sie hervur tete, / [...] / bezoubert vnd besworn. / ez was gut wider den zorn / vnde wider ander grimmekeit Herb 1019; der guote man Silvester, / der hie ze Rôme bâbest ist, / der hât vil harte lange vrist / entsezzen dîne [Kaiser Konstantins] grimmekeit KvWSilv 1229; KvWPant 856; Pass III 50,86    2 ‘Grausamkeit, Härte’ die ubeln [...] heten iren spot daran. / den vil heiligen man / si mit den gabeln mueten, / die von der hitze glueten / und stachen mit grimmekeit Pass III 385,51; vih unde liute wæren tôt / von sîner grimmekeite KvWPart 18173; he [...] vurchte nicht di grimmikeit / der vinde PfzdHech 245,11; UvZLanz 1203; Cranc Vorr. Aba 347,20    3 ‘Wildheit’ er [der Leopard] wirt nümmer sô zam, daz er seiner grimmichait vergezz BdN 145,18. 147,24; als balde ich [Jesus] zuͦ in [den wilden Tieren] kam, / do bettetont sú mich allú an / und kertent in senftmuͦtekait / ir naturlich grimekait WernhMl 5472; WvRh 5978

MWB 2 930,54; Bearbeiter: Richter

grimmiclich Adj., Adv. auch grimmenclich ( Pass I/II 105,14 ), chrimmiclich ( TrudHL 39,22 ); adv. auch -lîchen. 1 ‘zornig, grimmig, feindselig’
2 ‘grausam, schrecklich, fürchterlich’
3 ‘schmerzhaft, heftig’
4 intensivierend ‘außerordentlich, sehr’
   1 ‘zornig, grimmig, feindselig’ daz wort er grimmiclichen sprach Rol 5696; si erzeicten âne triegen / einen grimmeclîchen zorn Er 9082; got herre, wes hât mich gezigen / dîn râche unmâzen grimmeclich KvWEngelh 5375; si [die Verdammten in der Hölle] sint stetelich in so grimmeklichem muͦte, das inen grúwelt vor allem guͦte Mechth 3: 21,79; RvEAlex 14814; HvNstAp 5125    2 ‘grausam, schrecklich, fürchterlich’ dô sie [die Kästchen] wâren ûfgetân, / dô begunde für gân / ein sô grimmiclîcher stanc / daz sie diu wîle dûhte lanc LBarl 2118; [Gott] mensche wart, dur daz er uns von grimmeklicher nôt zuo im erlôste SM:JvR 1: 5,13; wie rehte grimmeclîchen vil swerte darinne erklanc! NibB 2212,1. 2365,3; RvEBarl 3732; WernhMl 11256. – als Attribut zu tôt: ich han durch iuwere not erliten einen grimmechlichen tot AvaLJ 163,2; ez muoz sîn bitter ende sîn / und wirt sîn grimmeclicher tôt KvWTroj 18199; KvWLd 15,16; WvRh 11531    3 ‘schmerzhaft, heftig’ o Kyliane du pinigst mich gar grimmeklich [ acriter ] ! ElsLA 785,17; o Colomate du enzúndest mich gar grimmeklich mit hiczen! ebd. 785,18    4 intensivierend ‘außerordentlich, sehr’ grimmeclich groz was sin zorn, / daz tet her harte wole schin GrRud Kb 33; diu rede was der frouwen / sô grimmiclichen swære / daz diu vil tugentbære / gar inniclichen weinde / und grimme clage erscheinde / mit herzen und mit munde KvWSchwanr 1473; er quam an mich sô hurtlich / unde stach mir einen stich / sô starc, sô grimmeclîchen hart, / swaz ich ie gestochen wart, / zwâr daz ist ein wint dâ wider HvFreibTr 2213

MWB 2 931,12; Bearbeiter: Richter

grimmigære stM. ‘jmd., der Grausames tut, grausam ist’ du [Gott] bist mir hart / in eynen grymmeger gekart Hiob 12738 (Iob 30,21); dem grimmiger, / der do hatte virhert / Agregentinos und virsert, / und waz he lute gewan, / di leite he groze martir an PfzdHech 185,1. 261,1. 276,33. 292,8. – bezogen auf Verleumder: ein kung gut [...] virnam di mere / daz sine grimmigere / zcu wirtscheftin sozin, / [...] mit snodin lumundin / si den herren stochin / mit snodir aftirsprochin PfzdHech 181,30

