gewarhalte
stF.
‘Gewahrsam, Verwahrung’ (vgl.
gewar
stF.
):
dô het der bischolf des sin, / er solde wîsen hin / ze sîner
gewarhalt / diu kleinât manicvalt, / diu daz rîch gehôrten an Ottok
87508
MWB 2 702,34; Bearbeiter: Hansen
gewarheit
stF.
‘Sicherheit, Schutz, Sicherstellung’
1 allg. 2 spez. in Rechtskontexten ‘rechtliche Sicherheit, Absicherung’ (vgl.
gewarsame
)
1
allg.:
mîn her Îwein, nû gât dan / dâ iuwer gewarheit bezzer sî
Iw
1777;
sie schutten ir halperge an [legten ihre
Halsberge an] / vnd schuffen ir gewarheit Herb
8005;
er hiz si di [toten] herren
baren [auf Bahren legen] , / mit gewarheit
[mit Geleitschutz] hiz er bringen / si haim ze
Karlingen Rol
7621;
cautela: gewarheit SummHeinr (Ho)
52,28.
5,3;
SAlex
4400.
–
den ich [Judas] mit kusche erreichen, / der ist
ez auch. vnd den berurent / vnd mit gewarheit yn hin furent
[
tenete eum, et ducite caute Mc
14,44]
EvStPaul
5021;
EvPass
224,22;
KvHeimUrst
147.
–
‘sicherer Ort’, konkret ‘Rückzugsort, Unterschlupf, Lager’
und wer daz er von uns aͦn ende schiede, so sol er und die seinen
unser sicher gelait haben von uns ze varen wider an ir gewarheit, swa sie hin
varen wellen, und suͤllen auch wir sie dohin gelaiten MGHConst
5:336,19
(a. 1317);
sus muosen sie rîten / âne widerstrîten, / her Wâlwein
und Erec, / mit dem gougelær [Zauberer] enwec, / mit
Artûses geleite, / ze sînre [des
Zauberers] gewarheite, / da er si in einen turn warf
UvZLanz
7462;
diu geleite mit den gesten / fuor an ir gewarheit
KvHeimUrst
2125;
KvFuss
2877;
Iw
6857;
Ottok
27614.
– in der Wendung der sêle
~
‘Seelenheil’
ob dich dîn ouge läite / von dîner sêle gewarhäite, /
brich ez ûz unt wirf ez in den mist! Priesterl
611;
er hete sîne sinne / ze der werlde gerihtet, / und hete sich gepflihtet /
ze aller slahte üppekeit, / wider der sêle gewarheit Tund
200;
die [Kämpfer] wâren alle wider
der cristenhait, / si tâten ez durch die frîhait / michel mêre, / denne durch
gewarhait der sêle Kchr
13444;
Rol
1817;
Spec
91,23
2
spez. in Rechtskontexten ‘rechtliche Sicherheit, Absicherung’ (vgl.
gewarsame
):
do begund er den künic biten, / daz er im gæbe
geleite [Rechtsschutz] , / daz er mit gewarheite /
redete swaz er gerte UvZLanz
4986;
si schuofen daz er wart behuot / mit wahtæren vor der tür. /
si spienen chetene dâ für / und îsnîne rigele. / si leiten ir insigele / durch
gewarheit dar an KvHeimUrst
887.
–
‘Sicherheitsleistung, Garantie’
âne gewariheit nechomet ir fone mir nieht. einen wil ich
binten in den charchâre finsteren; / ir andere vart heim, got gebe iu guot heil!
Gen
2178.
– auch i.S.v. ‘Zusicherung, Versprechen’ (oder zu
gewârheit
? vgl.
wârheit
):
diu maget ez dô zesamene truoc / mit wîslîchem râte, /
fruo unde spâte, / daz ir vater mit dem künege
[Artus] reit, / und doch mit der gewarheit, / daz
im arges niht geschach UvZLanz
7310;
nû behaltet iuwer gewarheit / unde lœsent den eit
Iw
8069;
ich hân es gesworn: / ez wære mir liep ode leit, / daz
ich mîner gewarheit / iht wider komen [von meinem Versprechen
zurücktreten] kunde ebd.
