anehabære
stM.
‘Urheber’ (vgl. anehebære):
sider er [der Hl. Geist] nu der anehaber ist gesin, so súllent wir ime ouch daz mittel und daz ende lossende sin MerswBrf
294
MWB 1 242,43; Bearbeiter: Diehl
1anehabe
stF.
zu ane heben? (vgl.
1anehap).
‘Beginn, Ursache’
do die zwene aposteln gut / den keiser sus gelerten / [...] wie man Silvestrum vunde, / der im des were ein anhabe Pass III
68,9
MWB 1 242,47; Bearbeiter: Diehl
2anehabe
stF.
zu ane haben 2.3.
‘Angriff’
groz wunder nam der voget darabe, / daz sie mit steter anhabe / so bereit was sinen worten / und in zu allen porten / mit ir wisheit ummesluc Pass III
641,36
MWB 1 242,51; Bearbeiter: Diehl
ane haben
swV.
teilw. Bedeutungsüberschneidungen mit ane heben
1 mit Akk.d.S. 1.1 überwiegend: ‘etw. (Kleidung) anhaben, tragen’
1.2
‘Besitz, Anteil haben an etw.’
2 mit Akk., selten Dat.d.P. 2.1
‘jmdm. etw. zuwenden’
2.2
‘jmdn. angehen, sich (mit einem Anliegen) an jmdn. wenden’
2.3
‘jmdn. angreifen’
1
mit Akk.d.S.
1.1
überwiegend: ‘etw. (Kleidung) anhaben, tragen’
da vur daz sper durch den man, / als er hette niht an Herb
6366;
so sulen sî wîze hemede unde roclîne anehaben StatDtOrd
73,16;
vil guotiu kleider hêtens an / von bunt und von samîte Wig
7300
1.2
‘Besitz, Anteil haben an etw.’
an den belgen [...] sol Hannus min swager ein achteil an haben UrkFreiberg
1:52,9
(a. 1318)
2
mit Akk., selten Dat.d.P.
2.1
‘jmdm. etw. zuwenden’
der vngervͦweten vnd vngehorsamen herte vonm hirt aller vliz si angehabt [zugewandt gregi (...) attributa
]
BrAsb
2
2.2
‘jmdn. angehen, sich (mit einem Anliegen) an jmdn. wenden’
ze dienen umb ir hulde. / gewunne ich niht mêre dran, / ich wil sî der schulde / niht an gehaben MF:UvG
Leich 5b,13;
doch ze jungist muost er volgen / kunic Karlen, der in an het / mit sô kreftiger bet, / daz er im niht moht versagen Ottok
24840.
47799
u.ö.;
frovde min ledige mich uon anhabenten mich. [interl. zu exultatio mea erue me a circumdantibus me
]
PsM
31,7
2.3
‘jmdn. angreifen’
si habten in an vil sere / mit slegen ane zal Rab
430,1;
nu sind di gewerken czu kriege worden und wollen di mit dem stollen disen di lehen angehaben BgRIglau
445,30
MWB 1 242,56; Bearbeiter: Diehl
anehaft
stM.
‘Anhaften, Verbindung’
ir minne stuont mit sölher kraft, / gar âne wankes anehaft [ohne dass Wankelmut dabei war]
Parz
223,4;
UvEtzWh
4522;
der ander tac [...] hât sînes namen anhaft [trägt seinen Namen] / und heizet artificial JvFrst
1348;
alles tuvels anhaft / machtu vrowe von vns slan PassI/II
146,51;
Maxencius leite alle kraft / mit des gelouben anehaft / zun goten [auf die Götzen]
Pass III
668,24;
der anhaft machet die sele einen geist mit got [I Cor 6,17
]
Seuse
477,20
MWB 1 243,19; Bearbeiter: Schnell
anehaftec
Adj.
(vgl. aneheftec):
ein reht gelassenr mensch sol sich vier ding flizen: [...] III. nút anhaftig sin [nicht an Weltlichem hängen]
Seuse
166,25
MWB 1 243,30; Bearbeiter: Schnell
ane haften
swV.