MWB 2 931,47; Bearbeiter: Tao

grîn stM. 1 von Menschen: ‘Geschrei, Jammer’
2 von Tieren: ‘Wiehern, Schreien; Knurren, Bellen’ usw.
3 ‘(aufgesperrter) Rachen’
   1 von Menschen: ‘Geschrei, Jammer’ elliv vrivde in churzer vrist / ist gærlichen hin geleit. / guͦt gemvte niemen treit / niwan biterlichen grein Warnung 1677; daz weinen lât / uber mich [Christus] al hî sîn, / tût ûres weinens grîn / uber ûch selbe und ûwer kint / di von ûch geboren sint JvFrst 8136; in bitterkeit und in gryne Hiob 8479; der mensch [...], / der kummerlich und in gryne / von wibesnam geboren wirt ebd. 6012 (vgl. Iob 15,14); HagenChr (G) 4971    2 von Tieren: ‘Wiehern, Schreien; Knurren, Bellen’ usw. – von Pferden: von stoze in hurte pine zwei orse [...] / in grozem, lutem grine gaben schrie JTit 2264,2; daz ors unt daz phärdelîn / erhuoben ein sô hôhen grîn, / daz ez Iwânet erhôrte / vor der stat Parz 155,30. – vom Hund: da lit min hunt, der heizzet Grin KgvOdenw 13,110    3 ‘(aufgesperrter) Rachen’ dû [Maria ] bræhte uns wider den lebenden schîn / mit dîner reinen güete, / den uns verlôs der helle grîn LobGesMar 27,11

MWB 2 931,57; Bearbeiter: Tao

grindel, grëndel stM. ein längeres Stück Holz, Balken zu verschiedenen Zwecken 1 ‘Tür-, Torriegel’
2 ‘Sperrvorrichtung, Schlagbaum’
3 Holz, womit die Falle gestellt wird
   1 ‘Tür-, Torriegel’ den grindil mîner ture nam ich abe daz ich mîneme gemahelen intsluzze TrudHL 71,8; die ture sich entsluzzen, / die grintil dannen schuzzen, / diu helle wart ouf getan Hochz 991; die grintel muosen bresten AvaLJ 160,3; darumbe mohte der reinen juncfroͮwen geist in den himel nit komen, wan Adam hatte den grendel alze verre fúr geschoben Mechth 5: 23,10. 6: 16,41    2 ‘Sperrvorrichtung, Schlagbaum’ zweinzeg viertel rogen von dem aker, der da lit ze Brisach bi dem grendel UrkCorp (WMU) 586,45. – wohl ‘Gatter, Palisadenwerk am Stadttor’ (vgl. SchweizId 2,757f.), nur Pl.: daz dû diu tor gemeine / mit den fuozliuten wol bewarst / und mit in an die grendel varst KvWTroj 30312; lâ der stete gesinde / dâ beiten unde harren / der grendel und der barren ebd. 30302; Prîant [...] dâ mit sîner huote wielt / der grendel und der porten ebd. 34161    3 Holz, womit die Falle gestellt wird: ich vurchte nit sin lag, / an duͤ grendel ich ez wag. / wie ichs nit vor wiste, / so vieng er mich mit liste Ratte 20

MWB 2 932,13; Bearbeiter: Tao

grinden swV. ‘mit Grind bedeckt sein, Hautausschlag haben’, Sprichw. (TPMA 1,232): an dem arse grindet die mat [ = maget ] , / wan sie sich nit ruren lat SalMark 341

MWB 2 932,36; Bearbeiter: Tao

grindic Adj. ‘mit Ausschlag behaftet, grindig; räudig’ daz helpet de lude, de eyn bose houet han vnde grindich, ef en daz houet myd syner harn weschet alle dage eyn half iar OvBaierl 75,9; Pilgerf 7537 ( → grint Adj.)