8116
MWB 2 702,38; Bearbeiter: Hansen
gewârheit
stF.
1
‘Wahrheit’
2 als Tugend ‘Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit’ (vgl.
gewære
2
)
1
‘Wahrheit’
also scol der menniske tuͦn. er scol die scrift alter
ewe. inzuei teilen. daz er wizze rehte gewarheit. geistlichere unde werltlichere
gewizzine JPhys
17,15
2
als Tugend ‘Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit’ (vgl.
gewære
2
):
man seit, / daz niemen mit gewârheit / mac gedienen zwein
hern, / die niht gelîcher dinge gern Ottok
16752;
swer wider den obristen hêrren / alsô grôz mäin
[Frevel] bigât, / wie sol des immer werden rât, / ern
bechêr sich etwenne / unt lebe mit gewârhäit denne Priesterl
346.
– personif.:
diu gewarheit und ouch diu triwe, / die gedahten einer diwe
VRechte
195
MWB 2 703,30; Bearbeiter: Hansen
gewæric
Adj.
‘wahr, wahrhaft’ (vgl.
gewære
):
daz wir sin in sinem gewarigen sun, daz ist der gewar
got [
ut simus in vero filio eius, hic est verus
deus
]
ThvASu
298,11
MWB 2 703,43; Bearbeiter: Hansen
gewærlich
Adj., Adv.
adv. auch -lîchen; vgl. auch
gewerlich
Adj., Adv.
1 adj. ‘wahr, gewiss, wirklich’
2 adv. ‘wahr, wahrheitsgemäß’
1
adj. ‘wahr, gewiss, wirklich’
daz ist ein sicher und ein gewerlicher anevang
Tauler
106,5.
314,17;
daz er in dem kelche ist als gewêrlich als in der hostien der selbe gewêre got
und mensche mit fleisch und mit bluote als er an dem kriuze hieng PrNvStr
294,25;
swâ got sînen willen vindet, dâ gibet er sich în und læzet
sich in den mit allem dem, daz er ist. und ie wir mêr des unsern entwerden, ie mêr
wir in disem gewærlîcher werden Eckh
5: 281,9;
ReinFu
K,1787
2
adv. ‘wahr, wahrheitsgemäß’
ain itweder man gerner gewaerlich beret [d.i.
beredet
‘bezeugt’
] in dem sichbet [im
Krankenbett] , dan ob er gesunt waere StRAugsb
83,6;
dô wart von rehter wârheit / dem künc Philippe geseit / und
vil gewærlîche erkant / daz Armênje daz lant / in ze herren wolde
lân [ihm abtrünnig werden wollte]
RvEAlex
2813;
daz hât alhie mîn zunge / ze bezzerunge der kristenheit /
gewærlîche vorgeseit RvEBarl
16104.
– bekräftigend ‘wahrhaftig, in der Tat’
gewerlich, daz wissent fúr war: sol úch
út sunders von gotte werden, daz muͦs och erarnet werden
Seuse
431,21;
das alles, das da vor geschriben ist, mit minem willen und mit minr
wissende gewerlichen âne allen zwiuel geschehen ist UrkCorp (WMU)
1423,3
MWB 2 703,47; Bearbeiter: Hansen
gewarn
swV.
→
1warn
; →
2warn
MWB 2 704,10;
gewarsam
Adj.
‘aufmerksam, umsichtig, wachsam’
liste vil hât Salatîn, / dâ bi menlîchen mût. / sît gewarsam,
ez ist gût Kreuzf
4516;
io bis des gewarsam [achte darauf] ,
das das vas nicht vol si, das icht der schume czu vil obir gize Pelzb
141,5;
Secret
2557.