‘an jmdm./etw. haften, befestigt sein’ (mit Dat.-Obj. oder Präp.-Obj.):
wan des menschlichen geistes fvͤsse etwenne daz ertrich ruͦrent mit der sinlikeit vnd irdenscher stoͮp im anhaftet RvBib
8,8;
ein merfisch an sinem schafte / obene ane hafte Herb
18235.
– übertr.:
[einem] rîchen man [...] kan / haften an / gît KvWLd
23,56;
allez, daz der sêle anehaftende ist Eckh
5: 109,12;
die welt und was der anhaft: guͦt oder ere Tauler
191,26;
Seuse
391,2.
–
‘an etw. hängen, einer Sache verhaftet sein’
der glǒbige man nescol irre lere nieht suchen. noch nescol werltlichen dingen harte ane haften JPhys
22,7.
– subst. ‘Anhängen, Angehören’
daz bilde, daz in dem ougen enpfangen wirt, daz enist des ougen niht [...] sunder ez hât aleine ein zuohangen und anehaften an dem, des bilde ez ist Eckh
1:269,5;
ein innesîn und ein anehaften und ein einen mit gote ebd.
2:244,7;
Parad
17,37
MWB 1 243,34; Bearbeiter: Schnell
anehaftunge
stFM.
‘Verbindung, Verhaftetsein’
sô sich ein iegelich geist ie geringer machet von der anehaftunge aller irdenischer dinge DvAOff
42;
so der mensch [...] hat einen anhaftung, haftende inwonung mit freuden seins pildes, daz got ist, dan er hab ein beleiben an im selber Eckh (J)
45,36;
dilectio adhesionis, daz sprichit ein rechte anehaftunge, [...] also daz schussin [zwischen] mir und ume eine veste aneheftung ist, daz mich nicht fon ume gescheidin mac Parad
88,6;
so auch:
PrGeorg
132,7.
132,10
MWB 1 243,53; Bearbeiter: Schnell
ane hâhen
stV.
1 tr. 1.1 mit Akk.d.S. ‘etw. befestigen, anhängen’
1.2 mit Akk.d.S. und Dat./Akk.d.P. ‘jmdm. etw. anhängen, aufbürden’
2 intr. ‘an etw. hängen’
1
tr.
1.1
mit Akk.d.S. ‘etw. befestigen, anhängen’
mit anderen den ingesigelin, di hir bevuͦrin sint ane gehangen UrkCorp (WMU)
59,14;
sô getriu ist nû kein man, / er hâh ein mortmezzer an [er hängte sich nicht ein Mordmesser an den Gürtel]
Helbl
2,1254
1.2
mit Akk.d.S. und Dat./Akk.d.P. ‘jmdm. etw. anhängen, aufbürden’
der dich die êre an hæht Ottok
63660;
wie si chent den rechten man, / so haecht sis doch dem reichen an Teichn
136,46;
[wenn der Teufel jmdn. verderben will] so hacht er im ein ampt an ebd.
349,20.
– im Sprichwort (vgl. TPMA 7,77):
wen der veint wil schenden / dem haecht er ein langen mantel an Teichn
365,53
2
intr. ‘an etw. hängen’
wat die nuwe schale veit / der smach ir iemer ane heit MorantGalie
46
MWB 1 244,1; Bearbeiter: Schnell
anehalt
stM.
‘Halt, Stütze’
o hiemelische vrowe gut / [...] der cranken staf der sichen trost / [...] dv crankes mutes ein anhalt PassI/II
147,69;
[dem Teufel] valsche sinne / sin der gelust ein anhalt Pass III
475,65;
vor erst sult ir doch daz wyzzen / daz under vier elementen / dy erde [...] ist steter wan di andern. / wan di andern uf ir wandern, / wazzer, luft und vuer balt / han zu der erden anehalt. / wan sy der werlde center ist Hiob
7208.