MWB 2 932,40; Bearbeiter: Tao

grînen stV. (Ia). 1 von Tieren: ‘(wütende, drohende, klagende) Laute von sich geben’
1.1 allg.
1.2 bes. von Hunden
1.2.1 absol.
1.2.2 mit Präp.; meist in Vergleichen
1.3 von Schweinen
1.4 von Pferden
1.5 von anderen Tieren
1.6 übertr., vom tosenden Meer, subst.
2 von Menschen
2.1 ‘knurren, murren’
2.1.1 absol.
2.1.2 mit Präp.
2.2 ‘weinen, heulen, wehklagen, traurig sein’
2.3 ‘(mit den Zähnen) knirschen’
2.4 ‘(hämisch) lachen, grinsen’
   1 von Tieren: ‘(wütende, drohende, klagende) Laute von sich geben’    1.1 allg.: sô machte sich des tiuvels spil / ze vorhtlîchen tieren vil, / die vil den herren muoten: / sie grinen sêre, sie luoten / mit ängestlîcher stimme / gên im in grôzem grimme RvEBarl 15084. – subst.: da hub sich ain greynen: / das [l. ie das ] dier pestund den seynen [jedes Tier bekämpfte seinesgleichen] HvNstAp 10159    1.2 bes. von Hunden    1.2.1 absol.: ime wêre vil unmêre [gleichgültig] , / waz der hunt gebulle / und grene unde sculle, / der ime [...] gescaden niht ne mohte SAlex 4313; weder ez [= hundelîn ] engrein noch enbal, / noch erzeigete ungebærde nie, / swaz schimpfes man mit ime begie Tr 15886; [der Höllenhund Cerberus] ne grein noch enrief En 3264; der hunt enizzet höuwes niht / und grînt doch, sô erz ezzen siht Freid 138,12; (subst.:) daz zwêne hunde ein bein nagen / ân grînen, [...] hœre ich selten sagen ebd. 138,14 (vgl. TPMA 6,255f.); (Part.Präs.:) grînunden hunt, der nie gebeiz, / sult ir harte fürhten niht Helbl 8,544. – in Vergleichen: do grein er als ein hunt / vnde sluc mit eime slage dare / Cedio von sime libe gare Herb 7590; ichn wil mich mit dem munde / niht gelîchen dem hunde, / der dâ wider grînen kan, / sô in der ander grînet an Iw 877 (oder zu 1.2.2); di haiden we sungen: / si grinen sam di hunde Rol 4837; dv bist als gedultich als ein hunt, so man den straichet so swiget er, so man in denne sleht so grinet er PrBerthKl 3,63    1.2.2 mit Präp.; meist in Vergleichen: der grimmen helle hunde / die da alle stunde / gein miner sele grinent Martina 111,31; sus wart zu Rome geniden / Ieronimus [...]. / sumelicher uf in grein / alsam ein ungeslachter hunt Pass III 507,16; vnder ein ander sie grienen / als zwene hunde Herb 6316. swie lîhte im iht wirret der dâ in grôzen sünden ist, sô grînet er umbe sich alse ein hunt unde zürnet gein gote PrBerth 1:427,6; er lît reht als ein hunt, / der in sich grînet und doch niht bîzet / und keiner guoten dinge sich flîzet Renner 16011    1.3 von Schweinen: man hort sy [ eberswîn ] chierren [= kërren ] und greynnen Seifrit 5555; under swinnen, / dú man hort rúheln und grinen / nach grúschen [Getreideabfällen, Kleien] SHort 4320; (Part. Präs.:) ain greindez swein BdN 136,6    1.4 von Pferden: man hôrte ros dâ weien / unde lûte grînen KvWPart 21723; die [...] frechen jungen / diu ors mit spornen twungen, / daz sî in grôzer müede schinen / und von übernœte grinen Reinfr 17414; DietrGlesse 675    1.5 von anderen Tieren: sin [des Bären] widermvt was grozlich, / mit grimme grein er vber [La. umbe ] sich ReinFu K,2216; und sein [des Kamels] weip hât sô grôzen gelust zuo im, daz si vor gelust greint BdN 124,23; [der Drache] greint und ginet mit dem maul, aber er schatt mit den zenden niht vil, iedoch ist sein piz gar schad ebd. 268,22; Flata kam gelauffen herr, / tobigk als ain wilder per. / si grain als ain lintwurm HvNstAp 5519; (Part.Präs.:) wanne der widerwertige vigent get umbe also ein grinender lowe und suͦchet das er úch verslinde Tauler 100,19    1.6 übertr., vom tosenden Meer, subst.: dar nach pey ainer kurtzen stund / ließ das mer sein greynen HvNstAp 4961    2 von Menschen    2.1 ‘knurren, murren’    2.1.1 absol.: untriuwe in deme schînet, / swer lachende grînet Freid 43,25 (vgl. TPMA 7,246); (Part.Präs.:) der ouch grinunde gat, / so man sin unzuht understat Jüngl 271; (subst.:) mîn alter man der zürnet und ist ime leit, / ob ich einen jungen gerne minne. / [...] ich hân an in [den jungen] bewendet mîne sinne, / daz ich dur sîn grînen nien enlâze MF:Reinm 64: 2,5. – verbunden mit Verben ähnlicher Bedeutung: grisgrammen: PrBerth 1:466,12; Jüngl 343; zannen: Pass I/II (HSW) 35148; BFrau 36; zürnen: PrBerth 1:101,3. 1:271,5    2.1.2 mit Präp.: der tûvil aldâ vor in quam / [...] und vreislîch kegn im grînende NvJer 18921(S. 523); si grinen in sei [murrten über sie (fremebant in eam Mc 14,5)] EvAug 113,14; die svnder [...] / die man hie sit grinen / und werbin wider gotte Martina 198,42; [der Leib zur Seele:] do ich vasten solt, / do grain ich vast wider dich HvBurg 4713. Iuda der da murmerot und grain wider sich selber do er sach dc Maria Magdalena unserem herren sine fuͤze [...] hat gesalbet PrSchw 1,47    2.2 ‘weinen, heulen, wehklagen, traurig sein’ Pollixena [...] so lute schrei vnde grein, / daz aller der palas / von irme ruffe vol was Herb 10638; sam der tuot, / der niht erwern mag sîn guot / âne flêhen, wan [= man ] füere imz hin: / der lachet herûz und grinet hinin SM:Gl 2: 4,12; ir hertz dik grinnet / so der lip geparet sich / sam er si maniger froden rich SHort 424; (Part.Präs.:) und her wart betrûbit [...] und gînc inwec grînende [ mærens ] EvBeh Mc 10,22. – verbunden mit Verben ähnlicher Bedeutung: hiulen: Mechth 7: 39,13; weinen: EvBeh Io 16,20. Lc 6,25; Tauler 193,6; BdN 208,26; zannen: MarLegPass 25,260; SHort 885    2.3 ‘(mit den Zähnen) knirschen’ vnd sendent si in den ofen des fivres. da wirt weinen vnd greinen der zende [ stridor dentium Mt 13,42] EvAug 31,13. 32,5    2.4 ‘(hämisch) lachen, grinsen’ nû habent si haz unt nît, / missehellunge unt strît, / wol chunnen si spoten unt grînen Erinn 201; ander in [Jesu] do schultent, / irn spot also erfultent / mit grinen und mit rassen [= razzen ‘Toben’ ] : / also laid er ir hassen WernhMl 9629