–
‘sicher’
in kleinen hiusern kleiniu fiur / sint gewarsam und gehiur Renner
9466.
–
schone an irem gestalt, gelart an aller wisheit, gewarsam an
kunst [
cautos scientia
]
Cranc
Dan 1,4
MWB 2 704,11; Bearbeiter: Hansen
gewarsame
stF.
nur alem. Bel., vgl. DRW 4,668ff., WMU 1,716f. und SchweizId 16,829ff. für weitere
Bel. und nähere Differenzierung.
‘rechtliche Sicherheit, Absicherung’ (vgl.
gewarheit
):
daz selbe guͦt wart danach an dem dritten tage bruͦder Walther
von Clingental gefertegot an des closters stat ze enrun Basele
[Kleinbasel] an dem gerihte mit aller gewarsemi
UrkBasel
2:68,7
(a. 1273);
vnd das der gewarsami deste mê sî, so han jch gebetten hern Marquarten
[...], das er des selben guͦtes wer sol sîn
UrkCorp (WMU)
N567,25;
das dú vorgeschriben ding unwandelber beliben ze voller sicherhait und
gewarsami, so geben wir dem vorgenanden grauen Friderich
[...]drisig gesworner búrgen und gisel
UrkHohenz
1,119
(a. 1305);
UrkBasel
3:136,29
(a. 1296);
UrkCorp (WMU)
2314,17
MWB 2 704,20; Bearbeiter: Hansen
gewarsamicheit
stF.
1
‘Umsicht, Vorsicht’ , in präp. Wendungen i.S.v. ‘vorsichtig, umsichtig,
vorausschauend’ (vgl.
gewar
Adj., Adv.
1
) 2 rechtssprachl. ‘rechtliche Sicherheit, Absicherung’ (vgl.
gewarsame
)
1
‘Umsicht, Vorsicht’, in präp. Wendungen i.S.v. ‘vorsichtig, umsichtig,
vorausschauend’ (vgl.
gewar
Adj., Adv.
1
):
wiltu nv eppil odir birn lange haldin, so saltu di vrucht abe
nemen mit gewarsamekeit, das keyn bruch doran si Pelzb
132,25;
daz tet er und seit es, doch in der
gewarsamkeit [so bedacht] , daz er enkein urteil dar
úber gab, ob es weri von got dar komen oder von den menschen
Seuse
67,17;
die schilte sie stalten / nach gewarsamkeit fúr die brúst
Krone
20226.
27609
2
rechtssprachl. ‘rechtliche Sicherheit, Absicherung’ (vgl.
gewarsame
):
das ich [...] gab vor mime herren bisscof Henriche
von Basele mit aller gewarsamecheit alles das goet [...]
dem cloester sante Claren ze Basele UrkCorp (WMU)
199,23
MWB 2 704,37; Bearbeiter: Hansen
gewarsamlîche
Adv.
‘gesichert’ (vgl.
gewerlich
2):
‘wen ich [Judas] kusse balt, / der ist iz, in
veste halt / und vurt in gewarsamlich!’ [vgl. ducite
caute Mc 14,44]
TvKulm
3835
MWB 2 704,53; Bearbeiter: Hansen
gewarschart
Part.-Adj.
→
wâtscherten
swV.
MWB 2 704,57;
gewært
Part.-Adj.
→
gewæren
swV.
MWB 2 704,58;
gewartunge
stF.
‘Anrecht, Anspruch’
vmb alleiz ier recht vnd vmb alle div gewartunge, div siv auf dem selben
guͤt hieten UrkCorp (WMU)
N622,38
MWB 2 704,59; Bearbeiter: Hansen
gewarwërden
stN.
‘das Wahrnehmen’ (vgl.
gewar
Adj., Adv.
3.1
):
daz minnenkliche gewar werden des heiligen geistes
Tauler
105,1.
317,16.
99,6
MWB 2 704,62; Bearbeiter: Hansen
gewat
stN.