–
‘Einfluss’
und dy cleinen an gewalt / irslet des nydes anehalt [
et parvulum occidit invidia
]
Hiob
1746;
und dorumme, wi groz bynam / si des tuvels anehalt / und wy groz si sine gewalt, / doch mac er nicht gebruchen ir, / nur sam iz behaget mir ebd.
15045
MWB 1 244,17; Bearbeiter: Schnell
anehanc
stM.
1
‘Angehöriger, Verwandter’
2
‘Gefolgschaft, Anhängerschaft’
3
‘Begleitung, Begleiterscheinung’
4
‘Feuchtigkeit, die sich in der Nacht an Pflanzen niederschlägt’
5 rechtl. ‘zugehörige Liegenschaft’
6
‘Verhaftetsein mit der Welt’
1
‘Angehöriger, Verwandter’
ich bin nuͦ siech und kranck / und haun mængen anhanck, / weib und kint und ander maugen Teichn
510,52;
also sint och vier winde, unde het ieglicher zwene anhenge oder zwene knechte [ z.B. sind die anhenge des Nordwindes dessen Nebenwinde Nordost- und Nordwestwind]
MNat
9,25
2
‘Gefolgschaft, Anhängerschaft’
sît wâriu milte dir gebôt / sô manecvalden anehanc Parz
297,21;
dor noch quam [...] / diz rich und sin anehanc [Bewohner] / Dyonisio zu handen Hiob
6138
3
‘Begleitung, Begleiterscheinung’
di crefte sint ein anehanc und ein aneval des wesines der sele Parad
99,9;
idoch wart er [Adam] geswachet / van der sunden anehang HistAE
151;
wan der hoe got im herab / wazzer gab, da er getrank. / er starb mit gotes anehank [Beistand]
ebd.
3712
4
‘Feuchtigkeit, die sich in der Nacht an Pflanzen niederschlägt’
walt und ouwe, daz gevilde / hât bedecket rîfe und anehanc KLD:KvK
4:1,1;
îs und anehanc / hât der vogelîne sanc / gar gestillet in den welden Neidh
WL 25:2,13;
sne vnt anehanc Warnung
1929.
– mit Gen.-Attr.:
und so ez uz den luͤften / wirt nibeln und tuͤften / mit frostes anhange Minneb
4295;
der bliclîchen bluomen glesten / sô des touwes anehanc erliuternt MF:Wolfr
6: 2,2
5
rechtl. ‘zugehörige Liegenschaft’
das ich [...] den Swinberc mit sinem anhange besuͤhtes und unbesuͤhtes mit aller ehaft ie han gegeben [...] den erberen herron UrkCorp (WMU)
1870,20
6
‘Verhaftetsein mit der Welt’
dú sele gelichet sich ainer lichten flumvedren: so dú enkeinen anhang hat, so wirt si gar lihte [...] gegen dem himele hoh uf gefuͤret Seuse
309,21
MWB 1 244,31; Bearbeiter: Schnell
ane hangen
swV.
intr.; Präteritalformen sind nicht belegt (vgl. ane hâhen).
1
‘(an etw.) befestigt sein’
2
‘jmdm./einer Sache angehören, jmdm. anhängen’
1
‘(an etw.) befestigt sein’
disen brieff mit vnserm anhangenden jngesigel UrkCorp (WMU)
2299,22;
vnd sint zivg die, der jnsigel hie an hangent ebd.
N692
2
‘jmdm./einer Sache angehören, jmdm. anhängen’
also sint och vier winde, unde het ieglicher zwene anhenge [...] dise winde unde ir anhengende winde MNat
10,5;
Daniel
7725;
in welher wîse der mensche mac nemen, als im gebürt, zarte spîse und hôhiu kleit und vrœlîche gesellen, als im die anehangent nâch gewonheit der natûre Eckh
5: 255,6;
hangent den an die Gotte anhangent Tauler
50,21.
421,29;
ist der nicht ein arm man / dem ein siechtum hanget an Teichn
289,2
MWB 1 245,1; Bearbeiter: Schnell
1anehap
stM.
zu ane heben (vgl.