MWB 2 932,45; Bearbeiter: Tao

grîner stM. ‘einer, der grînet ’, hier als Bestandteil eines Personennamens: Volmar der Griner UrkCorp (WMU) 682,13

MWB 2 934,25; Bearbeiter: Tao

grinnen stV. (IIIa) ‘(mit den Zähnen) knirschen’ frenduerunt: grunnen PsWindb 34,16

MWB 2 934,28; Bearbeiter: Tao

grint Adj. ‘grindig, an grint 1 leidend’ si danne daz [ houbet ] von blatern grint werde, so [...] SalArz 28,13; als das gryndige diere / hasset die scherre [...] / und das grynte heubt den strel, / also [...] Pilgerf 7539. – ‘kahlköpfig’ glabrio: grinder SummHeinr 2:319,149.5

MWB 2 934,30; Bearbeiter: Tao

grint stM. 1 ‘Kopfgrind, Hautausschlag (verbunden mit Haarausfall), Aussatz, Räude’
2 abschätzig für ‘Kopf’
   1 ‘Kopfgrind, Hautausschlag (verbunden mit Haarausfall), Aussatz, Räude’ alopicia scabies capitis: grint SummHeinr 2:175,412; vngwentum album ist uile goͮt ze der rvdem ioch ze deme grinde Ipocr 321; daz gesalzene wazzer [...]. swer des uil trinket so twingit iz vnde derret den lip, vnde machit rudin vnde grint SalArz 20,1; gut vur den grint di da ist uon der colera ebd. 82,34. 98,18; welch ros repsich [rappig, räudig] ist, [...] daz ryp mit salben unde sal is mit eyme lichte us burnen daz hor unde den grynt, daz is schone werde Albrant 3,38; PrüllS 5,1; SalArz 28,22. – ‘vom ~ befallener Kopf’ si nam ir [der kranken Kinder] houbet also bloz, / unlustec grinte [oder nachgestelltes Adj. zu houbet?] in iren schoz Elis 3596    2 abschätzig für ‘Kopf’ ich slahe durch helm und durch den grint Virg 619,5. – in blasphemischer Schwurformel: diß jahr hat man einem weib, Elß Beheimin genannt, die statt ewig verboten beym grab darumb, daß sie geschworen hat bei gotts grind und bei gotts zers NüAchtb 69

MWB 2 934,36; Bearbeiter: Tao

grinthüetelîn stN. ‘Hütchen für den grindigen, kahlen Kopf’ ich gebe em eyn grinthotelin / und eyne alde hoße OsterSpI 579

MWB 2 934,57; Bearbeiter: Tao

grintwurz, grintwurze F. auch grunt-. 1 ‘Schellkraut’ (vgl. Marzell 1,927)
2 ‘Grindkraut, Ackerskabiose’ , s. AWB 4,435.
   1 ‘Schellkraut’ (vgl. Marzell 1,927): celidonia major: scellewrz vel grindwrz SummHeinr 2:51,321. 1:191,267; Gl 3,553,54 (BStK285); gruntwrza GlGerm 18,67 (BStK138c)    2 ‘Grindkraut, Ackerskabiose’, s. AWB 4,435.

MWB 2 934,60; Bearbeiter: Tao

gripfære stM. ‘Räuber, Entführer’ raptor: zuchari, gripfere SummHeinr 1:292,313; rapax: gripfere, gripfiger ebd. 2:449,01.23

MWB 2 935,1; Bearbeiter: Tao

gripfen, kripfen swV. k- ist entweder germ. *k (vgl. Etymol.Wb.d.Ahd. 4,613 und 639) oder obd. Anlautvar. zu g- (vgl. ebd. 5,800). 1 intr. ‘(schnell und wiederholt) greifen’
2 tr.
2.1 ‘etw. ergreifen’
2.2 ‘jmdn. fassen, packen, ergreifen’
2.3 ‘etw. in Besitz nehmen’
2.4 übertr. ‘etw. im Geiste erfassen, begreifen’
   1 intr. ‘(schnell und wiederholt) greifen’ do gripht er [der Wolf] her und dar / [...] und beiz in [den Gänsen] die hælse enzwei StrKD 48,100    2 tr.    2.1 ‘etw. ergreifen’ daz vingerlîn er griphte OrtnAW 414,2; daz dheine chripfe [ arripuerit ] ein bvͦch vnde da getvrre gelesin BrEng 38; er kripfte halsperc unde hosen, / [...] und leite an sich diu bêdiu KvWTroj 28554; nieman cripfe duhein wâfen, er erschine ê vor vnserre frowen mvnstere vor deme rate vnd pflege irs rates da UrkCorp (WMU) N238AB,11,29; RvEWchr 23881; [den Käse] krift der vuhs KLD:Kzl 16: 13,12. – mit Präp.-Gruppe: daz [Pferd] kripfte bî dem zoume [...] Hector KvWTroj 39834    2.2 ‘jmdn. fassen, packen, ergreifen’ und gesach si ze ainem mal ain herre und kripfte si und benam ir ir kúnschi PrGeorg 222,27; und sprungen hin in in den wag und kripftan in und hetin ime gern her us gehulfen Seuse 81,25; swer oͮch den andern mit der hant slát, roͮfet ald vreuenlich kriphet ald angrifet UrkCorp (WMU) 26AB,25,26; die súlent den lantman kripfen vnd hân, vnz der stat vnd deme burger gebezsert wirt ebd. 1671,30; PsM 9,30; PrWack 58,32. – mit Präp.-Gruppe: er kripfet ein bi dem hare und sties in darin [ins Wasser] . / ‘daz heisen wir getöfet und sol in gotes namen sin.’ WolfdD (H) 1257,3; siu kripfte [...] / ir schœne tohter in daz hâr Häslein 294. do kom ein jungling und kripft in mit der hant und sprach Seuse 112,9; und loft hin zuͦ und kripft in also nidersigenden under ir arme und huͦb in vast ebd. 80,21    2.3 ‘etw. in Besitz nehmen’ iegeslihchir krifte / das lant das er da stifte RvEWchr 3080    2.4 übertr. ‘etw. im Geiste erfassen, begreifen’ nu so dunkt in, daz er vol gotes sie [...]; und kripfet die sachen ze geswintlich in einer unzitigen wise Seuse 159,6; wan sú núwan got dar inne gekripfet hein, und die sachen sind in noh nit ze grunde worden ze erkennen ebd. 159,14