‘Untiefe’ (als Furt, vgl.
waten
stV.):
als scheir sy dat gewat gewonnen, / des volcwichs wart da begonnen
HagenChr (G)
6095;
swager, snel volcht myr umb dat, / ich sal uch wisen dat gewat ebd.
6089
u.ö.
–
‘Pfuhl, Gosse’ (vgl.
horgewat
):
daz tier gesiget an in zwein / und slet sie tot beide ober
ein, / und liget ir lichamen / vor der werlt allentsamen / geworfen in daz
horch [l. horwic
‘schmutzig, dreckig’
] gewat / an den strazen der grozen stat
/ die geistlichen heizet Sodoma HeslApk
15911.
19711
MWB 2 705,1; Bearbeiter: Hansen
gewæte
stF.
‘Schneeverwehung’ (zu
wæjen
; vgl. auch Anm.z.St.):
diu zeit was chalt vnd tief der sne, / als ez ist des winders e, / vnd die
gewæt [Hss. gewæd, gewate
] starch tief, / da
von daz wilt niht verre lief / vnd ez an twale / vil nah ze allem male / hin durch
die gewæte brast Krone
3315
MWB 2 705,12; Bearbeiter: Hansen
gewæte, gewâte
stN.
selten stF. (
Roth
1912
); Koll. zu
wât
, vgl. auch
gewant
.
1
‘Kleidung’
1.1 allg. 1.2 übertr. 2
‘Ausrüstung, Ausstattung’ (nicht immer scharf von
1
zu trennen)
1
‘Kleidung’
1.1
allg.:
nu suln wir grifen an der bischofe gewete vnde solt du
mir sagen, durch waz der bischof den roc an lege vnder die
casukel [Messgewand, Kasel]
Lucid
90,1;
si scovwete in deme lande / wî dev wip ir gewâte stalten
VMos
30,12;
von der gewete / die der recke Dietherich / hette gevazzit
ane sich Roth
1912;
den armen wart er vil holt: / er gab in silber unde golt,
/ daz cuniclîch gewâte Kchr
7966;
ein gelichnuͤsse von einem richen manne, dez gewæt
waz phelle und ander tiurs gewant PrOberalt
117,14.
127,7;
VAlex
581;
Roth
1848.
–
er [Anastasius der
Perser] lernte unde lêrte / den glouben der kristenheite. / der
herre an sich leite / geistlich gewæte [wurde
Mönch]
Eracl
5295.
– auch von Kampf-, Schutzbekleidung (mit entsprechenden
Ergänzungen; vgl. auch
wîcgewæte
,
strîtgewæte
u.ä.):
sîn wâpenlîch gewæte / was gehêrt mit edelen steinen
Wh
55,20;
mîn kampflîch gewæte KLD:UvL
16: 7,4;
si sluffen in wiges gewate Rol
5757
1.2
übertr.:
er hielt in schoner wize / siner tugende gewete Pass III
204,13;
die wiele wir in deme fulen sacche sin des fleisglichen gewatis
PrWack
2,83;
er sol uns leren, / wie wir unsir gewæte cheren / innen
von den sunten, / ouzzen von den schanten VRechte
507;
PrOberalt
154,24;
Lucid
144,18.
– i.S.v. ‘(trügerischer) äußerlicher
Anschein’
vor den luglichen wizzagen die zuͦ uns choment
in dem gewæt der schaffe [im
Schafspelz] uzzerhalben, innerhalben sint si aver die ræzzen
wolf PrOberalt
139,4
2
‘Ausrüstung, Ausstattung’ (nicht immer scharf von
1
zu trennen):
do er uon ime sine chroni unde andir kuniclich gewâte wârf
Spec
63,8;
do nam er den man / allez, daz er hete, / an daz gewete, /
daz zv wer niht gehorte Herb
5041;
allez mîn gewæte wil ich mit mir tragen, / den gêr zuo dem
schilde und al mîn pirsgewant [Jagdkleidung]
NibB
975,2.