1anehabe):
sante Peter sprach [...] / daz er den anhap hede [den Anfang mache] / vnde got zv ersten bede MarHimmelf
857
MWB 1 245,16; Bearbeiter: Schnell
2anehap
stM.
zu ane haben 2.3 (vgl.
2anehabe):
als pald und er den pruder sach, / do was daz sein anhab [Vorwurf] / daz er die frawen schuldig gab Teichn
565,61
MWB 1 245,20; Bearbeiter: Schnell
ane harn
swV.
‘ansprechen, auffordern’
ein engil chom ze Bethlehem; / Joseben er anharte, / daz er daz kint bewarte Wernh
D 4811
MWB 1 245,24; Bearbeiter: Diehl
ane harpfen
swV.
→
ane
Adv., Präp. 1.1
MWB 1 245,27;
anehebære
stM.
‘Urheber, Anstifter’ (vgl. anehabære):
die schulde ze anden / unde rechen die gevære, / der er was selbe anhebære Ottok
67278;
nû ist ein frâge, ob ez den anhebern unde den sündern ouch geben werde? Eckh (Pf)
361,6
MWB 1 245,28; Bearbeiter: Diehl
anehebærinne
stF.
‘Urheberin, Anstifterin’
als digke fellet das fúrlosenne wip mit dem man in dotsúnde, wenne das fúrlosene wip ist sin ein ursache und ein anhebberin gesin MerswNF
51,30;
MerswKn
101
MWB 1 245,33; Bearbeiter: Diehl
ane heben
stV.
(mit sw. Prät. BdN 278,31 )
‘(mit etw.) anfangen; beginnen, etw. zu tun’ (teilw. Bedeutungsüberschneidungen mit ane haben)
1 intr. 2 tr. 2.1 mit Akk.d.S. 2.2 mit Akk.d.P. und Gen.d.S. ‘jmdn. veranlassen, mit etw. anzufangen’
3 refl. ‘beginnen’
4 in myst. Texten das Part. Präs. in der Wendung anehebende liut, mensche
‘am Beginn des myst. Weges stehend’ (vgl. ane vâhen 2.1 ) 5 subst. ‘Anfang’
1
intr.:
in sines vater wise / hvb er vil lise / an, vnde sanc ReinFu
K,511a;
swenn ich an hebe, sô hœret mir und alse ich hürne, als hürnet ir Tr
3195;
maniger hebt an und schreibt KvMSph
2,18.
–
‘seinen Anfang nehmen’
eya, du geistlicher man, / blibe swie der orden an / gehaben ist zum ersten! Daniel
2765.
– mit Gen.d.S.:
daz beide [...] / bî iren zîten huoben an / wîplicher fuor mit reiner scham HvBer
1469
2
tr.
2.1
mit Akk.d.S.:
die menschen, die daz niden an den füezen anhebent, daz si an dem haupt sölten anvâhen BdN
122,22;
sîn niuwez ambet huober an / mit vlîzeclîchem ruoche Tr
3564;
iedoch hân ich ain klain angehebt ze spinnen [erzählen] von der lieb an ainer andern stat BdN
278,31.
– mit Akk.d.P. und Akk.d.S.:
die zwêne ungevüegen man / die huoben in den strît an [begannen den Kampf mit Iwein]
Iw
6718
2.2
mit Akk.d.P. und Gen.d.S. ‘jmdn. veranlassen, mit etw. anzufangen’
swaz man ouch von den sîden / und von der woll gewürken kan, / der lêr wolt er sî [seine Töchter] heben an HvBer
1523
3
refl. ‘beginnen’
ein grimmer strit hup sich do an Herb
6350;
nu hebet sich ditz buoch an SpdtL
79,27;
hie hebent sich ane die gesetzede der brûdere des dûschen hûses StatDtOrd
57,1;
von den, der nam sich ze latein anhebt an ainem a, dar nâch an ainem b BdN
119,24.