MWB 2 935,4; Bearbeiter: Tao

gripfic, kripfic Adj. auch griffic (bei Tauler 9,11. 94,6 kann grîfic vorliegen). 1 ‘raubgierig, raffgierig’
2 ‘gut zu greifen, handlich’
3 ‘greifbar’
4 ‘fähig, etw. geistig zu erfassen, erkennen’ , präd. mit Gen.
   1 ‘raubgierig, raffgierig’ sunder nu ist die leide nature also griffig [...] das sú alzuͦhant zuͦ slichet und annimmet sich des daz ir nút ist Tauler 94,6. – subst. ‘Räuber’ rapax: gripfere, gripfiger SummHeinr 2:449,01.23    2 ‘gut zu greifen, handlich’ daz er unserre stette [...] geben sol fúnf guͦti krepfige armbrust UrkStraßb 2:30,18 (a. 1275)    3 ‘greifbar’ du griffic, sichtic, immer gebendez icht [Umschreibung für den Erlöser am Kreuz oder in der Eucharistie, vgl. FrlWB S. 133] Frl 2:1,8    4 ‘fähig, etw. geistig zu erfassen, erkennen’, präd. mit Gen.: die sele hat drie edele krefte, [...] gehugnisse, verstentnisse und frige wille, und durch dise kreften so ist sú gotz griffig und enpfenglich Tauler 9,11

MWB 2 935,45; Bearbeiter: Tao

gripten swV. Ansatz unsicher. ‘etw. mit Gewalt in Besitz nehmen’ daz er wolde gripten / an sich die lant zu Egipten Macc 1389 (vgl. Glossar z.St.)