– wohl hierher, vom Sattelzeug (oder ‘(Stoff-)Bezug des
Sattels’? vgl.
stuolgewæte
):
daz [Pferd] was ze dræter
tjoste / ein harte krankiu koste [gänzlich
ungeeignet] , / diu stîcledr von baste. /
[...]. / ûf sitzen meit er umbe daz, / er forht daz
er zetræte / des sateles gewæte Parz
530,30
MWB 2 705,18; Bearbeiter: Hansen
gewâʒgewitere
stN.
‘Unwetter, heftiger Sturm’ (zu
wâʒ
stM., vgl.
wâʒgewitere
):
do kom och ain grôz gewazgewiter. als wie? sich da kom ain groͤziu
vinstri uͥber alle die welte. unde fergie diu sunne.
[...] sich in dem ungewiter do sclief unser herre an
dem cruce PrSchw
1,64;
do wart ein grôz sturmweter. unde ain grôzez gewazgewiter ebd.
1,64
MWB 2 705,63; Bearbeiter: Hansen
gewâʒwiter
stN.
‘Unwetter, heftiger Sturm’ (zu
wâʒ
stM., vgl.
wâʒgewitere
):
er [Jonas] sprichet ‘und ist daz diz
gewâswitter entsprungen ist durch mînen willen, sô werfent mich ûz in daz
mer’ [vgl. tempestas Ion 1,12]
PrHermet
339
MWB 2 706,6; Bearbeiter: Hansen
gewe
stSubst.
hier gebe.
‘Öffnung’ (vgl.
giwen
und
gewenguome
):
ich blies, daz ich dô kunde / in mînes hornes gebe Hadam
47,2
MWB 2 706,11; Bearbeiter: Hansen
gewëbe
stN.
in Neidh (S) auch sw. (?).
‘Gewebe’
1
‘Gespinst, Netz’ (vom Spinnennetz, vgl.
spinnewëppe
) 2
‘(gewebte) Kleidung’
1
‘Gespinst, Netz’ (vom Spinnennetz, vgl.
spinnewëppe
):
swenne der mensche aller erst in die sunde kuͦmet, so mochte man sie
vil lichte zubrechen als ein gewebe der spinnen PrLpz
17,22
2
‘(gewebte) Kleidung’
ouch was eyn man mitten undir in gecleidet mit lyninem gewebe
[
vestitus
]
Cranc
Ez 9,2.
– unklar, ob hierher:
ein salben will ich dir geben / [...], / wenn du
kumpst dem Neithart neben, / so schmir im das sein geweben [l.
in sein geweben (?)] : / zuhant so gewinnt er
posen schmack. [...] die fúrsten und herrn, die
muß er meiden Neidh (S)
2,158 c76:10,4
MWB 2 706,14; Bearbeiter: Hansen
gewëber
stN.
‘Bewegung’ (vgl. frnhd. webern DWB 13,2665ff.), hier von
Kampfgetümmel:
Berhtêr unde Berhtwîn und der küene Albrant, / die valten manegen tôten nider
ûf daz lant. / alsô die wilden eber sach man sie houwent gân. / dâ was grôz geweber:
dâ starp manic man WolfdD (J)
9:100,4
MWB 2 706,27; Bearbeiter: Hansen
gewebet
Part.-Adj.
→
weben
swV.
MWB 2 706,33;
gewedele
stN.
‘Hin und Her’ (vgl. wadel stM.):
Tasme, die richeit edele, hiez man do lazen nidere. / do wart vil groz
gewedele, biz ieglich stucke siner stat hin widere / da beide namen sturzen unde
valten JTit
4521,2
MWB 2 706,34; Bearbeiter: Hansen
gewëder
Pron.
‘jeder (von beiden)’ (vgl.
dewëder
2.1
):
wol nutzeten di ecken [Schwerter] /
di tûrlîche recken / ir geweder wider den anderen SAlex
4668
MWB 2 706,39; Bearbeiter: Hansen |