– im Hinblick auf räumliche Erstreckung:
das ander vegefúr das ist [...] also gros, das es sich anhebet vor der helle munt und endet vor der himmelporte Mechth
6: 8,22;
die viertail des tyrkraizzes, die sich anheben an den vier puncten KvMSph
36,29;
daz ertrîch, / daz dû dort sihest sweben, / in dem wazzer an heben. [aufsteigen] / da solt dû varn ûf mit grôzer nôt EnikWchr
19526.
–
‘sich auf den Weg machen’
ze Rôm wil ich mich heben an EnikWchr
27275
4
in myst. Texten das Part. Präs. in der Wendung anehebende liut, mensche
‘am Beginn des myst. Weges stehend’ (vgl. ane vâhen 2.1):
dise begerunge ist drier leige in drier leige lúten [...]. die erste ist in anhebenden lúten, die ander ist in zuͦnemenden lúten, die dritte in den die volkommen lúte heissent Tauler
51,13.
29,29
u.ö.;
Eckh
5:211,11
5
subst. ‘Anfang’
in dem anhebende der messen Tauler
11,30;
dy ersten acht vers dy haben als ein aneheben von dem aleph [interl. zu versus incipiunt
]
PsMb
25(Glossar);
hetten sij die schuͤler nit bewarnet / und huͤtte sij [das Gedächtnis] yn nit ir anheben, / das sij wissent und gelernet haben [das seit dem Anfang bereits Gelernte]
Pilgerf
4816
MWB 1 245,38; Bearbeiter: Diehl
aneheftec
Adj.
‘einer Sache anhängend, zugehörig’ (vgl. anehaftec):
Symon prufte an sime sun / daz er wol strite solde tun, / wand er was starc unde creftic / dem gelouben wol anheftic Macc
6338
MWB 1 246,28; Bearbeiter: Diehl
ane heften
swV.
‘etw./jmdn. an etw. befestigen, festmachen’
er fûrte einen starken schaft, / vor nâ dem îsene an gehaft Kreuzf
5802;
chainen vergen ich nicht loben mag, / dw weil er swimmet auf dem wag, / untz daz er geheftet an / do daz scheff zu recht sol stan Teichn
14,5.
– übertr.:
daz liet ich anhefte / vf dine gnade [stelle ich deiner Gnade anheim]
Wernh
D 74
MWB 1 246,32; Bearbeiter: Diehl
ane heilen
swV.
‘jmdm. etw. heilend anfügen’
[Jesus] heilde ime daz [abgeschlagene] ore ane HeslNic
621
MWB 1 246,40; Bearbeiterin: Baumgarte
aneheime
Adv.
nur präd.; in Rechtstexten, ‘zu Hause’
wer in der statt anhaim [wohnhaft] ist DRW
1,659
(Neustadt a. D.; a. 1273);
wenne der puͤrge erloͤzet wirt [...] so sol [das] der jude den puͤrgen kunt tuͦn in aht tagen, ob er anehaime ist. wer aber er niht anhaime [anwesend] , so sol er im ez kunt tuͦn zuͦ seinem hause in derselben frist NüP
189;
die weil sein gelter anhaim ist, und ob der gelter darnach von dem lande vert StRMünch
372,20
MWB 1 246,43; Bearbeiterin: Baumgarte
aneheimisch
Adj.
nur präd.; in Rechtstexten (vgl. DRW 1,660), ‘zu Hause’
ist der wirt dinne niht oder ist niht anheimisch, verbiutet danne der waibel des gastes gut in der frowen munt [...] so sol der wirt [später bei Gericht] davon antwurten als ob er daheime gewaesen waere StRAugsb
221,30.
104,2
MWB 1 246,53; Bearbeiterin: Baumgarte
ane hëlfen
stV.
‘helfen, etw. in Gang zu setzen’
wer och dc, dc die knechte in den muͥlinon [...] als sumig wêrin gegen den muͥlinon, so sullen die muͥlimeistra selben da sin vnd den muͥlinon an helfen, dc da enkein bre̋stvͥ si UrkCorp (WMU)
3474,43
MWB 1 246,60; Bearbeiter: Diehl |