MWB 2 935,61; Bearbeiter: Tao

grîs, grîse Adj. 1 ‘(hell)grau, weiß’
2 ‘grau-, weißhaarig, alt’
2.1 allg.
2.2 mit dem Nebensinn der Erfahrenheit, Weisheit
2.3 von Gott
   1 ‘(hell)grau, weiß’ manger grüenen linden stênt ir tolden grîs; / [...] daz ist allez von des rîfen ungenâden komen Neidh WL 3:1,4. SL 3:2,1; der walt stuont aller grîse / vor snê und ouch vor îse ebd. SL 5:1,1; KLD:KvK 6:1,2; SM:JvW 4: 1,4; seht an disen grîsen rok: / ich gewinne alsülchen lok / und ein grawez kinne als ein bok Walth XVII,38. merke wol die stunt, / so dú wolken verwent sich / und werdent gris Marner (W) L2:1,4. L1:2,10; des morgens dô der grîse / tac ûf dringen solte KvWPart 16394; KvWTroj 9180. vil schône grîs und aphelgrâ / sô schein daz ros von sneller art KvWSchwanr 1004; der zagel was im [dem Pferd] einvare / crisp [La. gris ] und swarz als ein bech En 5265; alsam ein grîsiu tûbe grâ KvWTroj 10739; der wolf der was greis Fabelcorp 37,6. sin bart was im lanch vnd gris Wernh D 1882; sin grawer loc, sin griser bart / die wurden im gebriunet KvWGS 1536; gemischet was sîn hâr / mit einer grîsen varwe NibB 1734,3; KLD:SvT 5:2,6; Frl 5:23,7; ich bin mîner jâre / gar ein kint, / wan daz mînem hâre / die locke sint / grîse Neidh SL 17:5,7    2 ‘grau-, weißhaarig, alt’    2.1 allg.: mîn grîsez houbet: Neidh WL 21:6,6; ain wilder man, / der was kotzott und rauch; / payde ruck und pauch / waren greyß als ain hunt HvNstAp 9890; ein man aldir unde gris Athis C* 105; der grîse künec alt Wh 431,21; ein grise man Wernh D 1703. A 3511; Wh 263,1. 278,22. 421,18. – mit Gen.: sô bin ich jâre grîse Greg 1466; er wirt mit schaden schanden grîs, / wan er fur gut daz bose nimt Jüngl 974. – jmdn. ~ machen: mensche, [...] buwe enzit. / ein starker winter auf dir lit, / der machet dich in sorgen alt und in dem alter grise Marner (W) 1:1,6; si machet mich an jugende grîs SM:KvA 3: 2,11. vor/  von/  in etw. ~ sîn/werden: ein olbente von Thvschalan, / die was frvmic vnde wis / vnd dar zv vor alter gris ReinFu K,1440; der von alter wære grîs KvWTroj 10945; schouwet an mîn hâr, / daz gevar ist als ein îs! / daz grâwet mir [...]. / jener Engelmâr, / von des schulden bin ich grîs Neidh WL 32:5,6; von manigen kriegen wart er grîs UvZLanz (K) 46; dû vervluochter alte unwîs, / in gotes vluoche bist dû grîs RvEBarl 12748; in zühten werden grîs Winsbeckin 6,5. – subst. ‘alter Mensch’ die grîsen wolten michs überkomen, / [...] Walth 121,33; der vil alte grîse RvEBarl 5937; die jungen zuo den grîsen LvRegFr 254; HartmKlage 4; HvNstGZ 2150. 5376    2.2 mit dem Nebensinn der Erfahrenheit, Weisheit: daz dô die tumben wâren, wie grîse die nu sint! NibB 1798,2; dan noh was er ein lutzil kint / unde was doh wîser, / dan dihein man grîser SAlex 2506; der vürsten einer [...] des lîbes edelîch und alt, / beidiu grîse unde wîse Tr 15347. – mit Gen. oder Präp.: du wære der witze griß / und der jore gar ein kint TristMönch 2059; swie tumb ich doch sî der tage, / ich sî doch wol sô sinne grîs UvLFrd 47,7; eyn meystir wys, / an synnen grys, / Gotfrid genant Pelzb 116,29. – subst.: der witzige grise Albert 759; jâ ist si [die Minne] gewaltec der tumben und der grîsen Tit 70,1. 170,3; die wîsen, / die getageten und die grîsen Tr 2742. 15425; Wernh D 4574; Helmbr 1507    2.3 von Gott: juncherre wîs, du wære grîs: / nu zieret dich ein brûner vahs [Haar] KvWLd 1,17; du bist ein brûner jungelinc und ein altherre grîse ebd. 32,17; got, [...] du alter griser iungelink HeinzelJoh 70,3. – subst.: der alte grise Frl 5:1,5; Daniel 5833 (vgl. Dn 7,13)

MWB 2 936,1; Bearbeiter: Tao

grîse F. ‘Alte, Mutter’ sie [...] huop sich von der grîsen Neidh SL 6:5,5

MWB 2 937,7; Bearbeiter: Tao

grîse M. 1 ‘der Graue’ , den Wolf bezeichnend
2 ‘Ältester’
   1 ‘der Graue’, den Wolf bezeichnend:    2 ‘Ältester’ sie waren ir [des Volkes] grisen [vgl. senes Dn 13,41] Daniel 7678

MWB 2 937,9; Bearbeiter: Tao

grîse stF. 1 ‘graue Farbe, Grauheit’
2 ‘Alter’
   1 ‘graue Farbe, Grauheit’ der walt mit niuwen loube sîne grîse hât verkêret Neidh SL 15:2,1; der walt hât sîner grîse gar vergezzen; / der meie ist ûf ein grüenez zwî gesezzen ebd. SL 21:3,1    2 ‘Alter’ si [Gott Vater und Gott Sohn] sind recht in ainer greis Teichn 564,3201

MWB 2 937,12; Bearbeiter: Tao

grisegram stM. grisgram

MWB 2 937,18;

grisegrammen swV. grisgramen

MWB 2 937,19;